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2 [Rezension] Ormog - Der letzte weiße Magier von Thomas Engel



   Infos zum Buch

   Titel: Ormog - Der letzte weiße Magier
   Autor:Thomas Engel
   Übersetzer: -
   Verlag: Fabulus
   Seitenanzahl: 365
   Reihe: Einzelband
   ISBN: 978-3-944788-30-2
   Preis: 16,95€ [D]
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Inhalt

Auf dem Planeten Magnus leben Menschen zusammen mit anderen vernunftbegabten Wesen. Magische Kräfte sind allgegenwärtig. Zwischen den Mitgliedern des Weißen Ordens und den abtrünnigen Gorgulzauberern entspinnt sich ein Machtkampf, der das einst blühende Reich von Kamal zu zerreißen droht. Im Konflikt auf Leben und Tod versuchen der Weißmagier Ormog und seine Gefährten zu verhindern, dass der Dunkle Meister der Gorgul sein Ziel erreicht: die unumschränkte Herrschaft des Bösen. Das Blatt wendet sich, als Ormog sich mit seiner gefährlichsten Gegnerin verbündet. Vatya, die Elitekämpferin der Gorgul, wechselt die Seiten. 
Können sie und Ormog ihre Zivilisation vor dem Untergang bewahren?

4 Rezension: Verschwundene Seelen - Die Vergessenen der Wirklichkeit von Annika Meyer



   Infos zum Buch

   Titel: Verschwundene Seelen - Die Vergessenen der             Wirklichkeit
   Autor: Annika Meyer
   Übersetzer: -
   Verlag: Fabulus
   Seitenanzahl: 340
   Reihe: Einzelband
   ISBN: 978-3-944788-17-3
   Preis: 16,95€ [D]
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Inhalt

Alina und weitere sechs Jugendliche gehören zum engeren Kreis der Auserwählten. Sie sollen das Buch des Lebens, das »Zauberbuch«, vor der Vernichtung durch die Schattenmenschen retten. Dazu sind die Auserwählten mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet. Im Kampf um das Gute haben sie es jedoch mit einem übermächtigen und verschlagenen Feind zu tun, der mit aller Brutalität vorgeht. Werden die sieben diese Schlacht letztendlich für sich entscheiden und die Schattenmenschen zurückdrängen können?

0 Rezension: Cináed 3 - Zum Werkzeug der Macht von Tanja Höflinger

   
   Infos zum Buch

   Titel: Cináed - Zum Werkzeug der Macht
   Autor: Tanja Höflinger
   Übersetzer: -
   Verlag: Fabulus
   Seitenanzahl: 239
   Reihe: 3/3
   ISBN: 978–3–94478–808–1
   Bestellen?:...KLICK...
"Wie lange ich so dagessen hatte, wusste ich nicht. Dorch irgendwann schienen die Tränen erloschen. Wie bei einem Feuer, dessen Glut nicht mehr genügend Nahrung erhielt, um die Flammen zu nähren." S. 53

 

Es handelt sich hierbei um den 3. Teil der Cináed-Trilogie. 

~Rezension zu Band 1~

~Rezension zu Band 2~

Inhalt

 

Was würdest du tun, wenn sich dein Leben von heute auf morgen verändert?

Daniel Frayne hadert mit seinem Schicksal als Stiftträger, dem er aber nicht entkommen kann. Seine Verzweiflung steigt, als durch ihn ein guter Freund zu Tode kommt. und das Geheimnis um den dritten Stift muss endlich gelüftet werden, um weitere Menschenopfer zu vermeiden. Können sich Daniel und Lou aufeinander verlassen und bei der Lösung des Rätsels erfolgreich zusammenarbeiten?

