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5 Rezension: Schwanentod von Corina Bomann



   Infos zum Buch

   Titel: Schwanentod
   Autor: Corina Bomann
   Übersetzer: -
   Verlag: Coppenrath
   Seitenanzahl: 368
   Reihe: Einzelband ?
   ISBN:  978-3-649-61683-2
   Preis: 14,95€ [D]
   zum Verlag: ...KLICK...

  


Inhalt


Ein grausiger Fund erschüttert das Leben auf der beschaulichen Urlaubsinsel Rügen: Die aufstrebende Ballerina Sandrine treibt in einem Schwimmbecken – tot, mit abgeschnittenen Füßen und umgeben von weißen Schwanenfedern. Die 17-jährige Clara liest in der Lokalzeitung von dem Mord. Als sie kurze Zeit später eine bedrohliche anonyme SMS erhält, wird ihr klar, dass es jemand auch auf sie abgesehen hat. Etwa Sandrines Killer? Was plant er als Nächstes? Clara beginnt zu recherchieren und schaut hinter die Fassade der Ballettwelt, in der ein harter Konkurrenzkampf herrscht. Dabei ahnt sie nicht, dass ein Spiel begonnen hat, bei dem nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Freunde in tödlicher Gefahr ist.

4 Rezension: Book of Lies von Teri Terry



   Infos zum Buch

   Titel: Book of Lies
   Autor: Teri Terry
   Übersetzer: Petra Knese
   Verlag: Coppenrath
   Seitenanzahl: 400
   Reihe: Einzelband
   ISBN:  978-3-649-66752-0
   Preis: 17,95€ [D]
   zum Verlag: ...KLICK...

  


Inhalt

Quinn und Piper sind Zwillinge, doch sie sind sich noch nie begegnet. Erst als ihre Mutter bei einem tragischen Unfall stirbt, treffen sich die Schwestern auf der Beerdigung. Piper ist begeistert und fasziniert. Für sie ist Quinn der Schlüssel zu einem uralten Familiengeheimnis. Doch Quinn ist voller Misstrauen. Warum wurde sie ihr Leben lang von ihrer Schwester ferngehalten? Schlummert in ihr tatsächlich eine dunkle Seite, vor der sie ihre Mutter und Großmutter immer gewarnt haben? Ist sie eine Gefahr für Piper? Während Quinn ihre Vergangenheit hinter sich lassen will, vergräbt sich Piper immer tiefer in die Mythen und Prophezeiungen, die sich um ihre Familie ranken – und tritt damit ein Inferno los.

0 Rezension: Der tiefe Fall der Cecelia Price von Kelly Fiore




   Infos zum Buch

   Titel: Der tiefe Fall der Cecelia Price
   Autor: Kelly Fiore
   Übersetzer: Sonja Häußler
   Verlag: Coppenrath
   Seitenanzahl: 320
   Reihe: Einzelband
   ISBN: 978-3-649-61918-5
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 "Ich mag es, wenn etwas ebenmäßig ist - gleiche Winkel, symmetrische Seiten. Das gibt mir das Gefühl, als hätte mein Leben noch so etwas wie eine Ordnung, als hätte ich immer noch ein wenig Kontrolle in dieser neuen Welt, in der ich nie erwartet hätte zu leben." S. 21

 

Klappentext 

 

Notrufzentrale: Sie haben den Notruf gewählt. Was ist vorgefallen?Anruferin: Mein … mein Bruder ist tot.Notrufzentrale: Tut mir leid, sagten Sie gerade, Ihr Bruder sei tot?Anruferin: Ja. Er ist … er ist im Keller. Er atmet nicht mehr.Notrufzentrale: Wie ist das passiert? War er verletzt?Anruferin: Er … Ich … Es ist meine Schuld. Ich habe das getan. Ich habe das getan. Nachdem Cecelia den Notruf abgesetzt hat, schweigt sie. In der U-Haft wartet sie auf ihren Prozess, doch sie will mit niemanden über das, was passiert ist, sprechen. Darüber, dass ihr Bruder ein Junkie war und ihr Leben versaut hat. Oder darüber, wie schuldig sie sich fühlt. Aber nur Cecelia weiß, was an jenem Tag wirklich geschah …

 

