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4 [Kurz-Rezi] Annies Welt - 3x3 Gründe glücklich zu sein von Josephine Angelini



         Titel: Annies Welt - 3x3 Gründe glücklich zu sein
         Autor: Josephine Angelini
         Altersempfehlung: ab 10
         Übersetzer: Sandra Knuffinke und Jessika Komina
         Seitenanzahl: 240
         Reihe: Einzelband
         Preis: 17,00 € [D]
         ISBN:   978-3-7915-0110-9
         Verlag: Dressler Verlag











 

  Inhalt


Annie ist zehn und das jüngste von neun Geschwistern. Da gerät sie manchmal ziemlich zwischen die Fronten, vor allem, weil sie so winzig und ganz schön dünn ist. Doch das macht Annie nichts, für sie ist es normal. Und wenn's doch mal schwierig wird, dann zählt sie. Das hilft immer. Bis Annie merkt, dass zu Hause nichts normal ist: Gewalt und Armut bestimmen den Alltag. Werden sie und ihre Geschwister die Hilfe bekommen, die sie so dringend brauchen? (Quelle: Dressler Verlag)


0 Ein Recht für Homosexuelle - Christopher Street Day

Hallo ihr Lieben :)

nieder mit dem Hass und her mit der Toleranz!!!!

(c) Catas Welt

Diese Farben habt ihr in den letzten Tagen bestimmt häufig gesehen. Das ist auch ganz klar, denn am 28.06. war der internationale "Christopher Street Day". Was bedeutet dies? Wie lange gibt es den schon und was denke ich letztendlich über Homosexualität? Das und mehr erfahrt ihr jetzt. Bleibt dran!

Zur Geschichte
Alles begann in den späten 1960er Jahren in New York. Polizisten stürmten Lokale und nahmen Homosexuelle fest. Grundlos. Sie haben nichts getan, sondern wurden nur wegen ihr Anderssein verhaftet. Diese sogenannten Razzien liefen meist nie ohne Gewalt ab. So auch an dem Abend des 28. Juni 1969. Die Polizisten wollten wieder Lokale stürmen, Schwule und Lesben bloßstellen und hinter Gitter bringen, aber da haben sie nicht mit Widerstand gerechnet. 

Am Abend des 28.06. war das Ziel die Schwulenbar "Stonewall Inn" in der Christopher Street, Ecke 7th Avenue in Greenwich Village. Allerdings lief dieser Abend anders ab. Denn die Gäste wehrten sich. Sie wehrten sich gegen Diskriminierung und Beleidigungen. Straßenschlachten waren die Folge. Die Homosexuellen lieferten sich Kämpfe mit der Polizei und es folgten Aufstände der Schwulen, Lesben und Transsexuellen.

"Es entstand eine neue Bewegung der Emanzipation." (Quelle: Planet Wissen)
Im Juli des selben Jahres entstand erstmals die Organisation "Gay Liberation Front" die in der  Öffentlichkeit für die Toleranz gegenüber Homosexuellen kämpfte. Und mit Erfolg! Denn seither wird am letzten Samstag im Juni zu Gedenken an den Aufstand im Stonewall ein Festumzug gefeiert. Der nicht nur in New York begangen wurde, sondern im Laufe der Jahre zu einem internationalen Gedenk und Aktionstag wurde. Die Schwulenbewegung verbreitete sich immer mehr, so dass im Jahre 1979 schon der erste "Christopher Street Day" in Deutschland (Berlin und Bremen, später auch in anderen Großstädten) begangen wurde. Damals waren gerade einmal 400 Homosexuelle zu diesem Umzug gekommen, viele schämten sich immer noch wer sie sind, daher erschienen sehr viele vermummt und verschleiert. Mit Mottos wie "Gay Pride" (dt.: Stolz auf Schwulsein) demonstrierten die Menschen für die Rechte der Homosexuellen. (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, Planet Wissen)

Heutzutage ist es keine Demonstration an sich mehr, sondern ein buntes, politisches und vor allem sehr gut besuchtes Fest.  Die damalige Demonstration verwandelte sich im Laufe der Jahre zu einem Karnevalsähnlichen Festumzug. Immer mehr Schwule und Lesben zeigten sich, versteckten sich nicht mehr vor Hohn, Angst und Spott, sondern zeigten sich der Öffentlichkeit, aber auch zahlreiche Besucher zog dieser Tag an. So wuchs die Zahl von zu Beginn 400 auf über 1 Millionen Teilnehmern. 

