0 Rezension: Amy - Perfekte Diebin von Colin Mulhern

Infos zum Buch
Titel: Amy - Perfekte Diebin
Autor: Colin Mulhern
Verlag: bloomoon
Seiten: 304
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-8458-0125-4
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  Und dann rannte Amy durch die geöffneten Fenstertüren und sprang mit Leichtigkeit über den Zaun, rief Mia über die Schulter zu: "Lauf, Mia. Jetzt!"
Sie war auf der anderen Seite des Zauns, blickte zurück, rief nach Mia. Doch Mia hatte Angst. Sie weinte. Sie kauerte sich zusammen, als der Mann ihr die Pistole an den Kopf hielt. Und dann folgte ein lauter, spitzer Schrei. S 89

 

Klappentext 

Du bist die Beste. In allem. Normalerweise. Doch was, wenn plötzlich nichts mehr normal ist? Wenn das, was du tun musst, dein Leben und das deiner besten Freundin in Gefahr bringt?

Amy und ihre Freundin Mia, zwei ganz normale Mädchen aus einer ganz normalen amerikanischen Kleinstadt, werden von einer Sekunde auf die nächste in eine dunkle, kriminelle Welt katapultiert – auf offener Straße werden sie gekidnappt, verschleppt und schließlich getrennt.

Nach und nach wird beiden klar, dass sie ihrer Gefangenschaft nicht so schnell entkommen werden und auch, wer hinter alldem steckt: Der mächtige Galloway, ein skrupelloser Waffenhändler und Schwarzmarkt-König. Er hat es auf ein Picasso-Gemälde abgesehen – ein Vorhaben, für das er das sportliche Talent der nervenstarken Amy nutzen will. Um sein Ziel zu erreichen, braucht er Amys vollen Einsatz, den er sich mit Drohungen, Mia nicht ungeschoren davonkommen zu lassen, erpresst. Was an Galloways Behauptungen dran ist, kann Amy nur schwer einschätzen, denn seit ihrer Trennung weiß sie nichts über Mias Verbleib.

Doch Galloway unterschätzt, welche Kräfte echte Freundschaft entfesseln kann …

Meine Meinung zum Buch

Cover: Sowohl von diesem Autor als auch vom Titel, hatte ich bis zu diesem Buch nichts gewusst und somit war dieses Buch also eher ein Neuland für mich. Dennoch sagte ich mir, das wird jetzt gelesen. Die Aufmachung des Covers ist ganz okay. Es ist ein Mädchen abgebildet, welches die linke Seite einnimmt. Das ganze Buch ist schlicht und sehr dunkel gehalten, die Farbe Blau hebt sich besonders durch den in weiß geschriebenen Titel ab. Aber ansonsten passt das Cover, meiner Meinung nach nicht so gut zum Buch.

Titel/ Klappentext: Unter dem Titel "Amy - Perfekte Diebin" konnte ich mir anfangs nicht wirklich etwas vorstellen. Wie ich schnell erfuhr, ist Amy die Hauptprotagonistin und Perfekte Diebin, lässt sich auch schnell erklären. Aber weder der Titel, noch das Cover brachten mich dazu das Buch zu lesen, sondern, wie bei vielen vielen anderen Bücher es auch der Fall war, der Klappentext. Damit meine ich aber nicht den Text auf der Rückseite des Buches, denn der verriet mir rein gar nichts über das Buch. Es ist sehr gut gemacht, denn der Rücktext klingt trotz allem interessant und wenn man wissen will, worum es geht, muss man sich das Buch genauer ansehen.Und der Text konnte mich davon endgültig überzeugen.

Einstieg: Der Klappentext verriet mir, dass ich es mit einem Mädchen zu tun habe, welches wirklich so gut wie alles perfekt kann. Ich sah dem Buch etwas kritisch entgegen, da ich solche Menschen, Charaktere eigentlich nicht leiden kann, die immer in allem das Beste sein wollen. Aber ich wollte keine Vorurteile fällen. Das Buch beginnt mit Tag eins. In sehr kurzen Kapiteln, wurde ich langsam in die Geschichte eingeleitet. Gleich im ersten Kapitel wurde mir die kämpferische Amy May vorgestellt. Ich erfuhr sofort, mit wem ich es zu tun bekommen werde. Amy und ihre beste Freundin - und sogleich Trainingspartnerin - befinden sich auf einem ihrer zahlreichen Wettkämpfe. Beide Figuren stellten sich von ihrer besten Seite vor. Es hat keine Vier Sätze gedauert und der Autor Colin Mulhern, hat mich in die Geschichte einbezogen. Nach der kurzen Vorstellung befand ich mich an einem anderen Ort. Das hat mich zunächst aus dem Ruder geworfen, aber bald darauf verstand ich was der Autor vor hatte.

