0 Meine Kunstfahrt in Griechenland :) - Lalunda, Apollo und viel Wasser (Teil 2)

Hallo Ihr Lieben :)

Ich habe Euch versprochen, dass ich Euch ganz viel aus Griechenland erzähle. Der heutige Beitrag wird nicht ganz so lang *husthust* wie der von gestern, aber das ist nicht schlimm. Dafür erzähle ich euch heute von einem der besten Erlebnisse in meinem ganzen Leben *-* Also fangen wir an :)
 achso für die die den 1. Teil verpasst haben >hier< gelangt Ihr zum genannten Beitrag 
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Die Rolltreppen fuhren uns nach unten und wir betraten erstmals griechischen Boden. Es waren gefühlte 32°C die Sonne schien und das Wetter war einfach nur klasse!!! Nach dem auch die andere Klasse und unser Bus da waren, sicherten wir uns wieder unsere Plätze. Aber wir brauchten es uns nicht bequem machen, da wir bald wieder aussteigen mussten. Noch ganz in der Nähe der Fähre mussten wir alle raus. Es war heiß und das Trinken war bei vielen schon recht wenig. Eine andere Klasse kam gerade aus Lalunda (unser Ziel) und somit tauschten wir einmal die Busse. Während das Gepäck umgeladen wurde, erlebte ich zum ersten Mal eine Flüchtlingssituation. In Griechenland sind sehr viele Flüchtlinge. Ich fand es einerseits erschreckend, wie viele es tatsächlich sind, aber andererseits fand ich es auch ein wenig interessant, wie sich die Menschen durchschlagen. Ich habe das vorher noch nie gesehen. Sie kletterten über Zäune, rannten, versteckten sich und das lief alles so schnell ab, dass ich dachte, ich hätte es mir eingebildet. Ständig waren Polizeisirenen zu hören, die auf der Suche nach illegalen Einwanderern waren.

Nach dieser Aktion ging es weiter. Unterwegs nach Lalunda wurde mir immer wieder bewusst, wie sehr die Eurokrise in Griechenland gewütet haben. Unzählige Häuser, die unfertig sind, einfach damit die Griechen nicht so viele Steuern zahlen müssen.

(c) Catas Welt
Auf dem Weg nach Lalunda, konnten wir erstmals die schöne Landschaft Griechenlands betrachten. Überall Berge, was sehr typisch für die Peleponnes ist. Zur Geografie, die Peleponnes sind der äußerste Finger Griechenlands, d. h. wir befinden uns im Süden des Landes.
(c) Catas Welt

(c) Catas Welt

(c) Catas Welt

(c) Catas Welt
Auf all den Bildern sieht man wie die Landschaft Griechenlands aussieht. Mir kam es immer wieder so vor, als würde das griechische Grün mit jedem Kilometer grüner werden.
Die Fahrt verging sehr schnell und ehe wir es uns versahen, waren wir auch schon da. Vorbeigefahren an vielen Olivenbäumen, orthodoxen Kirchen und viel Natur. Wir ließen das Meer, Berge, Straßen und die andere Klasse hinter uns. Und wir fuhren weiter. Nach wenigen Minuten waren auch wir an unserem Ziel angekommen. Es dauerte nicht lange und alle Zimmer waren eingerichtet. Gegen Abend stand zur Debatte noch an den Strand zu fahren, aber ich hatte keine Lust, da ich einfach zu k. o war. Also habe ich mir unsere Herberge genauer angeschaut. (Fotos habe ich allerdings erst später gemacht. Alles zu seiner Zeit :))

Am Samstag nach unserer Ankunft durften wir gleich früh aufstehen. An  diesem Tag standen keine Ausflüge an, so dass wir nur dort vor Ort waren. Ich sprach von einer Kunstfahrt, also musste Kunst her. Und wie konnte man das besser machen, als auf einen Marmorstein einzuschlagen? Gar nicht :D Also hat sich jeder seinen passenden Stein ausgesucht und los ging es. Nach einer kurzen Einführung flogen die ersten Marmorstücke. Denn unsere Aufgabe war, eine beliebige Form aus dem Stein zu arbeiten.  Die fertigen Steine zeige ich Euch erst ganz zum Schluss :D
Unser Samstag bestand also nur aus Steinhauen, Mittagessen, dann Strand und dann bis zum Abend wieder Steinhauen. Mein persönliches Highlight an dem Tag, war definitiv das Meer ^^ Es ist der Wahnsinn!!!! Das Wasser so angenehm warm und die Farbe ist sowieso WOW! Ich kannte das Mittelmeer schon vorher, aber es ist jedes Mal wieder ein neues Erlebnis :)

