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0 Rezension: Weil wir uns lieben 3 von Colleen Hoover

   
   Infos zum Buch

   Titel: Weil wir uns lieben
   Autor: Colleen Hoover
   Übersetzer: Katarina Ganslandt
   Verlag: dtv
   Seitenanzahl: 384
   Reihe: 3/3
   ISBN: 978-3-423-71640-6
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"Wenn sich das Leben euch in die Quere stellt und stur dasteht und euch den Weg blockiert, dann tut es das nicht, weil es will, dass ihr aufgebt, euch ihm ergebt und ihm die Führung überlasst. Nein, verdammt. Das Leben macht das, damit ihr sauer werdet, damit ihr kämpft und damit ihr das Ruder selbst in die Hand nehmt." S. 316

 

Es handelt sich hierbei um den dritten Teil der "Layken & Will"-Trilogie!

  ~Rezension Band 1~

~Rezension Band 2~

Klappentext 

Ein Auf und Ab der Gefühle - das ist die Liebesbeziehung von Will und Layken seit dem ersten Tag, an dem sie sich trafen. Erst jetzt, nach ihrer Hochzeit, scheint ihr Glück perfekt zu sein - wäre da nicht Wills Vergangenheit, die einen Keil zwischen die beiden zu treiben droht . . .

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Da mir der Auftakt der Trilogie vor einigen Monaten so unglaublich gut gefiel, war für mich sofort klar, dass ich auch den zweiten Teil und dann später den dritten und somit abschließenden Band lesen werde. Band zwei gefiel mir zwar nicht mehr so wie der erste Teil, dennoch war ich sehr gespannt, wie die Autorin die Geschichte rund um Layken und Will beenden wird. Auch dieses Cover unterscheidet sich nicht viel von den anderen beiden nur mag ich das hierbei gwählte neue Design irgendwie nicht so sehr. Auch hier klingt der Klappentext wieder wunderbar und ich freute mich wirklich sehr auf dieses Buch.

Einstieg: Das Buch beginnt genau dort, wo Band zwei endete. Layken und Will sind nun Mr. und Mrs. Cooper. Der dritte Teil schließt nach der Hochzeitsnacht der beiden an. Es dauerte nicht lange und ich war wieder vom Schreibstil der Autorin gefangen. Sie schreibt so schön und ich fühlte mich sofort wieder wohl. Da es schon eine Weile her war, seit dem ich den zweiten Band gelesen hatte, musste ich zunächst meine Orientierung finden, was bisher alles geschah. Aber das brauchte ich nicht, denn mir wurde ein sehr ausführlicher Rückblick geboten. Ehe ich es mich versah, befand ich mich schon wieder in der Geschichte wieder.

Charaktere: Layken war mir schon im ersten Teil sofort ans Herz gewachsen, so dass ich nicht lange brauchte um sie wieder ins Herz schließen zu können. Ich konnte mich wieder ganz wunderbar in sie hineinversetzten, als hätte ich keine anderen Bücher in der Zeit gelesen. Auch bei Will brauchte ich nicht lange, bis ich wieder mit ihm mitfühlte. Die Autorin wählte in diesem Band wieder Will als Erzähler. Das fand ich eigentlich schade, denn ich hätte mir gewünscht, dass in diesem Buch sowohl Layken als auch Will die Geschichte erzählen. Wie auch in den anderen beiden Büchern wählte die Autorin auch hier wieder die Ich-Perspektive. Dadurch, dass die Geschichte auch hier wieder im Präsens erzählt wird, erlebte ich alles hautnah mit. Colleen Hoover ermöglichte mir schon nach wenigen Seiten mich in beide Figuren gleichermaßen hineinzuversetzen und das gefiel mir wirklich sehr gut.

