0 [Rezension] Brombeerfuchs - Das Geheimnis von Weltende von Kathrin Tordasi

 

 

 

         Titel: Brombeerfuchs - Das Geheimnis von Weltende
         Autor: Kathrin Tordasi
         Altersempfehlung: ab 10Jahre
         Übersetzer: -
         Seitenanzahl: 384
         Reihe: -
         Preis: 16,00 € [D]
         ISBN: 978-3-7373-5693-0
         Verlag: Fischer Verlage




 



  Inhalt


Öffne die Tür, hinter der das Abenteuer liegt!

Sommerferien in Wales: Mitten im Wald, in einer Brombeerhecke, finden Ben und seine Freundin Portia eine geheimnisvolle Tür. Sie ist ein Portal zur Anderswelt und muss unter allen Umständen verschlossen bleiben. Doch woher sollen sie das wissen? Die alten Geschichten über die Wunder und Gefahren der Anderswelt sind lang vergessen ... Für Robin Goodfellow, den Mann mit dem Fuchsschatten, sind die Kinder die letzte Chance, das Portal zu öffnen und endlich nach Hause zurückzukehren. Für alle anderen jedoch könnte dies das Ende bedeuten.

Spannende Gestaltwandler-Fantasy für Jungs und Mädchen ab zehn Jahren, die die Leser tief in die britische Sagenwelt eintauchen lässt  (Quelle: Fischer Verlage)

 

 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Als ich das erste Mal von "Brombeerfuchs - Das Geheimnis von Weltende" hörte, war meine Neugier unmittelbar gegeben. Der Titel klingt irgendwie schon mystisch und da ich von solchen Elementen immer besonders angetan bin, konnte ich das Lesen kaum erwarten. Die Grundidee mit einem geheimnisvollen Portal und einer Anderswelt klang absolut vielversprechend. Gepaart mit der starken, farbenprächtigen Gestaltung strahlte das Buch für mich gleich etwas Mystisches und Geheimnisvolles aus, was entdeckt werden wollte.
 
Einstieg: Kathrin Tordasi beginnt ihre Geschichte mit einem kurzen Prolog, der absolut vielversprechend klang und mich wunderbar in die Atmosphäre der Handlung hineinführte. Es ist eine Geschichte der Anderswelt, die mystisch und düster aber irgendwie auch magisch erscheint. Sofort war ich nach diesem Einstieg Feuer und Flamme. Anschließend werden dem Leser die einzelnen Figuren vorgestellt. So begleiten wir zunächst die junge Protagonistin Portia, die alles andere als begeistert ist ihre Ferien in Wales zu verbringen. Schnell lernt der Leser ihre etwas merkwürdigen Großtanten Bramble und Rose kennen. Durch ihre lockere und sehr bildhafte Schreibweise konnte ich sehr gut in die Geschichte einsteigen und mochte dir mir vorgestellen Figuren auf Anhieb.
 
Charaktere: Bereits auf den ersten Seiten wird uns die junge Portia vorgestellt, die zunächst absolut nicht begeistert über die Idee ihrer Mutter ist, die Sommerferien bei ihren sehr seltsamen Großtanten Bramble und Rose zu verbringen. Ihre Skepsis konnte ich dabei zwar gut verstehen, aber das machte Portia für mich zunächst etwas unnahbar, was sich zum Glück schnell legte. Zu ihren Großtanten hatte ich dagegen sehr schnell einen Bezug, da sie durch ihre quirlige Art die doch sehr mystische Geschichte immer wieder auflockerten. Schnell vermutete ich, dass mehr hinter der quirligen und etwas verrückten Fassade der beidem Frauen steckt, was sie noch geheimnisvoller machten. Kathrin Tordasi ist es hier sehr gut gelungen, mich auf die falsche Fährte zu locken, bzw. ließ sie mich lange im Dunkeln tappen. Auch der männliche Protagonistin Ben ist zunächst nicht ganz greifbar. Und als Portia und Ben sich treffen, verfallen sie nicht gerade in Begeisterungssprünge. Denn Ben soll Portia die Umgebung zeigen, worauf beide wenig Lust haben. Dennoch merkt man schon bald, dass sich langsam ein zartes Band der Freundschaft zwischen den beiden entwickelt. Gepaart wird die Geschichte mit zahlreichen Nebenfiguren, die der Handlung den Funken Magie und etwas Geheimnisvolles verleihen. Unsere Protagonisten entwickeln sich zu unglaublich starken Figuren, so dass ich sie sehr ins Herz schloss und nur sie ungern nach dem Ende des Buches ziehen lassen wollte.
 