Charaktere: Die gesamte Geschichte dreht sich um die 15 Jährige Amy May und deren Freundin Mia. Ich lernte beide schon sehr schnell kennen und schloss sie nach nur wenigen Seiten sofort ins Herz. Beide sind sehr unterschiedlich, aber dennoch haben sie eine Gemeinsamkeit - sie lieben den Sport. Ich bemerkte die Harmonie, die zwischen den beiden herrschte sehr schnell. Obwohl Mia mehr im Schatten ihrer besten Freundin steht, habe ich sie, sogar etwas intensiver erleben können, als Amy. Amy ist in allem die Beste, sie hat ein Ziel, wofür es sich zu kämpfen lohnt, das bemerkt man besonders im Laufe der Geschichte. Beide Mädchen haben eine unglaublich starken Charakter, der sie zu dem macht was sie sind. Im Laufe des Buches entwickeln beide unabhängig einen starken Willen. Ihnen ist die Situation, dass ein Schritt in die falsche Richtung entscheidend für die Freundin ist, durchaus bewusst. Sie geben aber nicht auf, sondern jeder kämpft für sich für die Freiheit. Der Autor ließ die beiden Hauptprotagonistin lebendig werden und ich hatte das Gefühl, wenn ich zum Beispiel ein Kapitel las, in der es hauptsächlich um Amy ging, dass Mia trotzdem da ist. Beide zusammen entwickeln sich im Laufe der Geschichte enorm. Amy erfährt, dass es nicht immer von Erfolg ist in allem die Beste zu sein und Mia, meine Lieblingsfigur, kommt aus dem Schatten ihrer Freundin. Sie handelt allein und entwickelt sich zu einer mutigen Kämpferin. Immer wieder konnten mich die Figuren überraschen, erschrecken, und durchweg begeistern.

Handlung: Die Handlung fängt sehr ruhig an und baut sich allmählich auf. Durch den Beobachter und den stetigen Wechsel in den Kapiteln sponnen sich zwei Geschichten zusammen. Die eine Geschichte um Amy und Mia und eine andere, in der der geldgierige Andy Galloway die Hauptfigur spielt. Mir war klar, dass die beiden Geschichten irgendwann zu einer werden. Und das passierte schneller als ich geglaubt habe.
Das Buch spielt an 5 Tagen und ist somit in 5 unterschiedlich langen Abschnitte unterteilt. Der Autor erzählte mir die Geschichte unglaublich gut und ich hatte vereinzelt Momente, in denen ich den Atem anhielt, oder in denen Colin Mulhern mich entsetzt, überrascht oder faszinierend zurückließ. Die Handlung wurde mit jedem Kapitel spannnender und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch hat gerade mal knapp 300 Seiten und ich war begeistert, was der Autor dort zum Leben erwecken konnte. Mir hat auch die Geschichte rund um Andy Galloway gefallen, denn durch ihn wird Amy erst zur Diebin. Aber das müsst ihr selber lesen. Das Buch ist spannend bis zum Schluss, und wer denkt, es sei ein Roman, bei dem alles gut ausgeht, der kennt den Autor nicht. Denn zum Ende holt er noch einmal alles raus und ließ mich etwas wütend zurück.

Schreibstil: Der Schreibstil ermöglichte eigentlich, dass mir das Buch so gut gefiel. In kurzen Sätzen sagt er das aus, was er denkt. Dadurch konnte sehr viel auf einmal passieren. Er baute Spannung ein. Bis zur aller letzten Seite. Durch den lockeren Schreibstil kam er sofort auf den Punkt, ließ Geschehnisse und Figuren zum Leben erwecken und konnte mich durchweg begeistern.