Handlung: Dieses Buch unterscheidet sich von seinen Vorgängern in einem Punkt: es besteht nur aus Rückblicken. Zunächst dachte ich, dass in den ersten Kapiteln kurz erzählt wird, was bisher geschah, so dass ich als Leser wieder wunderbar in die Geschichte hineinfinde. Das war aber nicht der Fall. In diesem Teil wechseln sich die Kapitel immer wieder ab. Mal befindet sich der Leser gemeinsam mit den Protagonistin im Heute. Und mal in der Vergangengheit. Nach ihrer gemeinsamen Hochzeitsnacht erzählt Will Layken all ihre gemeinsamen Momente. Und das zog sich durch das ganze Buch. All das, was ich schon im ersten Band las, wurde mir hier aus Wills Sicht erzählt. Das ging mir schnell auf die Nerven. Es passierte nichts, fast rein gar nichts in diesem Buch, was ich bislang noch nicht wusste. Ich habe auf ein Band gehofft, in dem die Autorin noch einmal zeigte, was in ihr steckte. Nur auf den letzten 30 Seiten passierte etwas. So habe ich mir das Finale ganz und gar nicht vorgestellt.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin gefiel mir von der aller ersten Moment, als ich die Geschichte von Will und Layken begann. Er blieb im zweiten Teil erhalten und auch hier war wieder der unverwechselbare Schreibstil von Colleen Hoover zu finden. Sie schreibt sehr angenehm und vor allem authentisch, so dass ich das manchmal glaubte, was dort stand. Wie auch schon in seinen Vorgängern, schreibt die Autorin auch hier sehr emotional, so dass ich schnell mitfühlte und die Figuren nur in den Arm nehmen wollte. Zwar konnte mich die Autorin in diesem Buch nicht so begeistern wie ich es gehofft habe, aber dennoch lieferte sie hier einen wunderbaren Abschluss, bei dem ich doch die eine oder andere Träne verdrückte.

Mein Urteil 

Dafür, dass es sich hierbei um das Finale der Layken und Will-Trilogie handelt, fand ich es sehr schwach. Dieses Buch beschreibt fast alle Szenen und Passagen, die ich schon aus dem ersten Band kannte. Mit dem einzigen Unterschied, dass nicht Layken, sondern Will diese erzählt. Das fand ich im ersten Moment gut, aber es zog sich durch das ganze Buch. Es kam zu keiner eigenen Handlung und das fand ich sehr schade. Auch wenn die Autorin auch in diesem Band ihren wunderbaren Schreibstil zur Geltung brachte, konnte mich dieses Buch nur bedingt fesseln und mitreißen. Im Epilog holte die Autorin zum Glück noch einmal alles heraus und ließ mich dennoch mitfühlen und die ein oder andere Träne vergießen. Die Poesie kam mir in diesem Buch leider auch viel zu kurz. Das, was den ersten Band mit ausmachte, fehlte hier fast gänzlich. Hiermit geht nun die Trilogie zu Ende und jetzt denke ich mir, dass zwei Teile auch vollkommen gereicht hätten. Für mich ist der Abschluss dieser wunderbaren Reihe der schwächste Band. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Schade.... Trotz allem, fand ich es wieder schön von Layken und Will zu lesen, dennoch bekommt das Buch von mir nur 3 von 5 Welten. 










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Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. Eine Verlinkung zum Verlag und anderen Seiten dient informativen Zwecken

0 Rezension: Der Mann in Heuhaufen von Birgit Hasselbusch


Infos zum Buch
Titel: Der Mann im Heuhaufen
Autor: Birgit Hasselbusch
Verlag: dtv
Seiten: 272
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-423-26042-8
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"Mich nach diesem Tag so unauffälig wie möglich zu verhalten, war in etwa so wahrscheinlich, wie Tulpen im Herbst." S.42

Klappentext 

Charlotte liebt ihre Altbauwohnung in der Hamburger Innenstadt. Zugegeben, sie ist etwas eng, aber sehr charmant. Als ihr Freund Kai ein Einfamilienhaus am Stadtrand als ihr zukünftiges Heim auserwählt, ohne sie nach ihrer Meinung zu fragen, reicht es ihr. Charlotte flieht im Zug nach Berlin. Auf dem Weg zurück trifft sie IHN und beschließt, dass es Zeit ist, in ihrem Leben aufzuräumen: Kai muss raus. Ihre Mutter Dörte muss raus - oder zumindest weit, weit weg. Und Charlotte selbst muss auch raus, und zwar in die große weite Welt, um den schönen Unbekannten zu finden, der ihr so richtig den Kopf verdreht hat.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Aufmachung des Buches ist zwar schlicht und einfach und schön bunt gestaltet, aber dennoch war ich von der Gestaltung des Buches sofort angetan. Unter dem Titel konnte ich mir erst genaueres vorstellen, als ich den Klappentext gelesen habe. Erst da wurde mir klar, dass dies ein Erwachsenenroman ist, das schreckte mich jedoch nicht ab. Es klang vielversprechend. Ich hatte zuvor noch nichts von dem Buch, geschweige denn der Autorin gehört oder gelesen. Umso gespannter war ich auf dieses Buch.

