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4 [Rezension] Vanitas - Schwarz wie Erde (1) von Ursula Poznanski



         Titel: Vanitas - Schwarz wie Erde
         Autor:  Ursula Poznanski
         Altersempfehlung: ab 14
         Übersetzer: -
         Seitenanzahl: 384
         Reihe: 1/?
         Preis: 14,99 € [D]
         ISBN: 978-3-426-22686-5
         Verlag: Droemer Knaur









  Inhalt



Auf dem Wiener Zentralfriedhof ist die Blumenhändlerin Carolin ein so gewohnter Anblick, dass sie beinahe unsichtbar ist. Ebenso wie die Botschaften, die sie mit ihren Auftraggebern austauscht, verschlüsselt in die Sprache der Blumen - denn ihre größte Angst ist es, gefunden zu werden. Noch vor einem Jahr war Carolins Name ein anderer; damals war sie als Polizeispitzel einer der brutalsten Banden des organisierten Verbrechens auf der Spur. Kaum jemand weiß, dass sie ihren letzten Einsatz überlebt hat. Doch dann erhält sie einen Blumengruß, der sie zu einem neuen Fall nach München ruft - und der sie fürchten lässt, dass sie ihren eigenen Tod bald ein zweites Mal erleben könnte …

Ein psychologisch dichter Thriller mit ungewöhnlicher Heldin und Gänsehaut-Garantie! (Quelle: Droemer Knaur)


4 [Rezension] H.O.M.E. - Das Erwachen (1) von Eva Siegmund



         Titel: H.O.M.E. Das Erwachen
         Autor: Eva Siegmund
         Altersempfehlung: ab 14
         Übersetzer: -
         Seitenanzahl: 448
         Reihe: 1/2
         Preis: 13,00 € [D]
         ISBN: 978-3-426-65449-1
         Verlag: cbt








  Inhalt


Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will … (Quelle: cbt)



12 [Rezension] Don´t you cry - Falsche Tränen von Mary Kubica



         Titel: Don't you cry - Falsche Tränen
         Autor: Mary Kubica
         Altersempfehlung: ab 14 Jahre
         Übersetzer: Rainer Noden
         Seitenanzahl: 384
         Reihe: Einzelband
         Preis: 14,99 € [D]
         ISBN: 978-3-959-67666-3
         Verlag: Harper Collins





  Inhalt


Mitbewohnerin.
Freundin.
Mörderin?
Eines Nachts verschwindet die junge Studentin Esther Vaughan spurlos aus ihrem Appartement in Chicago. Ihre Mitbewohnerin Quinn findet nur einen mysteriösen Brief, der vor die Frage stellt, wie gut sie die vermeintlich brave Frau wirklich kennt. Als sie dann noch erfährt, dass schon längst per Anzeige nach einer Nachmieterin für ihr Zimmer gesucht wird, bekommt sie langsam Angst. Quinn beginnt zu recherchieren: Was ist eigentlich aus dem Mädchen geworden, das vorher mit Esther zusammengewohnt hat? Je mehr sie erfährt, desto mehr bringt Quinn sich in tödliche Gefahr! 
(Quelle: Harper Collins)


4 [Rezension] Dreh dich nicht um von Jennifer L. Armentrout



         Titel: Dreh dich nicht um
         Autor:Jennifer L. Armentrout
         Altersempfehlung: ab 13 Jahre
         Übersetzer: Karl-Heinz Ebnet
         Seitenanzahl:384
         Reihe: Einzelband
         Preis: 8,99 € [D]
         ISBN: 987-3-453-41289-7
         Verlag: Heyne fliegt




  Inhalt

Samantha ist schön. Sie ist mit dem coolsten Jungen der ganzen Schule zusammen. Sie hat alles, wovon die anderen Mädchen träumen. Dann verschwindet sie für vier Tage. Als sie wieder auftaucht, ist nichts mehr, wie es einmal war: Sie hat ihr Gedächtnis verloren. Und ihre beste Freundin Cassie wird vermisst. Ist sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Und trägt Samantha etwa die Schuld daran?

Samantha bleibt nur wenig Zeit, ihre Erinnerungen zurückzugewinnen. Denn jemand hat es auf sie abgesehen. Jemand, der genau weiß, was passiert ist … (Quelle: RandomHouseVerlag)

4 [Rezension] Deadline von Renée Knight


         Titel: Deadline
         Autor: Renée Knight
         Altersempfehlung: ab 14 Jahre
         Übersetzer: Andreas Jäger
         Seitenanzahl:352
         Reihe: Einzelband
         Preis: 9,99 € [D]
         ISBN: 978-3-442-48529-1
         Verlag: Goldmann

 

 

 

Inhalt

Diesen einen Tag vor zwanzig Jahren wird Catherine nie vergessen. Was damals geschah, sollte für immer ein Geheimnis bleiben. Doch dann hält sie plötzlich einen Roman in den Händen, in dem ihre geheime Geschichte erzählt wird. Bestürzt blättert sie eine Seite nach der anderen um. Wer kann so genau von den damaligen Ereignissen wissen, und was will der mysteriöse Verfasser des Buches von ihr? Als sie die letzte Seite aufschlägt, findet sie die grausame Antwort: Die Geschichte endet mit ihrem gewaltsamen Tod. Catherine gerät in Panik – und genau das hat Stephen Brigstocke gewollt. Er kennt Catherine nicht, aber er weiß, was sie getan hat. Und jetzt soll sie dafür büßen. Bis zu ihrem letzten Atemzug ...

8 [Rezension] Ihr letzter Sommer von Anna Snoekstra


         Titel: Ihr letzter Sommer
         Autor: Anna Snoekstra
         Altersempfehlung: ab 14 Jahren
         Übersetzer: Jan Schröder
         Seitenanzahl:304
         Reihe: Einzelband
         Preis: 16,99 € [D]
         ISBN: 978-3-95967-035-7
         Verlag: Harper Collins

 

 

 

Inhalt

„Mein Name ist Rebecca Winter. Ich wurde entführt.“

Im Sommer 2003 verschwindet die 16-jährige Rebecca Winter spurlos. Elf Jahre später greift die Polizei eine junge Rumtreiberin auf, die behauptet, Rebecca zu sein – und der Gesuchten tatsächlich so täuschend ähnlich sieht, dass deren Familie sie mit offenen Armen aufnimmt. Die vermeintliche verlorene Tochter genießt die ungewohnte Zuwendung und schlüpft mit wachsender Begeisterung in Rebeccas Kleider und Leben. Doch je intensiver sie sich mit ihrer Rolle identifiziert, desto tiefer dringt sie in Rebeccas Gefühlswelt vor. Und kommt der tödlichen Wahrheit um ihr Verschwinden immer näher …


 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Ihr letzter Sommer versprach auf einen Thriller mit viel Nervenkitzel und Gänsehautmomenten. Genau das hat mit die Autorin Anna Snoekstra in ihrem Buch geboten. Optisch sprach mich das Buch nicht sonderlich an, jedoch machte mich der Klappentext gleich sehr neugierig, so dass ich augenblicklich damit beginnen wollte.

