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6 [Rezension] I love You heißt noch lange nicht Ich liebe Dich von Cleo Leuchtenberg



         Titel: I love You heißt noch lange nicht Ich liebe Dich
         Autor: Cleo Leuchtenberg
         Altersempfehlung: ab 14
         Übersetzer: -
         Seitenanzahl:336
         Reihe: Einzelband
         Preis: 17,00 € [D]
         ISBN: 978-3-7891-0852-5
         Verlag: Oetinger







  Inhalt


Mädchen lieben die Liebe. Erst recht, wenn sie echt ist.

Lilly träumt von der großen, ewigen Liebe, so perfekt wie in einem Hollywood-Film. Als sie die weibliche Hauptrolle in einem Hollywood-Blockbuster synchronisieren darf, ist sie überglücklich. Wenn da bloß nicht ihr Synchronpartner Ben wäre! Denn für ihn ist das Ganze nur ein Job, und gegen romantische Liebe ist er allergisch. Zu dumm, dass er mit Lilly eine leidenschaftliche Liebesszene nach der anderen einsprechen muss. Es knallt und knistert gewaltig zwischen den beiden und am Ende sieht auch Lilly ein, dass das echte Leben viel mehr zu bieten hat als Hollywood. (Quelle: Oetinger)


10 [Rezension] Everless - Zeit der Liebe von Sara Holland



         Titel: Everless - Zeit der Liebe
         Autor: Sara Holland
         Altersempfehlung: ab 14
         Übersetzer: Jessica Komina, Sandra Knuffinke
         Seitenanzahl: 384
         Reihe: 1/?
         Preis:18,00 € [D]
         ISBN: 978-3-7891-0864-8
         Verlag: Oetinger






  Inhalt

Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der Zeit das kostbarste Gut ist. In der die Reichen von der Zeit der Armen leben und dein eigener Vater seine Lebenszeit opfert, um dich zu retten.
Stell dir vor, du musst der Familie dienen, die dein Leben zerstört hat.
Stell dir vor, dass dein eigenes Herz dich belügt – und im Geheimen den Mann liebt, den du am allermeisten fürchtest.
Stell dir vor, du bist der Schlüssel, denn die Zeit gehorcht dir.
Und dein Schicksal entscheidet sich genau jetzt!
Eine fesselnde und einzigartige Geschichte über Liebe, Verrat und die Macht der Zeit.
(Quelle: Oetinger)



8 [Rezension] Winter so weit von Peer Martin (2)



         Titel: Winter so weit
         Autor: Peer Martin
         Altersempfehlung: ab 16
         Übersetzer: -
         Seitenanzahl: 636
         Reihe: 2/3
         Preis: 16,00 € [D]
         ISBN: 978-3-8415-0398-5
         Verlag: Oetinger Verlag




  Inhalt


~~~ Achtung Spoiler zu Band 1 ~~~
Die Geschichte von Calvin und Nuri. Syrienkrieg, IS und Rechtsextremismus verwoben zu einem dramatischen Plot.

Was wie eine Romeo-und-Julia-Geschichte begann, schlug in ein brennendes Inferno um, das Inferno, in dem Calvin Nuri verlor. Doch ihm, dem ehemaligen Neonazi, hat die Liebe zu dem syrischen Flüchtlingsmädchen die Augen geöffnet. Jetzt ist alles, was er ihr am Ende geben konnte, ein letztes Versprechen: das, die 13-jährige Dschinan aus Syrien herauszuholen. Und so führt der Weg Calvin durch zerstörte Städte, verschneite Berge und in die Hände des IS. Doch Aufgeben ist keine Option, nicht mehr.


6 [Kurz-Rezension] Was kann einer schon tun? von Peer Martin



         Titel: Was kann einer schon tun?
         Autor: Peer Martin
         Altersempfehlung: ab 14
         Übersetzer: -
         Seitenanzahl: 112
         Reihe: Einzelband
         Preis: 8,99 € [D]
         ISBN:978-3-7891-0867-9
         Verlag: Oetinger Verlag




  Inhalt


Nicht wegschauen! Lesen! Handeln! Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Nizza, Istanbul und Berlin führt Peer Martin vier fiktive Gespräche an vier verschiedenen Orten. Er spricht mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem jungen somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Es geht dabei um all die Fragen, die viele von uns derzeit umtreiben, und um diese: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird?

Ein hochaktueller, ebenso politischer wie poetischer Appell von Peer Martin, Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises 2016.

6 [Rezension] Stormheart 1 - Die Rebellin von Cora Carmack



         Titel: Stormheart - Die Rebellin 1
         Autor: Cora Carmack
         Altersempfehlung: ab 13 Jahren
         Übersetzer: Birgit Salzmann/ Alexandra Rak
         Seitenanzahl: 464
         Reihe:1/3
         Preis: 19,99 € [D]
         ISBN: 978-3-7891-0405-3
         Verlag: Oetinger

 

 

 

Inhalt


Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.

Ein opulenter Auftakt zur Stormheart-Trilogie mit einem spannenden Kampf gegen Naturgewalten!



 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Schon in der Verlagsvorschau ist mir "Stormheart" gleich aufgefallen und das nicht nur durch das sehr coole Cover. Normalerweise finde ich Porträts sowie Personen als gestalterliches Mittel für Cover nicht so gut, aber hier passt es einfach wirklich sehr gut. Auch die Farbgebung gefällt mir sehr gut. Vor allem ist mir dieses Buch aber durch den sehr spannenden Klappentext ins Bewusstsein gekommen. Das versprach auf eine Story, die es so in dem Sinne noch nicht wirklich gab und das machte mich gleich sehr neugierig.

Einstieg: Cora Carmack leitet beinahe vorsichtig mit einem kurzen, aber nicht weniger spannenden Prolog in ihre Geschichte ein. Schon dieser Einstieg gefiel mir ausgesprochen gut, so dass ich ganz gespannt auf die weitere Geschichte war. Anschließend werden dem Leser nach und nach die Protagonisten vorgestellt, die mich sehr schnell überzeugen konnten. Aber am meisten muss ich den Schreibstil der Autorin erwähnen. Schon auf den ersten Seiten sprüht ihr Erzählstil förmlich vor Magie, so dass ich mich sehr schnell in der Geschichte wohlfühlte. 

Charaktere: Diese starken und unvergesslichen Figuren, die Cora Carmack in ihre Geschichte eingebaut hat, machten das Buch so einzigartig. An erster Stelle muss ich die selbstbewusste und mutige Aurora erwähnen, die mir immer wieder bewies, dass sie tatsächlich ein Herz aus Sturm besitzt. Sie ist eine Prinzessin, die mir genau durch diese Eigenschaften hoffentlich noch eine ganze Weile in Erinnerung bleibt. Ebenso schnell konnte ich mich in die vielen Nebencharaktere hineinversetzen. Da wusste ich gar nicht, wer mich mehr überzeugen konnte. Ob es der charmante aber auch selbstsichere Lock war, der mir den Kopf verdrehte, oder die Kammerzofe Nova, die einen unglaublichen Mut und Widerstandskraft an den Tag legte, weiß ich nicht genau. Sehr großartige Figuren.