Mein Urteil

Der Autor konnte mir beweisen, dass nicht die Anzahl der Seiten entscheidend ist, sondern das, was in den Seiten passiert. Meine Erwartungen zu diesem Buch waren nicht so hoch, besonders, als ich erfuhr, wie Amy tickt. Ihre Art hat mich anfangs ein wenig abgeschreckt, aber ich gab dem Buch trotzdem eine Chance. Und es hat sich gelohnt. Zwar bin ich vom Cover ein wenig enttäuscht und auch vom Titel, aber dafür konnte mich der Rest umso mehr begeistern! Ich hatte keine Ahnung, was der Autor vorhatte und bin letztendlich mit dem zufriedenm, was er mir geboten hat. Betrachtet man das Buch auf einer Spanungskala, so ist sie fast gleich. Es geht auf und ab bis ich dachte, das Buch endet gut, die Fragen werden beantwortet und es wird alles gut. Aber da hab ich die Rechnung mit dem Autor nicht beachtet. Denn er steigert sich zum Ende noch einmal. Alles was er im Buch schon bewiesen hat, baut er in das letzte entscheidene Kapitel ein. Es endet abrupt aber ist dennoch gut und passend. Obwohl ich mit der Wendung nicht ganz einverstanden bin. Man könnte meinen es kommt noch eine Fortsetzung, aber es ist ein Einzelband.

Ich vergebe sehr gut 4 von 5 Welten.
Vielen Dank, an den "Bloomoon"-Verlag, für die Bereitstellung des Buches. 







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2 Es ist ausgelost....!!!

Hallo ihr Lieben ;)

Ja der erste Beitrag in diesem Monat, aber naja es kommen noch ein paar. Bis gestern ging mein Gewinnspiel und ich bedanke mich für die zahlreiche Teilnahme von euch. Ich möchte jetzt nicht weiter herumschwafeln, sondern gleich zum Punkt kommen.




Ich habe mir die Zeit genommen, um die Gewinner auszulosen. Jetzt möchte ich euch nicht weiter auf die Folter spannen und euch sagen wer jetzt nun welches Buch bekommen hat. Die Anfrage war groß ^^


Herzschlagzeilen geht an.......

dum di dumm

dummidi

dumdidummdudidudimm

didudim

dum di dum



Über Valhalla darf sich freuen...

ich verrate es nicht...

lalaaalaaaa

lalalalal

dödidudidö



und das dritte und letzte Buch, Liebe braucht keinen Ort geht an...

ich mach es spannend

dadadadidadididia

lalaladididumm

dumdidumdiudummmm...



Herzlichen Glückwunsch an Euch, E-Mail geht sofort raus ;) und für die, die jetzt kein Glück hatten, es dauert bestimmt nicht lange und hier gibt es wieder ein Gewinnspiel ^^

Ich bedanke mich ganz <3-lich für Eure große Teilnahme und verabschiede mich von euch mit einer super Neuigkeit!!!! Jetzt ist der zweite Teil der "Edelsteintrilogie" im Kino. Meine Mutter hat es geschafft zu organisieren, dass ich gemeinsam mit meiner Schwester ein Interview mit den Schauspielern Maria Ehrich und Jannis Niewöhner und den Regisseuren führen darf. Dazu werde ich nächsten Freitag einen ausführlichen Bericht schreiben :D Volles Programm, wir dürfen den Film kostenlos anschauen, anschließend findet eine Autogrammstunde statt und dann das Interview :D (Obwohl mir der erste Teil so gut wie gar nicht gefiel, bin ich trotzdem mega aufgeregt, denn so oft kommen hier keine Schauspieler nach Magdeburg) Also bleibt gespannt.

Liebe Grüße
und

0 Rezension: Lebenslang ist nicht genug von Joy Fielding

Infos zum Buch
Titel: Lebenslang ist nicht genug
Autor: Joy Fielding
Verlag: Goldmann
Seiten: 352
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-442-47972-6
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"Ihren Bekannten vermittelte Gail die beruhigende Gewissheit, die Welt könnte durchaus in Ordnung sein, und ein anständiger Mensch erhalte seinen gerechten Lohn auf Erden. Hätte man sie aufgefordert, ihr seelisches Befinden in einem Wort zusammenzufassen, so hätte Gail Walton den Begriff "zufrieden" gewählt. Sie repräsentierte heute all das, was sie immer hatte sein wollen.
Doch um siebzehn Minuten nach vier an einem besonders warmen sonnigen Aprilnachmittag wurde alles anders." S13

 

Klappentext 

Eigentlich ist Gail Winton zu beneiden: Sie führt eine glückliche Ehe mit einem unkomplizierten Mann, hat zwei reizende Töchter und ein sorgenfreies Leben. Doch dann bricht ihre Welt über Nacht zusammen. Ihre sechsjährige Tochter Cindy wird vergewaltigt und ermordet. Als die Polizei keine Spur des Täters findet, nimmt Gail die Sache selbst in die Hand. Und in ihrer maßlosen Trauer wird die Suche nach dem Mann, der ihre Tochter getötet und ihre Familie zerstört hat, zu Gails Obsession ...