Einstieg: Locker und leicht beginnt der Roman und es dauerte keine drei Sätze und ich war vom Schreibstil angetan. Mir wurde die 34-Jährige Charlotte vorgestellt und sie konnte mich sehr schnell von sich überzeugen. Ich fand sie auf Anhieb sympathisch. Der Leser befindet sich mit der Hauptprotagonistin und ihrem Freund Kai in dessen Wohnung. Es passt sehr gut und leitet wunderbar in die Handlung ein.

"Nahm die rosarote Brille im Laufe der Zeit eine graue Farbe an? Oder fanden andere Frauen auch nach Jahren die Macken ihres Freundes oder Mannes noch gut oder respektieren diese zumindest?" S. 137

Charaktere: Dieser Roman beinhaltet eine sehr überschaubare Zahl der Figuren. Ganz vorne steht die weibliche Protagonistin Charlotte. Die zwar mit Kai glücklich ist, aber sich immer wieder Gedanken über den Unbekannten Zugbegleiter macht, den sie vor einiger Zeit kennengelernt hat. Charlotte hat einen sehr angenehmen Charakter den ich sofort mochte. Mir ihr macht das Lesen Spaß. Sie ist in vielen Dingen ein wenig naiv und chaotisch, aber das mochte ich an ihr. Da das Buch durchweg aus ihrer Sicht in der Ich-Form erzählt ist, konnte ich mich stellenweise sehr gut in sie hineinversetzten. Immer wieder brachte sie mich durch ihre Art zum Schmunzeln, aber auch zum kopfschütteln. Denn manchmal konnte ich ihre Taten nicht ganz nachvollziehen und ich stellte mir die Frage: Wieso hast du das jetzt gemacht? Sie kam mir an einigen Stellen wie ein Buch mit Siegeln vor. Dennoch war sie eine sehr angenehme Figur. In die Nebenfiguren konnte ich mich nur bedingt hineinversetzten. Irgendwann verlor ich leider auch den Überblick, da immer wieder neue Figuren dazu kam. 

Handlung: Der Klappentext machte mich schon neugierig und ich wollte schnell erfahren wie sehr mich die Handlung nun von sich überzeugen kann. Das Buch beginnt im ersten Kapitel noch recht ruhig, aber dann passiert vieles Schlag auf Schlag. Teilweise kam ich gar nicht hinterher, weil die Szenen so plötzlich gewechselt sind. Während ich die Umgebung der Küche noch in mich aufnahm, befand sich Charlotte schon im Zug. Und ich dachte mir dann: Habe ich irgendwas verpasst? Und dann die große Suche nach Mr. Unbekannt. Naja, ich muss sagen, dass hierbei manchmal die Spannung verloren ging, das es die Autorin oft durch die Seiten gerast ist, so kam es mir oft vor. Die Handlung war ganz nett. Sie kam zu schnell in Fahrt und ich konnte mich kaum daran gewöhnen, aber zum Ende wurde es doch noch ein wenig ruhiger und ich konnte das Buch doch noch genießen.

Schreibstil: Vom Schreibstil der Autorin war ich sehr schnell angetan. Birgit Hasselbusch hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil. In den Momenten, in dem ich mit dem Realisieren der Geschichte hinterher kam, konnte ich mich gut in die Geschehnisse hineinversetzten. Der Schreibstil, gibt dem Buch immer einen gewissen Touch. So auch hier. Da das Buch sehr leicht, locker und sehr verständlich, ohne vulgärer Aussprache oder abgehackten Sätzen geschrieben ist, flogen die Seiten nur dahin.