(c) Catas Welt

(c) Catas Welt
Unser erster Tag in Griechenland ging sehr schnell vorbei - so wie die anderen Tage übrigens auch. Den Abend haben wir zum Einen auf Hollywoodschaukeln und zum Anderen am Pool verbracht. Wisst Ihr wie toll das ist, wenn man abends am Pool liegt, abschaltet und nur in den Sternenhimmel schaut? Es ist ein unglaubliches Gefühl. Man kann einfach wunderbar nachdenken ^^

Der Sonntag war für mich der einerseits anstrengendste aber auch tollste Tag auf der ganzen Fahrt. Was? Wie? Warum? Das erzähle ich Euch jetzt ;)

Wir alle hatten gehofft an dem Tag irgendwie ausschlafen zu können. Und es war eine Wohltat bis halb neun zu schlafen (oder war es acht? Naja irgendwie so in dem Dreh). Nachdem wir unser Lunchpaket und Trinken eingepackt haben, ging es auch schon los. Alle im Bus? Na dann geht es los. Wir fuhren durch wunderschöne Landschaften: Berge, wohin das Auge reicht! Wenn ich ehrlich bin, finde ich Berge etwas langweilig, aber diese waren es merkwürdiger Weise nicht :D Ich habe gefühlte 200 Bilder nur von Bergen gemacht o.O Vielleicht waren es auch nur 20, ist ja fast das Gleiche.
Jedenfalls hielten wir dann an einem Parkplatz. Als alle ausgestiegen waren, entdeckten wir ein großes Zelt. Was sich darunter versteckte, das erfuhren wir bald.

 
(c) Catas Welt




Bevor wir den Innenraum betrachten konnten, schnell noch ein paar Fotos von dem Gelände ;)

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Und dann ging es rein. Der Apollotempel. Die Säulen, die das ganze Gebäude umgaben, waren gewaltig o.O Da staunte ich nicht schlecht. Wenn ich mich recht erinnere sind es insgesamt 38 Säulen.

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Ihr fragt Euch wahrscheinlich, warum der Tempel unter einem Zelt ist. Es ist so, dass der Tempel schon ein paar Tage auf dem Buckel hat und somit schon viele unterschiedliche Wetterlagen erlebt hatte. Durch ein kräftiges Erdbeben, waren viele Teile des Apollotempels zerstört. Allmählich wird der Tempel wieder restauriert. Vieles ist jedoch so kaputt, dass diese draußen vor dem Tempel liegen. Und damit das Gebäude nicht noch mehr zerstört wird, dient das Zelt mehr oder weniger zum Schutz

(c) Catas Welt
Außerhalb der Anlage waren einige Trümmerstücke zu sehen, die ich natürlich ebenfalls fotografiert habe ;)

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Und hier noch ein Bild von der atemberaubenden Landschaft o.O

(c) Catas Welt

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Nach unserem Ausflug im Apollotempel ging es weiter. Quer durch die Landschaft. Unser nächstes Ziel, war nämlich ein großer Wasserfall. Uns war aber zu dem Zeitpunkt noch nicht klar, dass der Weg dorthin, alles andere als leicht wird. Bevor wir jedoch dort ankamen, fuhren wir an einer Quelle ran, bei der es das beste Wasser gab, was ich je getrunken habe. Es war so klar und so frisch und so anders. Unser Busfahrer meinte, es sei das beste in ganz Griechenland :D

(c) Catas Welt


Nach der kurzen Pause ging es weiter. Aber wenige Minuten später hielten wir wieder an. Denn ab da war Fußmarsch angesagt. Noch voller Energie, begannen wir, den uns noch unbekannten Weg zu laufen. Anfangs war das Wandern kein Problem, zwar waren ab und an Dornen im Weg oder irgendwelche große Steine, aber das war für uns nicht die Hürde. Bald schon erreichten wir alte Grabstätten, die mich irgendwie total fasziniert haben. Und sie waren nicht vor mir sicher und Knips, schon waren sie im Kasten...