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Dieses Buch entdeckte ich durch Zufall in der Verlagsvorschau und ich war sofort davon angetan. Der Titel an sich gefiel mir schon vom aller ersten Moment. Ich konnte mir darunter nicht viel vorstellen, ich hatte keinerlei Ahnung worum es in dem Buch gehen würde. Die Farben harmonieren ganz wunderbar mit dem Titel im Vordergrund. Das Cover ist schlicht und einfach gestaltet und sprach mich dennoch sofort an. Und dann dieser packende Klappentext. Er wirbelte unzählig viele Fragen auf und ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Buch.
"All meine herausgebrochenen scharfkantigen Teile sind nicht wiederzuerkennen, verglichen mit der Person, die ich einmal war, und der Familie, zu der ich einmal gehört habe. Ich habe mich noch nie so sehr danach gesehnt, irgendwo dazuzugehören, wie jetzt." S. 159 
Einstieg: Das Buch beginnt im April. Es ist an dem Tag, als die Hauptprotagonistin ihren Bruder leblos findet. Dieses doch sehr kurze Kapitel ist der Autorin dennoch unglaublich gut gelungen. Ich hatte gar keine Möglichkeit mich an die Geschichte zu gewöhnen, denn ich wurde förmlich hineinkatapultiert. Ohne zu ahnen was als Nächstes passierte, zog mich die Autorin schon in ihren wunderbaren Schreibstil. Ich war sofort gefangen. Dadurch, dass in diesem Kapitel sehr viel auf einmal passierte, begann das Buch mit unglaublich viel Tempo. Das gefiel mir ausgesprochen gut. Die Autorin wirbelte in der sehr spannenden und nervenauftreibenden Einleitung unglaublich viele Fragen auf, die unbedingt eine Antwort verlangten. Der Autorin ist ein wirklich gelungener Start in die Handlung gelungen.
"Ich will weglaufen. Ich will in Flammen aufgehen, ertrinken, erfrieren oder verpuffen. Ich will woanders sein, egal wo, nur nicht hier." S. 164
Charaktere: Ich war schon nach wenigen Sätzen von der weiblichen Protagonistin Cecelia Price angetan. Sie war mir sofort sympathisch und ich schloss sie sehr schnell in mein Herz ein. Das Buch wird durchgängig aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Durch diesen sehr persönlichen Erzähler konnte ich mich stellenweise noch intensiver in Cecelia hineinversetzten. Schon im ersten Kapitel stellte ich mir die Frage, welches Geheimnis diese Protagonistin birgt und welche Rolle sie tatsächlich beim Tod ihres Bruder spielte. Durch die Rückblicke, die die Autorin einbaute, erfuhr ich nach und nach was mit Cecelia tatsächlich passierte. Als dann ihr Geheimnis ans Tageslicht kam, schreckte mich die Figur zunächst ein wenig ab, aber nach und nach verstand ich warum sie manche Dinge tat und ich fühlte mich immer enger mit ihr verbunden. Nach und nach erfuhr ich Dinge über Cyrus den Bruder von Cecelia und ich schloss ihn trotz seiner schweren Probleme sehr schnell ins Herz. Cecelia muss in diesem Buch einiges einstecken und ich schloss sie immer mehr ins Herz. Die Autorin beschrieb die Figuren an manchen Stellen sehr authentisch, so dass sie zum Leben erwachen konnten. Neben all den Gefühlen, die Cecelia plagen, steht Schuld an erster Stelle. Immer wieder wurde sie damit konfrontiert und das machte sie immer stärker.

Handlung: Das Buch beginnt mit dem Tod von Cyrus. Schon zu Beginn zeigte mir die Autorin was in ihr steckt und dass die Geschichte vielleicht nicht unbedingt die leichteste Lektüre wird. Das merkte ich auch schon im nächsten Kapitel. Die Handlung spielt sechs Wochen später und der Leser befindet sich mit Cecelia in einer Therapiestunde. Immer wieder springt die Autorin in der Zeit umher. Mal befindet man sich als Leser im Heute und mal in der Zeit vor dem Tod von Cyrus. Dieser Welchsel gefiel mir anfangs nicht sonderlich, da ich schnell den Überblick verlor, aber im Laufe der Zeit hob sich das Problem. In diesem Buch beschreibt die Autorin nicht nur die starken Probleme eines drogenabhängigen, sondern auch das Thema Zusammenhalt, Mut, Zukunft und ganz besonders Schuld stehen hier im Vordergrund. Diese Themen hat die Autorin ganz wunderbar verpackt. Die Geschichte um Cecelia Price wird im Laufe der Kapitel dramatischer, so dass ich trotz der schwierigen Thematik an den Seiten klebte. Und zum Ende lieferte mir die Autorin einen gut gelungen Abschluss.

Schreibstil: Schon zu Beginn konnte mich die Autorin in ihren Bann ziehen. Ihr sehr angenem zu lesender Schreibstil ermöglichte mir, dass ich an den Seiten festhing und die Kapitel nur dahin flogen. Die Autorin beschreibt teilweise sehr authentisch, so dass ich oft das Gefühl hatte ich säße dort selber in der Therapiestunde oder erlebe einen Gefühlsausbruch nach dem anderen selber. Durch den authentischen Schreibstil konnten die Figuren manchmal zum Leben erwachen und ich konnte mich immer mehr in sie hineinversetzten. Auch gefiel mir ausgesprochen gut, wie die Autorin mit der Thematik Schuld umgeht. Sehr schöner Schreibtil.