Was denke ich?
Ich finde diesen Tag ganz wunderbar, denn es zeigt, dass man sich nicht schämen braucht, wer man ist. Denn Akzeptanz und vor allem Toleranz ist das Stichwort. Es sind Menschen wie jeder andere auch und man kann sich nicht aussuchen in wen man sich verliebt. Es passiert einfach und daher behandle ich Homosexuelle nicht wie Abschaum, sondern respektiere, akzeptiere und toleriere sie. Und dieser Tag zeigt, wie viel Mut in Menschen stecken kann. Denn durch ihren Mut ist nun ein buntes Fest entstanden, bei dem Menschen kommen, die nicht homosexuell sind, sondern diese respektieren. 

Schlusswort
Zum Schluss möchte ich Euch noch einen Film nahe legen, der sich genau mit diesem Thema befasst. Es geht um die Schwulen und Lesbenbewegung in England. Diese Menschen setzten sich für Bergarbeiter ein und sammelten viel Geld. Dieser Film ist absolut schön und ergreifend zu gleich. "Pride" ist im letzten Jahr erst erschienen und ist wirklich zu empfehlen!!!

Gilbert Baker haben wir die Regenbogenfahne zu verdanken. Ursprünglich bestand die Fahne aus den Farben pink, rot, orange, gelb, grün, blau, indigo, lila, die für die Symbole der Sexualtität standen (Leben, Heilung, Sonne, Natur, Kunst, Harmonie und Seele). Heutzutage werden jedoch nur noch die sechs Farben rot, orange, gelb, grün, blau, lila verwendet. Diese Fahne steht nun zum Zeichen der Homosexuellen. Genauer gesagt stehen die Farben für die Vielfalt der Schwulen-Lesben Community!!! (Quelle: 2mecs Frank & Ulli)

So, ich hoffe ihr konntet nun einen kleinen Einblick in diesen Tag erhaschen. Ich selber fand diesen Ausflug in die Geschichte der Homosexualität wirklich interessant.

Alles Liebe und Bis bald :)

0 Rezension: Breathe - Flucht nach Sequoia 2 von Sarah Crossan

Infos zum Buch
Titel: Breathe - Flucht nach Sequoia 2
Autor: Sarah Crossan
Verlag: dtv
Seiten: 368
Reihe: 2/2
ISBN: 978-3-423-76079-9
Bestellen ?: ...KLICK...



 
"Ich setzte mich auf ihre Brust, beiße mir von innen auf die Wangen, stopfe mit den Fingerspitzen den hervorstehenden Knochen wieder zurück und schiebe die Haut darüber. Sie brüllt und windet sich und fällt endlich in Ohnmacht." S. 72, Bea
  Hierbei handelt es sich um den 2. Band der "Breathe-Dilogie"

~Rezension Band 1~

Klappentext 

Der Kampf gegen BREATHE geht weiter: Nach der Zerstörung des Rebellenhains fliehen Quinn und Bea ins Ödland - und werden erneut getrennt. Auf der Suche nach Unterstützung schlägt Quinn sich heimlich nach Sequoia durch. Aber als er erkennt, was die Rebellen dort wirklich vorhaben, weiß er, dass Bea in höchster Gefahr schwebt - und dass nur er sie retten kann.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Das Buch ist sehr ähnlich wie sein Vorgänger gestaltet. Dennoch finde ich, dass es sehr passend gehalten ist. Da mir Band eins so gut gefallen hat, war für mich eigentlich klar, dass ich auch den zweiten Teil lesen will. Obwohl ich mit dieser Aussage an dieses Buch gegangen bin, machte mich der Klappentext doch irgendwie neugierig. Der Titel ist passend zum Buch gewählt und verrät auch schon, wo hin das Buch geht.