Handlung: Schon die Grundidee klang sehr vielversprechend, so dass ich das Buch nicht zu lange ungelesen lassen wollte. Noch recht ruhig beginnt die Autorin mit ihrer Geschichte und nach und nach entstand bei mir ein Bild dieser außergewöhnlichen Welt. Es dauert jedoch nicht lange und diese Ruhe und Harmonie wird aufgebrochen und Cora Carmack entführt den Leser in eine Welt voller Gefahren, Action, Stürmen - spätestens an dieser Stelle war ich völlig hin und weg. Die Autorin behält dieses Spannungslevel bei und das gefiel mir ausgesprochen gut. Immer wieder überraschte sie mich mit sehr unerwarteten und teilweise schockierenden Passagen, so dass ich noch mehr an den Seiten klebte und das Buch nicht mehr zur Seite legen wollte. 

Schreibstil: Cora Carmack konnte mich mit ihrem Schreibstil schon auf der ersten Seite faszinieren. Durch ihre lockere und angenehme Erzählweise kam ich schnell voran und die Kapitel flogen förmlich, so dass ich schneller als gedacht die letzte Seite gelesen habe. Wie ein Sog kam mir dieses Buch vor, welcher durch die Lebendigkeit, die man in den einzelnen Kapiteln spürt, aber auch durch die Magie, die die Autorin in ihrem Roman einhaucht, sehr verstärkt wird. Absolut großartig!

Mein Urteil 


Ich bin komplett begeistert von diesem Auftakt! Cora Carmack schreibt nicht nur fesselnd, so dass ich unglaublich schnell ihrem Schreibstil verfallen war, sondern auch mit so einer gewaltigen bildhaften Sprache, dass ich teilweise wirklich das Gefühl hatte, als kämpfe ich gemeinsam mit Aurora an ihrer Seite. Und das gefiel mir ausgesprochen gut. Zu dem besitzt dieses Buch eine unfassbar gute Mischung an Figuren, die ich gleichermaßen ins Herz schloss. Vor allem von Aurora bin ich beeindruckt. Für mich beinhaltet dieses Buch wirklich alles, was es benötigt, um den Leser zu begeistern. Von mir erhält "Stormheart - Die Rebellin" 5 von 5 Welten.

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Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. Eine Verlinkung zum Verlag und anderen Seiten dient informativen Zwecken

2 [Rezension] Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück von S. J. Goslee



         Titel: Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück
         Autor: S. J. Goslee
         Altersempfehlung: ab 13 Jahren
         Übersetzer: Marianne Harms-Nicolai
         Seitenanzahl: 384
         Reihe: Einzelnband
         Preis: 16,99 € [D]
         ISBN: 978-3-7915-0030-0
         Verlag: Dressler

 

 

Inhalt

Alles cool und dann fällt dir dein Herz vor die Füße. Noch vor ein paar Tagen war Mikes Leben ziemlich in Ordnung und Lisa seine Freundin. Er hatte seine Kumpel, eine sehr schlechte Band und Tim Wallace war der schlimmste Typ der Welt, klare Verhältnisse, alles ganz locker. Und jetzt? Überall Chaos! Lisa hat Schluss gemacht, ist aber trotzdem noch seine beste Freundin. Statt Bandproben hat Mike jetzt Abschlussball-Planungssitzungen mit Cheerleadern. Total öde! Und Wallace ist plötzlich überall. Vor allem in Mikes Gedanken.

5 [Rezension] Götterfunke 1 - Liebe mich nicht von Marah Woolf



         Titel: Götterfunke - Liebe mich nicht
         Autor: Marah Woolf
         Altersempfehlung: ab 13 Jahren
         Übersetzer: -
         Seitenanzahl:464
         Reihe: 1/3
         Preis: 18,99 € [D]
         ISBN: 978-3-7915-0029-4
         Verlag: Dressler

 

 

 

Inhalt

"Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?" Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. "Liebe mich nicht."

Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Von Marah Woolf habe ich schon viel gehört, kam aber nie dazu auch wirklich ein Buch aus ihrer Feder zu lesen. Als mir dieses Buch dann überraschender Weise zugeschickt wurde, war es endlich so weit. Auch wenn ich Porträts auf Cover nicht immer so gut finde, gefiel mir die optische Aufmachung zu diesem Buch wirklich sehr gut. Es ist sehr ansprechend und machte mich gemeinsam mit dem Klappentext sehr neugierig.

Einstieg: Marah Woolf beginnt ihre Geschichte mit einem kurzen und knappen Kapitel, in dem sich der Leser gemeinsam mit den Göttern in Mytikas befinden. Diese Einleitung gefiel mir ganz gut. Anschließend wird dem Leser die Protagonistin Jessica Harper vorgestellt, mit der ich irgendwie kleine Problemchen hatte. Ich muss zugeben, dass ich etwas länger brauchte, um in die Handlung gänzlich reinzukommen. Zum Glück waren diese kleinen Unstimmigkeiten nicht von langer Dauer, so dass ich dann doch recht schnell in die Geschichte eintauchen konnte.

Charaktere: Beinahe durchweg erzählt die Protagonistin Jess aus der Ich-Perspektive im Präsens die Geschichte. Hin und wieder ließ Marah Woolf auch den Götterboten Hermes zu Wort kommen. Ich fand die Einblicke in die Götterwelt dadurch sehr gelungen, nur wusste ich beim besten Willen nicht, warum es ausgerechnet Hermes war, der sonst eine eher unbedeutende Rolle spielt. Mit der Hauptfigur Jessica hatte ich vor allem zu Beginn der Geschichte meine Schwierigkeiten. Allmählich taute das Eis zwischen uns auf, so dass ich sie am Ende doch als angenehme Weggefährtin wahrnahm. Mit Prometheus, oder Cayden, wie er sich in unserer Welt nennt, ging es mir leider ähnlich. So ganz schlau wurde ich während des Lesen nie aus ihm.

Handlung: Die Grundidee sprach mich schnell an. Vor allem die Idee mit dem Wettstreit zwischen dem Göttervater Zeus und Prometheus, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch zieht, machte die Geschichte sehr interssant. Immer wieder zeigte mir die Autorin, dass sie neben ihrer Liebesgeschichte, auch noch andere Elemente einbauen kann. Diese Mischung gefiel mir sehr gut. Dadurch war ein gewisser Überraschungseffekt vorprogrammiert, was das Spannungslevel wiederum anhob. Durch ihre unerwarteten Passagen baute sie ebenso Tempo und Spannung ein.

Schreibstil: Der angenehme und leicht zu lesende Schreibstil, ließ die Seiten dahinfliegen, auch wenn es immer mal wieder Momente gab, in denen ich diesen Schreibstil etwas holprig fand. Aber das tat nichts zur Sache, denn Marah Woolf konnte mich immer wieder überraschen, so wie von sich überzeugen. Vor allem durch ihre überraschenden Wendungen herrschte eine gewisse Grundspannung vor, die sich durch das gesamte Buch zog. Sehr schön!