Mein Urteil 

Ich bin ein wenig zwiegespalten. Einerseits bin ich sowohl vom Schreibstil, als auch von den Figuren begeistert, aber andererseits hat mir die Umsetzung der Idee nicht sonderlich gut gefallen. Die Idee zu diesem Roman fand ich wirklich gut und ich hatte mir dementsprechend auch einiges erwartet. Aber da sich die Ereignisse teilweise so schnell überschlugen, hatte ich einfach keine Gelegenheit mich wirklich in die Geschichte hineinzuversetzten. Ich konnte kaum Luft holen, ehe ich wieder einige Geschehnisse verdauuen konnte. Das gefiel mir Stellenweise gar nicht. Ich konnte somit kaum bis gar nicht in die Handlung eintauchen, was ich wirklich schade fand. Aber nichts destotrotz bin ich von der Protagonistin Charlotte sehr angetan. Eine sehr sympathische Figur, die mich doch ab und an zum Schmunzeln brachte. Kurz gesagt, das Buch ist ganz nett. Leichte Lektüre für Zwischendurch. Ich vergebe 3 von 5 Welten.










Vielen Dank an den dtv und Blogg dein Buch für die Bereitstellung des Buches

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0 Rezension: Hope Forever 1 von Colleen Hoover



Infos zum Buch
Titel: Hope Forever
Autor: Colleen Hoover
Verlag: dtv
Seiten: 528
Reihe: 1/2
ISBN: 978-3-423-71606-2
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"Das Gefühl, das sich in mir ausbreitet, ist so ungewohnt, dass ich es nicht einordnen kann. Ich wüsste nicht, was an diesem Typen so anders sein sollte, dass mein Körper zum ersten Mal in meinem Leben eine normale biologische Reaktion zeigt. Aber ich bin auch noch nie jemanden wie ihm begegnet." S. 38

 

Klappentext 

Die 17-jährige Sky ist starken Gefühlen bisher aus dem Weg gegangen. Wenn sie einem Jungen begegnet, verspürt sie normalerweise keinerlei Anziehung, kein Kribbeln im Bauch. Im Gegenteil. Sie fühlt sich taub. Bis sie auf Dean Holder trifft, der ihre Hormone tanzen lässt. Es knistert heftig zwischen den beiden und der Beginn einer großen Liebe deutet sich an. Doch dann tun sich Abgründe aus der Vergangenheit auf, die tiefer und dunkler sind, als Sky sich vorstellen kann.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Nun ist die Autorin Colleen Hoover mit ihrem neuen Roman "Hope Forever" am Start. Nach Layken und Will gibt es eine neue Lovestory, die es teilweise echt in sich hat. Sky und Holder ist das neue Liebespaar der Autorin. 
Nach dem ich sehr begeistert von Layken und Will war, stand für mich schnell fest, dass ich auch den neuen Roman von ihr lesen werde. Das Buch ist sehr schlicht und einfach gestaltet, wobei mich es ein wenig stört, dass wieder einmal ein Mädchen abgebildet ist. Diese Tatsache hat mir ein wenig das eigene Bild zerstört. Aber nichts destotrotz, kann sich das Cover sehen lassen. Der Titel klang für mich auch sehr vielversprechend, jedoch gab mir der Klappentext den Rest und ich musste das Buch lesen.

Einstieg: Das Buch beginnt mit einem sehr kurzen emotionalen und vor allem aufwühlenden Prolog, der sehr gut in die Handlung einleitet und mich mit großer Fassungslosigkeit zurückließ. Es dauerte nicht lange und ich war ein Teil der Story. Der Schreibstil konnte mich sehr schnell von sich überzeugen und ich war gespannt, was die Autorin noch zu bieten hat. Nach dem sehr für sich stehenden Prolog begann die Geschichte sehr ruhig und mir wurde zunächst die weibliche Protagonistin Sky vorgestellt.