Einstieg: Das Buch beginnt genau dort, wo Band eins endete. Der Entschluss nach Sequoia zu fliehen stand schon am Ende des ersten Teils fest. In Breathe - Flucht nach Sequoia befand ich mich zunächst mit der rebellischen Alina auf dem Weg nach Sequoia. Die Autorin scheut sich nicht vor Gewalt und Schockierenden Szenen, denn sofort bekam ich diese zu spüren. Nach nicht einmal drei Seiten war ich wieder ein Teil der dystopischen Welt von Sarah Crossan, wobei mir der Einstieg etwas schwer fiel, da der erste Teil doch schon eine Weile zurücklag.
"Wir sind doch alle gefangen. gefangen in der Kuppel, gefangen auf dieser Rieseninsel. Ist doch überall das Gleiche." S 135, Oscar
Charaktere: Das Buch wird ebenso wie sein Vorgänger aus der Sicht von Alina, Quinn und Bea erzählt. Jedoch kommt eine weitere Person hinzu, die im ersten Teil nur eine Nebenfigur war. Diese Umstellung fiel mir sehr schwer und ich verlor rasch den Überblick. Mit Bea und Quinn hatte ich mich schon im 1. Band prima verstanden. Beide zeigten in diesem Buch eine Seite, die sie zuvor nur ganz wenig zeigten. Überlebenswillen und bewunderswerter Mut machten diese Figuren zu einem starken Team. Beide erleben diese Geschichte in verschiedenen Positionen, so dass ich sie selten gemeinsam erleben konnte. Unabhängig voneinander machen sie einiges durch und das macht sie noch stärker, als sie es in "Breathe - Gefangen unter Glas" waren. Auch Alina zeigte sich in diesem Buch von ihrer besten Seite und ich konnte mich endlich mit ihr verbinden. Jedoch hatte ich mit Oscar meine Probleme, die sich durch das ganze Buch zogen. Ich konnte mich einfach nicht mit ihm verbinden. Zusätzlich waren seine Kapitel verhältmismäßig zu kurz, so dass ich mich nicht bzw. kaum in ihn hineinversetzen konnte. Die Autorin hätte keine vier Personen nehmen sollen, denn so hatte keine der Charaktere genügend Zeit sich komplett zu entfalten, das fand ich sehr schade. Der Personenwechsel war einfach zu häufig. ABER dennoch schaffte es die Autorin, dass ich die Figuren weitesgehend ins Herz schließen konnte und das Abenteuer ihres Lebens miterleben konnte.
"Du hast dir dein Leben selbst ausgesucht. Versuch nicht, uns alle mit runterzuziehen." Ein weiteres Fenster muss daran glauben und ein Schraubenzieher landet auf dem Sofa. "Was passiert da? Die Welt spielt ja völlig verrückt?"Ich ziehe sie hoch. "Die Welt ändert sich, sonst nichts. Und du musst dich mit ihr verändern." S. 331, Quinn
Handlung: Vom ersten Teil war ich sehr begeistert, auch von der Idee, die dahinter stand. Ich war sehr neugierig, wie die Autorin ihre Idee weiterspinnen ließ. Die Handlung begann schon vom Anfang an spannend und die Autorin zeigte mir im Laufe der Geschichte, dass sie im zweiten Band zeigt, was in ihr steckt. Während sie sich im ersten Band zurückhielt, was die Gewalt und Brutalität anging, so schreckt sie im zweiten Band nicht davor zurück. Das Buch ist brutaler, als sein Vorgänger und es wird mit jedem Kapitel spannender. So weit, dass sich die Ereignisse überschlagen und die Situation ziemlich brenzlig wird. Die Spannung baut sich im Laufe der Story immer mehr auf, so dass ich ahnte, es endet irgendwann. Aber Sarah Crossan zeigt besonders zum Ende noch einmal, was in ihr steckt und sie lässt den Doppelband rund um Bea, Quinn und Bea sehr überraschend, unerwartet und ruckartig enden.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin konnte mich im ersten Teil vollkommen überzeugen. Daher wusste ich, was in der Autorin steckt. jedoch konnte sie mich in diesem Buch mit ihrem Schreibstil erneut überraschen und begeistern. Die Beschreibungen um die eigentliche Geschichte, waren Aussagekräftig und sehr gut. Ich konnte mir die Umgebung und die Geschehnisse genau vorstellen und war ein Teil dieser Welt. Leider kam die Autorin stellenweise nicht an die starke Ausarbeitungen der Figuren, die im ersten Band herrschten ran. Sie hatten nicht genug Gelegenheit, sich vollends zu entwickeln, was ich sehr schade fand. Allerdings gefiel mir die Weiterführung des Buches sehr gut. Ich konnte einen intensiveren Blick in ihre Welt erhaschen.

Mein Urteil

Mit diesem Buch ist wieder einmal eine Reihe beendet. Die Welt von Breathe nimmt in diesem Band eine überraschende Wendung, die mich begeistern konnte. An Spannung fehlte in diesem Buch nichts, denn Sarah Crossan baute sie immer wieder ein, so dass das Buch nicht langweilig wurde, sondern mitreißend und teilweise auch Atem beraubend. Leider konnten sich nicht alle Figuren so entwickeln, wie ich es mir erhofft habe. Die Wechsel, ließen mich oft verwirrt zurück. ich finde es gut, dass Bücher aus mehr als einer Sicht geschrieben ist, denn somit bekommt mman ein besseres Bild von den Figuren, aber vier sind einfach zu viel. Trotz allem, bin ich damit zufrieden, diese Bücher gelesen zu haben, denn die Handlung ist wirklich gut. ich vergebe 4 von 5 Welten!