Mein Urteil 


Mit der griechischen Mythologie konnte ich nie so wirklich etwas anfangen, trotzdem war ich sehr gespannt auf diesen Auftakt. Immer wieder zeigte mir die Autorin Marah Woolf, dass sie teilweise sehr gute Ansätze für die Geschichte hatte, nur manchmal haperte es für mich etwas an der Umsetzung. Luft nach oben für den zweiten Band ist hier allemal. Es gab ab und an kleine Unstimmigkeiten, die den Lesefluss etwas trübten. Dennoch gefiel mir dieses Buch. Durch die vielen temporeichen und spannungsgeladenen Szenen, fesselte mich Marah Woolf immer wieder, so dass ich das Buch immer weiterlesen wollte. Ich vergebe knappe 4 von 5 Welten.











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2 [Rezension] Secret Fire 1 - Die Entflammten von C. J. Daughtery



   Infos zum Buch

   Titel: Secret Fire - Die Entflammten
   Autor: C. J. Daughtery/Carina Rozenfeld
   Übersetzer: Peter Klöss
   Verlag: Oetinger
   Seitenanzahl: 448
   Reihe: 1/2
   ISBN: 978-3-7891-3339-8
   Preis: 18,99€ [D]
   zum Verlag: ...KLICK...

  




 

Inhalt

Wird die Liebe das Schicksal besiegen? Der 17-jährige Sacha setzt sein Leben mit spektakulären Aktionen aufs Spiel – weiß er doch, dass er nicht sterben kann (jedenfalls nicht vor seinem 18. Geburtstag). Grund ist ein uralter Fluch, der seit Generationen auf seiner Familie lastet. Ein Fluch, von dem ihn nur die 17-jährige Taylor erlösen kann. Doch der Preis dafür ist hoch. Ist sie bereit, sich und ihre Zukunft für Sacha zu opfern?

0 [Rezension] Monday Club 2 - Der zweite Verrat von Krystyna Kuhn



   Infos zum Buch

   Titel: Monday Club - Der zweite Verrat
   Autor: Krystyna Kuhn
   Übersetzer: -
   Verlag:Oetinger
   Seitenanzahl: 352
   Reihe: 2/3
   ISBN: 978-3-7891-4062-4
   Preis: 16,99€ [D]
   zum Verlag: ...KLICK...

  



Hierbei handelt es sich um den 2. Teil einer Trilogie

~Rezension Band 1~

 

Inhalt

Kann ein Albtraum Wirklichkeit werden?

"Du wirst die nächste sein!" Faye bekommt diese furchtbare Warnung einfach nicht mehr aus dem Kopf. Schwebt sie wirklich in Gefahr? Und was hat der mächtige Monday Club damit zu tun? Als sie zusammen mit Luke feststellt, dass jemand Beweise vernichtet, wird ihnen beiden klar: Sie kommen der Wahrheit gefährlich nah. Und diese Wahrheit ist schlimmer als jeder Albtraum. Denn tatsächlich muss Faye nicht nur um ihr eigenes Leben fürchten...

6 Rezension: Digby 1 von Stephanie Tromly



   Infos zum Buch

   Titel: Digby #1
   Autor: Stephanie Tromly
   Übersetzer: Sylke Hachmeister
   Verlag: Oetinger
   Seitenanzahl: 364
   Reihe:  1/2(?)
   ISBN:  978-3-7891-4809-5
   Preis:  14,99€ [D]
   zum Verlag: ...KLICK...

  

  

Inhalt


Beschossen. Inhaftiert. Gekidnappt. Ein ganz normaler Tag mit Digby: Bei Digby muss man auf alles gefasst sein. Das war Zoe in dem Moment klar, als sie seine Bekanntschaft machte. Nicht klar war ihr allerdings, dass sie mit ihm auch gleich von einer gefährlichen Situation in die nächste geraten würde. Denn Digby setzt alles daran, den Fall seiner kleinen Schwester, die vor acht Jahren entführt wurde, aufzuklären.Wie er es aber anstellt, dass Zoe mit ihm bei einem Gynäkologen einbricht,kurzzeitig auf der Polizeiwache landet und an einen Drogenhändlerring gerät? Keine Ahnung. Nur eines weiß sie genau: Ein Plan B wäre jetzt gerade sicher nicht verkehrt.

0 Rezension: Monday Club 1 - Das erste Opfer von Krystyna Kuhn



  Infos zum Buch

   Titel: Monday Club - Das erste Opfer
   Autor: Krystyna Kuhn
   Übersetzer: -
   Verlag: Oetinger
   Seitenanzahl: 384
   Reihe: 1/3
   ISBN: 978-3-7891-4061-7
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"In meinem Kopf dröhnte die Melodie, meine Gedanken pendelten vor und zurück, und so schnell ich auch war, ich konnte ihnen nicht entkommen." S. 88 

Inhalt


Kann ein Mensch zwei Mal sterben? Ein perfides Spiel um Wahn und Wahrheit!

Bei der sechzehnjährigen Faye Mason wurde bereits in früher Kindheit idiopathische Insomnie diagnostiziert, eine seltene Schlafkrankheit. Die schlaflosen Nächte hinterlassen Spuren: Oft kann sie Wirklichkeit und Fantasie nicht unterscheiden. Da geschieht etwas Entsetzliches: Fayes beste Freundin Amy kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch wenig später begegnet sie der totgeglaubten Amy auf der Straße. Halluziniert sie? Oder ist Amy noch am Leben? Faye sollte besser nicht zu viele Fragen stellen, auch nicht zum Monday Club, in dem alle wichtigen Leute der Stadt Mitglied sind.

Eine Tote, die lebt, und eine schlaflose Heldin, deren Alpträume wahr werden: der erste Band der Mädchen-Mystery-Trilogie der Extraklasse!

 

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Das Buch ist mir schon vor einer Weile aufgefallen, hatte aber bislang nur wenig von der Autorin gehört gehabt. Mir fiel die Gestaltung sofort und ich wollte unbedingt wissen, was es mit diesem Buch auf sich hat. Die Farbgebung geben dem Buch eine mystische Atmosphäre und genau das gefiel mir vom ersten Augenblick. Mir ist das Cover vor allem durch seine sehr intensive Farbgebung aufgefallen. Als ich mir den Klappentext genauer angeschaut habe, stand für mich sehr schnell fest, dass ich dieses Buch lesen möchte. Es klang sehr vielversprechend und machte mich unglaublich neugierig darauf.
"Es muss wohl eine Kälte geben, die von innen kommt und sich schlimmer anfühlt, als jeder Schnee, jeder Eissturm. Die Seele friert ein, und eine Eisschicht legt sich über Herz und Lunge. Natürlich kann man dann nicht mehr atmen. Wozu auch? Man wird so zerbrechlich, so fragil, man kann jeden Moment zerspringen. In tausend Scherben."
S. 188/89
Einstieg: Mit einem sehr kurzen Prolog leitet die Autorin in ihre Geschichte ein. Ich war sofort von ihren unglaublich angenehmen und flüssigen Schreibstil angetan, der mich schon nach wenigen Seiten in den Bann zog. Der Prolog ist recht kurz gehalten, aber dennoch baute die Autorin schon in dem knappen Kapitel sofort Spannung ein, so dass ich schon zu Beginn wusste, dass dieses Buch durchaus großes Potential hat. Nach dem Einstieg, der sehr viele Fragen in mir aufwirbelte, begann die eigentliche Handlung und mir wurde die Protagonistin Faye vorgestellt, die ich auf Anhieb sympathisch fand. Schnell fand ich den Anschluss und konnte ohne Probleme in die Geschichte einsteigen.