Meine Meinung zum Buch

Cover: Das Cover verrät nichts. Es ist in schwarz gehalten und im Vordergrund sind zwei Hände zu sehen, die eine Kette und eine Rose halten. Ich konnte mir nicht erklären, was die Gestaltung des Covers mit dem Buch zu tun hatte. Zunächst dachte ich, vielleicht wird mir im Laufe der Geschichte erklärt, was das Cover für eine Bedeutung habe. Leider traf dies nicht ein.

Titel/ Klappentext: Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich war sehr gespannt, da ich schon viel von ihr gehört habe. Der Titel "Lebenslang ist nicht genug" klang interessant und machte mich stückweit neugierig auf das Buch. Allerdings machte mich der Klappentext noch neugieriger. Er verriet nicht zu viel vom Buch, aber das Wesentliche wird beschrieben. Ich war gespannt.

Einstieg: Dem Leser wird das so gut wie perfekte Leben der Protagonistin Gail Winton beschrieben. Das Familienleben konnte nicht besser sein. Ich bemerkte die Idylle, die in Gails Familie herrscht. Das erste Kapitel ermöglichte mir gut in die Handlung einzusteigen. Jedoch hielt die Harmonie nicht lange an und die Realität stürzte auf mich ein. Ich wurde sofort mit der Ermordung von Gail jüngster Tochter Celine konfrontiert. Das Ganze kam etwas plötzlich und überrumpelte mich. Ich hatte kaum Gelegenheit dmich mit der Situation vertraut zu machen. Obwohl es so schlagartig kam, ist es dennoch eine gute Einleitung.

Protagonist/en: Ich lernte die weibliche Hauptprotagonistin Gail Winton sofort kennen. Ihre mitfühlende und liebe Art ihrer Familie gegenüber, machte sie schnell sympathisch. Sie ist ein hilfsbereit liebe Frau. Allerdings blieb das nicht lange.Im Laufe des Buches wurde mir ihre andere Seite gezeigt mit der ich anfangs meine Probleme hatte.Mir kam es so vor, als hätte die Autorin plötzlichen einen Charakterwechsel eingelegt und Gail mit einer komplett anderen Frau ausgetauscht. Der Tod ihrer Tochter hat ihr den Boden unter den Füßen weggerissen und eine Welt brach zusammen, das bemerkte ich auch als Leser. Sie selber zerbrach an diesem Gefühl, sie sei Schuld an dem Tod der Tochter. Zu Beginn konnte ich sie auch noch verstehen, aber irgendwann wurde sie unerträglich. Von der starken Frau, die mir anfangs bekannt gemacht wurde, bemerkte ich immer weniger. Gail zerbrach in Selbstmitleid und gab sich immer wieder selber die Schuld. Irgendwann nervte mich das einfach nur. Aber das war noch nicht genug. Sie handelte egoistisch, schloss ihre Tochter, ihren Ehemann und ihre Freunde aus und wollte einfach keine Hilfe akzeptieren. Sie wirkte dadurch ständig wie ein bockiges kleines Kind und das hat mich wirklich extrem genervt.

Handlung: Das Buch fängt sehr ruhig an, ändert sich aber schnell und schlagartig. Der plötzliche Tod der Celine, wirft alles über den Haufen und das Buch ähnelt einem Kriminalroman, in dem der Mörder gesucht wird. Durch der Sicht des Beobachters, konnte ich gut in die Geschichte eintauchen. Ich begleitete die Polizei und Gail auf der Suche nach dem Täter. Jedoch zeigte sie mir schnell, dass sie lieber alles allein machen will. Schnell wirft sie fremde Hilfe über den Haufen und ihr Alleingang beginnt. Im Laufe der Kapitel, steigert sie sich immer mehr rein, vergisst aber dadurch ihre Umgebung. Ich wartete auf dem Moment, in dem die Hauptprotagonistin, ihre Einstellung fallen ließ, aber das kam nicht. Während mir die Geschichte am Anfang noch ganz gut gefallen hat, umso eintöniger und langatmiger wurde sie. Sie nahm leider immer mehr ab, was mir gar nicht gefiel. Dies zog sich tatsächlich bis zum Ende hin. Und mit dem Ende an sich, bin ich auch nicht ganz einverstanden. Es kam so plötzlich und ich hatte keine Gelegenheit mich einzufinden und schon war das Buch zu Ende.