Handlung: Eins kann ich vorne weg sagen: Das Buch bietet so viel mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Bereits durch den Prolog schuf die Autorin eine Grundspannung, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zog. Dabei wurde es zu keinen Moment langatmig, sondern durchweg geheimnisvoll und mystisch, so dass ich immer weiterlesen und nur ungern eine Pause einlegen wollte. Die Geschichte ist vielschichtig und je weiter ich voranschritt, umso mehr Fragen machten sich breit, die Kathrin Tordasi ganz allmählich beantwortete, nur um neue Geheimnisse und Fragen aufzuwerfen. Die Atmosphäre, die die Autorin dabei schuf, war wohlig und genau nach meinem Geschmack. Gemeinsam mit Portia und Ben wollte ich die Anderswelt kennenlernen, wollte wissen, welche Abenteuer hinter dem magischen Portal zu finden sind, und vor allem wie der hinterlistige Fuchsmann Robin Goodfellow in die gesamte Geschichte hineinpasst. An jeder Ecke entdeckte ich neue Details, die diese Geschichte zu einen wunderbaren Lesegenuss machten. Untermalt wird die Geschichte mit einer düsteren Gefahr, die durch Einschübe der Handlung immer präsenter wurden. Dabei schafft Kathrin Tordasi einen Spannungsbogen, der in einen wahrhaft unerwarteten und überraschenden Showdown endet.

Schreibstil:  Kathrin Tordasi hat mir mit dieser Geschichte bewiesen, dass sie in ihrem Beruf auf jeden Fall richtig ist. Bereits von der ersten Seite war ich ihrem Schreibstil verfallen, der eine wunderbare und auch gefährliche Atmosphäre erzeugt. Diese Stimmung wird durch den gewählten Ort Wales noch verstärkt. Mit Wales verbinde ich irgendwie immer etwas Magisches, was die Geschichte für mich zu einem Abenteuer machte. Ihr Schreibstil ist dabei harmonisch und bildhaft, dass es mich zeitweise nicht gewundert hätte, wenn plötzlich ein Kobold neben mir gestanden hätte. Kathrin Tordasi verliert dabei die Spannung zu keinem Zeitpunkt aus den Augen, so dass ich das Buch nur schwer weglegen konnte. Die Geschichte wird durch moralische Fragen, wichtigen Entscheidungen und dem Akt der Freundschaft zu einem wunderbaren Leseerlebnis.




Mein Urteil 

 
Kathrin Tordasi hat mit "Brombeerfuchs - Das Geheimnis von Weltende" eine Geschichte geschrieben, die mir auf jeden Fall in Erinnerung bleibt. Sie schreibt dabei so voller Details und Bildhaftigkeit, dass ich zeitweise wirklich das Gefühl hatte, Magie gibt es. Und genau das macht für mich eine gute Geschichte aus. Starke und vielschichtige Charaktere und eine mystische Atmosphäre sowie zahlreiche Überraschungen verleihen der Geschichte etwas Besonderes. Für mich war das Buch eine absolute Lesefreude, welches in mir das Fernweh nach Wales geweckt hat. Ich freue mich auf weitere Werke der Autorin! Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten. 
 

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3 [Rezension] Vortex (2) - Das Mädchen, das die Zeit durchbrach von Anna Benning

 

 

         Titel: Vortex - Das Mädchen, das die Zeit durchbrach
         Autor: Anna Benning
         Altersempfehlung: ab 12 Jahre
        Übersetzer: -
         Seitenanzahl: 512
         Reihe: 2/3
         Preis: 18,00 € [D]
         ISBN: 978-3-7373-4187-5
         Verlag: Fischer Verlage




 

 

 

 

~ Achtung! Spoiler zu Band 1 nicht ausgeschlossen!~ 

 

Rezi: Vortex - Der Tag an dem die Welt stillstand (1)



  Inhalt


„Die Vergangenheit kann man nicht ändern. Das hat er mir immer wieder gesagt. Aber ich muss es tun. Für ihn. Für uns. Sonst sind wir alle verloren.“