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Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. Eine Verlinkung zum Verlag und anderen Seiten dient informativen Zwecken

0 Rezension: Amy - Perfekte Diebin von Colin Mulhern

Infos zum Buch
Titel: Amy - Perfekte Diebin
Autor: Colin Mulhern
Verlag: bloomoon
Seiten: 304
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-8458-0125-4
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  Und dann rannte Amy durch die geöffneten Fenstertüren und sprang mit Leichtigkeit über den Zaun, rief Mia über die Schulter zu: "Lauf, Mia. Jetzt!"
Sie war auf der anderen Seite des Zauns, blickte zurück, rief nach Mia. Doch Mia hatte Angst. Sie weinte. Sie kauerte sich zusammen, als der Mann ihr die Pistole an den Kopf hielt. Und dann folgte ein lauter, spitzer Schrei. S 89

 

Klappentext 

Du bist die Beste. In allem. Normalerweise. Doch was, wenn plötzlich nichts mehr normal ist? Wenn das, was du tun musst, dein Leben und das deiner besten Freundin in Gefahr bringt?

Amy und ihre Freundin Mia, zwei ganz normale Mädchen aus einer ganz normalen amerikanischen Kleinstadt, werden von einer Sekunde auf die nächste in eine dunkle, kriminelle Welt katapultiert – auf offener Straße werden sie gekidnappt, verschleppt und schließlich getrennt.

Nach und nach wird beiden klar, dass sie ihrer Gefangenschaft nicht so schnell entkommen werden und auch, wer hinter alldem steckt: Der mächtige Galloway, ein skrupelloser Waffenhändler und Schwarzmarkt-König. Er hat es auf ein Picasso-Gemälde abgesehen – ein Vorhaben, für das er das sportliche Talent der nervenstarken Amy nutzen will. Um sein Ziel zu erreichen, braucht er Amys vollen Einsatz, den er sich mit Drohungen, Mia nicht ungeschoren davonkommen zu lassen, erpresst. Was an Galloways Behauptungen dran ist, kann Amy nur schwer einschätzen, denn seit ihrer Trennung weiß sie nichts über Mias Verbleib.

Doch Galloway unterschätzt, welche Kräfte echte Freundschaft entfesseln kann …

Meine Meinung zum Buch

Cover: Sowohl von diesem Autor als auch vom Titel, hatte ich bis zu diesem Buch nichts gewusst und somit war dieses Buch also eher ein Neuland für mich. Dennoch sagte ich mir, das wird jetzt gelesen. Die Aufmachung des Covers ist ganz okay. Es ist ein Mädchen abgebildet, welches die linke Seite einnimmt. Das ganze Buch ist schlicht und sehr dunkel gehalten, die Farbe Blau hebt sich besonders durch den in weiß geschriebenen Titel ab. Aber ansonsten passt das Cover, meiner Meinung nach nicht so gut zum Buch.

Titel/ Klappentext: Unter dem Titel "Amy - Perfekte Diebin" konnte ich mir anfangs nicht wirklich etwas vorstellen. Wie ich schnell erfuhr, ist Amy die Hauptprotagonistin und Perfekte Diebin, lässt sich auch schnell erklären. Aber weder der Titel, noch das Cover brachten mich dazu das Buch zu lesen, sondern, wie bei vielen vielen anderen Bücher es auch der Fall war, der Klappentext. Damit meine ich aber nicht den Text auf der Rückseite des Buches, denn der verriet mir rein gar nichts über das Buch. Es ist sehr gut gemacht, denn der Rücktext klingt trotz allem interessant und wenn man wissen will, worum es geht, muss man sich das Buch genauer ansehen.Und der Text konnte mich davon endgültig überzeugen.

Einstieg: Der Klappentext verriet mir, dass ich es mit einem Mädchen zu tun habe, welches wirklich so gut wie alles perfekt kann. Ich sah dem Buch etwas kritisch entgegen, da ich solche Menschen, Charaktere eigentlich nicht leiden kann, die immer in allem das Beste sein wollen. Aber ich wollte keine Vorurteile fällen. Das Buch beginnt mit Tag eins. In sehr kurzen Kapiteln, wurde ich langsam in die Geschichte eingeleitet. Gleich im ersten Kapitel wurde mir die kämpferische Amy May vorgestellt. Ich erfuhr sofort, mit wem ich es zu tun bekommen werde. Amy und ihre beste Freundin - und sogleich Trainingspartnerin - befinden sich auf einem ihrer zahlreichen Wettkämpfe. Beide Figuren stellten sich von ihrer besten Seite vor. Es hat keine Vier Sätze gedauert und der Autor Colin Mulhern, hat mich in die Geschichte einbezogen. Nach der kurzen Vorstellung befand ich mich an einem anderen Ort. Das hat mich zunächst aus dem Ruder geworfen, aber bald darauf verstand ich was der Autor vor hatte.