 

Mein Urteil 

 

Seit sehr langer Zeit mal wieder ein Einzelband, der es stellenweise in sich hat. Nach dem mir der Klappentext ausgesprochen gut gefiel, war für mich schnell klar, dass ich dieses Buch lesen möchte. Gut, dass ich nicht so lange damit gewartet habe. Schon zu Beginn, konnte mich die Autorin von sich begeistern und ich war sehr gespannt, wie es im weiteren Verlauf der Handlung sein wird. Der Klappentext verrät es schon, die Protagonistin ist Schuld am Tod ihres Bruders. Lange Zeit tappte ich im Dunkeln und verstand nicht, wie sie daran Schuld haben könnte. Da ließ mich die Autorin wirklich sehr lange nichtsahnend. Nach und nach wurden meine Fragen beantwortet und ich bekam eine Vermutung, diese bestätigte sich dann auch bald. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und authentischen Schreibstil, der mir ermöglichte schnell ein Teil von der Geschichte zu werden. Das gefiel mir wirklich sehr gut. Die Autorin schreibt fesselnd und konnte mich durchweg begeistern. Die starke Protagonistin rundet das Buch wunderbar hab. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten. 
 








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Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. Eine Verlinkung zum Verlag und anderen Seiten dient informativen Zwecken
 

0 Rezension: Mind Games von Teri Terry




   Infos zum Buch

   Titel: Mind Games
   Autor:Teri Terry
   Übersetzer: Petra Knese
   Verlag: Coppenrath
   Seitenanzahl: 464
   Reihe: Einzelband
   ISBN: 978-3-649-66712-4
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"Der Mond und die Sterne, die ich in den Himmel geworfen habe, drehen sich mit. Irgendwann stürzen sie in sich zusammen, werden immer kleiner, bis sie nur noch zwischen meinen Händen wirbeln. Als nächstes verschwindet der Boden unter meinen Füßen und ich falle, falle, falle..." S. 203

 

Klappentext 

 

Die Welt, in der du lebst, existiert nur in deinem Kopf – doch was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt? In Lunas Leben ist jeder online: virtueller Unterricht, Dates und Sport als Avatar, sogar das Parlament tagt digital. Nur Luna bleibt offline. Sie ist eine Verweigerin, seit ihre Mutter vor Jahren in einem Online-Spiel starb. Umso überraschter ist Luna, als sie von der mächtigen Firma PareCo zu einem Einstufungstest eingeladen wird – und einen der begehrten Programmierer-Jobs erhält. Warum hat die Firma so ein großes Interesse an ihr? Als Luna den begabten Hacker Gecko kennenlernt, beginnt sie die von PareCo erschaffene Welt immer mehr zu hinterfragen. Doch dann ist Gecko auf einmal verschwunden, und Luna kann sich nicht mehr an ihn erinnern …

 

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Ich hatte bislang noch nichts von der Autorin gelesen, war dementsprechend sehr neugierig auf dieses Buch. Durch Zufall fand ich dieses Buch in der Verlagsvorschau und ich war sofort davon angetan. Die Aufmachung gefiel mir ausgesprochen gut. Die Farben sind sehr gut aufeinander angepasst und lassen das Buch nicht nur farbenfroh, sondern auch ein wenig mystisch aussehen. Es ist zum einen schlicht gestaltet, ist aber dennoch ein Augenschmaus. Der Klappentext verriet mir nicht zu viel vom Inhalt und ich war sehr neugierig. Er klang mehr als vielversprechend und ich wollte in Erfahrung bringen, was sich hinter diesem Buch verstecke.
"Von allen Seiten fliegt Silber heran, klebt an meiner Haut und heiß schießt das Blut in mir hoch. Das Silber in mir strebt zum Silber im Raum und das Silber im Raum strebt zum Silber in mir, sie rufen nacheinander - vereinen sich zu vollkommener Macht." S. 258
Einstieg: Ohne einem Einstieg beginnt die Autorin sofort mit der Handlung und ich wurde regelrecht in die Geschichte hineingeworfen und ich fühlte mich dort auf Anhieb wohl. Schon zu Beginn des Buches zeigte mir die Autorin was in ihr steckte und sie konnte mich schon mit einem sehr starken Beginn von sich überzeugen. Mir wurde die weibliche Protagonistin Luna vorgestellt, die ich sofort sympathisch fand. Sie ist eine Verweigerin. Schnell wurde mir klar, was dies bedeutet. Die Autorin leitete mich ganz wunderbar in ihre futuristische Welt der Modernität ein. Das Buch beginnt sehr gut und ich war vom sehr angenehmen Schreibstil der Autorin angetan und war gespannt, wie das Buch nun weiter verlaufen würde.