"Eine Sache, die ich an Büchern besonders liebe, ist die Unterteilung der Handlung in Kapitel. In der Realität gibt es das leider nicht. Wenn einem das, was gerade geschieht, nicht passt, kann man es nicht einfach überblättern und an einer anderen Stelle weiterlesen. Statt in Kapitel unterteilt zu sein, ist unser Leben ein fortlaufender Strom auf Sekunden, Minuten und Stunden." S. 334

Charaktere: Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mich mit Holder und auch Sky zu verbinden. Sie waren für mich nur Figuren, die ihre Geschichte erlebten, mich aber nicht einbezogen. Beide hatten zu Beginn des Buches einen Charakter, mit dem ich irgendwie nicht klar kam. Sky wirkte auf mich ein wenig arrogant. Und ich mochte sie einfach nicht. Nach und nach erfuhr ich allerdings, warum sie so abweisend und auch so kalt ist. Und in dem Moment ging bei mir ein Schalter um und ich entwickelte Verständnis und auch Mitgefühl. Bei Holder war es nicht anders, wobei ich mich bis zum Ende nicht gänzlich mit ihm verbinden konnte. Da das Buch aus der weiblichen Protagonistin Sky Sicht geschrieben wurde, konnte ich sie besser ins Herz schließen als es bei Holder der Fall war.

Handlung:  Gleich im ersten Kapiteln werden dem Leser die einzelnen Figuren vorgestellt. Man ahnte, nach dem Holder und Sky sich das erste Mal begegnet sind, dass sich da etwas entwickeln wird. Aber ich hätte nie gedacht, dass das so extrem schnell ging. Die Liebesgeschichte traf sehr schnell ein und es wirkte dadurch unglaubwürdig. Ich konnte mich einfach nicht an diese Tatsache gewöhnen. Die Beziehung der beiden stand im Vordergrund, was keineswegs schlecht ist, aber es war stellenweise so dick aufgetragen und somit bekam das Buch gleich am Anfang langatmige und auch eintönige Passagen. Allerdings hat mich Colleen Hoover überrascht, denn diese Stellen verflüchtigten sich und das Buch nahm eine sehr spannende und unterhaltsame Wendung, die sich durch das ganze Buch zog. Das Buch wurde emotional, wie ich es auch schon aus der Geschichte von Layken und Will kannte, die Liebesgeschichte rutschte ein wenig in den Hintergrund und die Geschichte konnte mich mitreißen.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin konnte mich schon von der aller ersten Seite an begeistern. So wie sie schreibt und lebt ermöglichte mir Colleen Hoover ein Teil der Geschichte zu werden, den Fragen von Skys Vergangenheit auf den Grund zu gehen und die Charaktere allmählich ins Herz zu schließen. Der aussagekräftige, emotionale und starke Schreibstil der Autorin konnte mich mitreißen, überraschen und ständig faszinieren.

Mein Urteil 

Eine komplett andere Idee steht hinter dem Buch als es bei Layken und Will der Fall war, dennoch war dieses Buch eine sehr mitreißende Liebesgeschichte. Zwar hatte ich meine Probleme mit den Figuren, jedoch zeigte mir die Autorin, dass es auch anders geht. Denn die Handlung hat mich absolut begeistern können. Erst nach und nach tauten die Figuren auf und ich konnte mich allmählich in sie hineinversetzten. Die Autorin konnte mich mit einigen ihrer eingebauten Elemente überraschen, aber auch entsetzten. "Hope Forever" könnte sehr gut als ein Einzelroman stehen bleiben, aber wer dennoch nicht genug von den beiden Protagonisten bekommen kann, der sollte sich ganz schnell das Frühjahr 2015 merken, denn da geht die Liebesgeschichte von Sky und Holder mit "Looking for Hope" weiter. Da mich die Figuren in diesem Band nicht gänzlich von sich überzeugen konnten, aber ansonsten alles sehr schön im Einklang war, vergebe ich 4 von 5 Welten!









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0 Rezension: Breathe - Flucht nach Sequoia 2 von Sarah Crossan

Infos zum Buch
Titel: Breathe - Flucht nach Sequoia 2
Autor: Sarah Crossan
Verlag: dtv
Seiten: 368
Reihe: 2/2
ISBN: 978-3-423-76079-9
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"Ich setzte mich auf ihre Brust, beiße mir von innen auf die Wangen, stopfe mit den Fingerspitzen den hervorstehenden Knochen wieder zurück und schiebe die Haut darüber. Sie brüllt und windet sich und fällt endlich in Ohnmacht." S. 72, Bea
  Hierbei handelt es sich um den 2. Band der "Breathe-Dilogie"