Elaines Welt wurde von Vortexen erschaffen. Sie formten Städte aus Bäumen, Lagunen aus Licht – und Menschen, die mit Feuer, Luft, Wasser und Erde vermengt wurden. Elaine dachte, sie hätte diese Welt gerettet. Was ein Sieg für die Freiheit sein sollte, droht jedoch, zu einem furchtbaren Krieg zu werden. Als ihr Widersacher Varus Hawthorne seine Vortexläufer zurück in die Vergangenheit schickt, bleibt Elaine und Bale keine Wahl: Sie müssen ihnen folgen. Doch jede Zeit, in der sie landen, offenbart neue Geheimnisse. Bis Elaine etwas erfährt, was ihr Vertrauen zu Bale erschüttert und ihr klarmacht, dass ihre Liebe das Schicksal aller entscheiden wird … (Quelle: Fischer Verlage)

 

 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Bereits als ich im vergangenen Jahr das Debüt von Anna Benning "Vortex - Der Tag an dem die Welt zerbrach" las, war ich Fan dieser Reihe. Der bildgewaltige Schreibstil und die Idee haben mich wirklich sprachlos gemacht. Als ich dann endlich den 2. Band in den Händen hielt, konnte ich es kaum erwarten wieder in die komplexe Welt der Vortexe einzutauchen. Gerade nach dem verheißungsvollen Cliffhanger aus dem ersten Band. Optisch reiht sich dieses Buch perfekt in die Reihe. Auch dieser Band ist mit einem farbigen Buchschnitt versehen, was gleich ein Eyecatcher ist.

Einstieg: Anna Benning setzt beinahe nahtlos an den Vorgänger ein und hebt das Spannungslevel direkt nach oben. So beginnt das Buch ähnlich actionreich, wie ich es aus dem ersten Teil schon kannte. Sehr interessant fand ich, dass sich der Leser wieder in einer Art Rennen befindet, wobei es hier in diesem Band mehr einer Verfolgungsjagd gleicht. Aber das fand ich gerade gut, so war meine Aufmerksamkeit von der allerersten Sekunde da, um ja kein kleines Detail zu verpassen. Der Schreibstil ist dabei gewohnt bildhaft und erschreckend lebhaft, dass es gar nicht lange dauerte ehe ich wieder ein Teil der Geschichte wurde. Die Autorin schaffte es zudem die geschehenen Ereignisse geschickt in die Handlung zu verweben, so dass man wieder sehr gut zurück in die Geschichte finden konnte.