Charaktere: Das Buch wird durchgängig aus der Sicht von Luna aus der Ich-Perspektive im Präsens erzählt. Diese Wahl der Erzählperspektive gefiel mir auf der Stelle. Ich fand dies sehr gut von der Autorin gelöst, denn somit fand ich mich hervorragend in der Geschichte wieder und erlebte alles hautnah mit. Zunächst brauchte ich einen Moment, um mich an die Umstände zu gewöhnen, in denen Luna lebt, das fiel mir besonders zu Beginn nicht sonderlich leicht, aber das Probelm konnte ich trotz allem sehr schnell beiseite schieben. Es dauert nicht lange und dem Leser wird auch der männliche Protagonist Gecko vorgestellt, der mir sogar ein kleines bisschen besser gefiel als Luna selbst. Beide sind wirklich unglaublich starke Charaktere, die mich vor allem durch Mut und Sympathie von sich überzeugen konnten. Auch die vielen Nebencharaktere, die die Autorin in ihre Geschichte einflechtete, konnten mich begeistern. Es sind recht viele Figuren, an die ich mich gewöhnen musste, aber das fiel mir schon bald nicht mehr so schwer, wie es noch am Anfang der Fall war. Mir gefiel die Vielfalt der Figuren wirklich gut und ich hatte die Möglichkeit mich in fast alle gut bis sehr gut in sie hineinzuversetzten.

Handlung: Die Geschichte begann schon mehr als vielversprechend und ich war wirklich gespannt, was mir die Autorin noch im Laufe der Geschichte bieten würde. Es beginnt sehr spannend und ich wurde zwar in die Geschichte hineingeworfen, so dass ich kaum Zeit hatte mich an die Geschichte zu gewöhnen, aber das wiederum zeigte mir, wo es in diesem Buch lang geht. Nach einem sehr temporeichen Start beginnt die Autorin die Geschichte. Sie konnte mich mitreißen und auch wenn mir ihre Welt oftmals sehr verwirrend geboten wurde, fühlte ich mich dort wohl. Es dauert nicht lange und die Spannungskurve geht bergauf. Immer wieder baute die Autorin Momente einen, in denen mir die Luft wegblieb. Und dies blieb bis zum Ende. Dort holte sie erneut alles hervor und konnte mich mit einem spannenden Ende überzeugen. Jetzt stellt sich die Frage, ist nach dem Buch Schluss, oder kommt doch noch ein Folgeband?

Schreibstil: Ich war sofort vom Schreibstil der Autorin angetan. Ihr flüssiger, temporeicher und sehr angenehmer Schreibstil ermöglichte mir sehr schnell in ihre Welt einzutauchen. Sie konnte mich von sich überzeugen. Durch ihren locker und leicht zu lesenden Schreibstil klebte ich an den Seiten und die Kapitel flogen nur dahin und ehe ich es mich versah, war ich auch schon bei der Hälfte angelangt. Und schneller als mir lieb war, las ich auch schon den letzten Satz. Teri Terry lieferte mir in diesem Buch eine gute Mischung an Gefühlen. 

 

Mein Urteil 

Die Idee hinter dem Buch gefiel mir vom aller ersten Moment und ich war wirklich sehr gespannt darauf dieses Buch zu lesen. Ich hatte bislang nichts von der Autorin gelesen. Dies war also Premiere für mich. Als ich dann endlich dieses Buch in den Händen hielt, konnte ich es nicht erwarten es zu lesen. Sofort stürzte ich mich in die Handlung und ich war schon nach wenigen Seiten begeistert. Sehr starke Charaktere ließen dieses Buch lebendig werden. Zwar hatte ich oftmals Schwierigkeiten mir diese virtuelle Welt genau vorstellen zu können, aber irgendwann gelang es mir doch und ich war immer wieder überrascht, was in der Autorin steckte. Sie zog mich in diese virtuelle Welt und es gefiel mir dort. Nun weiß ich nicht genau, ob dieses Buch ein Einzelband ist. Denn die Handlung ist schon in sich geschlossen, aber auf der anderen Seite fehlt mir in manchen Dingen noch ein wenig Wissen und es sind doch einige Fragen offen geblieben. Kann ich nun auf ein Wiedersehen mit Luna und Gecko hoffen? Das weiß wahrscheinlich nur Teri Terry selber. Ich vergebe 4 von 5 Welten.










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0 Rezension: Shadowlands von Kate Brian


Infos zum Buch
Titel: Shadowlands 
Autor: Kate Brian
Verlag: Coppenrath
Seiten: 304
Reihe: 1/3
ISBN:  9783649616641
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"Jeder Zentimeter meine Neoprenanzugs war voller Sand und mein Gesicht brannte, aber ich hatte mich noch nie im Leben so gut gefühlt. Ich hatte das Gefühl, etwas erreicht zu haben. Ich war frei. ich war lebendig." S. 132

Klappentext 

Auf dem Patchwork-Bettüberwurf lag eine einzelne rote Rose. Unter ihren dornigen Stiel hatte jemand eine Grußkarte geschoben. Es schnürte mir die Kehle zu. Auf der Karte standen in allzu vertrauten Großbuchstaben und dreimal unterstrichen fünf unheilvolle Worte:
WIR WERDEN ZUSAMMEN SEIN. BALD.
Rory ist auf der Flucht. Nachdem sie nur mit sehr viel Glück dem Serienkiller Steven Nell entkommen ist, wird sie zusammen mit ihrer Familie in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen. Mit ihrem Vater und ihrer Schwester Darcy zieht sie in ein Haus auf einer kleinen versteckten Ferieninsel.