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Und weiter ging es. Aber es dauerte nicht lange und ich fand den größten Kaktus, den ich je in meinem Leben gesehen habe. Absolut Wahnsinn

(c) Catas Welt

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Der Weg wurde immer holpriger und manchmal mussten wir im Gänsemarsch laufen, da der Weg zu schmal wurde. An einigen Stellen war es sogar so eng, dass die Füße gerade so nebeneinander passten. Wohlgemerkt, auf der einen Seite eine Felswand und auf der anderen Seite, nun ja, ging es recht steil nach unten.

(c) Catas Welt

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Uns war klar, dass sich der Wasserfall weiter unten befinden sollte, aber wir waren noch ziemlich weit oben. Und allmählich ging es tatsächlich bergab. Kurven, Kanten, Ecken, Sträucher, lockere Steine und Äste, die einem ständig im Gesicht hingen, so gestaltete sich ungefähr der Weg. Einmal den faszinierenden Ausblick genießen, ein wenig Bergsalbei mitnehmen und weiter geht es.

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Nun war es nicht mehr so weit. Denn den Wasserfall konnte man schön rauschen hören. Der Weg ging weiter nach unten. Links von uns fielen die Felswände steil ab und rechts von uns, gab es nichts zum Festhalten. Hätte es ein stabiles Geländer gegeben, wäre es vielleicht nicht ganz so anstrengend geworden. Und dann war es so weit. Der Wasserfall kam in Sicht!!!

(c) Catas Welt
Ja, die ersten waren schon im Wasser :D Und es dauerte nicht lange und auch die letzten hatten ihr Ziel erreicht. Dumm nur, dass ich mich irgendwie noch umziehen musste. Das ist alles andere als leicht, wenn man höchsten steile Felswände zur Auswahl hatte :D Nach mühsamen und abenteuerlichen Umziehen bin auch ich ins Wasser. Und es war sooo dermaßen kalt :O Gefühlte 12 °C und das ist sehr kalt, wenn man sich überlegt, dass die Lufttemperatur bei ungefähr 30°C lag. Aber das schreckte mich nicht ab. Denn es war so angenehm und so klar.

Nach einem etwas komplizierten Weg weiter nach oben - den man bitte nicht barfuß angehen soll und schon gar nicht, wenn man ohne Brille blind wie ein Maulwurf ist - erreichten wir den großen Wasserfall. Eigentlich ist es einer, der sich so ein bisschen stufenartig nach unten absetzt. Ich sage Euch, es ist so ein unglaubliches Erlebnis gewesen.

(c) Catas Welt

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Natürlich badeten wir auch dort. Es war so ein unbeschreibliches Gefühl, besonders, wenn man direkt unter dem Wasserfall steht. So wunderschön ^^

(c) Catas Welt

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Das war ein Erlebnis, welches mir keiner nehmen kann. Ich kam mir vor wie in einem Traum. Vielleicht denkt ihr jetzt, dass ich albern werde, aber es war wirklich so. Eine grandiose, unfassbar tolle Erfahrung!!!

Man soll immer dann aufhören, wenn es am schönsten ist oder? Leider war unser Aufenthalt am Wasserfall zu schnell vorbei und wir mussten den Rücktritt antreten. Ein letztes Bild von dem Fallenden und Rauschenden Wasser und wir kehrten langsam zurück.

(c) Catas Welt

Zurück hatten wir die Wahl zwischem dem gleichen Weg, den wir gekommen waren oder aber einen Weg ohne vieler Steine, aber dafür in der prallen Sonne. Wir entschieden uns für den zweiten. Nach oben in der Nachmittagshitze zu laufen ist nicht zu empfehlen, besonders dann, wenn das Wasser allmählich zur Neige geht. Da war Zusammenhalt angesagt.
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Das war also ein etwas langer tag und das war nur das Wochenende o.O Der nächte Teil kommt am Donnerstag, also bleibt gespannt :)
Und bis dahin, Alles Liebe, Caterina

0 Meine Kunstfahrt in Griechenland :) - Griechenland wir kommen!!! (Teil 1)

Halli Hallo ihr lieben Menschen da draußen :)

jetzt endlich komme ich dazu euch zu erzählen, wie meine Fahrt eigentlich war. Damit alle auf dem selben Stand sind: Ich war vom 10.-24.09 abwesend. Und zwar zwei Wochen in Griechenland *-* Das war unsere Kunst/ bzw. Abschlussfahrt. Ich bin jetzt 12. Klasse und mache dieses Jahr meinen erweiterten Realschulabschluss ;) Und an meiner Schule gehört es dazu eine zweiwöchige Kunstfahrt zu machen.