Charaktere: Sehr zeitig war ich von der Vielfalt der Figuren begeistert. Aber Anna Benning hat hier definitiv noch einmal eine Ladung drauf gegeben. Im Laufe der Geschichte ist die Autorin bei jeder einzelnen Figur immer mehr in die Tiefe gegangen. So erfuhr man durch Einblicke in die Vergangenheit immer mehr Wesenszüge der Charaktere. Elaine war mir bereits im ersten Band sehr sympathisch. Und auch hier kann ich mich nicht beschweren. Sie ist taff, weiß was sie will und denkt über vieles nach, kann aber auch aus dem Bauch entscheiden. Sehr gut gefiel mir, dass die Autorin in diesem Band viele moralische Fragen aufwarf, die auch Protagonistin Elaine sehr an ihre Grenzen stießen ließ. Das wiederum zeigte, dass kein Mensch unfehlbar ist. Und genau diese ehrliche Art, die in allen Figuren zu finden ist, macht die Figuren so authentisch. Ich konnte die Entscheidungen von Elaine und ihren Freunden gut verstehen auch wenn diese nie leicht zu treffen waren. Bale konnte ich in diesem Band oft sehr schwer einschätzen, da er nicht so viel preisgab. Er gibt hier definitiv den mysteriösen Part. Während ich mich ab und an an dieser Eigenschaft, nicht hinter sein Wesen schauen zu können, gestört fühlte, konnte ich zum Ende das Buches sein Verhalten total nachvollziehen. Denn in ihm steckt definitiv mehr als man zunächst vermutet. Auch lernt man hier die Vermengten, insbesonere die Charaktereigenschaften der Schwimmer viel mehr kennen. Ganz besonders die treuen Begleiter Luka, Fagus und Susie stehen in diesem Band mehr im Fokus, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Handlung: Anna Benning hat sich bereits mit dem ersten Band eine Basis für eine phänomenale Geschichte gelegt. Und eins kann ich sagen, dieses Niveau konnte sie im Folgeband definitiv einhalten, wenn nicht sogar stellenweise toppen. Die Welt von Vortex ist komplex und originell. Eine Geschichte in solcher Form habe ich noch nie gelesen. Die Autorin wirft nicht nur viele moralische Fragen auf, sondern auch Fragen, die brandaktuell sind. So ist immer wieder die Menschen verursachte Umweltbelastung Thema, was ich absolut spannend finde. Aber auch autoritäre Mächte werden ebenso thematisiert wie Unterdrückung und Ausbeutung. Das alles verleiht der Geschichte ein hohes Maß an Komplexität. Natürlich darf auch der Zeitreisefaktor nicht fehlen und der kam hier nicht zu kurz. Spannend finde ich es dabei, dass der Leser quasi den IST-Zustand weiß, aber der Prozess dahin langsam rückwärts aufgerollt wird. So wurden mir kleine Häppchen hingeworfen und so langsam wurde aus einem zerstreuten und unklaren Bild eines bei dem jedes noch so kleinste Puzzleteil an seine Stelle rückte. Anna Benning beantwortet dabei sehr geschickt Fragen, die mir schon im ersten Band auf der Zunge brannten, bringt aber durch neue Offenbarungen ganz andere in den Fokus. Sehr gut gefallen hat mir, dass man die einzelnen Gruppen der Vermengten immer näher kennenlernt und dabei feststellt, dass sie sich gar nicht so sehr voneinander unterscheiden, wie man anfangs dachte. So lernt man das Leben der Schwimmer und der Wirbler kennen. Die Handlung trotzt nur vor Spannung, so dass ich das Buch nur schwer zur Seite legen konnte.

Schreibstil: Dass Anna Benning in ihrem Job absolut richtig ist, brauche ich hier nicht noch mal zu erwähnen, außer, dass sie mir genau das wieder bewiesen hat. Ihr Ideenreichtum ist grandios. Sie verpackt dabei bekannte Elemente mit neuen absolut stimmig. Es ist glaubhaft, authentisch und so voller Lebendigkeit geschrieben, dass ich mich nicht wundern würde, wenn neben mir ein Vortex aus dem Nichts entsteht. Ihr Schreibstil sprüht vor Einfallsreichtum und Bildhaftigkeit, dass ich ein permanentes Kopfkino hatte. Gerade als man die Vermengten, insbesondere die Schwimmer besser kennenlernte, konnte ich mir das Leben dieser richtig gut vorstellen. Anna Benning weiß mit Überraschungen, Schockmomenten und der Frage was die richtige Entscheidung sein mag zu überzeugen. Sie legt ihren Figuren Steine in den Weg, was die Geschichte noch spannender machen ließ. Und das bis zum Schluss. Übrigens, nach diesem mega fiesen Ende ist dringend Klärungsbedarf.



Mein Urteil 

Anna Benning ist mit "Vortex - Das Mädchen, das die Zeit durchbrach" ein grandioser 2. Band gelungen, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht. Es ist spannend vom ersten Moment und dieses Level hält die Autorin konstant bei. Die Figuren haben in diesem Band so viel Tiefe bekommen, dass ich schon jetzt traurig bin sie nach dem Finale gehen zu lassen. Eine großartige Welt, die die Autorin hier geschaffen hat. Originell, fabelhaft und mit so vielen kleinen Details versehen, dass man am liebsten dort hinmöchte. Ein 2. Band, der die Welt von Elaine und Co noch komplexer und vielschichtiger erschienen ließ, so dass ich dem finalen Band schon entgegenfiebere. Ganz großes Kino! Ich vergebe 5 von 5 Welten plus den Status Highlight!
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1 [Rezension] Wohin der Himmel uns führt von Dani Atkins


  


         Titel: Wohin der Himmel uns führt
         Autor: Dani Atkins
         Altersempfehlung: ab 14 Jahre
        Übersetzer: Simone JakobAnne-Marie Wachs
         Seitenanzahl: 432
         Reihe: -
         Preis: 10,99 € [D]
         ISBN: 978-3-426-52429-9
         Verlag: Droemer Knaur





