0 Buchvorstellung: Gegen die Angst

Ich habe in der letzten Zeit ein wunderbares Buch gelesen und möchte es Euch unbedingt kurz vorstellen.
Es handelt sich um das Buch "Gegen die Angst"

Ich war vor einigen Wochen in unserer Bibliothek und hielt Ausschau nach tollen Büchern. Meine Freundin fand dieses Buch zufällig. Sofort fragte sie mich, ob ich das mal lesen will, da es eine Bloggerin mehr oder weniger geschrieben hat. Und ich sagte, ja klar warum nicht.

Worum geht es eigentlich?


"Gegen die Angst - Face your fear. Accept your war" ist ein Buch über ein Mädchen. Regine bekommt die Diagnose, dass sie Blutkrebs, Leukämie, hat. In ihrem Blog, Face your fear, beschreibt sie das Leben einer 17-jährigen Krebskranken. Während ihre Freunde planen, was sie an ihrem 18. Geburtstag machen, muss Regine mit der ANgst leben ihren 18. Geburtstag gar nicht mehr erleben zu können. Immer mehr Menschen lesen ihren Blog. Durch ihre wunderbare Schreibart, kann man mit ihr durch Höhen und Tiefen gehen. Viele Leute fühlen mit ihr und versuchen ihr in jeglicher Art zu helfen. Letztendlich verliert Regine den 15 monatigen Kampf gegen den Krebs.

Für Regine, geht aber nicht die Welt unter, zumindest noch nicht. Gemeinsam mit ihrer Freundin erlebt sie viele Festivals, ist auf zahlreichen Konzerten dabei und selbst eine Hubschrauberflug ist mit dabei. All dies und ihre Gefühle, Gedanken, Gedichte und zahlreiche Fotos schmücken ihren Blog.


Einschätzung

Das Buch ist großartig!!! In kleinen Beiträgen lässt sich das Buch sehr schnell lesen. Teilweise musste ich echt schlucken, weil das, was ich gelesen habe, nicht immer leicht zu verstehen war. Immer wieder musste ich mir klarmachen, dass das was Regine Tag für Tag fühlen musste, einfach gruasam ist.

Am Ende des Buches musste ich so sehr weinen, wie es selten vorkommt. Aber nicht, das Regine gestorben ist, zumindest war das nicht der Hauptgrund. Sondern ich fand es einfach so mitfühlend, wie ihre Leser ihren Tod verkraften mussten. Viele schreibten, das sie lieber mit ihr getauscht hätten, nur damit sie den Schmerz nicht ertragen muss.




4 Von einem Holzhaufen zum Stuhl???

Kurz zur Einleitung.
In der 10. Klasse haben die Schüler an unserer Schule die Gelegenheit einen eigenen Stuhl zu bauen, auf denen sie dann im nächsten Jahr sitzen dürfen. Dieses Schuljahr waren wir, meine Klasse und ich an der Reihe.


Angefangen hat das Projekt mit viel Holz, an dem man nicht erkennen konnte, was daraus mal werden soll.
(c) Catas Welt

Schritt für Schritt, nahm der Holzhaufen langsam Gestalt an.

Nach vielen, Messen, Sägen, Schleifen, Nachmessen, Nachsägen, Ausbessern und schließlich Leimen entstand ganz allmählich ein Stuhl.

(c) Catas Welt




und dann kam das Streichen, was mir persönlich am meisten Spaß gemacht hat. Ich habe mich für die Farben Beige und Dunkelblau entschieden. Den Kontrast der beiden Farben fand ich total schön.
Ich liebe Rosen, aus diesem Grund wurden sie eins mit dem Stuhl. Ich finde der Stuhl ist mir gut gelungen. Was meint Ihr?



(c) Catas Welt





Das wars von mir. Auf einer öffentlichen Präsentation an unserer Schule, werde ich den Stuhl zeigen und ein wenig dazu erzählen :)




0 Ich habe wieder ein wenig herumgebastelt....

Heute war die Seite "Meine Gallerie" dran. Ihr ging es an den Kragen.

Ich habe festgestellt, dass man sich ziemlich den Wolf scrollt, um sich alle Fotos anzuschauen. Genau aus diesem Grund habe ich beschlossen, wie ich es schon bei "Bücherliste" gemacht habe, einzelne Seiten zu nehmen, die auf "Meine Gallerie" verlinkt sind.

Und zwar sind das die Seiten "Meine Zeichnungen", "Meine Heimat", Urlaubsfotos 2012, Kroatien 2011 und Segeln 2013. (Die Reihenfolge stimmt jetzt evtl nicht, aber das ist nicht schlimm) So kann man einfach, um sich die Bilder anzuschauen auf den verlinkten Text klicken und schon hat man die, die man haben will (man schreib ich das kompliziert ^^)

Bis jetzt sind nur auf dem Seiten "Meine Zeichnungen" und "Segeln 2013" Fotos enthalten. Ich werde Euch dann mitteilen, wenn auch auf den anderen die Fotos da sind.