Schreibstil: Am Anfang beschrieb die Autorin gut das Leben von Gail Winton. Ich konnte mich somit gut mit den Figuren und der Handlung verbinden. Allerdings nahm die Erzählart leider ab und ich hatte manchmal Probleme ihr zu folgen. Der Schreibstil war vereinzelt sehr holprig, mal gut, mal weniger gut und mal kaum nachvollziehbar. Er lies mich stellenweise einfach kalt, aber manchmal war er wiederum sehr gut, und ich konnte mich in die Umgebung und Gefühle und der Gleichen einfinden. Aber im großen und ganzen war mir der Schreibstil zu wechselhaft. Schade...


Mein Urteil

Das Buch ist leider nicht das was ich erwartet habe. Der Klappentext versprach mir mehr, aber ich bekam einfach nicht mehr. Ein gutes Buch zeichnet sich durch die Charaktere, der Handlung und den Schreibstil aus. Allerdings fand ich hier weder das eine noch das andere. Mit Gail Winton kam ich gar nicht klar. Anfangs wurde sie lieb und nett beschrieben, aber so wie sie sich entwickelt hat, war sie alles andere als lieb. Eher so planslos, eingebildet und arrogant. Und das kann ich gar nicht leiden. Die Handlung ließ mich ebenfalls kalt. Ich konnte weder in die Geschichte eintauschen, noch miterleben oder mit den Figuren mitfühlen und das fand ich einfach nur schade. Es gab vereinzelt Stellen, die mich nur genervt haben, ins besonderen die Geschehnisse die von Gail ausgingen. Ich hatte vereinzelt Momente in denen ich dachte: Wie dumm kann man sein? Und das war bedauerlicher weise nicht selten. Meine Erwartungen waren deutlich höher. Schade.
Ich vergebe 2 von 5 Welten

Danke an den Goldmann-Verlag zur die Zusendung des Buches.








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0 Rezension: Denn niemand wird dich finden von Claire McGowan

Infos zum Buch
Titel: Denn niemand wird dich finden
Autor: Claire McGowan
Verlag: Goldmann
Seiten: 470
Reihe: 1/?
ISBN: 978-3-442-48096-8
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 "Selbstmorde waren am schlimmsten. Sie hatte immer geglaubt, sie könnte die Morde nicht ertragen, die Hinterbliebenden, den Horror, das Warten, ein auf der Straße entführtes Kind. Aber nein, dies hier war noch übler. Der Schock in den Augen der Eltern. Nicht irgendein Ungeheuer hatte dies getan, sondern das eigene Kind. Eltern waren normalerweise nicht in der Lage, ihr Kind in dieser Hinsicht  zu verstehen. So etwas überstand keiner unbeschadet." S. 182

 

Klappentext 

Als zwei Mädchen in Nordirland verschwinden, wird die forensische Psychologin Paula Maguire, eine Expertin für Vermisstenfälle, um Hilfe gebeten. Widerwillig verlässt sie London, um in ihre Heimatstadt Ballyterrin zurückzukehren. Umgeben von Menschen und Orten, die sie vergessen wollte, wird sie bald in in einen düsteren Strudel aus Gerüchten und Geheimnissen hineingezogen. Und schließlich erkennt Paula eine schreckliche Wahrheit: Schon seit Jahrzehnten verschwinden junge Frauen aus der Umgebung spurlos. Unter ihnen auch Paulas Mutter ...

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Zunächst fiel mein Blick wie immer auf das Cover. Es verrät rein gar nichts vom Inhalt und lässt den Leser noch im Dunkeln tappen. Der Farbverlauf, der von außen nach innen immer heller wird, gefiel mir sehr gut, aber der Falter, der in der Mitte prangt, für den konnte ich keine Verbindung herstellen. Ich dachte, vielleicht erfahre ich im Buch, was es damit auf sich hat. Aber da wurde ich enttäuscht. Ich weiß bis jetzt immer noch nicht, was es damit auf sich hat. Der Klappentext jedoch, brachte mich dazu das Buch zu lesen. Die Thematik "Verschwinden" finde ich sehr interessant und somit zog mich der Text sofort in den Bann. Es klang vielversprechend und spannend.

Einstieg: Beginnen tut das Buch mit einem sehr gut geschriebenen Prolog, in dem der Leser einen guten Einblick in die Thematik bekommt. Wir befinden uns mitten in einem Vortrag der Psychologin Paula Maguire, die sich über dieses Thema auslässt. Schon der erste Satz, versprach mir mehr und ich war sehr interessiert und gespannt, wie das Buch wird. Der Prolog ist sehr kurz gehalten, aber dennoch sehr aussagekräftig.