 

  Inhalt


An einem schicksalhaften Tag beschließt Beth, eine lebensverändernde Entscheidung zu treffen. Denn für sie und ihren Mann Tim gibt es noch eine letzte Möglichkeit, Eltern zu werden. Ein letzter gemeinsamer Embryo ist in einer Klinik für künstliche Befruchtung eingefroren. Doch dann ändert ein Anruf der Klinik einfach alles.
Seit acht Jahren ist der kleine Noah das ganze Glück seiner Eltern Izzy und Pete und das Einzige, was die beiden noch zu verbinden scheint. Sie wundern sich nur hin und wieder, dass er keinem von ihnen ähnlich sieht …
Als Beth und Izzy aufeinandertreffen, geraten ihre jeweiligen Welten ins Wanken. Ein Ereignis vor acht Jahren bringt sie auf eine Weise zusammen, die keine von ihnen je für möglich gehalten hätte. Und sie müssen sich beide der Frage stellen: Wie viel Liebe braucht es, um ein Kind loszulassen? (Quelle: Knaur)

1 //SOMMERRÜCKBLICK// - Von Demotivation, über Corona zu steigender Leselust

Hallo meine lieben Leser,

Irgendwie waren meine letzten Monate und damit verbunden der Sommer 2020 extrem merkwürdig. Ich konnte mich nur ganz schwer aufraffen irgendetwas sinnvolles zu tun. Lesen blieb schon sehr auf der Strecke um von Bloggen will ich gar nicht anfangen. Den habe ich ja mal so richtig vernachlässigt. Aber mir fehlte einfach zu allem die Motivation. Klar habe ich mich versucht an alle Merkwürdigkeiten zu gewöhnen und auch wenn ich mich an alle Regeln halte, bin ich trotzdem nicht glücklich damit. Trotz der Umstände, habe ich ein extrem gutes Praktikum absolvieren können, im August kam dann die Lesefreude wieder und die ein oder andere Serie durfte mich auch begleiten. Was ich erlebt habe, seht ihr hier!


Von Juni bis August habe ich...

... erlebt

Ich hatte in den letzten Monaten ganz schön zu kämpfen irgendwie wieder einen Alltag zu finden. Glücklicherweise konnte ich Anfang Juni doch mein Praktikum absolvieren, welches ja sehr am dünnen Faden hing. Auch wenn sich meine eigentliche Einrichtung nicht mehr gemeldet hatte, hatte ich doch irgendwie das Glück gehabt in einer anderen Einrichtung mein Sommerpraktikum zu absolvieren. Und das war wirklich die beste Entscheidung! So bin ich meinem Berufswunsch noch ein Stück näher gekommen.



Tja und dann hatte ich erst einmal wieder Ferien. Endlich wieder frei. Warte, halt. Ich hatte doch schon ab März bis Mai frei. Ja dementsprechend freute ich mich nicht sonderlich auf die freie Zeit. Aber die habe ich dann doch mit dem beginnenden Aus- bzw. Umräumen meiner Wohnung genutzt. Denn bald steht der nächste Umzug an. 

Ansonsten war ich viel mit der Familie unterwegs. Unter anderen auf Königstein bei Dresden, oder im Schloss Sanssouci in Potsdam. Beides eine Reise wert. Ach und ein mega spontaner Kurzurlaub nach Rügen war auch mit dabei






... gebloggt

... gelesen & rezensiert


Tatsächlich habe ich Ende Mai ein Buch begonnen und erst im August beendet. Dementsprechend kann ich hier keine 20 Bücher präsentieren sondern eben nur fünf. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass es hier wieder aufwärts geht. Und mein August war einfach nur großartig!