Einstieg: Die Autorin zeigt keine Scheu und beginnt ihren Thriller sehr turbulent. Dies gefiel mir sehr gut, denn so war ich gleich von Anfang an an die Geschichte gefesselt. Zunächst wird dem Leser die Protagonistin vorgestellt, über die jedoch noch gar nicht so viel preisgegeben wird. So schuf Anna Snoekstra gleich einen Protagonist, der viele Fragen hervorrief. Durch den spannenden Schreibstil fühlte ich mich in der Geschichte sofort wohl und ich war sehr gespannt, wie es rund um Rebecca Winter weitergeht.
 
Charaktere: Anna Snoekstra schuf mit ihrer Protagonistin eine unglaublich gute und starke Figur, die mir vermutlich eine Weile im Gedächtnis bleiben wird. Schon auf den ersten Seiten wird dem Leser klar, welches falsches Spiel sie spielt. Hintergrundinformationen zu ihr bekommt man allerdings wenig. Und genau das machte diese Protagonistin so interessant. Ich wusste weder, wer sie war, noch woher sie kam und vor allem nicht, warum sie sich als die verschwundene Rebecca Winter ausgab. All diese Dinge, machten die Figur von meiner Seite her sehr unantastbar und ich wollte mehr über sie erfahren. Auch Rebecca selber konnte mich schnell durch ihr Selbstbewusstsein und ihrer Stärke beeindrucken.

Handlung: Erwähnenswert in diesem Thriller sind die zwei sehr gelungenen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird. Mal befindet sich der Leser im Jahr 2003 und begleitet Rebecca Winter in der Zeit vor ihrem Verschwinden und mal befindet man sich im Jahr 2014 und erlebt die Geschichte durch das Mädchen, das sich als Rebecca ausgibt. Durch den fliegenden Wechsel der Ereignisse, schuf Anna Snoekstra eine unglaubliche Spannung, die sich durch das gesamte Buch zog. Ebenso kam immer wieder die Frage in mir auf, was mit Rebecca tatsächlich geschah. Die Autorin ließ sich diesbezüglich sehr viel Zeit diese Frage zu beantworten und das gefiel mir sehr gut.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist nicht nur sehr authentisch, sondern mit so viel Geheimnissen und ungeklärten Fragen gepaart, dass Anna Snoekstra schnell eine düstere Stimmung schuf, die mich förmlich zwang, weiter zu lesen. Sie erzählt ihre Geschichte rund um Rebecca teilweiese so glaubhaft, dass ich mich sehr oft in dieser Handlung wiederfand. Immer wieder überraschte sie mich mit unerwarteten, teilweise schockierenden Wendungen, dass ich das Buch beim besten Willen nicht mehr aus der Hand legen konnte. Großartig!

 

Mein Urteil 

 

Mit "Ihr letzter Sommer" schuf die Autorin Anna Snoekstra einen sehr ausdrucksstarken und düsteren Thriller, der hoffentlich nicht in Vergessenheit gerät. Dieser Thriller besticht durch Geheimnissen, Spannung und unerwarteten Passagen, die das Spannunglevel immer wieder anhoben. Gänsehautmomente, sowie schaurige Momente, sind in diesem Buch auf jeden Fall zu finden. Gepaart mit skrupellosen und starken Figuren sowie einer durchweg vorhandenen düsteren Stimmung, ist in diesem Buch alles zu finden, was man in einem guten Thriller braucht. Für mich erhält das Buch 5 von 5 Welten.











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5 Rezension: Schwanentod von Corina Bomann



   Infos zum Buch

   Titel: Schwanentod
   Autor: Corina Bomann
   Übersetzer: -
   Verlag: Coppenrath
   Seitenanzahl: 368
   Reihe: Einzelband ?
   ISBN:  978-3-649-61683-2
   Preis: 14,95€ [D]
   zum Verlag: ...KLICK...

  


Inhalt


Ein grausiger Fund erschüttert das Leben auf der beschaulichen Urlaubsinsel Rügen: Die aufstrebende Ballerina Sandrine treibt in einem Schwimmbecken – tot, mit abgeschnittenen Füßen und umgeben von weißen Schwanenfedern. Die 17-jährige Clara liest in der Lokalzeitung von dem Mord. Als sie kurze Zeit später eine bedrohliche anonyme SMS erhält, wird ihr klar, dass es jemand auch auf sie abgesehen hat. Etwa Sandrines Killer? Was plant er als Nächstes? Clara beginnt zu recherchieren und schaut hinter die Fassade der Ballettwelt, in der ein harter Konkurrenzkampf herrscht. Dabei ahnt sie nicht, dass ein Spiel begonnen hat, bei dem nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Freunde in tödlicher Gefahr ist.

1 Rezension: Nirgends wirst du sicher sein von Nancy Bush


 
   Infos zum Buch

   Titel: Nirgends wirst du sicher sein
   Autor: Nancy Bush
   Übersetzer: Kristina Lake-Zapp
   Verlag: Knaur
   Seitenanzahl: 480
   Reihe: 1/3
   ISBN:  978-3-426-51807-6
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Inhalt

Um Haaresbreite entgeht Liv einem Massaker an ihrem Arbeitsplatz. Doch galt der Anschlag tatsächlich der Soft­ware-Firma, wie die Polizei vermutet? Liv befürchtet, dass sie das eigentliche Ziel war und dass das geheimnisvolle Päckchen aus dem Nachlass ihrer Mutter etwas damit zu tun hat. Aber Undercover-Detective Rafferty ist der Einzige, der ihr glaubt. Gemeinsam begeben sie sich auf eine beispiellose Jagd nach einem perfiden Killer ...


0 Rezension: Das Geheimnis des Genter Altars von Klaus-Jürgen Wrede

   
   Infos zum Buch

   Titel: Das Geheimnis des Genter Altars
   Autor: Klaus-Jürgen Wrede
   Übersetzer: -
   Verlag: acabus
   Seitenanzahl: 444
   Reihe: Einzelband
   ISBN: 978-3-86282-367-3
   Bestellen?:...KLICK...
"Unzählige Sterne funkelten zwischen noch vereinzelt ziehenden Wolkenfedern auf die Asche herab wie die Augen des Himmels und erinnerten daran, dass jedes Leben nur ein winziger Atemzug des Universums ist." S. 13

 

Inhalt

 

Ein toter Freund. – Ein gestohlenes Meisterwerk. – Verschlüsselte Botschaften im berühmten Genter Altar – Und eine ominöse Organisation …

Als Daniel seinen Freund ermordet in dessen Wohnung findet, wird er unweigerlich in die rätselhaften Geschehnisse rund um einen aufsehenerregenden Kunstraub von 1934 hineingezogen.
Mit Hilfe der undurchschaubaren Mara stößt er auf mysteriöse Botschaften in der bis heute verschollenen Tafel des Genter Altars und entdeckt ein unfassbares Geheimnis …

Basierend auf historischen Ereignissen rund um einen der spektakulärsten Kunstdiebstähle aller Zeiten entwickelt sich ein spannungsreicher Thriller, der von Köln über Gent quer durch Europa und tief in das immer noch ungelöste Rätsel des bekannten Genter Altars der Brüder van Eyck führt …

 