 

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Als ich vor einigen Monaten durch Zufall von der Cináed-Trilogie erfahren habe, gefiel mir die Idee vom allerersten Moment. Ein Junge und ein magischer Stift: das klang für mich sofort nach Fantasy. Ich war wirklich sehr gespannt, was sich hinter dieser Reihe verbirgt. Der Auftakt der Trilogie hat mir gut gefallen, jedoch gefiel mir die Fortsetzung nicht sonderlich, dennoch wollte ich der Trilogie eine weitere Chance geben. Das Buch ist ähnlich gestaltet wie auch seine Vorgänger, bekommt aber durch die dunklen Schatten eine mystische und düstere Atmospähre. Auch der Klappentext klingt hier vielversprechend und ich war durchaus neugierig auf das Finale der Trilogie. 
"Den übermächtigen Schmerzen und der drohenden Ohnmacht schien mein Körper nicht mehr lange gewachsen zu sein. Sollte ich dem großen Verlangen meines Körpers einfach folgen und das Land des Vergessens betreten? Alles in mir verlangte danach. Einfach aufgeben und vergessen. Die Schmerzen waren kaum noch zu ertragen." S. 208
Einstieg: Das Buch schließt fast unmittelbar an den zweiten Teil an. Da es schon etwas her war, als ich Band zwei gelesen habe, brauchte ich zunächst einen Moment ehe ich wieder in die Geschichte hineinkam. So gleich bot mir die Autorin einen kleinen Rückblick, den sie ganz wunderbar in die Handlung eingeflochten hat, so dass einige Ereignisse nur nebenbei erwähnt wurden. Das gefiel mir dennoch sehr gut, denn so wusste ich wieder was bisher geschehen war und konnte mich gut in die Geschichte wiederfinden. Wie schon in den ersten beiden Teilen, war auch hier wieder der sehr angenehme Schreibstil der Autorin zu finden. Ich habe erstaunlich schnell den Anschluss gefunden und konnte so ohne Probleme in die Geschichte rund um Cináed, Daniel, Lou und Co. einsteigen.

Charaktere: Wie sollte es auch anders sein, wählte Tanja Höflinger auch in ihrem Trilogieabschluss den Ich-Erzähler. Nicht nur Band 1 und 2 wurden aus der Sicht von Daniel erzählt, sondern auch Band drei folgt dem Beispiel. In seinen Vorgängern hatte ich vereinzelt sehr starke Probleme mit der Hauptfigur Daniel Frayne, ganz besonders im 2. Teil. Von daher dachte ich zunächst, dass es mir in diesem Buch nicht anders ergehen würde, dies war aber nicht der Fall. Denn ich konnte mich unglaublich schnell mit Daniel verbinden und das gefiel mir wirklich gut. All die Schwierigkeiten aus den vergangenen Büchern waren wie weggeblasen. Jetzt fand ich ihn auch sofort sympathisch. Die weibliche Protagonistin Lou kam mir im Auftakt ein wenig zu kurz, auch im zweiten Teil konnte ich sie nur bedingt erleben, aber in diesem Buch erlebte ich plötzlich eine ganz andere Figur und ich schloss sie augenblicklich ins Herz. So auch viele weitere Figuren die bisher nur kurz auf der Bildfläche erschienen oder bisher noch gar nicht auftauchten. Der Autorin ist in diesem Buch eine wirklich gute Mischung der Charaktere gelungen!

Handlung: Das Buch beginnt noch recht ruhig. Zunächst plätscherte die Handlung nur vor sich hin, aber es dauerte keine drei Seiten und die Autorin überraschte mich schon mit der ersten unerwarteten Passage. Ihre überraschenden Wendungen und schnellen Abfolgen der Handlungen kannte ich schon aus seinen Vorgängern, daher war es mir hier auch nichts neues. Dennoch konnte sie mich dieses Mal besser mitreißen. Voller Spannung folgte ich der Handlung. Immer wieder baute die Autorin Szenen ein, die mich mal schockierten, mal überraschten oder die Augen weit aufreißen ließen. In diesem Buch spielen die magischen Stifte, wie auch die Stiftträger, eine viel größere Rolle, als in den vorherigen Bänden, das wurde mir schnell klar. Durch den stetigen Wechsel der einzelnen Szenen konnten keine langatmigen Passagen entstehen. So wartete ich immer voller Spannung, was als nächstes geschieht. Zum Schluss holte die Autorin erneut alles hervor und beendete die Reihe mit einem zufriedenstellenden Ende.