  • Über den gesamten Sommer hat mich "Warcross - Das Spiel ist eröffnet" von Marie Lu. Ich war im vergangenen Jahr bei der Lesung der Hörbuchsprecherin und dank eines Spontankaufs, zog Band eins ein. Und nun habe ich es gelesen und geliebt. Es ist einfach Marie Lu wie ich sie liebe. Ein großartiges Setting und ein bildgewaltiger Schreibstil. Was will man mehr? 5/5
  • Weiter ging es mit Band 2 "Warcross - Neue Regeln, neues Spiel". Dieses war ja von der Thematik ganz anders und ich fand die Thematik irgendwie heftig, aber auch wahnsinnig gut. Kopfkino von der ersten bis zur letzten Seite! 5/5 
  • Endlich war er da! Der vierte Band der großartigen Märchenreihe: "Land of Stories - Ein Königreich in Gefahr" von Chris Colfer. Ich habe dieses Buch förmlich inhaliert und war so begeistert. Jedes Mal überrascht mich der Autor mehr was alles in ihm steckt. Es wird nie langweilig. Sehr geschickt verwebt er die verschiedenen Figuren, so dass es einfach stimmig ist. Es ist so, als gehören Robin Hood und Peter Pan zusammen. Einfach nur großes Kino! 5/5 *Rezi*
  • Bereits dieses Jahr habe ich endlich "Illuminae" von Jay Kristoff und Amie Kaufman gelesen. Und das fand ich genial. Ein Glück hatte unsere Bibo den 2. Band "Gemina". So konnte es fast nahtlos weitergehen. Band zwei gefiel mir genauso gut, auch wenn sich manche Elemente aus seinem Vorgänger wiederholten. knappe 5/5
  • Beendet habe ich den Monat mit "Throne of Glass - Erbin des Feuers" von Sarah J. Maas. Dass ich ihre Schreibkunst liebe, brauche ich denke ich an dieser Stelle nicht noch mal erwähnen oder? Vor ein paar Monaten las ich Band 2 und ich konnte es kaum erwarten weiterzulesen. Bisher kommt es für mich noch nicht ganz an DRdsH heran, aber viel fehlt nicht mehr. 5/5

Weitere  Rezensionen

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...gesehen


Once upon a time Staffel 5 & 6 ~  Wie sollte es auch anders sein, waren Emma, Hook und die Charmings auch in der Sommerzeit ein Teil meines Alltags. Mittlerweile befinde ich mich in der letzten Staffel mit dem Hauptcast, und bin schon ein wenig wehmütig sie bald wieder ziehen zu lassen. 

Dark Staffel 1 & 2 ~ Seit Ende Juni ist nun die finale Staffel da und ich habe es bislang nicht geschafft diese auch zu schauen. Dann wollte ich endlich und kam so gar nicht mehr rein. Also habe ich mich kurzerhand entschlossen Staffel 1 und 2 zu re-watchen. Und ich glaube das war eine gute Entscheidung. Hach ich liebe die Serie einfach, auch wenn sie mega kompliziert ist und man sich da echt konzentrieren muss. 

The Big Bang Theory Staffel 4-6 ~  Als ich im Dezember die 12. Staffel gesehen hatte, fing ich parallel die  ersten Folgen wieder an. Tja nun sind wir mittlerweile mit der 6. Staffel durch. Ach ich liebe die Serie einfach unglaublich. Die Nerds haben ihren ganz eigenen Teil in meinem Herzen.

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Ich bin wirklich froh, dass die Sommerflaute langsam wieder abflacht und so allmählich bekomme ich auch wieder Struktur, vor allem weil jetzt die Schule wieder anfängt. Gerade das Lesen kam in den letzten Monaten viel zu kurz. Umso glücklicher bin ich, dass dies im August definitiv nicht der Fall war. Ein absolut großartiger Lesemonat, der ganz im Zeichen der Reihenfortsetzungen stand. So kann es ruhig weitergehen. Wie war euer Sommer so? Ich bin gespannt und freue mich sehr auf eure Kommentare. 


Alles Liebe,
Eure Caterina

1 [Rezension] Land of Stories (4) - Ein Königreich in Gefahr von Chris Colfer

 


         Titel: Land of Stories (4) - Ein Königreich in Gefahr
         Autor: Chris Colfer
         Altersempfehlung: ab 10 Jahre
         Übersetzer: Fabienne Pfeiffer
         Seitenanzahl: 400
         Reihe: -
         Preis: 13,00 € [D]
         ISBN: 978-3-7335-0509-7
         Verlag: Fischer Verlage




 

 

 

 

~ Achtung! Spoiler zu Band 1-3 nicht ausgeschlossen!~

 

Rezi: Land of Stories (1)

Rezi: Land of Stories (2)