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Durch Zufall bin ich über dieses Buch gestolpert und ich war von der Gestaltung sofort angetan. Als ich dann mitbekam, dass dieses Buch der Debütroman vom Erfinder des "Carcassonne"-Spiels ist, war meine Neugierde sofort da. Dieses Schwarz, die die Designer hier für das Cover gewählt haben, finde ich großartig. Das lässt das Buch düster und geheimnisvoll erscheinen. Ich liebe die Gestaltung. So auch den Titel, der sehr vielversprechend klingt. Aber der Klappentext gab mir den Rest und mein Interesse war gänzlich geweckt.
"Wie hynotisiert standen sie lange reglos da und starrten in die Tiefe, die gleichermaßen bedrohlich wie magnetisch anziehend auf sie wirkten. Wie ein schwarzes Loch im Universum, das alle Materie an sich zieht, in sich verschluckt und unweigerlich vernichtet." S. 340
Einstieg: Das Buch beginnt mit einem sehr ausführlichen Prolog, den ich zunächst ein wenig zu lang fand. Aber dies behob sich schon nach wenigen Seiten. Der Leser befindet sich im Jahr 1314 und ist geradewegs bei einer Hinrichtung dabei. Sehr spannend beginnt der Autor damit das Buch. Auch wenn die Einleitung schon recht schauderhaft begann, gefiel mir der Einstieg wirklich gut. Zunächst hatte ich meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Er war anfangs recht holprig, aber im Laufe der Kapitel kam ich immer besser in den Schreibstil hinein. Nach dem sehr spannenden Prolog, befindet sich der Leser im Jahr 1934 und wird Zeuge des wohl bekanntesten Kunstraubs. Auch hier kam die Spannung nicht zu kurz. Und so sollte es auch weiter gehen. Nach dem ich mich vom ersten Schock erholte, ging es auch gleich munter weiter. Es dauerte nicht lange und ich war vom Schreibstil, der Handlung und von den Charakteren angetan. Eine sehr gute Einleitung, die mir mehr versprach.

Charaktere: Nach der Vorgeschichte, der Hinrichtung und dem Kunstraub, begann die eigentliche Handlung und mir wurde so gleich der männliche Protagonist Daniel vorgestellt. Schnell machte ich mir mein eigenes Bild von ihm und mochte ihn von der aller ersten Sekunde. Ich hatte zunächst keine Angaben zur Person bekommen. Aber dies machte mir nichts aus. Nach und nach entstand ein durchaus lebendiges Bild der Figur. Ich konnte mich ganz wunderbar mit ihm verbinden. So auch mit Mara die nur kurze Zeit später auf der Bildfläche erscheint. Sie lockte mir nicht selten durch ihre oft sehr chaotische Art und Weise ein Lächeln auf die Lippen. Beide sind so unterschiedlich, aber zusammen sind sie ein eingespieltes Team. Sie zeigten mir nicht nur ungeheure Neugierde, sondern auch sehr starken Mut. Sowohl der männliche, als auch die weibliche Figur gefielen mir auf der Stelle. Ich fand sie sofort sympathisch. Ganz gespannt verfolgte ich die Geschichte und war sehr neugierig, was den Figuren als nächstes wiederfahren würde. Das Buch wird nicht, wie es so oft der Fall ist, vom Ich-Erzähler erzählt. Der Autor wählte hierbei die Sicht des Beobachters. Dies fand ich durchaus gut gelöst.

Handlung: Der Autor lässt sich zunächst ein wenig Zeit, bevor er die eigentliche Handlung beginnt. Zunächst beginnt das Buch mit einem mehr als spannenden und aufwirbelnden Prolog. Anschließend leitet Klaus-Jürgen Wrede zum wohl berühmtesten Kunstraub über. Erst dann beginnt die eigentliche Handlung. Das Buch beginnt schon mit sehr viel Action und das behielt der Autor auch bei. Kaum konnte ich mich vom letzten Schock erholen, katapultierte er mich direkt in das nächste Abenteuer. Dadurch dass immer irgendetwas geschah, verfolgte ich ganz gespannt die Handlung und malte mir gedanklich schon aus, was wohl als nächstes geschehen könnte. Aber all meine Vermutungen trafen nie ein. Denn der Autor hatte seine eigene Vorstellung, in welche Richtung das Buch gehen soll. Ich war sehr erstaunt, wie authentisch er die wahren Ereignisse in seine Handlung eingewebt hat.

Schreibstil: Schon im Prolog konnte mich der Autor relativ schnell von sich und seinem Schreibstil überzeugen. Es gab Stellen im Buch, die musste ich mehrmals lesen, da mir der Schreibstil oft schwer fiel. Das hing wahrscheinlich mit dem geschichtlichen Ereignissen zusammen. Dennoch hat es der Autor sehr gut verpackt, so dass diese Passagen eher selten vorkamen. Sehr am Anfang baute Klaus-Jürgen Wrede unglaublich viel Action ein. Und das zog sich fast durchweg durch das Buch. Es gab zwar stellenweise eher ruhige Passagen, aber die waren wirklich sehr kurz.

 

Mein Urteil 

Auch wenn mich das Buch sehr schnell ansprach, hatte ich dann doch ein wenig meine Zweifel, als ich das Buch tatsächlich in den Händen hielt. Normalerweise bin ich nicht der Mensch der historische Bücher liest, daher sah ich dem Buch eher kritisch entgegen. Meine Zweifel verflogen zum Glück sehr schnell. Der Roman beginnt schon wirklich gut, so dass mich der Autor sehr schnell in seinen Bann zog. Zwar war der Prolog wie ich finde ein Tick zu lang, aber dennoch ist dem Autor eine gute Einleitung gelungen. Spannend ging es auch weiter. Ich wurde in der Geschichte von einem Ereignis in das nächste geworfen und das gefiel mir erstaunlich gut. Mir gefiel ganz besonders, wie der Autor historische Ereignisse in seine Handlung einfließen ließ. Die Charaktere, Daniel und Mara, gefielen mir von der aller ersten Sekunde und ich wollte sie mit großen Vergnügen auf ihrem Abenteuer begleiten. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Durchweg bleibt der Nervenkitzel bestehen. Mal mehr mal weniger, aber verschwunden war er nie. Zum Ende hin holte der Autor erneut alles hervor und konnte mich mit einem würdigen Abschluss nochmals begeistern. Von mir erhält dieses Buch sehr gute 4 von 5 Welten!