In einem Satz kann ich die Fahrt so zusammenfassen: Es war so genial!!!

ABER, ich erzähle Euch jetzt ein wenig über die Fahrt und zeige euch natürlich einige viele Bilder :D Da der Beitrag zu lang wird, teile ich ihn, vermutlich in zwei wenn nicht so gar in drei Teile :)

 los geht es!!!

Wir sind am 10.09. gegen 9 Uhr von Magdeburg mit den Zug losgefahren; unser erstes Ziel war Erfurt. Nach etwa vierzig Minuten Aufenthalt fuhren wir weiter nach Würzburg. Dort hatten wir wieder sehr viel Zeit zum Umsteigen und unser Zug nach Heilbronn wartete schon auf uns. Als wir in Heilbronn waren, waren wir noch lange nicht da... Denn von Heilbronn ging es weiter nach Ulm, wo wir erst gegen 21 Uhr da waren. Warum Ulm? Das ist ganz einfach zu erklären, in Ulm sind wir mit einer anderen Klasse, die aus der Nähe von Hambrug kamen, mit dem Bus gefahren, da es günstiger ist, wenn zwei Klassen zusammenfahren. Selbstverständlich hatten wir in Ulm zwei Stunden Zeit, ehe es weiterging, denn unser Bus nach Italien fuhr erst gegen 23 Uhr los. Tja, wie konnte man die Zeit am besten totschlagen? Indem man sich die Innenstadt von Ulm anschaut. Und das haben wir auch getan.

(c) Catas Welt
Endlich war es so weit und wir konnten unser Gepäck im Reisebus unterbringen. Wir waren schon so gut wie abfahrbereit, aber leider hatte die andere Klasse Verspätung und wir konnten erst gegen 23:30 Uhr weiter bzw. losfahren. Die Müdigkeit machte sich schnell bemerkbar und es wurde rasch still im Bus. Über Nacht fuhren wir nach Italien! Obwohl uns die Müdigkeit so übermannt hatte, konnte man einfach nicht schlafen. 1. war es unbequem und 2. war es noch unbequemer, wenn man versucht hat, sich anders hinzusetzten.... Gegen zwei Uhr morgens erreichten wir eine Raststätte. Ich war ziemlich genervt, weil ich endlich einschlafen konnte und dann wieder wach war... :( Wir befanden uns schon in Österreich und passierten bald darauf den Brenner, der uns nach Italien brachte. Einige schreckliche Stunden später - etwa sieben Uhr - befanden wir uns schon in Norditalien. Das Wetter war "super". Es war saukalt und natürlich regnete es....Ich war sowieso schon schlecht drauf, da ich so gut wie gar nicht geschlafen habe, vielleicht nur 3 1/2 Stunden oder so und das Wetter ließ meine Stimmung auch nicht nach oben wandern.
Nach einer halbstündigen Pause ging es weiter... Das Mittelmeer war schon von Weitem zu sehen und es begleitete uns... Der Himmel gefiel mir gar nicht...

(c) Catas Welt
Irgendwo hinten im Horizont befindet sich Griechenland. Also es ist nicht mehr weit :D Langsam kehrte die gute Laune wieder zurück. Nach einem kurzen Stopp bei Lidl (oder war es Aldi? Ich weiß es nicht mehr so genau...) fuhren wir zum Hafen Anconas, denn da würden wir mit der Fähre übersetzten, und würden griechischen Boden am Freitag, den 12.09. gegen 15 Uhr erreichen. Wir näherten uns allmählich der Fähre. Aber vor uns war eine lange Schlange zu sehen... Also warten...