Charaktere: Das Buch wird durchgängig aus der Sicht der sechzehnjährigen Faye aus der Ich-Perspektive erzählt. Diese Erzählweise gefiel mir in diesem Buch wirklich sehr gut, denn so konnte ich mich viel intensiver mit Faye verbinden. Faye ist eine recht ruhige Person, die ich augenblicklich in mein Herz schloss. Durch ihre Schlafkrankheit, wurde diese Figur eher als zerbrechlich eingestuft. Faye hat kein leichtes Leben, das wurde mir als Leser sehr rasch vor Augen geführt. Die Tatsache, dass sie unglaublich viele Albträume plagen, sie nie weiß, ob sie träumt, halluziniert oder ob es alles real ist, bringt sie so oft regelrecht um den Verstand. Und dann kommt noch hinzu, dass ihre beste Freundin bei einem Autounfall ums Leben kommt. Ich entwickelte ein sehr starkes Mitgefühl für diese Figur. Die Autorin beschrieb Faye oft so authentisch, dass ich das Gefühl hatte, ich selber müsste mich mit all diesen Problemen herumschlagen. Nicht nur Faye, sondern auch die Nebenfiguren wie der geheimnisvolle Luke mochte ich auf Anhieb. Die Zahl der Figuren ist wirklich überschaubar, so dass es einige Charaktere gab, die ich sehr mochte, es aber wiederum Charaktere gab, dir mir nur bedingt gefielen, dennoch ist der Autorin eine wunderbare Mischung an Figuren gelungen.

Handlung:  Nach dem aufwirbelnden Prolog beginnt die eigentliche Handlung. Der Leser begleitet die Protagonistin auf einem ihrer nächtlichen Wanderungen durch die kleine Stadt Bluehaven. Spannung fehlte hierbei ganz und gar nicht. Schon in den ersten Seiten zeigte mir die Autorin was in ihr steckte und sie lieferte mir einen sehr gut gelungenen und auf der anderen Seite spannenden Start in das Buch. Ich klebte an den Seiten und wollte das Buch nicht mehr weg legen. Nach diesem Beginn konnte ich das Buch nicht mehr loslassen. Ich hatte keine Möglichkeit meine Nerven wieder zu beruhigen, als es auch schon spannend weiter geht. Der Unfall, der plötzlich alles in einem anderen Licht stehen lässt. In Faye aber auch in mir selber kamen Fragen auf. Was ist tatsächlich passiert? Wen kann man trauen? Wer ist Schuld an Amys Tod? Und was hat der merkwürdige Monday Club damit zu tun? All diese Fragen verlangten eine Antwort. Zum Ende des Buches wurde es wieder actionreich und die Ereignisse überschlugen sich, bis die Autorin mich mit einem, wie ich finde, recht gemeinen Ende zurückließ.

Schreibstil: Ein brillanter Schreibstil! Anders kann ich den Schreibstil von Krystyna Kuhn nicht beschreiben. Schon zu Beginn konnte sie mich mit einer authentischen und mehr als spannenden Erzählweise mitreißen und fesseln. Ich konnte das Buch schon nach dem Prolog nicht mehr zur Seite legen. Ein Schreibstil, der mich mitfiebern, mitfühlen und miterleben ließ. Immer wieder überraschte mich die Autorin mit unerwarteten Passagen und ich konnte von dem Buch nicht loskommen. Ihr Schreibstil bleibt bestehen und sie konnte mich zum Schluss mit einem starken Ende nochmals überzeugen.

 

Mein Urteil 

 

So ein gutes Buch! Mir gefiel schon die Aufmachung des Buches sofort und ich war wirklich neugierig darauf. Der fesselnde Klappentext verstärkte die Wahl, diesen Auftakt so bald es geht zu lesen. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Begeistert nicht nur von der Aufmachung, die wirklich schön ist, sondern von der Handlung, die mich nicht mehr loslassen wollte, den Charakteren, ganz besonders Faye Mason, von der ich vom ersten Moment an angetan war und natürlich von dem wunderbaren Schreibstil. Einige Fragen wurden mir in diesem Band zwar noch nicht zu meiner vollsten Zufriedenheit beantwortet, aber die können ja in den Fortsetzungen beantwortet werden. Ich weiß immer noch nicht so genau, warum der Monday Club so verschwiegen wird. Was verbirgt sich wirklich dahinter? Und vor allem was hat es mit diesem Jungen Luke auf sich? Es sind einige Fragen offen geblieben, die mich sehr auf den 2. Band "Monday Club - Der zweite Verrat"  gespannt machen. Und das Ende... Das Ende macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Ich vergebe 5 von 5 Welten für den Auftakt der neuen Mystery-Reihe!










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2 Rezension: Zwischen uns die Flut von Eva Moraal



   Infos zum Buch

   Titel: Zwischen uns die Flut
   Autor: Eva Moraal
   Übersetzer: Rolf Erdorf
   Verlag: Oetinger
   Seitenanzahl: 450
   Reihe: 1/? 
   ISBN:  978-3-841-50351-0
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"Das Laufen ist meine Droge, der Rausch, der mich überkommt, bis ich meine Beine kaum mehr spüre, so als bewegten sie sich von selbst." Max, S. 27

 

Klappentext 

Er hat mir vertraur.
Und du hast ihm nichts gesagt.

Sie sind wie Feuer und Wasser: Nina, die Tochter des Gouverneurs, und Max, der charismatische Sohn eines Rebellen. Hals über Kopf verlieben sie sich, ohne dass Max ahnt, wer Nina wirklich ist. Nur eins weiß er: dass der Gouverneur Schuld am Tod seines Vaters trägt. Als er die Wahrheit über nina erfährt, bricht für ihn eine Welt zusammen. Und er stimmt zu, Nina zu entführen, um den Gouverneur zu erpressen. Doch ist sein Zorn wirklich stärker als ihre Liebe?

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Von der Gestaltung des Buches war ich augenblicklich angetan! Die Farbgestaltung des ganzen Buches zog mich sofort in den Bann. Nicht nur das Cover sieht einfach so schön aus, so dass man das Gefühl hat, man versinke darin, sondern auch der farbige Buchschnitt - passend zum Inhalt gewält - sieht in jedem Bücherregal sehr schön aus. Für mich ist die Aufmachung des Buches ein totaler Hingucker. Aber nicht nur das schön und stark gestaltete Cover, oder der wunderbar klingende Titel sondern letztendlich der Klappentext, der auf jeden Fall vielversprechend klang, machten mich 
auf das Buch neugierig. 

"Etwas in meinem gespannten Bauch bahnt sich langsam einen Weg nach oben und nistet sich wie ein Kuckucksei in der kleinen Kuhle direkt unter meinem Hals ein. Es ist zu groß und drängt schon das andere beiseite, bis es das Einzige ist, was ich noch fühle." Nina, S. 245

Einstieg: Ohne einem Prolog oder einer anderen Einleitung beginnt die Autorin mit der eigentlichen Handlung. Ich wurde regelrecht hineingeworfen und musste mich erst einmal zurecht finden. Zunächst musste ich mich an die Tatsache gewöhnen, dass das Buch in einer komplett anderen Zeit und modernen Welt spielt. Da merkte ich vor allem dann später, dass mir mehr Hintergrundwissen nicht geschadet hätte. Dennoch fand ich mich erstaunlich schnell in der Handlung wieder und ich war so gleich vom lockeren und angenehmen Schreibstil der Autorin angetan. Dem Leser wird die weibliche Protagonistin Nina vorgestellt, die sich sehr schnell Eingang in mein Herz verschaffte. Der Einstieg gefiel mir super und ich klebte schon nach nicht einmal drei Seiten förmlich an der Geschichte. 