~Rezension Band 1~

Klappentext 

Der Kampf gegen BREATHE geht weiter: Nach der Zerstörung des Rebellenhains fliehen Quinn und Bea ins Ödland - und werden erneut getrennt. Auf der Suche nach Unterstützung schlägt Quinn sich heimlich nach Sequoia durch. Aber als er erkennt, was die Rebellen dort wirklich vorhaben, weiß er, dass Bea in höchster Gefahr schwebt - und dass nur er sie retten kann.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Das Buch ist sehr ähnlich wie sein Vorgänger gestaltet. Dennoch finde ich, dass es sehr passend gehalten ist. Da mir Band eins so gut gefallen hat, war für mich eigentlich klar, dass ich auch den zweiten Teil lesen will. Obwohl ich mit dieser Aussage an dieses Buch gegangen bin, machte mich der Klappentext doch irgendwie neugierig. Der Titel ist passend zum Buch gewählt und verrät auch schon, wo hin das Buch geht.

Einstieg: Das Buch beginnt genau dort, wo Band eins endete. Der Entschluss nach Sequoia zu fliehen stand schon am Ende des ersten Teils fest. In Breathe - Flucht nach Sequoia befand ich mich zunächst mit der rebellischen Alina auf dem Weg nach Sequoia. Die Autorin scheut sich nicht vor Gewalt und Schockierenden Szenen, denn sofort bekam ich diese zu spüren. Nach nicht einmal drei Seiten war ich wieder ein Teil der dystopischen Welt von Sarah Crossan, wobei mir der Einstieg etwas schwer fiel, da der erste Teil doch schon eine Weile zurücklag.
"Wir sind doch alle gefangen. gefangen in der Kuppel, gefangen auf dieser Rieseninsel. Ist doch überall das Gleiche." S 135, Oscar
Charaktere: Das Buch wird ebenso wie sein Vorgänger aus der Sicht von Alina, Quinn und Bea erzählt. Jedoch kommt eine weitere Person hinzu, die im ersten Teil nur eine Nebenfigur war. Diese Umstellung fiel mir sehr schwer und ich verlor rasch den Überblick. Mit Bea und Quinn hatte ich mich schon im 1. Band prima verstanden. Beide zeigten in diesem Buch eine Seite, die sie zuvor nur ganz wenig zeigten. Überlebenswillen und bewunderswerter Mut machten diese Figuren zu einem starken Team. Beide erleben diese Geschichte in verschiedenen Positionen, so dass ich sie selten gemeinsam erleben konnte. Unabhängig voneinander machen sie einiges durch und das macht sie noch stärker, als sie es in "Breathe - Gefangen unter Glas" waren. Auch Alina zeigte sich in diesem Buch von ihrer besten Seite und ich konnte mich endlich mit ihr verbinden. Jedoch hatte ich mit Oscar meine Probleme, die sich durch das ganze Buch zogen. Ich konnte mich einfach nicht mit ihm verbinden. Zusätzlich waren seine Kapitel verhältmismäßig zu kurz, so dass ich mich nicht bzw. kaum in ihn hineinversetzen konnte. Die Autorin hätte keine vier Personen nehmen sollen, denn so hatte keine der Charaktere genügend Zeit sich komplett zu entfalten, das fand ich sehr schade. Der Personenwechsel war einfach zu häufig. ABER dennoch schaffte es die Autorin, dass ich die Figuren weitesgehend ins Herz schließen konnte und das Abenteuer ihres Lebens miterleben konnte.
"Du hast dir dein Leben selbst ausgesucht. Versuch nicht, uns alle mit runterzuziehen." Ein weiteres Fenster muss daran glauben und ein Schraubenzieher landet auf dem Sofa. "Was passiert da? Die Welt spielt ja völlig verrückt?"Ich ziehe sie hoch. "Die Welt ändert sich, sonst nichts. Und du musst dich mit ihr verändern." S. 331, Quinn
Handlung: Vom ersten Teil war ich sehr begeistert, auch von der Idee, die dahinter stand. Ich war sehr neugierig, wie die Autorin ihre Idee weiterspinnen ließ. Die Handlung begann schon vom Anfang an spannend und die Autorin zeigte mir im Laufe der Geschichte, dass sie im zweiten Band zeigt, was in ihr steckt. Während sie sich im ersten Band zurückhielt, was die Gewalt und Brutalität anging, so schreckt sie im zweiten Band nicht davor zurück. Das Buch ist brutaler, als sein Vorgänger und es wird mit jedem Kapitel spannender. So weit, dass sich die Ereignisse überschlagen und die Situation ziemlich brenzlig wird. Die Spannung baut sich im Laufe der Story immer mehr auf, so dass ich ahnte, es endet irgendwann. Aber Sarah Crossan zeigt besonders zum Ende noch einmal, was in ihr steckt und sie lässt den Doppelband rund um Bea, Quinn und Bea sehr überraschend, unerwartet und ruckartig enden.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin konnte mich im ersten Teil vollkommen überzeugen. Daher wusste ich, was in der Autorin steckt. jedoch konnte sie mich in diesem Buch mit ihrem Schreibstil erneut überraschen und begeistern. Die Beschreibungen um die eigentliche Geschichte, waren Aussagekräftig und sehr gut. Ich konnte mir die Umgebung und die Geschehnisse genau vorstellen und war ein Teil dieser Welt. Leider kam die Autorin stellenweise nicht an die starke Ausarbeitungen der Figuren, die im ersten Band herrschten ran. Sie hatten nicht genug Gelegenheit, sich vollends zu entwickeln, was ich sehr schade fand. Allerdings gefiel mir die Weiterführung des Buches sehr gut. Ich konnte einen intensiveren Blick in ihre Welt erhaschen.