Rory und Darcy finden schnell Anschluss im Ort, werden auf Strandpartys eingeladen und können das Leben wieder genießen. Doch irgendetwas sagt Rory, dass sie dem Frieden nicht trauen darf. Immer noch fühlt sie sich von Steven Nell verfolgt. Als plötzlich Menschen von der Insel verschwinden und niemand außer Rory etwas bemerkt, verhärtet sich ihr Verdacht, dass mit dem scheinbar so idyllischen Ort etwas nicht stimmt. Was haben die Bewohner zu verbergen? Als eines Tages auch Darcy verschwindet, steht für Rory fest, dass Steven Nell hinter dem Ganzen steckt. Doch was sie dann herausfindet, erschüttert alles, woran sie bisher geglaubt hat, in seinen Grundfesten ...

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die dunklen Farben des Covers zogen mich sofort magisch an. Es wirkt düster, geheimnisvoll und vor allem versprach es mehr. Nicht nur das Cover bzw. die Aufmachung des Buches, sondern auch der Klappentext machten mich neugierig. Hinzu kam, dass ich von der Autorin bisher noch nichts gelesen habe. All dies zusammen steigerte meine Neugier und ich wollte das Buch lesen.

Einstieg: Der Einstieg ins Buch fiel mir zunächst recht schwer. Ohne Vorgeschichte oder jeglichen einleitenden Kapiteln wurde ich förmlich in die Geschichte geworfen. Es ging mir schon am Anfang zu schnell. Das Buch beginnt mit einem sehr verwirrenden und merkwürdigen Kapitel, welches mir den Einstieg in die Handlung erschwerte. Der Leser begleitet den Serienmörder Steven Nell auf seinen Weg. Ich verspürte eine sofortige Abneigung. Nach diesem recht aufwirbelnden Kapitel wechselt die Perspektive und der Leser begleitet die weibliche Protagonistin Rory auf ihrer Flucht durch den Wald. Ich konnte den Szenen nur schwer folgen. Und obwohl mir der Einstieg nicht so gefiel, war ich dennoch gespannt, wie es weiter ging.

"Die Welt um mich herum schien plötzlich so still und düster, alle Farben waren verblasst, alle Gerüche säuerlich." S. 239

Charaktere: Das Buch wird fast durchgängig aus der Sicht von Rory geschrieben. Ab und an wechselt sich die Sichtweise, so dass ich die Geschichte auch von anderen Seiten erleben konnte. So dachte ich, dass ich mich besser in die Figur hineinversetzten kann, aber dem war nicht so. Ich fand Rory vom aller ersten Kapitel an unsympathisch und nervig. Zu Beginn des Buches war sie einfach panisch und hatte fürchterliche Angst, was ich in dem Moment auch verstanden habe. Sobald sie jedoch mit ihrem Vater und ihrer Schwester auf der Insel ist, wird sie extrem panisch, weil sie in jedem Steven Nell sieht. Das ging mir auf Dauer ziemlich auf die Nerven. Sie war mir zu paranoid!  Und dann sind da die drei Typen, die sie und ihre Schwester dort auf der Insel kennenlernen. Ich konnte sie gar nicht auseinanderhalten, weil sie für mich alle drei gleich beschrieben waren. Ich konnte mich in keinen dieser drei hineinversetzten. Leider erging es mir mit der Hauptprotagonistin Rory auch nicht anders. Ich konnte sie nicht ins Herz schließen. Immer wieder dachte ich, das käme eventuell noch, aber dem war nicht so. Schade...

Handlung: Die Handlung klang sehr vielversprechend und ich wollte unbedingt mehr erfahren. Am Anfang baute sich sehr schnell Spannung auf und ließ mich ab und an sehr gruseln. Es hatte einen Charakter von einem richtigen Thriller. Allerdings änderte sich dies auf der Insel und das Buch nahm allmählich den Touch einer Mysterystory an. Das fand ich zwar in dem Moment nicht schlecht, aber trotzdem hab ich mir ein wenig mehr Grusel erhofft. Das Buch konnte mich nach etwa 100 Seiten nicht mehr mitreißen. Es folgten viele langatmige oder flache Passagen. Zwar versuchte die Autorin viel Spannung einzubauen, aber ich hatte immer mehr das Gefühl, dass sich manche Szenen wiederholten, was ich teilweise unnötig fand. Zum Ende hin zeigt die Autorin noch einmal alles und lässt das Buch mit einem sehr unerwarteten Schluss enden, der mich zwar nicht begeisterte, aber dennoch irgendwie neugierig auf Band zwei machen ließ.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Kate Brian ist durchwachsen. Teilweise gibt es Stellen, die wirklich gut beschrieben waren, so dass ich Gänsehaut bekam, manche Szenen sind allerdings auch eintönig. Obwohl es ein ewiges Auf und Ab der Spannung und der Erzählweise gab, konnte mich die Autorin doch im Endeffekt begeistern. Sie zog mich in ihren Bann und ich begann Fragen zu stellen. Ich wollte mehr erfahren. Der Schreibstil ist sehr flüssig und locker zu lesen.