(c) Catas Welt
(c) Catas Welt
Jetzt hieß es: Schnappt Euer Handgepäck (Schlafsack, Isomatte und so weiter) und auf geht es!!!Also mussten wir raus in den Regen, es war total kalt. Ihr ahnt nicht, wie schnell wir auf dem Schiff waren :D Nach kurzem Durchwinken, und einer freundlichen Begrüßung betraten wir die Fähre etwa gegen 12 Uhr. Eine große Rolltreppe brachte uns nach oben. Und dann hieß es Treppen steigen. Ich glaube wir kamen auf Deck 5 an und mussten zu Deck 10 oder so... Auf jeden Fall suchten wir uns dann einen Platz zum Schlafen. Wir hatten nur Bänke und Tische zur Verfügung... Meine Müdigkeit war wie weggeblasen. Und wir erkundigten das Schiff. Nobel, nobel :D Hier sollten wir also die nächsten 23 h verbringen. Aber bevor wir losfahren konnten, mussten wir noch drei Stunden fahren, da dass Schiff erst gegen 15 Uhr ablegen sollte. Die Erkundung war schnell abgeschlossen und wir suchten eine neue Beschäftigung. Uno spielen? Jawohl. Also spielten wir Uno, aber das war uns schnell zu langweilig und wir spielten etwas anderes: Scharade war dran. (Es gibt zwei Teams - oder drei, je nachdem wieviele mitspielen - jeder Mitspieler schreibt einige Begriffe auf kleinen Zettel. Diese werden in einem Behälter - Hut; Schale oder was auch immer - gegeben. Nun muss einer aus dem Team einen Zettel ziehen und pantomimisch darstellen und die anderen müssen es erraten. Das Team hat eine Minute Zeit so viele Begriffe wie möglich zu erraten. Welches Team am Ende am meisten erraten hat, hat gewonnen.) Dieses Spiel ist absolut herrlich und die Zeit vergeht auch sehr schnell :D

Nun waren wir schon eine Weile unterwegs und die Sonne ging langsam unter. Natürlich habe ich auch ein Foto davon gemacht :D

(c) Catas Welt
Wir saßen abends noch ganz lange auf dem Deck, haben geredet und die Sterne beobachtet. Wir hatten das Glück, eine Sternklare Nacht zu haben. Das blieb aber nicht lange, denn schon bald, zog ein Sturm auf. Von weitem haben wir schon die Blitze gesehen. Ein unglaubliches Schauspiel. Leider konnte ich kein Bild von denen machen, aber das war trotzdem ein richtig cooles Gewitter. Wir saßen sehr lange draußen, haben Musik gehört, gesungen und geredet. Da konnte man irgendwie alles vergessen ^^
Ich habe mich dennoch schon sehr früh schlafen gelegt, damit ich wenigstens noch ein wenig Schlaf bekomme. Es dauerte nicht lange und ich war schon im Land der Träume. Und ich habe durchgeschlafen :) Somit habe ich auch von dem Unwetter, welches uns die Nacht noch einholte nichts mitbekommen. Ich erfuhr am nächsten Tag, dass es anscheinend richtig schlimm war. Manno, das hätte ich zu gerne gesehen :D

Kurze Zeit später, ungefähr gegen um 8 Uhr erreichten wir griechische Inseln. Natürlich waren diese nicht unser Ziel, aber es zeigte uns, dass es nicht mehr so lange dauern kann.

(c) Catas Welt

(c) Catas Welt
Der Himmel klärte sich allmählich auf und wir erreichten unseren ersten Halt. Irgendeine griechische Hafenstadt, deren Namen ich mir entweder nicht gemerkt habe oder nicht erfuhr, welche Stadt das war :D Der Lausprecher, der direkt an unserem Schlafplatz war, verkündigte, dass wir dort eine Stunde Aufenthalt hatten. Wir schnappten uns Stühle und setzten uns auf das Deck, denn Griechenland begrüßte uns mit warmen Temperaturen...

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Nach etwa einer Stunde ging es weiter. Ich hatte genug Sonne getankt und habe mich wieder reingelegt und geschlafen. Als ich wieder wach war, waren wir ungefähr fünf, sechs Leute, die da geschlafen hatten. Sehr amüsant und ich habe weiter geschlafen :)
Nach dem kleinen Nickerchen, dauerte es nicht mehr so lange, bis wir in Patres unserer Zielstadt waren.

Und siehe da. Wir kamen an. Patres begrüßte uns mit viel Sonne, blauem Himmel und klarer Luft. Alle standen wir auf dem Deck und freuten uns über die baldige Ankunft. Ganz langsam fuhr die Fähre an Land.