Charaktere: Die Besonderheit an diesem Buch ist, dass sich die Kapitel immer zwischen Nina und Max, dem männlichen Protagonist abwechseln. Die Autorin wählte hierbei für beide Charaktere die Ich-Perspektive. Ich lese sehr gerne Bücher, die aus dieser Erzählperspektive gechrieben werden, aber in diesem Buch hätte ich mir gewünscht, wenn eine Figur aus der Sicht eines Beobachters erzählt, das wäre mir vielleicht leichter gefallen, denn so hatte ich oft Schwierigkeiten mich zurecht zu finden. Gedanklich musste ich immer hin und her springen, das fand ich nicht so schön. Dennoch konnte ich durch diese Perspektive einen engeren Kontakt zu den Figuren aufbauen. Nina war mir sofort sympathisch und ich mochte ihre Kapitel viel mehr, als die von Max. Sie schloss ich sehr schnell isn Herz und ich entwickelte sehr schnell Mitgefühl für sie. Es gab oft Momente, in denen ich sie einfach in den Arm nehmen wollte. Während ich mit Nina mehr auf einer Schwesternebene war, konnte ich Max weniger gut einschätzen. Max ist ein schwer einzuschätzender Charakter. Oftmals stellte ich mir die Frage, warum ist er so, und nicht anders. Es fiel mir sehr schwer mich mit ihm zu verbinden. Erst sehr spät, etwa nach der Hälfte des Buches, konnte ich mich allmählich in ihn hineinversetzten. Und als ich dann das Gefühl hatte, dass endlich die Chemie zwischen ihm und mir stimmte, tat er wieder etwas, was mich aus der Fassung brachte und ich befand mich wieder am Anfang. Das ewige Hin und Her mit Max bereitete mir oft Schwierigkeiten.
"Das Wasser umschließt uns von allen Seiten. ich spüre, wie die Angst mich wieder im Griff hat. Gleichzeitig fühle ich seine Freude über das, was wir im Moment haben." Nina, S. 365
Handlung: Ich wurde regelrecht in die Handlung hineingeworfen, fühlte mich aber auf Anhieb wohl. Denn die Autorin versprach mir ein reichliches Tempo. Somit klebte ich förmlich mit vor Spannung weit aufgerissenen Augen an den Seiten. Die Geschichte zwischen Max und Nina beginnt sehr ruhig und mir als Leser wurde eine komplett andere Welt geboten, die mir auf Anhieb gefiel. Leider fehlte mir oft ein wenig Hintergrundwissen und ich konnte somit vieles nicht ganz nachvollziehen. Das hielt mich aber nicht davon ab das Buch weiter zu lesen. Sehr schnell baut die Autorin Spannung ein, die das Buch zu einem absoluten Leseabenteuer werden ließ. Die Autrorin konnte mich durch ihre wirklich gut durchdachte Geschichte immer wieder begeistern und vor allem fesseln. Zum Ende schwächt sie die Spannung ein wenig ab um dann in den letzten 100 Seiten noch einmal alles zu geben. Die Seiten flogen nur dahin!

Schreibstil: Vom Schreibstil der Autorin war ich sehr schnell angetan. SIe hat eine angenehme Erzählweise, die mir ermöglichte oft Teil der Geschichte zu werden. Nicht nur flüssig, sondern mit einem gewaltigen Tempo erzählt Eva Moraal ihre Story und das gefiel mir schon nach der ersten Seite. Die Seiten flogen nur dahin und ich konnte sehr schnell in die Geschichte eintauchen und mit den Figuren mitfühlen. Besonders von der weiblichen Figur Nina, war ich schon nach wenigen Seiten angetan. Immer wieder überraschte mich die Autorin, fesselte mich und wollte mich nicht mehr los lassen. Ein durchaus guter Schreibstil, der mir ab und dann doch einmal den Atem raubte.

Mein Urteil 

Temporeich und durchaus spannend und interessant ist der Debütroman von Eva Moraal. Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten mich zwischen den Nassen und den Trockenen wohl zu fühlen, aber das behob sich schnell. Durch den Perspektivenwechsel der beiden Hauptfiguren, konnte ich beide Figuren unterschiedlich bemerken. Nina war mir sympathischer als Max, das merkte ich immer wieder. Dadurch dass ich meine Probleme mit dem männlichen Protagonisten hatte, konnte ich mich nur bedingt in ihn hineinversetzten. Er hat irgendwie einen merkwürdigen Charakter, den ich nicht leiden konnte. Nina dagegen war mir schon von der ersten Seite der bessere Charakter, mit dem ich mich auch besser verbinden konnte. Die Autorin konnte mich immer wieder durch teilweise schaurigen Szenarien für sich gewinnen und ich wollte das Buch nicht zur Seite legen. Schnell baut sie Spannung ein, die das Buch zu einem Lesegenuss machen ließ. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, außer, dass ich manchmal mit der Weltanschauung nicht ganz klar kam. Dazu fehlte mir oft Hintergrundwissen um manche Dinge besser zu verstehen. Leider machte mir Max die Entscheidung auch nicht leicht, trotzdem erhält das Buch sehr gute 4 von 5 Welten. Großes Potential!
 








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Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. Eine Verlinkung zum Verlag und anderen Seiten dient informativen Zwecken
 

0 Rezension: Loving von Katrin Bongard



   Infos zum Buch

   Titel: Loving
   Autor: Katrin Bongard
   Übersetzer: -
   Verlag: Oetinger
   Seitenanzahl: 295
   Reihe: Einzelband
   ISBN:  978-3-841-50348-0
   Bestellen?:...KLICK...





"Ich sehe nach oben, irgendwo sollte es jetzt eine Art Schutzgott geben, der sich meiner annimmt und mir versichert, dass alles gut wird, aber da ist nur eine zittrige Neonlampe, in der Hunderte von Fliegen einen schnellen Tod gefunden haben." S. 32

Klappentext 

Romantisch. Magisch. Unausweichlich.

Mit dem Partyleben an der Schule hat Ella nicht viel zu tun. Und sie hätte nie gedacht, dass ausgerechnet sie - die sich für Bücher und Buchblogs interessiert - sich in den coolen Luca verliebt. Lica, den alle Mädchen für den tollsten Jungen der ganzen Schule halten. Und den Ella eigentlich nur oberflächlich und arrogant findet. Doch bei einem Schulprojekt lernen die beiden sich besser kennen... Sich nicht zu verlieben - einfach unmöglich!