Mein Urteil 

Das Buch hat seine Schwächen und Stärken. Allerdings gab es aus meiner Sicht wenig, was mich an diesem Auftakt begeistern konnte. An der einen Stelle ist das gut gewählte Cover. Die Gestaltung machte mich sofort neugierig und wirkte auf mich sehr geheimnisvoll. An der anderen Stelle ist der Schreibstil, der zwar nicht durchweg gut war, aber in den meisten Fällen schon. Er konnte mich fesseln und ließ mich nicht mehr los. Leider sind das nicht die Punkte, bei denen ich dem Buch volle Punktzahl geben würde, denn da gehört weit mehr als nur die Aufmachung und der Schreibstil hinzu. Da mich die Figuren alle samt nicht von sich überzeugen konnten und mir besonders die weibliche Protagonistin so ziemlich auf die Nerven ging, sinkt die Bewertung leider sehr nach unten. Das Buch konnte mich nur stellenweise von sich überzeugen. Ärgerlich fand ich außerdem, dass ich mir mehr Charakter von einem Thriller und nicht von einer Mysterystory erwartet habe. Meine Erwartungen zu diesem Buch waren von Anfang an zwar nicht sonderlich hoch, aber die, die ich hatte, wurden nur begrenzt erfüllt. Schade, schade... Leider nur 2 von 5 Welten.









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0 Rezension: Blind Walk von Patricia Schröder


Infos zum Buch
Titel: Blind Walk
Autor: Patricia Schröder
Verlag: Coppenrath
Seiten: 448
Reihe: Einzelroman
ISBN: 978-3-649-61749-5
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"Ich renne, ohne mich umzuschauen. Es interessiert mich nicht,ob es hell ist oder dunkel, ob ich durch den Wald rase oder eine Lichtung überquere und ob es bergauf geht oder einen Hang hinunter." S. 103

Klappentext 

Als die 17-jährige Lida Donelly zusammen mit ihrem Freund Jesper an einem sogenannten „Blind Walk", einem Event aus dem Internet, teilnimmt, rechnet sie mit nicht mehr als ein bisschen Nervenkitzel. Zusammen mit fünf anderen Jugendlichen werden Lida und Jesper mit verbundenen Augen in der Wildnis ausgesetzt, ausgestattet mit einem Kompass und ein paar wenigen Gegenständen. Doch von Anfang an ist die Stimmung in der Gruppe hochexplosiv.
Die Situation droht zu eskalieren, als die Jugendlichen nach kurzer Zeit die Leiche einer der Männer finden, die sie in den Wald gebracht haben. Lida beschleicht das unheimliche Gefühl, dass sie beobachtet werden. Schon bald wird dieser erste Verdacht zur bösen Gewissheit: Irgendjemand da draußen macht Jagd auf sie. Und der Jäger scheint es dabei vor allem auf sie, Lida, abgesehen zu haben.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Zur Aufmachung kann ich nur so viel sagen, dass das Buch sehr schlicht gestaltet ist. Das Gelb stach mir sofort ins Auge. Das Cover ist einfach gehalten, passt aber dennoch sehr gut zum Inhalt des Buches. Der Titel "Blind Walk" klang vielversprechend und machte mich neugierig. Jedoch, wie sollte es auch anders sein, brachte mich der Klappentext dazu, dieses Buch beim Verlag anzufragen. Außerdem hatte ich vorher schon ein paar Bücher der Autorin Patricia Schröder gelesen. Umso interssierte war ich an diesem Buch. 


"Mit einem Mal lässt der Zug des Seils jählings nach und eine Gestalt löst sich aus der Finsternis. Schwarz und gesichtslos, mit langen Fingern, die meine Hände und meinen Fuß umfassen." S, 180

Einstieg: Das Buch beginnt mit einem recht kurzen Kapitel, welches sehr gut in die Geschichte einleitet. Im weiteren Kapitel war ich sehr verwirrt und es kamen viele Fragen auf, die eine Antwort verlangten. Nach diesem recht aufwirbelnden Einstieg beginnt die eigentliche Handlung. Dem Leser werden die Hauptprotagonisten Lida und ihr Freund Jesper vorgestellt. Ich brauchte anfangs ein wenig wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Besonders durch die Kapitel, die vor der Geschichte spielten, fiel es mir recht schwer. Als ich dann aber endlich in die Handlung hineingefunden hatte, konnte ich es kaum erwarten, wie es weiter geht.