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0 Rezension: Mind Games von Teri Terry




   Infos zum Buch

   Titel: Mind Games
   Autor:Teri Terry
   Übersetzer: Petra Knese
   Verlag: Coppenrath
   Seitenanzahl: 464
   Reihe: Einzelband
   ISBN: 978-3-649-66712-4
   Bestellen?:...KLICK...
"Der Mond und die Sterne, die ich in den Himmel geworfen habe, drehen sich mit. Irgendwann stürzen sie in sich zusammen, werden immer kleiner, bis sie nur noch zwischen meinen Händen wirbeln. Als nächstes verschwindet der Boden unter meinen Füßen und ich falle, falle, falle..." S. 203

 

Klappentext 

 

Die Welt, in der du lebst, existiert nur in deinem Kopf – doch was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt? In Lunas Leben ist jeder online: virtueller Unterricht, Dates und Sport als Avatar, sogar das Parlament tagt digital. Nur Luna bleibt offline. Sie ist eine Verweigerin, seit ihre Mutter vor Jahren in einem Online-Spiel starb. Umso überraschter ist Luna, als sie von der mächtigen Firma PareCo zu einem Einstufungstest eingeladen wird – und einen der begehrten Programmierer-Jobs erhält. Warum hat die Firma so ein großes Interesse an ihr? Als Luna den begabten Hacker Gecko kennenlernt, beginnt sie die von PareCo erschaffene Welt immer mehr zu hinterfragen. Doch dann ist Gecko auf einmal verschwunden, und Luna kann sich nicht mehr an ihn erinnern …

 

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Ich hatte bislang noch nichts von der Autorin gelesen, war dementsprechend sehr neugierig auf dieses Buch. Durch Zufall fand ich dieses Buch in der Verlagsvorschau und ich war sofort davon angetan. Die Aufmachung gefiel mir ausgesprochen gut. Die Farben sind sehr gut aufeinander angepasst und lassen das Buch nicht nur farbenfroh, sondern auch ein wenig mystisch aussehen. Es ist zum einen schlicht gestaltet, ist aber dennoch ein Augenschmaus. Der Klappentext verriet mir nicht zu viel vom Inhalt und ich war sehr neugierig. Er klang mehr als vielversprechend und ich wollte in Erfahrung bringen, was sich hinter diesem Buch verstecke.
"Von allen Seiten fliegt Silber heran, klebt an meiner Haut und heiß schießt das Blut in mir hoch. Das Silber in mir strebt zum Silber im Raum und das Silber im Raum strebt zum Silber in mir, sie rufen nacheinander - vereinen sich zu vollkommener Macht." S. 258
Einstieg: Ohne einem Einstieg beginnt die Autorin sofort mit der Handlung und ich wurde regelrecht in die Geschichte hineingeworfen und ich fühlte mich dort auf Anhieb wohl. Schon zu Beginn des Buches zeigte mir die Autorin was in ihr steckte und sie konnte mich schon mit einem sehr starken Beginn von sich überzeugen. Mir wurde die weibliche Protagonistin Luna vorgestellt, die ich sofort sympathisch fand. Sie ist eine Verweigerin. Schnell wurde mir klar, was dies bedeutet. Die Autorin leitete mich ganz wunderbar in ihre futuristische Welt der Modernität ein. Das Buch beginnt sehr gut und ich war vom sehr angenehmen Schreibstil der Autorin angetan und war gespannt, wie das Buch nun weiter verlaufen würde.

Charaktere: Das Buch wird durchgängig aus der Sicht von Luna aus der Ich-Perspektive im Präsens erzählt. Diese Wahl der Erzählperspektive gefiel mir auf der Stelle. Ich fand dies sehr gut von der Autorin gelöst, denn somit fand ich mich hervorragend in der Geschichte wieder und erlebte alles hautnah mit. Zunächst brauchte ich einen Moment, um mich an die Umstände zu gewöhnen, in denen Luna lebt, das fiel mir besonders zu Beginn nicht sonderlich leicht, aber das Probelm konnte ich trotz allem sehr schnell beiseite schieben. Es dauert nicht lange und dem Leser wird auch der männliche Protagonist Gecko vorgestellt, der mir sogar ein kleines bisschen besser gefiel als Luna selbst. Beide sind wirklich unglaublich starke Charaktere, die mich vor allem durch Mut und Sympathie von sich überzeugen konnten. Auch die vielen Nebencharaktere, die die Autorin in ihre Geschichte einflechtete, konnten mich begeistern. Es sind recht viele Figuren, an die ich mich gewöhnen musste, aber das fiel mir schon bald nicht mehr so schwer, wie es noch am Anfang der Fall war. Mir gefiel die Vielfalt der Figuren wirklich gut und ich hatte die Möglichkeit mich in fast alle gut bis sehr gut in sie hineinzuversetzten.

Handlung: Die Geschichte begann schon mehr als vielversprechend und ich war wirklich gespannt, was mir die Autorin noch im Laufe der Geschichte bieten würde. Es beginnt sehr spannend und ich wurde zwar in die Geschichte hineingeworfen, so dass ich kaum Zeit hatte mich an die Geschichte zu gewöhnen, aber das wiederum zeigte mir, wo es in diesem Buch lang geht. Nach einem sehr temporeichen Start beginnt die Autorin die Geschichte. Sie konnte mich mitreißen und auch wenn mir ihre Welt oftmals sehr verwirrend geboten wurde, fühlte ich mich dort wohl. Es dauert nicht lange und die Spannungskurve geht bergauf. Immer wieder baute die Autorin Momente einen, in denen mir die Luft wegblieb. Und dies blieb bis zum Ende. Dort holte sie erneut alles hervor und konnte mich mit einem spannenden Ende überzeugen. Jetzt stellt sich die Frage, ist nach dem Buch Schluss, oder kommt doch noch ein Folgeband?

Schreibstil: Ich war sofort vom Schreibstil der Autorin angetan. Ihr flüssiger, temporeicher und sehr angenehmer Schreibstil ermöglichte mir sehr schnell in ihre Welt einzutauchen. Sie konnte mich von sich überzeugen. Durch ihren locker und leicht zu lesenden Schreibstil klebte ich an den Seiten und die Kapitel flogen nur dahin und ehe ich es mich versah, war ich auch schon bei der Hälfte angelangt. Und schneller als mir lieb war, las ich auch schon den letzten Satz. Teri Terry lieferte mir in diesem Buch eine gute Mischung an Gefühlen. 

 

Mein Urteil 

Die Idee hinter dem Buch gefiel mir vom aller ersten Moment und ich war wirklich sehr gespannt darauf dieses Buch zu lesen. Ich hatte bislang nichts von der Autorin gelesen. Dies war also Premiere für mich. Als ich dann endlich dieses Buch in den Händen hielt, konnte ich es nicht erwarten es zu lesen. Sofort stürzte ich mich in die Handlung und ich war schon nach wenigen Seiten begeistert. Sehr starke Charaktere ließen dieses Buch lebendig werden. Zwar hatte ich oftmals Schwierigkeiten mir diese virtuelle Welt genau vorstellen zu können, aber irgendwann gelang es mir doch und ich war immer wieder überrascht, was in der Autorin steckte. Sie zog mich in diese virtuelle Welt und es gefiel mir dort. Nun weiß ich nicht genau, ob dieses Buch ein Einzelband ist. Denn die Handlung ist schon in sich geschlossen, aber auf der anderen Seite fehlt mir in manchen Dingen noch ein wenig Wissen und es sind doch einige Fragen offen geblieben. Kann ich nun auf ein Wiedersehen mit Luna und Gecko hoffen? Das weiß wahrscheinlich nur Teri Terry selber. Ich vergebe 4 von 5 Welten.