Charaktere: Die gesamte Geschichte dreht sich um die 15 Jährige Amy May und deren Freundin Mia. Ich lernte beide schon sehr schnell kennen und schloss sie nach nur wenigen Seiten sofort ins Herz. Beide sind sehr unterschiedlich, aber dennoch haben sie eine Gemeinsamkeit - sie lieben den Sport. Ich bemerkte die Harmonie, die zwischen den beiden herrschte sehr schnell. Obwohl Mia mehr im Schatten ihrer besten Freundin steht, habe ich sie, sogar etwas intensiver erleben können, als Amy. Amy ist in allem die Beste, sie hat ein Ziel, wofür es sich zu kämpfen lohnt, das bemerkt man besonders im Laufe der Geschichte. Beide Mädchen haben eine unglaublich starken Charakter, der sie zu dem macht was sie sind. Im Laufe des Buches entwickeln beide unabhängig einen starken Willen. Ihnen ist die Situation, dass ein Schritt in die falsche Richtung entscheidend für die Freundin ist, durchaus bewusst. Sie geben aber nicht auf, sondern jeder kämpft für sich für die Freiheit. Der Autor ließ die beiden Hauptprotagonistin lebendig werden und ich hatte das Gefühl, wenn ich zum Beispiel ein Kapitel las, in der es hauptsächlich um Amy ging, dass Mia trotzdem da ist. Beide zusammen entwickeln sich im Laufe der Geschichte enorm. Amy erfährt, dass es nicht immer von Erfolg ist in allem die Beste zu sein und Mia, meine Lieblingsfigur, kommt aus dem Schatten ihrer Freundin. Sie handelt allein und entwickelt sich zu einer mutigen Kämpferin. Immer wieder konnten mich die Figuren überraschen, erschrecken, und durchweg begeistern.

Handlung: Die Handlung fängt sehr ruhig an und baut sich allmählich auf. Durch den Beobachter und den stetigen Wechsel in den Kapiteln sponnen sich zwei Geschichten zusammen. Die eine Geschichte um Amy und Mia und eine andere, in der der geldgierige Andy Galloway die Hauptfigur spielt. Mir war klar, dass die beiden Geschichten irgendwann zu einer werden. Und das passierte schneller als ich geglaubt habe.
Das Buch spielt an 5 Tagen und ist somit in 5 unterschiedlich langen Abschnitte unterteilt. Der Autor erzählte mir die Geschichte unglaublich gut und ich hatte vereinzelt Momente, in denen ich den Atem anhielt, oder in denen Colin Mulhern mich entsetzt, überrascht oder faszinierend zurückließ. Die Handlung wurde mit jedem Kapitel spannnender und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch hat gerade mal knapp 300 Seiten und ich war begeistert, was der Autor dort zum Leben erwecken konnte. Mir hat auch die Geschichte rund um Andy Galloway gefallen, denn durch ihn wird Amy erst zur Diebin. Aber das müsst ihr selber lesen. Das Buch ist spannend bis zum Schluss, und wer denkt, es sei ein Roman, bei dem alles gut ausgeht, der kennt den Autor nicht. Denn zum Ende holt er noch einmal alles raus und ließ mich etwas wütend zurück.

Schreibstil: Der Schreibstil ermöglichte eigentlich, dass mir das Buch so gut gefiel. In kurzen Sätzen sagt er das aus, was er denkt. Dadurch konnte sehr viel auf einmal passieren. Er baute Spannung ein. Bis zur aller letzten Seite. Durch den lockeren Schreibstil kam er sofort auf den Punkt, ließ Geschehnisse und Figuren zum Leben erwecken und konnte mich durchweg begeistern.