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Die Freude war riesig. Schnell packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren mit der Rolltreppe nach unten. Wir waren in Griechenland!!! - Ende Teil 1 -
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Ich merke gerade, dass der Beitrag doch etwas länger geworden ist, als ich dachte. Okay. Dann bereite ich mal die nächsten Beiträge vor, weil der erste handelt ja nur von der Ankunft :D Denn ich habe noch gaaaanz viieeeel zu erzählen :D Also bleibt dran ;)

Alles Liebe, Caterina

1 Rezension: Ich kam mit dem Wüstenwind von Michaela und Elaine DePrince


Infos zum Buch
Titel: Ich kam mit dem Wüstenwind
Autor: Michaela und Elaine DePrince
Verlag: cbt
Seiten: 272
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-570-16324-5
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"Ich war nicht nur ein Glückspilz, mir war auch noch zu allem Überfluss eine gute Portion Zuversicht und Optimismus  in die Wiege gelegt worden. Nur die Hoffnung hatte mich in Afrika am Leben gehalten, trotz allem Hunger und Elends. Und die Hoffnung  gab mir den Mut zu träumen und meine Träume zu verwirklichen. Ja, doch - Hoffnung konnte ich geben." S 265

 

Klappentext 

Die wahre Lebensgeschichte einer Top-Ballerina
Sie ist 19 und erzählt davon, dass Träume wahr werden können. Michaela DePrince wächst im kriegszerrütteten Sierra Leone in einem Waisenhaus auf. Sie ist dort »Nummer 27«, wegen der Flecken auf ihrer Haut geächtet als »Teufelskind«. Als sie mit vier ein vergilbtes Magazincover mit dem Bild einer Ballerina findet, gibt es ihr Hoffnung: Sie will so werden wie diese strahlende Frau im Tutu. Dann wird sie überraschend in die USA adoptiert, wächst behütet und geliebt auf. Mit fünf erhält sie erste Ballettstunden, später Stipendien für die renommiertesten Ballettschulen der USA. Mit dem Dokumentarfilm »First Position« tanzt sie sich 2012 in die Herzen der Menschen – und zählt heute zu den Top-Nachwuchsballerinas der Welt. Mit farbigen Fotos im Innenteil.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Das Cover dieses Romans ist sehr schlicht und einfach gehalten, sagt aber dennoch das Wesentliche aus. Die Silhouette einer Stadt im unteren Teil des Covers und die Tänzerin im oberen Teil harmonieren sehr gut zueinander. Der Titel klang sehr vielversprechend und machte mich neugierig. Genauso der Klappentext konnte mich überzeugen das Buch zu lesen

Einstieg: Das Buch beginnt  mit einem kurzen aussagekräftigen Prolog, der sehr gut in die Thematik einleitet. Die Protagonistin Michaela steht vor einen sehr großen Auftritt, einen Auftritt, den sie nie für möglich gehalten hätte. Jedoch die ersten Kapitel nach dem Prolog, zeigten mir ihre schwere Kindheit. Ich wurde mit der Armut und der Gewalt die in Westafrika herrscht konfrontiert und erfuhr, dass der Weg zur Primaballerina sehr lang und erschwerlich sein würde. Die ersten Kapitel zeigten mir zwei verschiedene Welten, die wie ich später erfuhr zu einer wurden. Das Buch konnte mich sehr schnell fesseln und ich befand mich mitten im Leben der Michaela DePrince.

Charaktere: Das Buch wird aus der weiblichen Protagonistin Michaela DePrince geschrieben. Durch diese Sicht konnte ich mich sehr schnell mit ihr verbinden. Ich konnte mich rasch in sie hineinversetzten. Michaela hatte eine sehr schwere Kindheit, die mir immer wieder vor Augen geführt wurde. Krieg, Gewalt und Armut prägten ihre frühen Jahre. Schon sehr früh war ihr größter Traum eine große Tänzerin zu werden. Durch ihre Erzählweise musste ich feststellen, dass dies ein sehr langer und intensiver Weg ist. Diese Figur zeigte mir, dass es sich lohnt für seine Träume zu kämpfen und durch diese Einstellung schloss ich sie noch mehr ins Herz. Ich begleitete Michaela durch das arme Afrika, bis hin zum reichen Amerika, in dem sie ihren Traum in Erfüllung gehen ließ.

Handlung: In diesem Buch beschreibt die Autorin gemeinsam mit ihrer Mutter ihr Leben. Die junge Protagonistin wuchs unter schrecklichen Bedingungen auf. Durch den Krieg und dessen Folgen verlor sie ihre Eltern sehr früh und lebte fortan in Waisenhäusern. Unter qualvollen Bedingungen wuchs sie heran und immer wieder erlebte sie die fürchterlichen und grausamen Taten, die der Krieg mit sich brachte. Durch einen für Michaela bedeutenden Fund entstand der Traum eine Ballerina zu werden. Bis ihr der Traum in Amerika ermöglicht wird.