Charaktere: Das Buch wird weitesgehend aus der Sicht von der 17-jährigen Lida erzählt. Mir war sie sofort sympathisch. Zunächst befindet sich der Leser mit ihr auf dem Weg zum Blind Walk. Im Laufe der Geschichte überraschte sie mich oft mit ihrem Mut und ihrem Tatendrang. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass Lida viel älter als 17 ist. Anfangs sieht sie das nur als Gelegenheit ihrem Freund näher zu kommen, aber schon bald stellt sich heraus, dass mehr hinter dem Event steckt, als die Jugendlichen es zunächst angenommen haben. Die 7 jungen Menschen lernten, für einander da zu sein. Anfangs waren sie sehr misstrauisch zueinander, bauten dann aber doch allmählich Vertrauen zu einander auf. Ich lernte sie im Laufe der Kapitel von unterschiedlichen Seiten kennen und mochte die einen mehr und die anderen weniger.

"Man trifft genau die Menschen, die wichtig für einen sind, um Zusammenhänge zu verstehen, ein bisschen mehr über sich selbst zu erfahren und vielleicht auch ein paar Dinge ändern zu können." S. 313

Handlung: Die Handlung konnte mich sofort überzeugen und mitreißen. Schon auf dem Weg zum Blind Walk wird es spannend. Dort angekommen machte sich Panik und Angst bereit. Nach dem Leichenfund konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, mit jedem Kapitel war die Stimmung nervenzerreißender als vorher, konnte mich faszinieren und begeistern. Ich wollte den Hintergrund zu Blind Walk erfahren und steigerte mich immer mehr in Geschichte rein. Nach etwa der ersten Hälfte gibt es eine interessante Wendung im Buch, die mich zu Beginn recht verwirrte, aber nach und nach löste sich die Verwirrung auf. Die Autorin zog mich in ihren Bann. Immer wieder traten Fragen auf, die mir erst nach und nach beantwortet wurden.

Schreibstil: Die Autorin Patricia Schröder brauchte nicht lange um mich von dem Buch zu überzeugen. Durch ihren flüssigen Schreibstil flogen die Seiten nur dahin. Immer wieder baute sie Spannung in dem Buch ein, ließ Figuren zum Leben erwecken und ermöglichte mir in das Event einzutauchen. Ich konnte mich im Blind Walk wiederfinden, fieberte, fühlte und erlebte mit.

Mein Urteil

Die Idee gefiel mir schon von Anfang an sehr gut. Zunächst hatte es mich ein wenig an den Thriller von Ursula Potznanzki erinnert Saeculum, aber das war nur am Anfang und schon bald entführte mich die Autorin in ihre eigene Welt. Mit den Charakteren hatte ich zu Beginn meine Schwierigkeiten, aber die wurden bald behoben. Durch die immer wieder aufkommende Spannung gab es kaum bis keine langatmigen Passagen. Die Autorin baute mit diesem Thriller eine interessante und vor allem spannende Geschichte auf, die mir schöne Lesestunden brachten.
Ich vergebe 4 von 5 Welten.










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1 Rezension: Das Geheimnis des Spiegelmachers von Antoinette Lühmann

Infos zum Buch
Titel: Das Geheimnis des Spiegelmachers
Autor:
Antoinette Lühmann
Verlag:
Coppenrath
Seiten: 367
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-649-61434-0
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"Das Papier hatte das Meer überquert und roch trotzdem nach Zitrone und Tabak seines Vaters. Vielleicht bildete er es sich auch ein, weil die Sehnsucht nach zu Hause mit keinem Tag weniger geworden ist, auch wenn London ihm mit seinem verwinkelten engen Gassen un den riesigen Palästen und Türmen ans Herz gewachsen war." S. 181

Klappentext 

Magisch schillernde Glaskugeln, goldene Tücher, makellose Spiegel – die atemberaubenden Kunstwerke einer geheimnisvollen Gilde sind in Amsterdam begehrt und nahezu unerschwinglich. Doch auf der Suche nach der ewigen Jugend sind die Handwerker zu weit gegangen. Zugleich häufen sich die mysteriösen Todesfälle in der Stadt. Zu den Opfern zählen auch die Zwillingsbrüder Matthijs und Claas van Leeuwenhoek und ihr älterer Bruder Nik ist wild entschlossen, den rätselhaften Tod der beiden aufzuklären. Bei einer Reise nach London kommt er den skrupellosen Männern der Gilde endlich auf die Spur, die alles daran setzen, ihr Geheimnis zu wahren und dabei vor nichts zurückschrecken. Eine wilde Jagd beginnt und Nik muss erkennen, dass es plötzlich auch für ihn um Leben und Tod geht. Ein packender Jugendroman vor den magischen Kulissen Amsterdams und Londons. 