Schreibstil: Der Schreibstil gefiel mir schon im ersten Kapitel des ersten Bandes. Er ist durchweg geblieben. So auch hier fand ich diesen sehr angenehmen, lockeren und schönen Schreibstil wieder. Tanja Höflinger zeigte mir in diesem Buch immer wieder wie viel Magie selber in ihr steckte. Ich spürte es einfach beim Lesen. In diesem Finale bot mir die Autorin nicht nur Momente der Spannung oder des Entsetzen, sondern auch der Erleichterung und Zufriedenheit. Sie übertraf sich in diesem Abschluss teilweise selber. Ich war in der Geschichte gefangen, fühlte mit den Figuren mit und fühlte mich oft wirklich wohl. Ein sehr schöner Schreibstil!

 

Mein Urteil 

 

Einerseits gefiel mir der Auftakt der Trilogie gut, aber andererseits gefiel mir der zweite Teil dann fast gar nicht. Nun stellte ich mir die Frage: soll ich die Reihe dabei belassen oder soll ich ihr noch eine Chance geben? Ich habe mich für die zweite Variante entschieden und bereue es nicht. Denn der Autorin ist hiermit ein wirklich schöner Abschluss gelungen. Sie zeigte mir schon sehr zu Beginn des Buches, dass dieses durchaus spannend wird. Und ich wurde nicht enttäuscht. Kaum erholte ich mich von der einen unerwarteten Szene, stürzte ich auch schon in die nächste. Ihre raschen Wendungen verliehen dem Buch ein sehr gut gewähltes Tempo, so dass es nur selten langatmig wurde. Nicht nur die Handlung gefiel mir hier deutlich besser, sondern auch die Hauptprotagonisten, mit denen ich zu Beginn oft Schwierigkeiten hatten. Hier konnte ich mich nun mit ihnen verbinden und war teilweise ein Teil der Geschichte. Zusätzlich überzeugte mich Tanja Höflinger mit einem schönen Schreibstil, der durchweg bestehen blieb und einem gut gelungenen Abschluss. Mit diesem Buch ist der Autorin ein zufriedenstellendes Finale der Trilogie gelungen und auch wenn mir die Reihe an manchen Stellen gar nicht gefiel, war es trotzdem schön sie zu lesen. Ich vergebe gute 4 von 5 Welten für diesen Abschluss!










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Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. Eine Verlinkung zum Verlag und anderen Seiten dient informativen Zwecken

2 Rezension: Cineád - Durch Blut getränkt 2 von Tanja Höflinger



Infos zum Buch
Titel: Cineád - Durch Blut getränkt
Autor: Tanja Höflinger
Verlag: Fabulus
Seiten: 250
Reihe: 1/3
ISBN:  978-3-944788-00-5
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Hierbei handelt es sich um den ersten Teil der "Cináed"-Trilogie.

Klappentext 

Daniel Frayne ist frisch verliebt - und in einer Krise. Seine Freundin Lou reist nach Japan und er verbringt die Ferien bei seinen Eltern. Dort fühlt er sich völlig fehl am Platz. Vor Liebe verzehrt er sich nach Lou, die sich aber nicht meldet. Zurück an der Cowny-Akademie stößt Daniel bei den Nachforschungen zur Herkunft seines Stiftes Cineád auf hochbrisante Neuigkeiten: Neben seinem und Lous Stift gibt es noch ein drittes, bislang unbekanntes Exemplar. Alle Stifte sind so ausgelegt, dass eine Beziehung zwischen den Stiftträgern unmöglich ist. Daniel und Lou werden auf eine harte Probe gestellt. Und weitere Herausforderungen warten auf die beiden. Wie werden sie diese bestehen?

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Auch der zweite Band der Trilogie besitzt einen farbigen Buchschnitt, der sehr schön aussieht. Das Buch ist ähnlich gestaltet wie auch sein Vorgänger. Nur die Farbe des Schnittes hat sich von rot auf dunkelblau geändert. Das Cover unterscheidet sich sonst nicht viel von Band 1. Da ich ungerne angefangene Reihen links liegen lasse, war ich ganz froh, dass mir der Verlag so gleich Band 2 mit zu geschickt hat. Mir hat zwar der erste Teil nur mittelmäßig gefallen, aber dennoch war ich irgendwie gespannt, wie es um Cineád, um Daniel und um Lou weitergeht.