Protagonisten: Ich brauchte ziemlich lange, ehe ich mich mit der Hauptprotagonistin Paula Maguire verbinden konnte. Wahrscheinlich lag es an ihrem Alter. Mit ihren anfang Vierzig ist sie deutlich älter als ich selber, vermutlich war die Zeitspanne einfach zu groß. Sie ließ mich anfangs kalt, ich nahm sie nur als Charakter wahr, der einfach seine Geschichte erlebt. So zog es sich sehr lange hin. Irgendwann kam dann der Wendepunkt, wo ich Mitgefühl für sie empfand und sie besser verstand. Durch die Sicht des Beobachters konnte ich auf sie herabschauen, ihre Gefühle, Empfindungen und ihren Tatendrang von außen erleben. Erst ab der Hälfte des Buches, konnte sie mich immer wieder überraschen, mit ihrem Ehrgeiz überwältigen und durch ihre Art begeistern. Ich lernte sie besser kennen, erfuhr ihre Vergangenheit und wieviel ihr dieser Fall der beiden verschwundenen Mädchen bedeutet. Vereinzelt hatte ich Momente, wo sie mir sehr egoistisch vorkam, aber diese verflog wieder und ich erfuhr, warum sie so gehandelt hatte. Im Laufe der Geschichte tauschten jedoch immer mehr Figuren auf und ich vermischte die einzelnen Charaktere und wusste bald nicht mehr, wer wohin gehörte.

Handlung: Mich zog die Handlung sehr schnell in den Bann und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Zunächst befand ich mich mit Paula in London, aber da verweilt sie nicht lange und wird in ihre Heimat gerufen. Nach Irland. Dort angekommen, ließ mich die Autorin sofort ein Teil der Geschichte werden. Ich merkte schnell, dass Paula dort am liebsten verschwinden wollte, weil es sie zu sehr an ihre Mutter erinnert, dennoch macht sie sich gefasst und geht dem Fall der zwei verschwundenen Mädchen nach. Umso steifer  sie anfangs noch an die Sache heranging, desto interessanter wurde der Fall dennoch für sie. Sie steigerte sich immer mehr rein und entwickelt Mitgefühl, Interesse und starke Neugier, die immer weiter wuchs. Mich konnte die Handlung sehr schnell begeistern, durch den Beobachter, der die Geschichte erzählt, konnte ich sehr gut in die Geschichte eintauchen, miterleben und beobachten. Irgendwann erreicht die Handlung einen Punkt, in dem sich die Ereignisse überschlagen und sich sehr oft wiederholen. Das warf mich aus der Bahn und hat mich manchmal etwas gelangweilt. Es kamen dann Momente in denen ich dachte, och nö, nicht schon wieder... Leider zog sich das bis zum Ende hin, so dass das Buch im Laufe der Geschichte an Spannung verlor.

Schreibstil: Der Schreibstil konnte mich fesseln und schnell mitreißen. Die Autorin hat die Thematik Verschwinden sehr gut in eine Geschichte eingebaut. Immer wieder überraschte sie mich mit Taten, Gedanken, Geschehnissen, konnte mich aber dennoch schnell begeistern. Durch ihre Art zu erzählen, wuchs meine Vorstellungskraft mit jeder Seite mehr. Leider nahm das im Laufe der Geschichte ein wenig ab, so dass es zum Ende hin vereinzelt eintönig wurde. Allerings muss ich sagen, dass sie mich am Ende doch noch überraschen konnte. Ich dachte es wird alles aufgeklärt, aber da hat sich die Autorin etwas anderes gedacht, denn das Ende endet sehr abrupt und es kommen einige Fragen auf. Wird es einen zweiten Teil geben, ja oder nein?

Mein Urteil

Was soll ich sagen? Der Klappentext hat mich defintiv davon überzeugt, dieses Buch zu lesen. Schon der Prolog konnte mich überzeugen und ich verfolgte die weitere Geschichte mit großer Neugier. Alles fing sehr ruhig an, jedoch nahm die Spannung mit jedem Kapitel immer mehr zu. Ich erfuhr wie Paula Maguire lebte, fühlte, arbeite und was tief in ihrem Inneren vor sich ging. Die Handlung konnte mich schnell mitreißen, jedoch hielt es sich nicht bis zum Ende. Im Laufe der Geschichte sackte die Spannung ab, um ganz am Ende noch einmal vorzukommen und mich ziemlich überrascht zurückließ. Das Thema Verschwinden, ließ mich nicht mehr los und ich war gespannt, wie es im nächsten Kapitel weitergeht. Das Buch hatte seine Momente, in denen ich am liebsten vorblättern wollte, weil ich es vor Spannung kaum aushielt, aber auch Momente, in den ich vorblättern wollte, weil es nur noch Wiederholungen gab und der Reiz verloren ging. Leider. Dennoch konnte es mich die meiste Zeit überzeugen und es war ein spannender Lesegenuss. ABER  geht es weiter mit Paula? Jedenfalls klingt es so, irgendwie.
Ich vergebe 4 von 5 Welten!