Schreibstil: Durch den aussagekräftigen Schreibstil der beiden Frauen, entstand eine interessante aber auch erschreckende Autobiografie. Die Beschreibungen ermöglichten mir einen besseren Blick auf Afrika werfen zu können. Dieses Buch zeigte mir immer wieder, dass es unglaublich wichtig ist, seine Wünsche und Träume niemals loszulassen. Denn man muss nur kämpfen, um an sein Ziel zu kommen. Das zeigte mir Michaela immer wieder. Der Schreibstil schaffte es, einen Blick in das Leben einer dunkelhäutigen Tänzerin zu schauen.

Mein Urteil 

Dieses Buch ist meine erste Biografie gewesen. Es ist sehr vielfältig, auch brutal und erschreckend geschrieben. Und das ist das Besondere an diesem Buch. Das Mutter-Tochtergespann konnte mich schnell fesseln und ich wurde ein Teil der Geschichte. Ich konnte Michaela auf ihren langen weiten Weg begleiten, habe nun ein wenig mehr über das Ballett erfahren und lernte beim Lesen, dass man sein Ziel niemals aus den Augen lassen soll. Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Da ich vom Tanzen nicht so viel verstehe und das Buch vor allem vom Tanzen handelt konnte es mich nicht sonderlich begeistern. Einfach weil mich das Thema nicht sonderlich interessiert. Aber dennoch war es für mich ein schöner Einblick in diese Szene. 
Ich vergebe 3 von 5 Welten









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0 Rezension: Breathe - Flucht nach Sequoia 2 von Sarah Crossan

Infos zum Buch
Titel: Breathe - Flucht nach Sequoia 2
Autor: Sarah Crossan
Verlag: dtv
Seiten: 368
Reihe: 2/2
ISBN: 978-3-423-76079-9
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"Ich setzte mich auf ihre Brust, beiße mir von innen auf die Wangen, stopfe mit den Fingerspitzen den hervorstehenden Knochen wieder zurück und schiebe die Haut darüber. Sie brüllt und windet sich und fällt endlich in Ohnmacht." S. 72, Bea
  Hierbei handelt es sich um den 2. Band der "Breathe-Dilogie"

~Rezension Band 1~

Klappentext 

Der Kampf gegen BREATHE geht weiter: Nach der Zerstörung des Rebellenhains fliehen Quinn und Bea ins Ödland - und werden erneut getrennt. Auf der Suche nach Unterstützung schlägt Quinn sich heimlich nach Sequoia durch. Aber als er erkennt, was die Rebellen dort wirklich vorhaben, weiß er, dass Bea in höchster Gefahr schwebt - und dass nur er sie retten kann.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Das Buch ist sehr ähnlich wie sein Vorgänger gestaltet. Dennoch finde ich, dass es sehr passend gehalten ist. Da mir Band eins so gut gefallen hat, war für mich eigentlich klar, dass ich auch den zweiten Teil lesen will. Obwohl ich mit dieser Aussage an dieses Buch gegangen bin, machte mich der Klappentext doch irgendwie neugierig. Der Titel ist passend zum Buch gewählt und verrät auch schon, wo hin das Buch geht.