Meine Meinung zum Buch

Das Cover fand ich von Anfang an sehr interessant, allerdings konnte es mich nicht davon überzeugen dieses Buch zu lesen. Ein Blick auf den Klappentext jedoch versprach mir deutlich mehr. Es klang interessant und spannend. Es dauerte nicht lange und ich begann nichtsahnend dieses Buch.

Ehe ich es mich versah, fand ich mich in der Hauptstadt der Niederlande wieder. Amsterdam wurde mir von der schönsten Seite präsentiert. Das Meer, die Schiffe, die Straßen und mitten drinnen der 14-jährige Nik. Er träumt von Reisen und möchte die Weltmeere erkunden.
Der Einstieg fiel mir ausgesprochen leicht und ich fand mich in Niks Familie wieder. Ein schrecklicher Schicksalsschlag, drohte die Familie auseinanderzubrechen und Nik kann sich nur in die Straßen Amsterdams flüchten.

Der junge Hauptpotangonist Nik ist ein verträumter Junge, der die Welt sehen möchte und den Sinn des Lebens erfahren will. Nach dem plötzlichen Tod seiner jüngeren Zwillingsbrüder, stellt er vieles in Frage und will die Todesursache dafür finden. Er ist der einzige in seiner Familie, der trotz des tragischen Unfalls die Fassung behält und alles für seine Eltern tun würde. Immer mehr plötzliche Todesfälle tauchen in der Stadt auf und der kleine Abenteurer, will den Grund dessen herausfinden.
Anfangs hatte ich sehr große Problem in sein Leben einzutauchen. Erst sehr viel späater fiel es mir viel leichter seinen Taten und seinen Gedanken zu folgen. Ich erlebte eine rasante Entwicklung. Wie er von einem träumenden Jungen, der sich sehr an das Erkunden sehnt, zu einem unglaublich mutigen Helden entwickelte. Durch diese Steigerung entwickelte ich eine gewisse Sympathie Nik gegenüber und begleitete ihn auf sein Abenteuer.

Als Niks Reise schließlich nach London geht und er seinen langersehnten Traum erfüllen kann, begegnete mir ein komplett anderer Junge und ich hatte das Gefühl, dass ich den bekannten Nik auf der Reise von Amsterdam nach London verloren habe. Kaum in der Stadt angekommen, zögert er nicht lange und macht sich auf die Suche nach der Ursache des Todes seiner Brüder.

In 36 relativ kurzen Kapiteln, konnte ich gut in die Handlung einsteigen, miterleben und staunen. Der Klappentext klang für mich sehr interessant. Jedoch fand ich die Spannung, die mir dieser bot, selten bis gar nicht im Buch wieder. Vereinzelt zog sich die Handlung auch ewig hin und es dauerte lange, ehe wieder etwas passierte. Diese einzelnen Phasen, ließen einen eintönig und teilweise auch langatmigen Charakter hinter sich.

Das Buch ist aus der Sicht eines Beobachters geschrieben, der sehr oft seine Position wechselte. Die Wechsel, ließen mich oft verwirrt zurück und ich musste erst einmal die Handlung wiederfinden. Aber nicht nur die Personen wechselten, sondern zusätzlich auch die Orte. Dann war ich zum einen in Amsterdam und im anderen Moment in London. Sehr oft hatte ich dadurch Fragezeichen im Gesicht stehen und ich musste den Zusammenhang dessen herausfinden.



Grundsätzlich hat mir die Idee hinter dem Buch gut gefallen, allerdings war es oft schwer, der Handlung zu folgen. Da konnten mir auch die Ausdrucksstarken Bilder, die die Kapitel untermalten, selten helfen.

Mein Urteil

Durch ihren flüssigen Schreibstil, erschuf Antoinette Lühmann eine interessante Geschichte. Der Titel und das Cover sind gut gewählt, geben das Wesentliche wieder und passen auch ausgesprochen gut zum Inhalt.  Der Klappentext versprach mir jedoch mehr, als das was mir geboten wird. Mir fehlte in vielen Dingen einfach die Spannung. Selbst die Figuren hatten nicht genug Gelegenheit, sich endgültig zu entfalten, das fand ich sehr schade, da sie mir durch ihr Handeln schnell ans Herz gewachsen sind.
Vermutlich sehe ich das Buch mit anderen Augen und bin aus der vorgesehenen Altersgruppe herausgewachsen. Trotz allem ist dieser Einzelroman eine interessante und gelungene Geschichte für Kinder bis 14 Jahren.

Ich vergebe dem Buch 3 von 5 Welten

Vielen Dank an den "Coppenrath-Verlag" für die Bereitstellung des Buches!








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