Das ganze mag zwar für den einen oder anderen etwas kompliziert erscheinen, deswegen hier der Link, wo ihr klicken könnt, was das Zeug hält. :D Bevor ich noch irgendwas merkwürdiges sage, was ja schon der Fall ist, verabschiede ich mich.











P. S mir ist gerade aufgefallen dass ich den Link total vergessen habe. mann war ich vielleicht durch den Wind. Dann reich ich ihn jetzt nach Herumgebastel

0 KW 23 Diese Woche

Eigentlich habe ich ja gestern schon mehr oder weniger erzählt wie meine Woche war, aber ich möchte es noch einmal kurz zusammenfassen. Außerdem hatte ich seit glaube 2 Wochen kein richtigen Wochenpost geschrieben. Genau aus diesem Grund fasse ich meine letzten Tage noch mal zusammen.

Also...

Diese Woche....

... habe ich - wie ihr sicherlich wisst - die Woche in Holland verbracht.

... war ich 5 Tage auf diesem Schiff.
(c) Catas Welt





... war die beste und schönste Woche in diesem Jahr


... wurden wir hier in Magdeburg von dem schlimmsten Hochwasser in der Geschichte Magdeburgs erfasst. Und das Wasser steigt weiter. So sehen Teile von unserer Stadt aus.
(c) Catas Welt

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ich hoffe es legt sich wieder. :/

... habe ich gerade erfahren, dass morgen für ganz Magdeburg keine Schule ist, da sie viele Leute für die Erhaltung der Deiche brauchen.

... habe ich mir einen ordentlichen Sonnenbrand geholt. Und jetzt pellt sich die Haut. ganz toll

.. habe ich 1 1/2 Bücher gelesen.

 Das Buch ist einfach genial und von der allerersten Seite unglaublich spannend. Ein Muss für Alle die Spannung und viel Gefühl lieben.
Ich habe es so gut wie verschlungen und kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen.

Das Buch habe ich angefangen und leider noch nicht geschafft und es wird noch spannender. Ich fand ja schon die Geschichte im Labyrinth genial, aber die ist gleich doppelt so gut. Ich will nicht länger warten.








... haben wir - also meine Klasse und ich - so oft UNo wie noch nie gespielt. Ich kann das Spiel echt nicht mehr sehen. o.O

... habe ich viel erlebt. Und viele Kommentare bekommen. Diese Woche waren es allein 7 Stück. :) Das lässt doch ein Bloggerherz höher schlagen.

Das wars von mir.


6 Unterwegs auf dem Meer!!!!

Es war der Wahnsinn!!! Eigentlich ist damit schon alles gesagt. Aber ich möchte Euch unbedingt erzählen wie es war! Ich muss sehen wie lang der Beitrag wird, wenn er zu lang ist, dann muss ich ihn in zwei Teile teilen.

Tag 1

Ich war schon die ganze Zeit total hibbelig, so wie es immer bei mir ist, wenn ich ein paar Tage verreise. Andauernd stellte ich mir die Frage, ob ich wirklich alles hatte. 
Punkt 14 Uhr starteten wir von unserer Schule mit sage und schreibe 14°C. Wir waren alle total aufgeregt und die Stimmung war sehr heiter. Nun würden fast 9 Stunden Fahrt vor uns liegen.


(c) Catas Welt
Die erste Zeit haben wir noch viel zu erzählen und es ging sehr lustig im Bus umher. Nicht mal 45 Minuten später standen wir im Stau, der sich aber zum Glück nach wenigen Minuten aufgelöst hatte.
Wenn man nichts dabei hat, um sich die Zeit zu vertreiben, ist es echt öde. Mit Keksen, Äpfeln, Brötchen und viel Lesestoff hab ich die Fahrt gut überstanden.


"Time of my Life" hat uns ein kleines Stück begleitet.

Ganz langsam schob sich die Sonne durch die Wolken und der Himmel wurde klarer. Jeder ist in sich gezogen, die einen hören Musik, lesen oder schlafen.
Nikki (ein Mitschüler, der in unserer Schulband tätig ist) spielt Minigitarre - mir fällt der Name einfach nicht ein.
Nach einer längeren Pause geht es weiter und wir fahren durch nach Holland. Stadt, Land, Fluss ging in eine neue Runde und Spaß kam nicht zu kurz.

(c) Catas Welt
Peter Fox  mit Haus am See begleitete uns durch einen Tunnel.
Die Grenze von Deutschland zu Niederlande lag hinter uns. Jetzt ist es nicht mehr so weit.