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Gestaltung des Buches ist eher unscheinbar, aber dennoch gefällt mir die Farbgebung ziemlich gut. Es ist schlicht, einfach und vor allem passend zum Inhalt gestaltet. Und es sieht schön aus. Das Cover verrät einem so gut wie nichts, nur wie man dann unschwer an dem Titel "Loving" erkennen wird, handelt es sich hierbei um eine Liebesgeschichte. Nicht nur das Cover, dass mir durch seine Schlichtheit ins Auge sprang, sondern der interessant klingende Klappentext machten mich neugierig. Zusätzlich hatte ich mal wieder das Bedürfnis ein Buch zu lesen, dem man nicht so viel Konzentration schenken muss. Da kam mir dieses Buch gerade recht.

Einstieg: Das Buch beginnt sofort mit der eigentlichen Handlung und ich als Leser hatte kaum Gelegenheit mich an die Geschichte zu gewöhnen, da ich regelrecht hineingeworfen wurde. Zunächst musste ich mich erst einmal zurecht finden und die Geschichte auf mich wirken lassen. Der Einstieg fiel mir sehr leicht und ich konnte ziemlich schnell in die Handlung eintauchen. So gleich wurde mir die weibliche Protagonistin Ella vorgestellt, die mir auf Anhieb sympathisch war. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir schon nach wenigen Seiten und Katrin Bongard zog mich rasch in ihren Bann.

"Einen Toast, Ella?" Nein, lieber ein Messer, das ich mir in die Brust jagen kann, oder auch eine Gabel. Je schmerzhafter, desto besser, damit der andere Schmerz überdeckt wird, der in mir tobt. Mein Herz ist eine Bleikugel, die sich über einer Flamme auflöst und in meinen Magen tropft." S. 211

Charaktere: Das Buch wird durchgängig aus der Sicht von Protagonistin Ella erzählt. Durch die Ich-Perspektive, die die Autorin für dieses Buch gewählt hat, konnte ich mich recht gut in die Figur hineinversetzen. Sie war mir schon sehr am Anfang sympathisch und ich freute mich regelrecht, sie in dieser Geschichte begleiten zu dürfen. Ella hat einige Charakterzüge, die mir selber recht ähnlich waren, somit konnte ich mich teilweise auch viel intensiver mit ihr verbinden. Leider gab es auch Momente, in denen ich nicht nachvollziehen konnte, warum sie so handelt. Der stetige Wechsel von Sympathie und Verwirrung, die sich beim Lesen bei mir breit machte, erschwerte mir die Beziehung zu Ella. Ich schloss sie zwar auf der einen Seite schnell ins Herz, aber auf der anderen Seite zeigte sie mir oft ein naives Verhalten. Dies zog sich sehr lange hin, erst zum Ende klärte sich ihr Verhalten. Neben der weiblichen Protagonistin, die der Leser begleitet, wäre da noch der männliche Part. Luca bereitete mir sehr große Schwierigkeiten. Ich entwickelte eine soforte Abneigung zu dieser Figur. So sehr ich es auch versuchte, ich konnte mich nicht, bzw, selten gänzlich in ihn hineinversetzten. Im Laufe des Buches lockerte es sich ein wenig. Jetzt im Nachhinein, wurde er dann doch eine einigermaßen erträgliche Figur. 

Handlung: Das Buch beginnt sehr ruhig und dem Leser werden die Protagonisten Ella und Zoe vorgestellt. Ich wurde in die Geschichte hineingeworfen und fand mich erstaunlich schnell dort wieder. Zunächst passierte gar nichts. Erst recht spät begann das Buch an Fahrt zu gewinnen. Das erschwerte es mir sehr der Handlung intensiv und konzentriert zu folgen. Relativ spät baut die Autorin Spannung in das Buch, die für mich aber trotzdem nicht entsprechend war. Gelegentlich verlor ich die Lust am Lesen, weil es teilweise Stellen gab, in denen nur sehr wenig bis gar nichts passierte. Und dann ging es mir viel zu schnell. Als Ella den smarten Luca kennenlernt, verlor ich gänzlich den Überblick. Vieles passierte kurz nach einander und ich hatte kaum Gelegenheit mit der Situation vertraut zu werden. Dann sackte die Handlung wieder ab und sie bewegte sich auf einer Linie. Zum Ende holte die Autorin erneut alles heraus, konnte mich aber nur bedingt fesseln. Die Handlung war mir stellenweise zu durchwachsen und konnte mich fast gar nicht mitreißen.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, das wurde mir schnell bewusst. Die Erzählweise der Autorin ist sehr flüssig und ich verlor mir schnell in ihrem Schreibstil. Er bleibt durchweg erhalten. Ab und an gab es Momente in denen mich Katrin Bongard regelrecht in die Handlung hineinzerrte, so dass ich gar nicht mehr heraus wollte. Ihren Schreibstil mochte ich von der aller ersten Seite und schon nach wenigen Sätzen zog sie mich mit ihrem wirklich tollen Stil in den Bann. Es gab Momente in denen sie Spannung einbaute und ich mich somit sehr wohl fühlte, aber es gab auch wiederum Momente, die mich etwas aus der Bahn warfen. Eine gute Mischung.
 

Mein Urteil 

Eine leichte Lektüre für Zwischendurch, das kann ich nicht abstreiten. Durch die relativ wenigen Seiten und den teilweisen sehr kurzen Kapiteln, flogen die Seiten nur dahin und ehe ich es mir versah, war ich schon am Ende des Buches angelangt. Der Einstieg gefiel mir super und ich war sehr gespannt, was mir die Autorin in dem Buch noch bieten würde. Schnell war ich vom Schreibstil der Autorin gefangen. Ich liebe ihn einfach. Locker und vor allem flüssig beschreibt die Autorin die Szenen, so dass ich oft das Gefühl hatte, ich befinde mich selber in der Geschichte. Leider gefiel mir die Handlung wie auch den männlichen Protagonist nur bedingt. Die Handlung kam erst nicht in Fahrt - es passierte nichts - und dann waren es plötzlich zu viele Ereignisse auf einmal, so dass ich den Durchblick verlor. Somit fiel es mir sehr schwer, der Handlung besonders zum Ende hin zu folgen. Es war für mich eine typische Liebesgeschichte und ich habe mir so sehr gewünscht, dass ein bisschem Emotionen mehr in das Buch eingebaut wird, so dass es für mich nachvollziehbarer gewesen wäre. Das fand ich sehr schade, denn da sich alles so schnell abspielte, wirkte es wenig authentisch und ich verlor allmählich die Lust am Lesen. Dennoch ist das Buch eine leicht zu lesenden Lektüre, passend für den Sommer. Das Buch erhält 3 von 5 Welten von mir. 

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Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. Eine Verlinkung zum Verlag und anderen Seiten dient informativen Zwecken

4 Rezension: Sommer unter schwarzen Flügeln von Peer Martin





         Titel:Sommer unter schwarzen Flügeln
         Autor: Peer Martin
         Altersempfehlung: ab 15 Jahre
         Übersetzer: -
         Seitenanzahl: 528
         Reihe:1/3
         Preis: 19,99 € [D]
         ISBN: 978-3-7891-4297-0
         Verlag: Oetinger





"In diesem Tal liegen die Worte herum wie Steine", sagte mein Vater. "Man braucht sie nur aufzusammeln und hinzuschreiben." S. 61
"Als ich fünfzehn war, endete in diesem Land ein Krieg. [...] Und in deinem Land begann einer. Es endet nie. Die Gewalt endet nie." S. 179


Klappentext


Ein Buch, das die Augen öffnet: verstörend, poetisch, engagiert.