  Inhalt


Alarm im magischen Land: Der Maskierte Mann ist auf freiem Fuß und rekrutiert die dunkelsten Verbündeten, um das Märchenreich vollständig zu zerstören! Für Alex und Conner beginnt ein Wettlauf durch die phantastischen Länder ihrer liebsten Geschichten. Können die Zwillinge den Maskierten Mann einholen, oder ist er ihnen so lange einen Schritt voraus, bis alles zu spät ist? (Quelle: Fischer Verlage)

 

 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Bereits von der Idee seiner Märchenwelt war ich begeistert. Schnell folgte damals Band 2 und auch Band 3 und nun halte ich den mittlerweile vierten Band dieser mehr als großartigen Reihe in den Händen. Chris Colfer beweist immer wieder aufs Neue, welche Genialität in ihm steckt. Nach dem mehr als fiesen Ende von Band drei, welches zudem ungemein viele Fragen aufwarf, konnte ich es kaum erwarten die Fortsetzung zu lesen. Band 4 schmiegt sich optisch in die restlichen Bücher ein und als Gesamtheit sieht die Reihe im Regal einfach nur klasse aus. 

Einstieg: Wie ich es schon aus den Vorgängern kannte, knüpft auch hier Chris Colfer direkt an die Geschehnisse vom 3. Band an. Die Enthüllung des Maskenmannes ist nur wenige Wochen her und die Zwillinge versuchen nun mit vereinten Kräften diesen Mann aufzuspüren. Diese mehr als waghalsige Suche verleiht der Geschichte von Anfang an die nötige Spannung, so dass ich direkt in den Seiten fest hing und voller Vorfreude die Kapitel verschlang. Dabei ist der Schreibstil gewohnt locker und angenehm zu lesen, besonders durch die richtige Menge Witz und Humor, war ich schnell wieder in der Geschichte gefangen. Auch sind die gewohnten Helden wie Jack, Froggy, Rotkäppchen, Goldlöckchen und natürlich Alex und Conner an erster Stelle. Es ist einfach, als wäre keine Zeit vergangen.

Charaktere: Der Autor hat in seinen zahlreichen Seiten Figuren geschaffen, die ich so sehr ins Herz geschlossen habe, dass es mich schon traurig stimmt diese in wenigen Bänden endgültig ziehen zu lassen. Schön ist es, dass jede Figur ihre ganz eigene Entwicklung durchlebt. Seien es die Zwillinge, die über die Bände so reif und erwachsen geworden sind und denen kein Weg zu schwer ist, oder die zahlreichen Nebenfiguren, wie Goldlöckchen und Jack, die zwar nach und nach zur Ruhe kommen, aber dennoch keine Fragen stellen, wenn es darum geht eine Gefahr abzuwenden. Ebenso Froggy, den ich anfangs nur als stillen Begleiter erlebt habe, der aber mittlerweile genauso wichtig für die Geschichte geworden ist, wie alle anderen. Am meisten hat mich jedoch die Entwicklung von Rotkäppchen fasziniert. Denn neben der tödlichen Gefahr, die über das gesamte Märchenland zieht, hat sie in diesem Band mit ihrem eigenen Schicksal zu kämpfen. Wahnsinn, wie vielschichtig all die Figuren sind. Unglaublich gut hat mir gefallen, dass die Freunde mittlerweile zu einer ganz eigenen Familie gewachsen sind und jeder sofort hilft und dann die Fragen stellt. Denn nur gemeinsam können sie den Maskenmann aufhalten. Neben den bekannten Gesichtern, gelingt es dem Autor sehr geschickt neue, aber Märchenfans keineswegs fremde, Figuren einzuflechten, was die Geschichte noch abwechslungsreicher macht. 

Handlung: Dass eine große Gefahr über der Märchenwelt droht, spürte ich schon zum Ende des dritten Bandes. Diese ist hier aber noch greifbarer. Förmlich in jedem Kapitel spürte man die dunkle Gefahr, die wie ein Damoklesschwert über unsere Helden schwebte. Gut gefallen hat mir, dass wir in diesem Band auch andere Welten kennen lernen, was wiederum zeigt, wie enorm der Ideenreichtum des Autors ist. So ist es völlig normal das Figur X aus dem Märchen mit Figur Y aus einer andere Geschichte agiert. Es hat so viel Spaß gemacht, all die zahlreichen Figuren der bekannten Geschichten in einer anderen Form wieder zu sehen. Sehr gut hat mir der Aspekt der Freundschaft gefallen. Denn auch hier, bzw. gerade in diesem Band stand Zusammenhalt und gemeinsame Stärke an erster Stelle. Chris Colfer geht hier zu dem auf das große Ganze und zeigt, dass es nicht immer alles einfach ist, sondern dass selbst Helden die ein oder andere Niederlage bewältigen müssen. Dies legt einen fulminativen Grundstein für die kommenden Bände. Gerade nach dem wieder einmal gelungenen und fiesen Ende, habe ich doch den einen oder anderen Klärungsbedarf. 