Einstieg: Unmittelbar nach dem Ende vom ersten Teil beginnt auch der 2. Teil. Die Autorin beginnt auch hier sofort mit der eigentlichen Handlung und hält sich sehr in Grenzen was kleine Rückblicke angeht. Für mich war dies kein Problem, da ich beide Teil hintereinander gelesen habe. Allerdings denke ich, dass es für andere somit sehr erschwerlich ist in die Handlung hineinzufinden. Das Buch beginnt kurz nach den Wettkämpfen, die im Ende vom ersten Band anstanden. Die Gewinner durften nach Japan reisen. Unter ihnen ist auch Daniels Freundin Lou, die im ersten Teil nur bedingt erwähnt wurde. Recht zügig befand ich mich wieder in der Geschichte.

Charaktere: Wie auch schon im Auftakt der Trilogie, so wird auch dieses Buch aus der Sicht von Daniel erzählt. Er ist für mich nach wie vor wie ein Buch mit sieben Siegeln. Ich hatte gehofft, dass er mir in diesem Band deutlich sympathischer wird und dass er aus seiner recht naiv denkenden Art und Weise herauswächst, aber leider war dies nicht der Fall. Immer wieder musste ich mich auch in diesem Buch förmlich mit seiner Art und Weise herumschlagen, die mir alles andere als angenehm war. Ständig stellt er sich in den Vordergrund und glaubt, das er allein Gefahren entgegentreten muss. Nur er allein ist dazu in der Lage. Diese Denkweise und vor allem sein schnelles unüberlegtes Handeln gingen mir sehr schnell auf die Nerven. Ich merkte keine Veränderung zum ersten Teil und auch keine Entwicklung. Leider erging es mir mit den anderen Figuren auch nicht wirklich anders. Da haben wir z. B. den besten Freund von Daniel, Levi, der mir schon im ersten Teil recht sympathisch war, wenn ich zugebe, war er mir sogar angenehmer als Daniel. Diese Figur ging förmlich unter und das fand ich sehr schade. Ebenso seine Zwillingsschwester Lou, mit der Daniel seit kurzer Zeit zusammen ist und die ebenso wie er selber ein Stiftträger ist. Mir fehlten allerlei Wissen zu den Figuren, so dass ich sie nur schwer einschätzen konnte.

Handlung: Das Buch schließt unmittelbar am ersten Band an und Daniel muss sich in diesem Band mit erneuten Gefahren auseinandersetzten. Ein wichtiger und entscheidener Punkt zum weiteren Verlauf der Geschichte ist, dass Daniel herausfand, dass es neben seinem und dem Stift von Lou noch ein drittes Exemplar existiert, welches eine größere Macht besitzt als beide Stifte zusammen. Im Trieb der Neugier versucht Daniel herauszufinden, was es damit auf sich. Immer wieder begibt er sich in die Vergangenheit und untersucht die Herkunft der Stifte. Dadurch versuchte die Autorin Spannung auf zubauen, aber es konnte mich nur bedingt mitreißen. Es war vieles leider ähnlich Durcheinander wie es auch schon im ersten Teil der Fall war. Ich verlor den Überblick und konnte teilweise nicht nachvollziehen geschweige denn verstehen, warum das jetzt so war und nicht anders. Die Autorin ließ mich oft verwirrt und total durcheinander und mit einem Haufen Fragen zurück.

Schreibstil: Auch hier ist der Schreibstil wieder locker, leicht und angenehm zu lesen. Es gab vereinzelt Stellen, die ich sehr gelungen fand und die auch meine Neugierde erweiterten. Allerdings konnte mich Tanja Höflinger auch in diesem Buch nicht sonderlich mitreißen. Vieles war Durcheinander und ich verlor den Überblick. Da das Buch recht dünn ist, ist es trotz des Unverständnisses schnell zu lesen. Innerhalb eines Abends las ich die gerade mal 250 Seiten recht zügig durch.
 