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4 Rezension: Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit 2 von Veronica Roth

Infos zum Buch
Titel: Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit 2
Autor: Veronica Roth  
Verlag: cbt
Seiten: 512
Reihe:2/3
ISBN: 978-3-442-48062-3
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"Bis zu diesem Moment habe ich nicht gewust, dass ich im Training der Ferox eine unschätzbare Lektion gelernt habe. Ich weiß jetzt, wie man immer weitermacht, egal was kommt". S. 88

 

Dies ist der 2. Band der "Bestimmung"-Trilogie

~Rezension Band 1~

~Rezension Band 3~

Klappentext 

Wo gehörst du hin, wenn deine Welt zerbricht? Wenn du niemand mehr vertrauen kannst? Tris muss eine Entscheidung treffen...
Die Aufnahme in eine der fünf Fraktionen sollte ein feierliches Ereignis für Tris werden, doch sie endete in einer Katastrophe. Der Aufstand hat begonnen, und es herrscht Krieg zwischen den Fraktionen. Als die Unbestimmten angegriffen werden, ist es Tris' Aufgabe, sie zu retten. Tris muss eine Entscheidung treffen - eine Entscheidung, die jedoch ihre Liebe zu Four auf eine harte Probe stellt: Im Kampf um die Freiheit muss Tris Four verlassen und sich mit dem Feind verbünden---

Meine Meinung zum Buch

Da mir der erste Teil der dystopischen Trilogie so unfassbar gut gefallen hat, habe ich nicht lange gezögert und mir auch den Folgeband vorgenommen. Nachdem mich der 1. Teil mit vielen Fragen und mit einem kleinen Entsetzen zurückließ, wollte ich unbedingt wissen, wie es nun mit Tris und Four weitergeht. 

Das Cover ist ähnlich gehalten wie sein Vorgänger. Jedoch hat sich statt des blaus nun orange zwischengeschummelt. Im unteren Teil des Covers ist wieder eine Silhouhette einer Stadt zu sehen. In der Mitte prangt in silberner Schrift der Titel, ein sehr schöner Kontrast zum übrigen Cover. Auf allen drei Covern ist das Zeichen einer jeweiligen Fraktion abgebildet. Im ersten war das Zeichen der Ferox abgebildet und hier ist das der Amite. Durch die Farbgestaltung wirkt das Cover, wie an einem Sonnenaufgang. Man weiß nicht was am Tag passieren kann. Ich finde, die Farbgebung, der Titel und das Zeichen, ist eine gute Mischung und ich wollte einen Blick selbsverständlich ins Innere des Buches werfen. Es wirkt ein wenig geheimnisvoll und ist ein Hingucker.