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0 Rezension: Devils River von Thomas Thiemeyer






   Infos zum Buch

   Titel: Devils River
   Autor: Thomas Thiemeyer
   Übersetzer:-
   Verlag: Knaur
   Seitenanzahl: 512
   Reihe: Einzelband
   ISBN:  978-3-426-51715-4
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"Das Leben besteht nicht nur aus vorgefertigten Bauklötzen, die dir jemand hinwirft. Das ist total fremdbestimmt. Du musst dein eigener Herr werden, eigene Entscheidungen treffen." S. 101

Klappentext 

Es bedarf eines Ungeheuers, um ein Ungeheuer zu töten...

Kanada 1878. River, eine junge Frau vom Stamm der Ojibwe, muss miterleben, wie ihr Dorf von etwas heimgesucht wird, das kein Mensch sein kann. Die Hütten von einer gewaltigen Kraft zerstört, Männer und Frauen grausam ermordet, scheint eine uralte Legende zum Leben erwacht zu sein. River schwört Rache – und verbündet sich mit einem gesuchten Mörder.
England 2015. Durch den Tod ihrer Großmutter aufgerüttelt, begibt sich die Studentin Eve auf die Spur eines Familiengeheimnisses, das in der kanadischen Wildnis wurzelt ...
Vergangenheit und Gegenwart
Mythos und Wirklichkeit
Abenteuer und rätselhafte Natur

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Ich liebe das Cover! Es sieht einfach so wunderschön und vor allem so düster aus. Ich könnte es mir stungenlang anschauen. Die Farbgebung sieht einfach sehr toll aus. Selbst der Titel klang für mich irgendwie düster. Und der Klappentext hat mir dann den Rest gegeben. Ich war so gespannt auf dieses Buch und konnte es gar nicht mehr erwarten es zu lesen. Da mir damals "Valhalla" so unglaublich gut gefiel, war für mich sehr schnell klar, dass ich auch Thiemeyers neuen Thriller "Devils River" lesen wollte.
"Aber einem Hund zu sagen, was er fühlen sollte, war in etwa so unsinnig, wie eine Pflanze am Blühen zu hindern. Die Natur folgte ihren eigenen Gesetzen." S. 168

Einstieg: Das Buch beginnt mit einem recht kurzen Zeitungsartikel, der etwa 50 Jahre nach der eigentlichen Handlung, 1928, erschienen ist. Spannend und vor allem schaurig leitet der Autor damit in die Geschichte ein. Es dauerte nicht lange und er fesselte mich von seinem Schreibstil. Anschließend befindet sich der Leser im Jahr 2015 und ihm wird die Medizinstudentin Eva vorgestellt. Thomas Thiemeyer brauchte keine drei Seiten, um mich von seinem wirklich guten Schreibstil zu überzeugen.

Charaktere: Wichtig zu erwähnen ist hierbei, dass der Autor nicht nur die Sicht der Personen wechselte, sondern ich musste mich auch an die verschiedenen Zeiten und Orte gewöhnen. Anfangs fiel mir dies recht schwer, aber nach und nach konnte ich mich in der Handlung wieder finden. Auf der einen Seite begleitete ich Eve im Jahr 2015. Sie war mir auf Anhieb sympathisch und besonders nach dem Tod ihrer Großmutter entwickelte ich starkes Mitgefühl für sie. In der Vergangenheit, im Jahre 1898 wurde mir die weibliche Protagonistin River vorgestellt. Ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten mit ihr, aber nach und nach schloss ich sie immer mehr ins Herz. Durch den stetigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, konnte ich die Geschichte teilweise viel intensiver erleben und die Figuren auch aus verschiedenen Perspektiven wahrnehmen.
"Die Seele toter Menschen können mächtige Gegner sein." S.372
 "Wir verstricken uns so schnell in unsere Lügengeschichten, dass wir Wahrheit und Dichtung irgendwann nicht mehr auseinanderhalten können." S. 448
Handlung: Der Autor weiß, wie man Spannung aufbaut. Während das Buch noch relativ ruhig beginnt, ändert sich die Stimmung schlagartig. Er konnte mich immer wieder von der Geschichte überzeugen und regelrecht fesseln. Die Geschichte spielt abwechselnd im Jahr 1898 und im Jahr 2015. Sobald es in der Vergangenheit richtig spannend wurde, sprang der Autor nach Lust und Laune in die Gegenwart. Am liebsten wollte ich dann einige Seiten überspringen, um zu erfahren, wie es in der Vergangenheit nun weiter geht...
In der Vergangenheit spielen zunächst zwei verschiedene Handlungsstränge, die später zu einem werden. Auf der einen Seite begleitet der Leser eine Gruppe Männer, die auf der Jagd nach dem Frauenmörder Nathan Blake ist, der sich später mit dem Indianermädchen River verbündet. Und auf der anderen Seite begleitet der Leser River. Immer wieder fragte ich mich, wie diese beiden von Grund auf verschiedenen Stränge zu einander finden und einen bilden. Das war jedoch nicht die einzige Frage, die sich mir im Laufe der Geschichte stellte. Viel mehr wollte ich von der brutalen Kreatur erfahren, die immer wieder für Angst, Schrecken und Verderben sorgte. Der Autor zog mich immer wieder in den Bann und ich folgte der Geschichte mit vor Schrecken weit aufgerissenen Augen. Unmöglich das Buch zur Seite zu legen. 

Schreibstil: Zum Schreibstil kann ich nur so viel sagen, dass Thomas Thiemeyer mich auch in diesem Buch begeistern konnte. Er schreibt düster, mystisch und gefährlich. Immer wieder baute er Action und Spannung ein, so dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte, geschweige denn wollte. Die Seiten flogen nur dahin und ehe ich es mich versah, war ich schon am letzten Kapitel angelangt. Teilweise schrieb der Autor so authentisch, dass ich das Gefühl hatte dem Grauen auf die Spur zu kommen. Auch in diesem Buch zeigte der Autor mir immer wieder was in ihm steckte und er schockierte mich oft mit einem schaurigen Schauspiel, welches mir geboten wurde.
 

Mein Urteil 

An Spannung fehlt in diesem Buch nichts. Schnell war ich mir sicher, dass mich auch dieses Buch von Thomas Thiemeyer begeistern würde. Spannung, die durchweg erhalten bleibt, so dass keine langweiligen oder langatmigen Passagen entstehen konnten. Sympathische Charaktere, die ich gerne auf ihren Weg begleiten wollte, wie auch der gute und flüssige Schreibstil, machten dieses Buch zu einem Lesevergnügen. Eine Aufmachung, die mir sofort ins Auge stach geben dem Buch einen weiteren Pluspunkt. Und obwohl mich die Handlung auch begeistern konnte, hat mir doch irgendetwas gefehlt. Mir fehlte ein wenig die schaurigen Momente. Klar, es waren welche enthalten, keine Frage, aber leider nicht ganz so viel wie es in Valhalla der Fall war. Trotz allem konnte mich der Autor auch dieses Mal weitesgehend überzeugen und das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Welten.











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0 Rezension: Twin Island von Jessica Khoury


Infos zum Buch
Titel: Twin Island
Autor: Jessica Khoury
Verlag: Arena
Seiten: 395
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-423-26042-8
Bestellen ?: ...KLICK...