Mein Urteil

Mit diesem Buch ist wieder einmal eine Reihe beendet. Die Welt von Breathe nimmt in diesem Band eine überraschende Wendung, die mich begeistern konnte. An Spannung fehlte in diesem Buch nichts, denn Sarah Crossan baute sie immer wieder ein, so dass das Buch nicht langweilig wurde, sondern mitreißend und teilweise auch Atem beraubend. Leider konnten sich nicht alle Figuren so entwickeln, wie ich es mir erhofft habe. Die Wechsel, ließen mich oft verwirrt zurück. ich finde es gut, dass Bücher aus mehr als einer Sicht geschrieben ist, denn somit bekommt mman ein besseres Bild von den Figuren, aber vier sind einfach zu viel. Trotz allem, bin ich damit zufrieden, diese Bücher gelesen zu haben, denn die Handlung ist wirklich gut. ich vergebe 4 von 5 Welten!










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4 Rezension: Weil ich Will liebe 2 von Colleen Hoover


Infos zum Buch
Titel: Weil ich Will liebe
Autor:
Colleen Hoover
Verlag:
dtv
Seiten: 367
Reihe: 2/3
ISBN:  978-3-423-71584-3
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"Das Duschen hat kein bisschen geholfen. Ich fühle mich total elend. Kaum Schlaf, fünf Tassen Kaffee auf leeren Magen und ein katastrophaler Streit sind nicht gerade die besten Zutaten für einen erfolgreichen Tag." S. 146
Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil der "Layken & Will" Trilogie!

~Rezension Band 1~

~Rezension Band 3~

Klappentext 

Es ist jetzt über ein Jahr her, dass Will Layken zum ersten Mal begegnet ist. Und ihre Liebe scheint täglich stärker zu werden. Doch als Will im neuen Studienjahr auf seine Ex-Freundin Vaughn trifft, beschließt er, Layken nichts davon zu erzählen. Ein fataler Fehler, denn als Layken die beiden zufällig sieht, missversteht sie die Situation.

Meine Meinung zum Buch

Da mir damals der 1. Teil der Trilogie ausgespochen gut gefallen hat, war für mich sehr schnell klar, dass ich auch den zweiten Band lesen möchte.

Das Cover ist ähnlich gehalten, wie auch sein Vorgänger "Weil ich Layken liebe". nur dass sich die Farbe von Pink zu türkies geändert hat. Der Klappentext gefiel mir sehr  gut, wobei ich anfangs dachte, dass mir die selbe Geschichte nur aus Wills Sicht geboten wird. Daher schaute ich dem Folgeband "Weil ich Will liebe" ein wenig kritisch entgegen.