Wie auch beim ersten Band, konnte mich aber der Klappentext letztendlich überzeugen und die Tatsache, dass Band eins mich mit vielen Fragen zurückließ.Ehe ich es mich versah, befand ich mich abermals in der dystopischen Welt der Autorin. Das Buch schließt unmittelbar an seinem Vorgänger an und die Spannung ist sofort zur Stelle. Durch ihre Erzählweise, erlebte ich schon gleich am Anfang die Spannung, die in der Luft lag. Tris ist nach dem Vorfall vor einigen Tagen selber noch total aufgewühlt, und weiß es sich nicht zu erklären, was passiert ist. Ich brauchte keine drei Seiten, um mich in der Geschichte wiederzufinden. Es geht genauso spannend weiter wie bisher und das gefiel mir von der aller ersten Seite.
"Plötzlich entspannen sich alle meine Muskeln. Ein schweres, bleiernes Gefühl befällt meine Glieder. Wenn so der Tod ist, dann ist er gar nicht so schlimm. Meine Augen bleiben offen, aber mein Kopf fällt zur Seite. Ich will meine Augen schließen, aber ich - ich kann mich nicht bewegen. Dann hört der Herzmonitor auf zu piepsen." S. 371
Tris hat mir schon im ersten Teil gezeigt, dass in ihr viel mehr als eine mutige Kämpferin steckt. Sie handelt, ohne vorher genau zu überlegen, sie stürzt sich ins Geschehen, weil sie Ungerechtigkeit nicht leiden kann. Sie setzt sich für ihre Freunde und Familie ein und ist hilfsbereit und aufopferungsvoll in jeder Hinsicht. So hinterließ sie mich im ersten Band. Aber niemals hätte ich geglaubt, dass sich Tris zu einer mutigen, starken und scheinbar furchtlosen Rebellin gegenüber des Systems wird. In diesem Buch zeigte sie mir, dass noch viel mehr in ihr steckt. Ihre Entwicklung war spürbar. Von einen kleinen Alturan-Mädchen wurde sie innerhalb kürzester Zeit zu einer unglaublich starken Ferox-Kämpferin. Besonders in diesem Teil. Dadurch, dass das Buch wieder aus ihrer Sicht geschrieben wurde, konnte ich mich hervorragend in sie hineinversetzten, ihre Taten nachvollziehen und ihre Befürchtungen nachempfinden, aber auch ihr Gefühle wie Wut, Trauer, Angst und Mut spüren. 

Four dagegen, hielt sich in diesem Buch ein wenig im Hintergrund und stand im Schatten des Geschehens. Vereinzelt tauchte er sogar über einen längeren Zeitraum nicht auf. Dennoch konnte er mir, ähnlich wie Tris, zeign, was in ihm steckt. Mir kam es dennoch oft so vor, als hätten Tris und er die Rollen vom ersten zum zweiten Band gewechselt. Denn im ersten Teil, war er der Einzelkämpfer und jetzt ist es Tris. Ich erlebte Four in diesem Band als einen eher ruhigen Charakter, der es eigentlich abgrundtief hast zu kämpfen, aber wenn es dazu kommen sollte, doch an Ort und Stelle ist und alle seine Leute verteidigt. Sowohl Tris und Four kommen sich in diesem Teil scheinbar näher, aber ihre Liebe zu einander ist nicht so stark wie vorher, denn die Autorin hatte etwas anderes vor.

Die Handlung beginnt genau dort, vo der 1. Teil aufgehört hat. Unmittelbar nach dem Angriff. Ich merkte recht bald, dass dieses Buch im Vergleich zum 1. Teil krasser wird. Und ich wurde nicht enttäuscht. Gleich zu Beginn baute die Autorin blutige, kämpferische und gewaltvolle Szenen ein, die an jeder Stelle einfach genau passten. Sofort stellte ich fest, dass alle Geschehnisse mit einer rasanten Abfolge geschahen. Die Autorin ließ mir keine Pause, denn kaum habe ich mich von der einen Szene erholen können, ging es weiter. Ich begleitete unsere Helden weiter auf ihren Weg. Immer wieder lernte ich die unterschiedlichen Fraktionen von ihrer ganz besonderen Seite kennen, aber friedlich ging es nicht zu. Im Gegenteil. Die autorin baute einen starken Hass gegen das System ein, so dass es schlimme Kämpfe zwischen den Fraktionen kam. Die Handlung ist von der aller ersten Sekunde an spannend und ließ mich nicht gehen.

Das alles, die Gefahren, die Geschehnisse und die aussagekräftigen Charaktere ist das Werk von Veronica Roth. Durch ihren Schreibstil tauchte ich in ihre Welt ein, in die Welt in der alles droht auseinander zu brechen. Sie schaffte es, mich auch in diesem Teil in den Bann zu ziehen. Vereinzelt kamen Momente auf, in denen ich die Luft anhielt, mir Entsetzen im Gesicht stand, Tränen aufkamen - alles!  

Mein Urteil

Was soll ich sagen? Der zweite Band geht sehr blutig, gewaltvoll und  brutal zu. Die Geschehnisse überschlagen sich und die Lage spitzt sich zu. Der Schreibstil, das Cover, die Charaktere und die Handlung lassen ein Leseabenteuer zum Leben erwecken. Es ist unglaublich, was in diesem Buch alles passiert und ich kann es nicht in Worte fassen. Alles ist top! das bestreite ich nicht. Jedoch hat mir Four in dem Buch ein wenig gefehlt, und das Gefühlsvolle fand auch keinen Platz in diesem zweiten Teil. Das wünsche ich mir im abschließenden Band der Trilogie. Wer weiß, was mich dort erwarten wird! Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten!










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