"Die raschelnden Palmblätter über ihren Kopf warfen ein bewegtes Schattenmuster auf ihre Haut. Von ihrer Energie, ihrem Schwung war nichts mehr übrig. Sie wirkte... irgendwie leer. Wie ein unbeschriebenes Blatt." S. 117

Klappentext 

Sophie ist fest entschlossen, ihre Mutter zu finden, die sie und ihren Vater vor Jahren verlassen hat, um auf einer entlegenen Insel zu forschen. Dort angekommen, merkt Sophie jedoch schnell, dass etwas nicht stimmt. Auf der Insel leben Menschen mit außergewöhnlichen Talenten. Menschen, die Sophies Mutter erschaffen hat, um sich deren besondere Fähigkeiten zunutze zu machen. Doch der Preis dafür ist hoch. Noch bevor Sophie die ganze Wahrheit begreift, erkennt sie, dass sie selbst das bestgehütete Geheimnis von allen ist und in tödlicher Gefahr schwebt.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Aufmachung des Buches sprach mich weniger an, als dass sie mich abschreckte. Wenn ich mir das Original anschaue, finde ich das deutsche Cover einfach nur schrecklich. Als ich das Buch durch Zufall fand, wollte ich zunächst weiterschauen. Ein Glück siegte meine Neugier zu dem Buch doch am Ende. Denn der Klappentext machte mich definitv neugierig. Er klang vielversprechend obwohl er doch ein wenig zu viel vom Inhalt verrät. Das schreckte mich allerdings nicht ab und ich wollte das Buch lesen.

Einstieg: Das Buch beginnt mit einer recht kurzen aber dennoch mysteriösen Email an Sophie. In dieser bittet deren Mutter Sophie um Hilfe. Es machte mich neugierig. Anschließend beginnt die eigentliche Handlung und es geht schon sehr schnell und hektisch los. Der Leser begleitet die 17-Jährige Hauptprotagonistin Sophie Crue auf den Weg nach Skin Island. Die Autorin konnte mich schon nach nur wenigen Seiten von sich überzeugen und ich fand mich sehr schnell in der Geschichte wieder. Während ich Sophie begleitete, lernte ich sie nach und nach kennen und sie war mir sehr schnell sympathisch.

"Sie benutzen dich und lassen dich ausbluten, und wenn sie dich ganz und gar ausgesaugt haben, spucken sie dich wieder aus." S. 161

Charaktere: Dieser Thriller wird abwechselnd aus der Sicht der weiblichen Protagonistin und dem männlichen Protagonisten Jim erzählt. So konnte ich mich sehr gut in beide Figuren hineinversetzten. Zunächst brauchte ich ein zwei Kapitel um mit Sophie so wirklich warm zu werden. Erst nach und nach taute sie allmählich auf. Durch Gedankengänge und ihre Taten lernte ich sie besser kennen und schloss sie ganz bald ins Herz. Sie war mir recht schnell sympathisch. Mit Jim hatte ich zunächst meine Schwierigkeiten. Ich wusste nicht, wie ich ihn einschätzen sollte. Jedoch muss ich an dieser Stelle sagen, nach dem ich mich immer besser in ihn hineinversetzten konnte, war er meine Lieblingsfigur in diesem Buch. Er wollte zu Beginn nichts mit der geheimnisvollen Insel Skin Island zu tun haben, wird aber im Laufe des Buches immer mehr hineingezogen. Ich schloss ihn mit jedem folgenden Kapitel mehr ins Herz. In diesem Roman gibt es eine große Anzahl verschiedener Charaktere, die alle ihre Stärken und ihre Schwächen besitzen. Immer wieder musste ich mit den Figuren fiebern, um sie bangen und miterleben. 

Handlung: Dies ist mein erstes Buch der Autorin. Demnach war ich auf der einen Seite ziemlich gespannt und auf der anderen Seite hatte ich doch so meine kleinen Bedenken. Dennoch begann ich ohne weiteres dieses Buch. Schon zu Beginn baut die Autorin sehr viel Action ein, die mich regelrecht in die Geschichte warf. Der erste Eindruck war somit geschaffen. Mir gefiel, was mir die Autorin bot. Während es am Anfang noch verhältnismäßig ruhig ist, so ändert es sich spätestens dann, als Jim und Sophie die Insel erreichten. Es baute sich Spannung auf, die sich im Laufe des Buches immer mehr steigerte und mir teilweise oftmals den Atem raubte. Das Buch verliert keineswegs an Action. Ein stetiges Auf und Ab der Gefühle meinerseits rief Jessica Khoury in mir hervor. Von Bangen, über Begeisterung bis hin zum puren Entsetzen war alles drin.

Schreibstil: Der Schreibstil konnte mich schon sehr schnell  begeistern und ich wollte bzw. konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Die Autorin ermöglichte mir sehr bald ein Teil der Geschichte zu werden. Es wurde spannend und nach und nach erfuhr ich vom Geheimnis der Insel Skin Island. Im Laufe der Geschichte entstanden viele Fragen, die dringend eine Antwort haben wollte. Immer wieder konnte mich die Autorin Jessica Khoury begeistern, überraschen, faszinieren, schockieren, entsetzen und sie ließ mich sehr oft sprachlos zurück.

Mein Urteil 

Das Buch konnte mich recht schnell von sich überzeugen. Schnell war ich vom Schreibstil, der Handlung als auch den Charakteren angetan. Ich schloss die Figuren Sophie und Jim, aber auch einige Nebenprotagonisten sehr ins Herz. Die Autorin baute immer wieder Spannung ein, so dass das Buch keine langatmigen, bzw. langweiligen Passagen in sich birgte. Sehr oft hatte ich das Gefühl, dass ich mich selber auf dieser mit Geheimnissen geprägten Insel befinde. Frau Khoury, raubte mir oft den Atem und ich blieb oftmals ziemlich entsetzt und total verwirrt zurück. Sie zog mich immer wieder in den Bann und konnte durch ihre aussagekräftigen und vor allem starken Beschreibungen überzeugen. Leider muss ich anmerken, dass es teilweise Stellen gab, die einfach vorhersehbar waren, das störte mich doch an der ein oder anderen Szene. Dennoch konnte mich die Autorin weitesgehend überzeugen. Nun stellt sich bei mir jedoch die Frage, da das letzte Kapitel ein wenig darauf hindeutet, ob es hierzu eine Fortsetzung gibt. Es wird spekuliert, dass dieses Buch schon die Fortsetzung von "Die Einzige" ist, aber das weiß ich nicht mit Gewissheit. Für mich klang das Buch wie ein Einzelroman, der mir stellenweise sehr unter die Haut ging. Es fehlt noch das gewisse Etwas um von mir volle Punktzahl zu erhalten, daher vergebe ich 4 von 5 Welten.