Eingeleitet wird das Buch mit einem Prolog, im dem Will auf die Erlebnisse im letzten Jahr eingeht und somit einen sehr guten Rückblick zum 1. Teil bietet. Dadurch gefiel mir der Einstieg ins Buch sehr gut und mir wurde beschrieben, was im 1. Band passierte. Mir wurde ein guter Überblick der Geschehnisse geboten. Es war für mich zu Beginn nicht ganz einfach mich mit Will zu verbinden, da der erste Teil schon eine Weile zurücklag.

Die Handlung gefiel mir sehr schnell. Und durch den schönen Schreibstil der Autoin, war ich wieder in der Liebesgeschichte von Layken und Will gefangen. In diesem Band geht es sehr emotional zur Sache, besonders in Hinblick auf die beiden Hauptprotagonisten. Zwar machte es zunächst den Anschein, dass zwischen ihnen alles in Ordnung ist, aber das Leben mischt sich abermals dazwischen und nichts läuft so wie es eigentlich gedacht ist. Das müssen Will und Layken bedauerlicherweise zur Kenntnis nehmen. Zunächst war es nur ein stetiges Auf und Ab der Gefühle. Aber dann ab einen gewissen Punkt, überschlugen sich die Geschehnisse förmlich und die Story nahm eine Dramatik an.

Will zeigt mir in diesem Buch eine große Entwicklung. Während er im ersten Teil oft nicht so gut zur Geltung kam, so hat sich das in diesem Buch deutlich gezeigt. Er präsentierte sich hier von seiner besten Seite. Immer wieder handelte er fürsorglich in Bezug auf Layken und seinen kleinen Bruder. Und die Liebe zu Layken wurde mit jedem Kapitel immer gewaltiger. Ich konnte hinter die Kulisse des coolen Wills sehen und lernte eine ganz andere Seite kennen. Er war mitfühlend, gefühlsvoll und unglaublich erwachsen. Ich konnte mich mit jedem Kapitel mehr mit ihm verbinden und fühlte, lachte und weinte mit. Mir wurde immer wieder ermöglicht in sein Inneres zu schauen und erfahren wie es ihm wirklich geht und was in ihm vorgeht. Leider fehlten mir seine Gedichte ein wenig. Sie waren sehr selten da, was ich wirklich sehr schade fand, da mir im 1. Teil die Poesie unglaublich gut gefiel.

Die weibliche Hauptprotagonistin Layken, kam mir in diesem Buch irgendwie zu kurz. Sie ging ein wenig unter, da dass Buch nicht aus ihrer Sicht geschrieben ist. Ich erlebte sie so leider nicht so intensiv wie vorher. Der Humor, der sie zum Teil ausmachte, fehlte in diesem Buch fast gänzlich. Sie kam mir oft so vor wie eine Nebenfigur, die einfach nur die Kapitel füllen soll. Ab und an kamen dann doch die ein oder andere Szene, bei der sie mir ein Lächeln auf die Lippen zaubern konnte, allerdings nicht so intensiv wie im 1. Teil.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir auch im 2. Band. Tränen, Lachen, Entsetzten und vieles mehr - Bei mir machten sich sehr viele verschiedene Gefühle bemekbar. Sei es tiefe Trauer, viel Mitgefühl oder Überraschung - ganz egal, gefühlslos war das Buch auf keinen Fall!

Mein Urteil

"Weil ich Will liebe" ist ein gelungener 2. Teil, wobei ich es ein wenig blöd fand, dass es in diesem Buch vor allem um Gefühle ging und die Handlung bzw. die Spannung dadurch ein wenig absackte. Zunächst passierte sehr wenig, aber dann zum Ende hin viel zu viel auf einmal Am Ende wurde es aber dann doch etwas spannender und ich fieberte und fühlte mit. Aber das Ende? Es passt meiner Meinung nach überhaupt nicht und ist viel zu schnell und teilweise auch so vorhersehbar und das hätte nicht sein müssen. Ich denke, das hätte nicht sein müssen und ein Teil hätte glaube ich auch locker gereicht. Dennoch wieder einmal ein Lesegenuss, allerdings kann dieses Buch sich nicht mit seinem Vorgänger messen.

Ich vergebe 4 von 5 Welten









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