Schreibstil: Chris Colfers Schreibstil ist unverkennbar. Er bringt die nötige Spannung rein, die eine gute Geschichte braucht. Er baut Überraschungen und Wendungen ein, die ich zu keiner Zeit habe kommen sehen, dadurch ist das Spannungslevel konstant hoch und es wird zu keinem Moment langweilig. Zudem merkt man, dass die gesamte Geschichte immer düsterer wird, was mir wahnsinnig gut gefällt. So fügt er Passagen zu, bei denen ich beim besten Willen nicht weiß, wie er das wieder lösen will. Auch dieser vierte Band sprüht nur vor Genialität. Die Art und Weise wie er einzelne Geschichten zusammenführt macht wahnsinnig Spaß. Es ist einfach, als muss es genauso sein. Diese Harmonie zwischen den einzelnen Geschichten ist in sich stimmig. Und das liebe ich so sehr an seinen Geschichten. Ich bin einfach nur hin und weg und ziehe meinen Hut vor dieser Schreibkunst!



Mein Urteil 

Wie sollte es auch anders sein, hat mich Chris Colfer auch hier wieder auf ganzer Linie überzeugen können. Langsam spitzt sich die Lage zu und die düstere Gefahr spürte ich als Leser an jeder Stelle. In "Land of Stories (4) - Ein Königreich in Gefahr" beweist er wieder einmal, dass er in der Autorenwelt absolut richtig ist. Seine Geschichte sprüht nur vor Magie, Harmonie und Genialität. Es ist einfach alles in sich stimmig. Ich freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen der bekannten und neuen Helden und Abenteurer und warte sehnsüchtig auf den 5. Band. Ich vergebe 5 von 5 Welten für die geniale Fortsetzung!

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2 //MONATSRÜCKBLICK// - Mai - Es geht bergauf und Leselust kommt wieder

 Hallo meine lieben Leser,

es wird besser! Ich denke das war das Motto, welches mich im Mai begleitete. Während ich mich in den letzten Wochen sehr dazu zwingen musste irgendwas zu tun und es letztendlich doch nicht getan hatte, verlief der Mai deutlich besser. Auch wenn das Wetter dann doch eher dem April glich als dem Sommer, war meine Laune doch oft positiver Natur. Der Blog blieb nach wie vor etwas ruhig, dennoch kam ich zumindest lesetechnisch ein wenig voran. Aber seht selbst!

1 [Rezension] Die Dunkelheit deiner Seele von Kate S. Stark



         Titel: Die Dunkelheit deiner Seele
         Autor: Kate S. Stark
         Altersempfehlung: ab 12 Jahre
         Übersetzer: -
         Seitenanzahl: 400
         Reihe: -
         Preis: 13,00 € [D]
         ISBN: 978-3-7335-0509-7
         Verlag: Fischer Verlage












 

  Inhalt


Er ist ihr Seelenverwandter. Und sie seine größte Gefahr.

Ein neues Leben! Nichts wünscht Lenora sich mehr, als Kreatives Schreiben an der berühmten Akademie in Dunkelfelsen zu studieren. Doch dann taucht Kilian auf und gibt Lenora mehr als deutlich zu verstehen, dass ihre Anwesenheit in Dunkelfelsen nicht erwünscht ist. Wie kann ein Fremder so voller Hass ihr gegenüber sein? Und trotzdem spürt Lenora, dass in Kilian mehr vorgeht, als er zuzugeben bereit ist.

Dunkelfelsen wird Lenoras Leben verändern - doch auf ganz andere Art und Weise, als sie es vorgesehen hat. Denn das Schicksal hat seinen eigenen Plan. (Quelle: Fischer Verlage)