Nuri kommt aus Syrien und lebt im Asylbewerberheim. Calvin wohnt nur wenige Häuser weiter und ist Mitglied einer rechten Jugendgang. Als sie sich kennenlernen, erzählt Nuri ihm von ihrem Heimatdorf am Rand der Wüste und von dessen Schönheit. Doch dann kamen die Schwingen des Bösen und legten sich über das ganze Land. Je mehr Calvin über das Mädchen mit den dunklen Augen erfährt, desto mehr verliebt er sich in sie. Calvin möchte seine Gang verlassen – doch so einfach entkommt er seinen alten Freunden nicht.

Eine ergreifende Liebesgeschichte inmitten sozialer Konflikte, voller Poesie und Schönheit. Ein schmerzhaft ehrliches Gesellschaftsporträt mit einer "Romeo und Julia"-Geschichte eigener Art.

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Das Buch ist sehr schlicht und einfach gestaltet, fällt aber dennoch durch seinen transparenten Schutzumschlag auf. Das Cover verrät rein gar nichts, machte mich aber dennoch neugierig. Jedoch war ich durch die Thematik sehr angetan, was dazu führte, dass ich das Buch lesen wollte. Der Klappentext verriet mir schon, dass dieses Buch sehr wahrscheinlich keine leichte Lektüre werden wird. Das schreckte mich aber nicht ab. Ich wollte in Erfahrung bringen, wie der Autor mit der Thematik Syrien und Ausländerhass umgeht.

"Ich möchte nicht ausgelöscht werden. Ich möchte auch nicht mehr mutig sein und demonstrieren. Lass mich zurückkehren zu den Weintraubenfeldern, zurück zur Wüste und den Armen meines Vaters, in meine Kindheit." S. 209

Einstieg: Schon im ersten Kapitel konnte der Autor von sich überzeugen. Er zog mich sehr schnell in den Bann seiner starken und unvergesslichen Erzählweise. Zunächst begleitet der Leser die junge Protagonistin Nuri. Sie war mir sofort sympathisch. Sehr schnell war ich von dem sehr realitätsnahen Schreib- und Erzählstil angetan. Ich befand mich nicht länger mit dem Buch auf dem Sofa, sondern ich war zwischen den Seiten gefangen. Der Einstieg gefiel mir ausgesprochen gut. Es beginnt sehr ruhig und ich konnte mich langsam in die Geschichte einfinden. 

Charaktere:Nuri und Calvin können nicht unterschiedlicher sein. Das wird schon im Klappentext erwähnt. Sie sind wie Tag und Nacht, und haben so viele Unterschiede, wie kein anderes Paar. Auf der einen Seite steht die 18-Jährige Nuri, die gemeinsam mit ihrer Familie aus Syrien geflohen ist. Sie versucht in jedem Menschen das Gute zu sehen und kann die Menschen allein durch ihre Geschichten verändern. Immer wieder wird im Buch erwähnt, wie sehr sie sich doch wünscht, dass es in ihrem Land kein Krieg mehr gibt. Nuri ist eine Figur, die mir sofort sympathisch war und die ich mit jeder Seite tiefer ins Herz einschloss. Und auf der anderen Seite das Gegenteil. Der reinrassige Calvin, der Mitglied in einer rechten Gang ist. Obwohl er anfangs absolut gegen Ausländer ist, und überhaupt nichts mit denen am Hut haben will, mochte ich ihn trotzdem. Ich weiß, das mag jetzt merkwürdig klingen, aber man muss Calvin als einen Menschen sehen und dann versteht man auch vieles. Es war zunächst schwierig mich mit dieser Figur zu verbinden, einfach, weil er ganz andere Ansichten hat. Zwar sind die beiden so verschieden, aber der Autor schaffte dennoch eine wunderbare Harmonie zwischen den beiden. Sie wuchsen mir immer mehr ans Herz. Durch die wechselnde Sicht des Beobachters, konnte ich die beiden Figuren aus verschiedenen Positionen erleben. Dadurch gewann ich einen größeren Einblick in ihre so unterschiedlichen Leben.


"Die schwarzen Flügel."flüsterte ich. "Sie sind jetzt überall. Auch im Computer. Ich weiß nicht, was das für ein Vogel ist." [...] "Ein Albtraumvogel, Nura" flüsterte er. "Aber der Albtraum wird vorübergehen." S. 253

Handlung: Die Handlung bzw. das Thema ist sehr schwierig zu verstehen. Ich selber bekomme nicht so viel mit, was in Syrien derzeit los ist. Auch habe ich wenig Ahnung, wie ich ehrlich zugeben muss, was in unserem eigenen Land passiert. Ich weiß nur in etwa so viel, dass in Syrien seit Jahren ein fürchterlicher Krieg herrscht.
Als ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckte, dachte ich nicht daran, was dieses Buch alles beinhalten könnte, denn es beinhaltet weit mehr als ein "bisschen Krieg". Durch die aussagekräftigen Erzählungen von Nuri erlebte ich an der eigenen Haut einen Einblick in eine fürchterliche Welt, die mir bislang verborgen war. Gewalt, Brutalität, Meschenhass, Verderben, Folter und Tod sind nur wenige Themen die der Autor in diesem Buch wiederspiegelt. Obwohl es mich teilweise so schockiert hat, konnte mich der Autor sehr bald von sich überzeugen. Ich erlebte eine neue Seite unserer heutigen Gesellschaft, die mich schockierte und absolut entsetzt zurück ließ.

"Die Freiheit, eine Regierung zu wählen. [...] Eine Regierung, die nicht korrupt ist. Die Freiheit, zu schreiben und zu lesen und laut zu sagen, was wir denken. Ohne Zensur. Ohne Bedrohung. Wir wollen einen Staat ohne Folter. Ein Ende der Gewalt." 301/302

Schreibstil: Zum Schreibstil kann ich nicht viel sagen. Nur so viel, dass mich noch nie ein Autor so sehr mitreißen konnte. Peer Martin hat einen Schreibstil, den ich garantiert nicht so leicht vergessen werde. Durch seine sehr authentische Erzählweise, hatte ich das Gefühl, dort vor Ort zu sein, in Syrien, in dem der Krieg herrscht. Ich weiß, es mag jetzt merkwürdig klingen, aber ich spürte die Angst der Menschen, die Trauer und Verzweiflung und auch die Wut auf das System. Der Autor brachte mich zum Weinen, innerlichen Zerbrechen und zum Verstehen. Ich verstand immer besser die Situation, in dem sich das Land derzeit befindet. Der Schreibstil ist so authentisch, dass ich mir so vieles genau vorstellen konnte. Er lässt das Buch erwachen und zu einem schlimmen Erlebnis werden.