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0 Rezension: Shadowlands von Kate Brian


Infos zum Buch
Titel: Shadowlands 
Autor: Kate Brian
Verlag: Coppenrath
Seiten: 304
Reihe: 1/3
ISBN:  9783649616641
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"Jeder Zentimeter meine Neoprenanzugs war voller Sand und mein Gesicht brannte, aber ich hatte mich noch nie im Leben so gut gefühlt. Ich hatte das Gefühl, etwas erreicht zu haben. Ich war frei. ich war lebendig." S. 132

Klappentext 

Auf dem Patchwork-Bettüberwurf lag eine einzelne rote Rose. Unter ihren dornigen Stiel hatte jemand eine Grußkarte geschoben. Es schnürte mir die Kehle zu. Auf der Karte standen in allzu vertrauten Großbuchstaben und dreimal unterstrichen fünf unheilvolle Worte:
WIR WERDEN ZUSAMMEN SEIN. BALD.
Rory ist auf der Flucht. Nachdem sie nur mit sehr viel Glück dem Serienkiller Steven Nell entkommen ist, wird sie zusammen mit ihrer Familie in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen. Mit ihrem Vater und ihrer Schwester Darcy zieht sie in ein Haus auf einer kleinen versteckten Ferieninsel.

Rory und Darcy finden schnell Anschluss im Ort, werden auf Strandpartys eingeladen und können das Leben wieder genießen. Doch irgendetwas sagt Rory, dass sie dem Frieden nicht trauen darf. Immer noch fühlt sie sich von Steven Nell verfolgt. Als plötzlich Menschen von der Insel verschwinden und niemand außer Rory etwas bemerkt, verhärtet sich ihr Verdacht, dass mit dem scheinbar so idyllischen Ort etwas nicht stimmt. Was haben die Bewohner zu verbergen? Als eines Tages auch Darcy verschwindet, steht für Rory fest, dass Steven Nell hinter dem Ganzen steckt. Doch was sie dann herausfindet, erschüttert alles, woran sie bisher geglaubt hat, in seinen Grundfesten ...

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die dunklen Farben des Covers zogen mich sofort magisch an. Es wirkt düster, geheimnisvoll und vor allem versprach es mehr. Nicht nur das Cover bzw. die Aufmachung des Buches, sondern auch der Klappentext machten mich neugierig. Hinzu kam, dass ich von der Autorin bisher noch nichts gelesen habe. All dies zusammen steigerte meine Neugier und ich wollte das Buch lesen.

Einstieg: Der Einstieg ins Buch fiel mir zunächst recht schwer. Ohne Vorgeschichte oder jeglichen einleitenden Kapiteln wurde ich förmlich in die Geschichte geworfen. Es ging mir schon am Anfang zu schnell. Das Buch beginnt mit einem sehr verwirrenden und merkwürdigen Kapitel, welches mir den Einstieg in die Handlung erschwerte. Der Leser begleitet den Serienmörder Steven Nell auf seinen Weg. Ich verspürte eine sofortige Abneigung. Nach diesem recht aufwirbelnden Kapitel wechselt die Perspektive und der Leser begleitet die weibliche Protagonistin Rory auf ihrer Flucht durch den Wald. Ich konnte den Szenen nur schwer folgen. Und obwohl mir der Einstieg nicht so gefiel, war ich dennoch gespannt, wie es weiter ging.

"Die Welt um mich herum schien plötzlich so still und düster, alle Farben waren verblasst, alle Gerüche säuerlich." S. 239

Charaktere: Das Buch wird fast durchgängig aus der Sicht von Rory geschrieben. Ab und an wechselt sich die Sichtweise, so dass ich die Geschichte auch von anderen Seiten erleben konnte. So dachte ich, dass ich mich besser in die Figur hineinversetzten kann, aber dem war nicht so. Ich fand Rory vom aller ersten Kapitel an unsympathisch und nervig. Zu Beginn des Buches war sie einfach panisch und hatte fürchterliche Angst, was ich in dem Moment auch verstanden habe. Sobald sie jedoch mit ihrem Vater und ihrer Schwester auf der Insel ist, wird sie extrem panisch, weil sie in jedem Steven Nell sieht. Das ging mir auf Dauer ziemlich auf die Nerven. Sie war mir zu paranoid!  Und dann sind da die drei Typen, die sie und ihre Schwester dort auf der Insel kennenlernen. Ich konnte sie gar nicht auseinanderhalten, weil sie für mich alle drei gleich beschrieben waren. Ich konnte mich in keinen dieser drei hineinversetzten. Leider erging es mir mit der Hauptprotagonistin Rory auch nicht anders. Ich konnte sie nicht ins Herz schließen. Immer wieder dachte ich, das käme eventuell noch, aber dem war nicht so. Schade...

Handlung: Die Handlung klang sehr vielversprechend und ich wollte unbedingt mehr erfahren. Am Anfang baute sich sehr schnell Spannung auf und ließ mich ab und an sehr gruseln. Es hatte einen Charakter von einem richtigen Thriller. Allerdings änderte sich dies auf der Insel und das Buch nahm allmählich den Touch einer Mysterystory an. Das fand ich zwar in dem Moment nicht schlecht, aber trotzdem hab ich mir ein wenig mehr Grusel erhofft. Das Buch konnte mich nach etwa 100 Seiten nicht mehr mitreißen. Es folgten viele langatmige oder flache Passagen. Zwar versuchte die Autorin viel Spannung einzubauen, aber ich hatte immer mehr das Gefühl, dass sich manche Szenen wiederholten, was ich teilweise unnötig fand. Zum Ende hin zeigt die Autorin noch einmal alles und lässt das Buch mit einem sehr unerwarteten Schluss enden, der mich zwar nicht begeisterte, aber dennoch irgendwie neugierig auf Band zwei machen ließ.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Kate Brian ist durchwachsen. Teilweise gibt es Stellen, die wirklich gut beschrieben waren, so dass ich Gänsehaut bekam, manche Szenen sind allerdings auch eintönig. Obwohl es ein ewiges Auf und Ab der Spannung und der Erzählweise gab, konnte mich die Autorin doch im Endeffekt begeistern. Sie zog mich in ihren Bann und ich begann Fragen zu stellen. Ich wollte mehr erfahren. Der Schreibstil ist sehr flüssig und locker zu lesen.

Mein Urteil 

Das Buch hat seine Schwächen und Stärken. Allerdings gab es aus meiner Sicht wenig, was mich an diesem Auftakt begeistern konnte. An der einen Stelle ist das gut gewählte Cover. Die Gestaltung machte mich sofort neugierig und wirkte auf mich sehr geheimnisvoll. An der anderen Stelle ist der Schreibstil, der zwar nicht durchweg gut war, aber in den meisten Fällen schon. Er konnte mich fesseln und ließ mich nicht mehr los. Leider sind das nicht die Punkte, bei denen ich dem Buch volle Punktzahl geben würde, denn da gehört weit mehr als nur die Aufmachung und der Schreibstil hinzu. Da mich die Figuren alle samt nicht von sich überzeugen konnten und mir besonders die weibliche Protagonistin so ziemlich auf die Nerven ging, sinkt die Bewertung leider sehr nach unten. Das Buch konnte mich nur stellenweise von sich überzeugen. Ärgerlich fand ich außerdem, dass ich mir mehr Charakter von einem Thriller und nicht von einer Mysterystory erwartet habe. Meine Erwartungen zu diesem Buch waren von Anfang an zwar nicht sonderlich hoch, aber die, die ich hatte, wurden nur begrenzt erfüllt. Schade, schade... Leider nur 2 von 5 Welten.