Mein Urteil

Der Autor konnte mir beweisen, dass nicht die Anzahl der Seiten entscheidend ist, sondern das, was in den Seiten passiert. Meine Erwartungen zu diesem Buch waren nicht so hoch, besonders, als ich erfuhr, wie Amy tickt. Ihre Art hat mich anfangs ein wenig abgeschreckt, aber ich gab dem Buch trotzdem eine Chance. Und es hat sich gelohnt. Zwar bin ich vom Cover ein wenig enttäuscht und auch vom Titel, aber dafür konnte mich der Rest umso mehr begeistern! Ich hatte keine Ahnung, was der Autor vorhatte und bin letztendlich mit dem zufriedenm, was er mir geboten hat. Betrachtet man das Buch auf einer Spanungskala, so ist sie fast gleich. Es geht auf und ab bis ich dachte, das Buch endet gut, die Fragen werden beantwortet und es wird alles gut. Aber da hab ich die Rechnung mit dem Autor nicht beachtet. Denn er steigert sich zum Ende noch einmal. Alles was er im Buch schon bewiesen hat, baut er in das letzte entscheidene Kapitel ein. Es endet abrupt aber ist dennoch gut und passend. Obwohl ich mit der Wendung nicht ganz einverstanden bin. Man könnte meinen es kommt noch eine Fortsetzung, aber es ist ein Einzelband.

Ich vergebe sehr gut 4 von 5 Welten.
Vielen Dank, an den "Bloomoon"-Verlag, für die Bereitstellung des Buches. 







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0 Rezension: Am Anfang war das Ende von Stefan Casta


Infos zum Buch
Titel: Am Anfang war das Ende
Autor:
Stefan Casta
Verlag:
Fischer

Seiten: 432
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3737350808
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"Ich sage nicht mehr, bin aber voller Worte, Gedanken und Fragen. Je mehr ich begreife, desto entsetzlicher werden die Schlussfolgerungen, die ich ziehen muss. Die große Frage, die uns alle bewegt, ist: warum können wir hier existieren? Wie kommt es, dass wir in einer Welt, die gestorben ist, atmen und leben können?" S. 106/7

Klappentext 

Ein Roman wie eine Flutwelle: aufwühlend und gnadenlos mitreißend.

An einem Dienstag im November geht die Welt unter. Ein sintflutartiger Regen reißt alles mit sich. Auch Judit und ihre Freunde werden fortgespült. Tagelang treiben sie im schier endlosen Wasser umher, bis sie erschöpft an ein Ufer gelangen. Aber das neue Land ist verwüstet und vergiftet. Verzweifelt versuchen die vier Freunde alles, um zu überleben. Doch dann entdecken sie etwas, womit sie nicht gerechnet haben: Sie sind nicht allein …

Meine Meinung zum Buch 

Stefan Casta schrieb mit diesem Buch ein unglaubliches Werk über Zusammenhalt und Überlebenswillen.

Das Cover ist schlicht gehalten und zeigt im Hintergrund eine stürmische Wasserfront. Sowohl das Cover, als auch der Titel verraten nicht zu viel vom Inhalt und passen dennoch hervoragend zur Handlung. Sie spiegeln das Wesentliche wieder und durch den Titel will man erfahren, was sich im Inhalt befindet.

Das Buch beginnt mit einem einleitenden Kapitel, welches auf die folgende Handlung hineweist. Die gesamte Handlung ist in eine Tagebuchform geschrieben, so dass ich die Geschichte am eigenen Körper erleben konnte. Durch die vielen kurzen und auch etwas längeren Kapitel, tauchte ich in die Geschichte ein und hatte wirklich das Gefühl dieses Abenteuer nicht nur von der Couch, sondern direkt vor Ort zu erleben. Und das ist keineswegs übertrieben.

Als ich den Klappentext las, war mir sofort klar - das Buch möchte ich unbedingt lesen. Die Handlung fängt zunächst ruhig an, ehe sie zu einem unvergesslichen Abenteuer wird. Der Schreibstil des Autors ermöglichte mir sehr gut den Einstieg der Handlung zu finden.

Da die Hauptprotagonistin Judit, jedes Geschehen ins genauste Detail beschreibt, erlebte ich sie am Intensivsten. Judit war mir sehr schnell sympathisch. Besonders duch ihre anfangs verrückte Art und Weise  schloss ich sie schnell ins Herz. Aber zügig merkte ich, dass Judit auch komplett anders sein kann. Plötzlich kam sie mir wie ein anderer Mensch vor. Angst macht sich in ihr breit. Fürchterliche Angst, die selbst mir unter die Haut ging. Im Laufe der Handlung vefliegt diese aber, und ungeheuerlicher Mut nimmt ihren Platz ein. Judit, die sich anfangs von ihren Freunden geleitet hat, übenimmt flink selbst die Führung und unternimmt sehr oft Alleingänge durch. Immer wieder brachte sie mich ins Staunen, wie sehr der starke Wille ums Überleben einen Menschen so sehr verändern kann. Ich habe sie bewundert.