Einstieg: Das Buch beginnt genau dort, wo Band eins endete. Der Entschluss nach Sequoia zu fliehen stand schon am Ende des ersten Teils fest. In Breathe - Flucht nach Sequoia befand ich mich zunächst mit der rebellischen Alina auf dem Weg nach Sequoia. Die Autorin scheut sich nicht vor Gewalt und Schockierenden Szenen, denn sofort bekam ich diese zu spüren. Nach nicht einmal drei Seiten war ich wieder ein Teil der dystopischen Welt von Sarah Crossan, wobei mir der Einstieg etwas schwer fiel, da der erste Teil doch schon eine Weile zurücklag.
"Wir sind doch alle gefangen. gefangen in der Kuppel, gefangen auf dieser Rieseninsel. Ist doch überall das Gleiche." S 135, Oscar
Charaktere: Das Buch wird ebenso wie sein Vorgänger aus der Sicht von Alina, Quinn und Bea erzählt. Jedoch kommt eine weitere Person hinzu, die im ersten Teil nur eine Nebenfigur war. Diese Umstellung fiel mir sehr schwer und ich verlor rasch den Überblick. Mit Bea und Quinn hatte ich mich schon im 1. Band prima verstanden. Beide zeigten in diesem Buch eine Seite, die sie zuvor nur ganz wenig zeigten. Überlebenswillen und bewunderswerter Mut machten diese Figuren zu einem starken Team. Beide erleben diese Geschichte in verschiedenen Positionen, so dass ich sie selten gemeinsam erleben konnte. Unabhängig voneinander machen sie einiges durch und das macht sie noch stärker, als sie es in "Breathe - Gefangen unter Glas" waren. Auch Alina zeigte sich in diesem Buch von ihrer besten Seite und ich konnte mich endlich mit ihr verbinden. Jedoch hatte ich mit Oscar meine Probleme, die sich durch das ganze Buch zogen. Ich konnte mich einfach nicht mit ihm verbinden. Zusätzlich waren seine Kapitel verhältmismäßig zu kurz, so dass ich mich nicht bzw. kaum in ihn hineinversetzen konnte. Die Autorin hätte keine vier Personen nehmen sollen, denn so hatte keine der Charaktere genügend Zeit sich komplett zu entfalten, das fand ich sehr schade. Der Personenwechsel war einfach zu häufig. ABER dennoch schaffte es die Autorin, dass ich die Figuren weitesgehend ins Herz schließen konnte und das Abenteuer ihres Lebens miterleben konnte.
"Du hast dir dein Leben selbst ausgesucht. Versuch nicht, uns alle mit runterzuziehen." Ein weiteres Fenster muss daran glauben und ein Schraubenzieher landet auf dem Sofa. "Was passiert da? Die Welt spielt ja völlig verrückt?"Ich ziehe sie hoch. "Die Welt ändert sich, sonst nichts. Und du musst dich mit ihr verändern." S. 331, Quinn
Handlung: Vom ersten Teil war ich sehr begeistert, auch von der Idee, die dahinter stand. Ich war sehr neugierig, wie die Autorin ihre Idee weiterspinnen ließ. Die Handlung begann schon vom Anfang an spannend und die Autorin zeigte mir im Laufe der Geschichte, dass sie im zweiten Band zeigt, was in ihr steckt. Während sie sich im ersten Band zurückhielt, was die Gewalt und Brutalität anging, so schreckt sie im zweiten Band nicht davor zurück. Das Buch ist brutaler, als sein Vorgänger und es wird mit jedem Kapitel spannender. So weit, dass sich die Ereignisse überschlagen und die Situation ziemlich brenzlig wird. Die Spannung baut sich im Laufe der Story immer mehr auf, so dass ich ahnte, es endet irgendwann. Aber Sarah Crossan zeigt besonders zum Ende noch einmal, was in ihr steckt und sie lässt den Doppelband rund um Bea, Quinn und Bea sehr überraschend, unerwartet und ruckartig enden.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin konnte mich im ersten Teil vollkommen überzeugen. Daher wusste ich, was in der Autorin steckt. jedoch konnte sie mich in diesem Buch mit ihrem Schreibstil erneut überraschen und begeistern. Die Beschreibungen um die eigentliche Geschichte, waren Aussagekräftig und sehr gut. Ich konnte mir die Umgebung und die Geschehnisse genau vorstellen und war ein Teil dieser Welt. Leider kam die Autorin stellenweise nicht an die starke Ausarbeitungen der Figuren, die im ersten Band herrschten ran. Sie hatten nicht genug Gelegenheit, sich vollends zu entwickeln, was ich sehr schade fand. Allerdings gefiel mir die Weiterführung des Buches sehr gut. Ich konnte einen intensiveren Blick in ihre Welt erhaschen.

Mein Urteil

Mit diesem Buch ist wieder einmal eine Reihe beendet. Die Welt von Breathe nimmt in diesem Band eine überraschende Wendung, die mich begeistern konnte. An Spannung fehlte in diesem Buch nichts, denn Sarah Crossan baute sie immer wieder ein, so dass das Buch nicht langweilig wurde, sondern mitreißend und teilweise auch Atem beraubend. Leider konnten sich nicht alle Figuren so entwickeln, wie ich es mir erhofft habe. Die Wechsel, ließen mich oft verwirrt zurück. ich finde es gut, dass Bücher aus mehr als einer Sicht geschrieben ist, denn somit bekommt mman ein besseres Bild von den Figuren, aber vier sind einfach zu viel. Trotz allem, bin ich damit zufrieden, diese Bücher gelesen zu haben, denn die Handlung ist wirklich gut. ich vergebe 4 von 5 Welten!










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