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0 Rezension: Herz in Scherben 2 von Kathrin Lange


 


Infos zum Buch
Titel: Herz in Scherben
Autor: Kathrin Lange
Verlag: Arena
Seiten: 400
Reihe: 2/3
ISBN:  978-3-401-60005-5
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"Plötzlich war aller Ärger fort und ich hatte nur noch Angst. Angst ihn zu verlieren. Angst, dass er etwas Schlimmes geschehn würde, wennn er auf die Insel fuhr." S. 56
Hierbei handelt es sich um den ersten Teil der "Herz aus Glas"-Trilogie

~Rezension Band 1~

weitere Rezension folgt



Klappentext 

Komm mir näher, und du wirst es bereuen.
Ein Schuss hallt in Davids Kopf wider. Plötzlich ist die Erinnerung da und er weiß nicht, ob sie etwas mit Charlies Tod und den schrecklichen Ereignissen auf Martha’s Vineyard zu tun hat. Fünf Monate sind seitdem vergangen, aber nun zieht eine dunkle Ahnung David mit Macht auf die Insel zurück. Seine Freundin Juli folgt ihm voller Sorge. Doch entgegen aller Befürchtungen ist es nicht der Inselfluch, der den beiden das Leben schwer macht, sondern die arrogante Lizz. Sie tut alles, um Juli von Davids Seite zu verdrängen. Als dann plötzlich eine Mädchenleiche auftaucht, beginnt Juli zu zweifeln. Was geschah wirklich im Winter auf den Klippen? Und welche Rolle hat David dabei gespielt?

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Was soll ich nur zu der Gestaltung sagen? Ich liebe dieses Cover einfach. Es ist ähnlich gestaltet wie auch schon sein Vorgänger "Herz aus Glas". Es ist ein absoluter Hingucker und so wunderschön. Es sieht so verträumt aus und passt farblich hervorragend. Es sieht toll aus. Der Titel gefiel mir auf Anhieb, so wie mir auch der Titel schon von Band 1 gefiel. Nach dem mir der Auftakt der Trilogie so gut gefallen hat, war für mich sehr schnell klar, dass ich die Reihe auch weiter verfolgen werde. Ich wollte nicht länger warten und so schnell es geht auch den 2. Teil lesen!

Einstieg: Das Buch beginnt mit einem sehr kurzen, packenden und spannenden Kapitel, welches viele Fragen hervorrief, die unbedingt Antworten haben wollten. Nach dem Kapitel beginnt die eigentliche Handlung ein paar Tage zuvor. Es war für mich kein Problem wieder in die Geschichte einzusteigen, denn die Autorin frischte mein Gedächtnis mit kurzen Rückblicken wieder auf. Dadurch konnte ich sehr gut in die Handlung einfinden. Es dauerte nicht lange und die Autorin zog mich wieder mit ihrem wunderbaren Schreibstil in den Bann.
"Eine verlorene Erinnerung war wie ein hohler Zahn, an den die Zunge andauernd rühren musste, obwohl es wehtat. Ich hatte keine Vorstellung davon, um wie viel schlimmrt es sich anfühlen musste, wenn es dabei um den Tod eines Menschen ging." S.130
Charaktere: Wie schon der erste Teil ist auch die Fortsetzung "Herz in Scherben" aus der Sicht der Hauptprotagonistin Juli geschrieben. Ich schloss sie wieder sehr schnell ins Herz. Genau wie es bei David der Fall war. Beide sind Figuren mit einem starken Charakter und sie sind so sympathisch. Juli und David befinden sich zu Beginn des Buches in Boston, allerdings finden sie sich schneller als sie glaubten wieder auf der düsteren Insel Marthas Vineyard wieder. Auf der Insel muss Juli mit schlimmen Alpträumen kämpfen, die ich selber als Leser miterlebte. Ich entwickelte auch in diesem Buch ein großes Mitgefühl für Juli und wollte ihr am liebsten ihre Leiden abnehmen. Besonders als sich David immer weiter von ihr distanziert und, so wie Juli den Anschein hat, Geheimnisse vor ihr hat. Immer wieder hatte ich Momente, in denen ich sie einfach in den Arm nehmen wollte. Allerdings ist Juli nicht die einzige, die in dem Teil sehr viel aushalten muss. David hat da viel mehr zu kämpfen. In dem Buch ist er zwar nicht mehr so in sich gekehrt wie es in seinem Vorgänger der Fall war, aber er ist verzweifelt. Und die Verzweiflung stellte ich sehr oft fest. Beide Figuren entwickeln sich in dem Buch enorm.

Handlung: Die Autorin konnte mich auch in diesem Teil sehr schnell mitreißen. Spätestens nach dem überraschenden und auswühlenden 1. Kapitel war ich wieder Feuer und Flamme. Nach diesem Kapitel beginnt das Buch sehr ruhig, dass ändert sich jedoch schlagartig, als sich die Hauptprotagonisten abermals auf der Insel wiederfinden. Ich bemerkte sofort eine Wendung. Es wurde schaurig, düster und voller Geheimnisse. Nach und nach kamen tausend Fragen auf, die dringend eine Antwort verlangten. Kathrin Lange ließ sich damit jedoch viel Zeit und spannte mich auf die Folter. Spannung kommt auch in diesem Buch nicht zu kurz.

Schreibstil: Auch in diesem Teil blieb sich die Autorin treu. Ihr flüssig und leicht zu lesender Schreibstil ist auch hier durchgängig erhalten. Sobald ich wieder in die Geschichte einsteigen konnte, konnte und wollte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Die Seiten flogen nur dahin und ehe ich es mich versah, war das Buch durchgelesen. Jetzt im Nachhinein bereue ich es so schnell beendet zu haben, denn nun kann ich es nicht mehr erwarten, wie es im dritten und letzten Teil weiter bzw. ausgeht.

Mein Urteil 

In drei Worten würde ich das Buch als düster, spannend und wunderschön beschreiben. Die Charaktere konnten mich auch in diesem Buch von sich überzeugen und ich schloss sie abermals sehr schnell ins Herz. Ebenso die Handlung, die mich nicht mehr loslassen konnte. Mit jedem Kapitel mehr, befand ich mich mehr auf der Insel. Ich erlebte das Buch auch dieses Mal nicht als Leser, sondern ich erlebte es mit den Figuren mit. Und das liebe ich so sehr an den Büchern. Ich konnte mich sehr gut in die Handlung und in die Charaktere hineinversetzten. Im Laufe der Geschichte hinterfragte ich viele Dinge und begab mich gemeinsam mit Juli auf der Suche nach Antworten. In diesem Buch wurden mir nicht alle meine Fragen beantwortet. Die Antwort auf die Frage, was im Winter auf der Insel wirklich passiert ist, steht noch offen und ich hoffe so sehr, dass mich die Autorin aufklären wird. Denn besonders nach dem sehr unerwarteten Ende, kann ich es gar nicht mehr erwarten, wie es denn nun weiter geht. Ein Glück, dass die Fans aus der "Herz aus Glas" Trilogie nur bis zum Ende des Jahres auf die Fortsetzung warten müssen. Länger könnte ich das auch gar nicht aushalten. Mit "Herz in Scherben" ist der Autorin eine wunderschöne Fortsetzung gelungen, die viele, viele Fragen aufwirbelt. Sehr gelungenes Buch! Ich vergebe 5 von 5 Welten.











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