Der Einstieg des Buches fiel mir sehr leicht und auch die folgende Handlung, wurde mit jeder Seite spannender und zog mich enger in den Bann. Stefan Casta hat einen Schreibstil, der alles lebendig und viel gefährlicher macht.

Hauptsächlich wird das Buch aus Judits Sicht dokumentiert. Denn ihr Tagebuch ist bei jedem Abenteuer mit dabei. Erst später wechselt die Position und Szenen einer Filmkamera werden beschrieben, die mir eine komplett andere Sichtweise ermöglichten. In diesem Kapiteln stand ich hinter der Kamera und habe alles durch das Objektiv erlebt. Eine geniale Idee. Durch diesen Wechsel kam Abwechslung in das Buch, ich konnte an zwei Orten gleichzeitig sein und mir entging nichts.

Zur Handlung möchte ich nichts weiter sagen, denn dann würde ich Euch den Kern der Story vorweg nehmen. Ich kann nur sagen, das die Geschichte einfach der Wahnsinn ist und Zusammenhalt in dem Buch eine seh, sehr große Rolle spielt. Ebenso der Übelebenswillen.

Durch den unfassbaren Schreibstil des Autors, elebte ich ein ungeheuerliches Abenteuer, welches nicht enden wollte und mit jeder dahingeflogenen Seite immer besser wurde.  Immer wieder war ich entsetzt, erschrocken, überascht, keineswegs gelangweilt und durchweg begeistert.

Mein Urteil

Das Buch hat einfach alles, was ein gutes Buch braucht! Eine Handlung, die mich nicht mehr loslassen wollte, Figuren, die ein unvergessliches, Atem beraubendes Abenteuer erleben und ein Schreibstil, der die Handlung zum Leben erwecken lässt und mi ermäglichte ein Teil von ihr zu werden. Dieser Einzelroman, verdient es gelesen zu werden. Die Dokumentationsform des Buches ist spannend, unverwechselbar und voller Faszination!

Ich vergebe unschlagbare 5 von 5 Welten


Vielen, vielen Dank an den "Fischer-Verlag" für diese Buch!






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5 Rezension: Breathe - Gefangen unter Glas 1 von Sarah Crossan

Infos zum Buch

Titel: Breathe - Gefangen unter Glas
Autor: Sarah Crossan
Verlag: dtv
Reihe: 1/2
Seiten: 431
ISBN: 987-3-423-76069-0
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"Und dann Bea. Ich weiß nicht, warum sie mich nicht schon vor Jahren abserviert hat. So oft, wie ich sie hab sitzen lassen, nur weil mir auf einmal ein Date mit irgendeinem Mädchen spannender erschien, das ich gerade mal eine Stunde kannte. Und später dann, wenn ich mich beim Quatschen mit dem Mädchen ebenso gelangweilt hatte wie beim Knutschen, bin ich zu Bea gerannt, um ihr mein Leid zu klagen. Mein Leid? Während Bea damit leben muss, dass ihre Eltern ihr nie genügend Sauerstoff kaufen und es sich einfach nicht leisten können, sie mal jemanden ausgehen zu lassen?" (Quinn, Seite 181)
Dies ist der erste Band des "Breathe"- Doppelbandes.

~Rezension Band 2~

Klappentext

"Atme, solange du noch kannst!"
Eine Welt ohne Sauerstoff, eine streng hierarchische Zweiklassengesellschaft. Bea und Quinn sind hier aufgewachsen - er als Premium-Bürger, sie als zweitklassige Second - und haben ihr Leben nie infrage gestellt. Doch alles ändert sich, als Bea und Quinn mit zwei Flaschen voll Sauerstoff einen Ausflug raus aus der Kuppel machen wollen. Im luftlosen Ödland treffen sie auf die gleichaltrige Alina, verhelfen ihr zur Flucht vor Soldaten - und geraten unversehens mitten in den Konflikt zwischen den Widerständlern und "Breathe"...

Meine Meinung zum Buch

Mit diesem Buch ist Sarah Crossan ein großartiger Beginn einer wunderbaren, spannenden und Atem beraubende Reihe gelungen.

Ich bin verliebt. In das wunderschön gestaltete Cover. Es ist aussagekräftig gegenüber dem Buch und sieht einfach traumhaft aus. Die Farben sind so gut gewählt. Einfach WOW Ein totaler Blickfang.