Mein Urteil 

Immer wieder erhoffte ich mir, dass mir in diesem Buch ein groß Teil meiner unzähligen Fragen beantwortet werden. Warum gibt es die Stiftträger? Seit wann gibt es diese? Was ist so besonders an ihnen? Was haben Daniels Eltern bzw. Daniel selber damit zu tun? Wieso wird die Akademie so geheim gehalten? Woher kommen die Mächte der Stifte? Und viele mehr. Aber mir wurde weder die eine noch die andere Frage beantwortet. Es kamen vermutlich genauso viele Fragen dazu, die ich mir einfach nicht erklären konnte. Es war schwierig der Handlung zu folgen, da die Autorin schon viel weiter war, als ich als Leser. Ich kam einfach nicht hinterher. Es passierte so viel auf einmal, was ich mir nicht erklären konnte. Mit den Figuren bin ich in diesem Teil gar nicht zufrieden gewesen. Ich hatte schon einen schweren Anfang mit der Hauptfigur, aber sie wurde mir auch hier nicht sympathischer. Das bereitete mir oft Schwierigkeiten und ich fühlte mich einfach nicht wohl in der Geschichte. Ich fand mich weder zu recht, noch konnte ich in die Geschichte eintauchen. Das einzige, was mich an diesem Buch wirklich begeistern konnte, war der leicht zu lesende Schreibstil und die Aufmachung. Ich finde es sehr schade, aber das Buch ist leider für mich keine gelungene Fortsetzung. Ich vergebe 2 von 5 Welten









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Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. Eine Verlinkung zum Verlag und anderen Seiten dient informativen Zwecken

2 Rezension: Cináed - Aus dem Feuer geboren 1 von Tanja Höflinger


Infos zum Buch
Titel: Cineád aus dem Feuer geboren
Autor: Tanja Höflinger
Verlag: Fabulus
Seiten: 340
Reihe: 1/3
ISBN:978-3844833867
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"Mit einem Schlag verspürte ich kein Schwindelgefühl mehr, sondern das Gegenteil war der Fall. Eine ungeheure Kraft durchströmte meinen Körper." S.121
Hierbei handelt es sich um den ersten Band der "Cináed-Trilogie"

Klappentext 

Was würdest du tun, wenn sich dein Leben von heute auf morgen verändert?

Daniel Frayne ist ein ganz normaler Junge. Behütet wächst der mit drei Schweistern bei seinen Eltern auf. Doch dann wird er Schüler einer geheimnisvollen Akademie - und nichts ist mehr so wie zuvor. Unversehens wird er Träger eines magischen, machtvollen Stifts, der großen Einfluss auf ihn hat und dem er den Namen Cineád gibt. Diesen Stift wollen bestimmte Kreise in ihre Gewalt bringen, und Daniel muss etliche Gefahren bestehen. 
Kann er diese Situationen alle meistern, und geht er unbeschadet aus ihnen hervor?

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Gestaltung fiel mir zunächst durch den farbigen Buchschnitt sofort ins Auge. Es sieht sehr schön aus. Ebenso gefiel mir der Titel "Cináed - aus dem Feuer geboren" relativ schnell. Ich hatte bisher noch nichts von der Autorin gehört geschweige denn gelesen und war nach dem Klappentext, der mich sehr neugierig machte, sehr gespannt, was sie mir in diesem Buch bieten würde. Das Buch hat zusätzlich eine angenehme Größe, so dass man es bequem in der Hand halten kann. All dies und vor allem auch die absurde Idee, die mir im Klappentext schon verdeutlicht wurde, machten mich neugierig.

Einstieg: Ohne einen Prolog oder einer Einleitung beginnt die Autorin sofort mit der Handlung. Der Einstieg gefiel mir recht gut. Leicht und Locker und vor allem ruhig beginnt das Buch, so dass ich mich gut in die Geschichte einfinden konnte. Schnell wurde mir klar, dass dieses Buch nicht wie so oft aus der Sicht der weiblichen Protagonistin geschrieben ist, sondern aus hier aus der Sicht des Daniel Frayne. Ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten mich mit ihn zu verbinden, da ich mich an diese Situation gewöhnen musste. Der Leser befindet sich zu Beginn des Buches im normalen Alltag von Daniel. Die üblichen Probleme wurden mir beschrieben: mangelnde Lust am Unterricht, stressige Eltern und natürlich die heimliche Liebe, die nicht erwidert wird. Aber schon sehr schnell baut die Autorin Spannung ein, denn ehe ich es mir versah, befand sich Daniel schon auf dem Weg zur Akademie.