Mein Urteil

 


Mich hat noch nie so sehr ein Buch mitgerissen. Die Figuren konnten mich sehr schnell begeistern und ich schloss sie ins Herz. Ich fühlte mit ihnen mit und konnte Teil ihrer Gedanken werden. Durch die Geschichten, die Nuri Calvin über Syrien erzählt, lernte ich eine Seite von diesem Land kennen, welche ich mir nicht vorstellen konnte. Einerseits beschrieb sie wie schön das Land doch sei mit all seinen Farben und der Pracht der Natur und dann wie der Krieg all das zerstörte. Ich fühlte mit, erlebte mit, trauerte mit. Der Autor hielt mir mit diesem Buch einen Spiegel vor das Gesicht und ich sah Dinge, die ich lieber nicht erfahren wollte. Dinge, die im Bereich des Unvorstellbaren, Grauenhaften zu finden sind. Selbst jetzt im Nachhinein bin ich immer noch ziemlich aufgewühlt. Das Buch hat mich geschockt, aber nicht weil es schlecht ist, nein auf keinen Fall, sondern, weil das Thema so furchtbar ist. Ich kann nur eins sagen. Obwohl ich im selben Alter wie die beiden Protagonisten bin, konnte, bzw. wollte ich mir vieles gar nicht vorstellen, was der Autor da beschrieben hat. Dieses Buch klärte mich auf und ich sehe die Dinge nun mit anderen Augen. 
Der Autor selber sagt, dass es hierzu einen zweiten Band gibt, denn wie der Autor beschreibt "der Krieg in Syrien ist noch lange nicht vorbei". Und obwohl mich besonders das Ende furchtbar mitgerissen hat, und es doch ein sehr schwer zu verdauendes Thema ist, werde ich auch den zweiten Teil "Winter so weit" lesen. Ich vergebe 5 von 5 Welten










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1 Rezension: Wir wollten nichts wir wollten alles von Sanne Munk Jensen


Infos zum Buch
Titel: Wir wollten nichts, wir wollten alles
Autor: Sanne Munk Jensen & Glenn Rindtved
Verlag: Oetinger
Seiten: 336
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-7891-3920-8
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"Gern würde ich die richtige Geschichte erzählen. Und Liam bitten mich zu umarmen. Aber das gehört offenbar nicht zu den Dingen, die man kann, wenn man tot ist." S. 10

Klappentext 

Liam und Louise. Es ist die große Liebe.
Und es ist ein erstes gemeinsames Leben - so neu, so intensiv und einfach völlig anders. Doch dann findet ihr unbesorgtes Dasein ein jähes Ende, und eine erbarmunglose Verfolgungsjagd beginnt, die Liam und Louise bis zum Äußersten treibt und sogar darüber hinaus. Zuletzt bleibt ihnen nur noch das dunkle ewige Wasser des Limfjords.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Das Buch ist sehr schlicht und einfach gestaltet, dennoch sprach es mich sofort an. Selbst der Titel "Wir wollten nichts wir wollten alles" machte mich neugierig. Der Klappentext klingt sehr interessant und spannend. Meine Neugierde steigerte sich ins Unermessliche, als ich den Buchtrailer zu dem Buch gesehen habe. Ich wollte das Buch unbedingt lesen!

Einstieg: Das Buch beginnt sofort dramatisch. Ohne jeglichen Einleitungen beginnt die Autorin mit der eigentlichen Handlung. Das Buch beginnt mit dem Fund der beiden Leichen Liam und Louise. In mir kamen gefühlte tausende Fragen auf, die dringend eine Antwort verlangten. Warum starben sie? Was ist passiert? Die Autorin zog mich schon nach wenigen Sätzen in ihren Bann und ich konnte bzw. wollte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Es beginnt sofort spannend und sehr auffühlend. Ich verliebte mich sofort in den Schreibstil, der alles so dramatisch wiederspiegelte. Allerdings brauchte ich ein wenig wirklich in die Geschichte hineinzufinden.
"Mein Leben IST ein Film. Ein Film, der einfach an mir vorüberflimmert. Ich bin allein im Kino, und den Film, den ich sehe, will ich mir nicht ansehen. Er ist miserabel." S. 277

Charaktere: Dieser Roman wird ausschließlich aus der Sicht von der 17-jährigen Hauptprotagonistin Louise erzählt. Ich hatte nicht viel Zeit mich langsam an die Figuren zu gewöhnen, sondern wurde regelrecht in das Leben von Louise und dann auch von Liam hineinkatapultiert. Alles ging mir am Anfang so schnell, dass ich mich nicht ganz zurechtfand. Sowohl mit Louise als auch mit Liam hatte ich einen schwierigen Start. Aber nach und nach schloss ich sie dann doch ins Herz. Ich erfuhr Dinge über sie, die beide in ein komplett anderes Licht stellten. Allmählich tauchten die Figuren auf und ich konnte besser nachvollziehen, warum sie so sind bzw. so geworden sind, wie sie mir im Buch präsentiert wurden. Nach und nach lernte ich sie kennen und ich baute eine starke Verbindung zu ihnen auf. Ich entwickelte Mitgefühl für beide Figuren und konnte mich immer leichter in sie hineinversetzten.

Handlung: Das Buch wird aus zwei Zeiten erzählt, die sich im Laufe der Geschichte immer wieder abwechseln. Zum einen ist es die Zeit, in der sich Louise und Liam kennen und lieben gelernt haben und zum anderen die Zeit kurz nach dem Selbstmord der beiden. Immer wieder kamen Fragen in mir auf, denn genau wie der Vater von Louise, wollte auch ich als Leser erfahren, was den beiden wiederfahren ist und wie es überhaupt so weit kommen konnte. In diesem Buch wird es schnell dramatisch und es zieht sich durch das ganze Buch. Wir wurde eine Liebe gezeigt die schrecklicher nicht sein kann. Immer wieder blieb mir der Atem weg. Spannung und dunkle Schatten der Liebe machten das Buch zu einer wunderbaren Lektüre.

Schreibstil: Sanne Munk Jensen konnte mich schon auf der ersten Seite von sich überzeugen. Ihr flüssiger Schreibstil, lässt die Seiten nur dahinfliegen und ehe ich es mich versah, las ich schon den letzten Satz des Buches.Und der Schreibstil blieb erhalten. Ich fieberte, erlebte und vor allem fühlte mit. Die Figuren konnten teilweise zum Leben erwachen. Durch den Schreibstil und der Nähe der Dramatik, konnte mich die Autorin immer wieder überraschen, entsetzen und begeistern.

Mein Urteil 

"Wir wollten nichts, wir wollten alles" ist ein wunderbares Buch mit einer bewegenden und gleichzeitig erschreckenden Liebesgeschichte. Mit den Figuren hatte ich einen schweren Start und ich brauchte lange, ehe ich mich in die Figuren hineinversetzten konnte. Zu Beginn ließen sie mich kalt, aber nach und nach tauten sie auf und ich konnte ihre Taten und Gedanken nachvollziehen. Die Charaktere versuchen in dem Buch den grauenhaften Klauen des Alltags zu entkommen und ich konnte sie auf ihren erschwerlichen Weg dorthin begleiten. In diesem Einzelroman ist Zusammenhalt immer wieder gefragt und die außergewöhnliche Liebe zwischen Liam und Louise taucht immer wieder auf. Ich fand das Buch zunächst durch den stetigen Perspektivenwechsel sehr verwirrend, da das Buch nicht in Kapitel so wirklich unterteilt ist, sondern das ganze Buch so zu sagen ein Kapitel ist, in dem immer wieder in den Zeiten umhergesprungen wird. Nach und nach kam ich damit klar. Jetzt im Nachhinein finde ich diese Erzählweise passend zum Buch und gut gelöst. Das Buch hat seine Ecken und Kanten und obwohl ich mit den Figuren nicht ganz klar kam, konnte mich die Handlung mitreißen. Ich vergebe 4 von 5 Welten.









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