Zu Beginn wurden die Figuren genausten vorgestellt und die Welt unter der Kuppel. Obwohl in diesem Buch drei Personen die Hauptprotangonisten waren, fiel es mir erstaunlich leicht, mich in die jeweiligen Figuren hineinzuversetzten. Schon am Anfang des Buches war ich begeistert. Quinn und Bea schloss ich sehr schnell ins Herz, bei Alina hat es ein wenig gedauert. Das Buch ist in 5 große Kapitel unterteilt. Im ersten wurde vor allem das Leben innerhalb der Kuppel beschrieben. Anfangs konnte ich mir das gar nicht vorstellen - eine Welt ohne Sauerstoff, aber schon bald war ich Teil des Buches.

Bea, Quinn und Alina sind so unterschiedlich, dennoch bilden sie zusammen ein unschlagbares Team. Schnell begleitete ich sie auf die Reise ihres Lebens.

Bea ist eine wunderbare Figur. Sie ist mir in vielen Dingen sehr ähnlich. Schüchtern und zurückgehalten beobachtet sie das Geschehen und ist unsterblich in ihren besten Freund verliebt. Obwohl sie ständig mit einem gebrochenen Herzen durch die Gegend läuft, lässt sie das nicht anmerken. Bea ist eine Person, sie schluckt alles in sich hinein und sagt nur selten, was sie stört. Sie ist so mitfühlend und am liebsten wollte ich ihr all ihre Sorgen abnehmen. Sie wuchs mir sofort ans Herz und ist eine unschlagbare Figur. Ihre Kapitel habe ich am liebsten gelesen.

Quinn dagegen ist das männliche Gegenstück von Bea. Er sagt seine Meinung offen und prügelt sich doch ab und an mal mit jemanden. Er muss ständig in Bewegung sein, denn zu langes Stillsitzen bringt ihn zur Weißglut. Er ist arrogant und hält wenig von Liebe. Er empfindet für Bea anfangs nichts als Freundschaft. Allerdings im Laufe des Buches werden seine Gefühle zu ihr stärker. Ich erlebte eine rasante Wendung von Quinn. Der ehrgeizige, arrogante Typ wird zu einem kämpferischen, starken und mutigen Mann. Der sich eventuell gegen die eigene Familie wendet.

Alina passt perfekt zu Quinn. Eigentlich ist sie die weibliche Quinn. Die Familie steht bei ihr im Vordergrund und sie würde alles für sie tun. Sehr oft dachte ich, Alina ist gefühlskalt, weil sie oft kein Mitgefühl zeigte und am liebsten weitergegangen ist. Aber durch Bea lernt sie auch, gewisse Dinge anders zu sehen. Durch die Begegnung von Quinn und Bea wird aus ihr ein komplett anderer Mensch.

Eine Entwicklung aller Figuren war deutlich zu spüren. Da das Buch immer abwechselnd aus der Sicht von, Quinn, Bea und Alina geschrieben wurde, hatte ich mehrere Sichtweisen. Auch konnte ich mich so viel besser in die jeweiligen Figuren hineinversetzten. Das gefiel mir wahnsinnig gut.

Durch den unglaublichen Schreibstil von Sarah Crossan, konnte ich mich unglaublich gut in die Handlung einleben. Ich fühlte mit und erlebte mit. Durch ihren Schreibstil tauchte ich in die unfassbare Welt der "Breathe" ein.

Breathe - Gefangen unter Glas ist ein unglaubliches Buch.

Mein Urteil

Ein Buch, welches mich von der allerersten Seite überzeugen konnte. Mit jedem Kapitel wurde dieses Buch zu einem Lesegenuss und es wurde Sekunde um Sekunde spannender. Schon in der Mitte beschloss ich dem Buch 4 von 5 Welten zu geben, aber die letzten Kapitel, die letzten Seiten sagten mir, dieses Buch hat mehr verdient. Ich konnte mich sehr gut in die Figuren hineinversetzen und war wie gefangen, vom Schreibstil und von der Handlung, die mich bis zum Ende begeistert hat.  Meine Erwartungen zu diesem Buch wurden übertroffen und das hätte ich nie, niemals gedacht. Das Buch ist ein absolutes Must-Read. Wer Dystopien liebt, wird von diesem Buch begeistert sein, denn es ist ein absoluter Lesegenuss. Die Seiten flogen nur dahin und ich bin wütend, dass ich das Buch so schnell beendet habe. Ich warte sehnsüchtig dem 2. Teil entgegen.
Ich vergebe diesem Buch volle 5 von 5 Welten. 










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