Charaktere:  Das Buch wird durchgängig aus der Ich-Perspektive in der Vergangenheit von Daniel erzählt. Der 16-Jährige Protagonist muss sich zunächst noch mit den alltäglichen Sorgen und Nöten herumschlagen. Allerdings ändert sich sein Leben von einem Tag auf den anderen. An seinem 16. Geburtstag erhält er einen magischen Stift. Ab diesen Moment ist nichts mehr so wie es mal war. Denn Daniel Frayne ist der Träger dieses Stifts. Anfangs hatte ich es nicht sehr leicht mit Daniel und es dauerte recht lange, ehe ich mich in ihn hineinversetzten konnte. Oft kam er mir zu pubertär vor und er handelte sehr oft unüberlegt und andere mussten sein Fehler für ihn ausbügeln. Das bereitete mir vereinzelt große Probleme. Jetzt im Nachhinein, weiß ich gar nicht so genau, wie ich ihn einschätzen sollte. Ist er eher der mutige Junge, dem keine Gefahr zu groß ist? Oder ist er eher derjenige, der denkt, dass ihm keine Gefahren zu groß sein können, sich aber dann herausstellt, dass er dieser Gefahr nicht gewachsen ist? Immer wieder stellte ich mir diese Fragen im Laufe des Buches. Er ist leider nicht der Protagonist, mit dem ich mich vollends verbinden konnte.

Handlung: Das Buch beginnt sehr ruhig, aber schon nach Eintritt in die Akademie, die nie beim Namen genannt wird, ändert sich die Handlung recht schnell. Immer wieder musste Daniel seinen Mut unter Beweis stellen und viele Aufgaben erledigen, die nicht ganz so einfach waren. Ich konnte mir darauf keinen Reim machen. Es kam mir oft so vor, dass die Autorin Spannung einbauen wollte, aber es dadurch, dass so viel auf einmal passierte, kaum zur Geltung kam. Teilweise verlor ich den Überblick und ich musste beim Lesen kurz innehalten, was da jetzt genau geschah. Die Ereignisse in der Akademie überschlugen sich schnell und ich verlor gänzlich den Durchblick. Dadurch fiel es mir sehr schwer der Handlung zu folgen. Auf der einen Seite fand ich es gut, dass die Autorin immer wieder versuchte den Leser durch Spannung und reichlich Tempo in den Bann zu ziehen, aber es ging mir zu schnell. Immer wieder wünschte ich mir Hintergrundwissen zu einzelnen Passagen um das alles besser nach vollzihen zu können. Leider blieb mir dies bis zum Ende vorenthalten.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin gefiel mir recht schnell. Sie hat eine angenehme Erzählweise. Durch ihren leichten, lockeren und vor allem flüssigen Schreibstil flogen die Seiten nur dahin. Teilweise ermöglichte sie mir auch, regelrecht ein Teil der Welt zu werden. Leider blieb dies nicht durchweg erhalten. Es gab auch Stellen im Buch, die ich mehrmals lesen musste um den Hintergrund, den mir die Autorin dort vermitteln wollte, zu verstehen. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass die Autorin durch aus einen schönen Schreibstil hat, den ich gemocht habe, aber der leider nicht immer stark zum Ausdruck kam.

Mein Urteil 

Die Idee gefiel mir anfangs recht gut. Ein Stiftträger und eine geheimnisvolle Akademie, von der keiner weiß, das alles klang für mich ziemlich interessant. Jedoch muss ich sagen, dass ich das Interesse schnell verlor. Immer wieder baute die Autorin Elemente ein, die mir aus anderen Büchern recht bekannt vor kamen, die ich jetzt allerdings nicht nennen will. Die Handlung war mir ein wenig zu holprig und ich hatte das Gefühl, dass Tanja Höflinger den roten Faden verlor. Oft sprang sie in den einzelnen Handlungen hin und her und es passierte teilweise auch so viel hintereinander, dass ich oft raus kam. Das fand ich leider sehr schade.  Im Laufe des Buches musste ich feststellen, dass ich vielleicht zu alt bin für die Altersgruppe. Die Autorin baute einige Fantasieelemente ein, die mir einfach zu absurd waren. Dennoch kann ich sagen dass es ein recht guter Auftakt zur Cináed-Trilogie ist. Ich vergebe 3 von 5 Welten.









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