Wusstet Ihr, dass man deutsches Radio bis zum Ijselmeer erreichen kann? Die ganze Zeit hörten wir FFn. Amsterdam ist ausgeschildert! Wir vertrieben uns die Zeit mit allem möglichem. Entweder zeichneten wir Begriffe nach Zeit, oder spielten Stadt, Land, Fluss oder schauten einfach nur aus dem Fenster.

(c) Catas Welt
 
Endlich wurde unser Zielort ausgeschildert. STAVOREN!!!

Allmählich wurde der Bus langsamer und wir hatten unser Ziel erreicht. Wir hatten eine wunderschöne Sicht. Weit im Horizont sah man das Meer und die Hafenstadt wo wir gelandet sind ist wirklich schön.






(c) Catas Welt

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Tag 2

Die erste Nacht auf dem Schiff war echt grauenhaft. Die Betten total eng und andauernd hab ich mich beim Umdrehen gestoßen. Na gut viel schlafen konnte ich insgesamt nicht, da wir (also unser Mädchenzimmer) bis um 3 Uhr frühs gequatscht haben.
Am Morgen hatte ich totale Angst, dass ich das Schaukeln des Schiffes nicht vertrage und die meiste Zeit damit verbringen muss die Fische zu füttern. Bevor wir losgefahren sind, hab ich noch eine Reisetablette eingeworfen.
Und dann ging es auf die See. Nein das stimmt nicht ganz. Wir durften uns vorher das Örtchen anschauen. Ein wirklich toller Ort. Die Straßen und die Häuser sind wirklich schön.

(c) Catas Welt

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Als wir zurück sind, sind wir dann losgefahren.
Es war extrem windig, obwohl wir noch nicht auf offener See waren.
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Im Meer war es dann noch windiger. Uns wurde gezeigt, wie man einzelne Knoten macht, wie man das Segel setzt und einholt. Und es hat immer mehr Spaß gemacht.
Schon nach wenigen Stunden Fahrt, hatte ich es so einigermaßen verstanden.

Zum Mittag gab es Pizza. Und Kuchen danach. Da der Kuchen aber zuerst fertig war, haben wir den gegessen. Dummerweise haben wir nicht bedacht, dass das Schiff ja schwankt und somit der flüssige Kuchen von einer zur anderen Seite floss.
Bei der Pizza war es nicht viel anders.

Bald nach dem Essen gelangten wir zu einer Schleuse, an der der Großteil von uns ein Nickerchen einhielt.
Es ist übrigens sehr angenehm auf dem Deck zu liegen und nur das Schaukeln und den Wind zu merken

Am Abend kamen wir im Ort Harlingen an, der genau wie Stavoren eine wunderschöne Stadt ist. Wir durften dann auch diesen Ort erkunden. Und die Häuser sind da teilweise sehr schief.
(c) Catas Welt
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Die meiste Zeit jedoch haben wir UNO gespielt.


Tag 3

Man gewöhnt sich an die Betten. Heute hatte ich durchaus besser geschlafen und das Frühstück ist jeden Morgen sehr unterhaltsam. Ich habe das Gefühl, dass wir viel mehr quatschen als zu essen. Aber wir haben uns auch viel zu erzählen ;)

(c) Catas Welt
Das Wetter war heute großartig. Kaum Wolken, viel Sonne und wenig Wind. So ist es doch toll.
Jeden Tag haben wir Gruppen, die für bestimmte Aufgaben zuständig sind. Meine Gruppe hatte heute einen freien Tag. Den haben wir natürlich in vollen Zügen genossen.
Ständig lagen wir auf dem Deck und haben gefaulenzt. Und die Sonne hat es auch gut mit uns gemeint.

Durch das leichte Hin- und Herschaukeln, kann man wahnsinnig gut entspannen.

(c) Catas Welt

Zum Mittag gab es Nudeln. Das Kochen oder Backen ist auf dem Schiff immer ein reines Abenteuer.

Gegen 14 Uhr kamen wir auf der schönen Insel Terschelling an. Eine Trauminsel. Direkt am Meer, die Straßen sind belebt und die Luft ist herrlich. Bevor ich jedoch zur Insel komme, erzähle ich Euch von unserer Ankunft.
(c) Catas Welt)
Den Hafen konnten wir schon von weitem sehen und viele Segelschiffe lagen an. Die Segel holten wir ein und langsam fuhren wir in den Hafen. Wir fuhren an dem Schiff von Prince Willem Alexander vorbei, den Prinzen von Niederlande.
Dann haben wir angelegt. Das Aussteigen war alles andere als leicht. Zwischen dem Boot und dem Steg war etwas Abstand und dann mussten wir einen risen Schritt nach oben machen. Ich war total erleichtert, festen Boden unter den Füßen zu haben. *Schweißtropfen auf Stirn wegwisch*

Wir erkundeten die Stadt. Als wir von dieser genug gesehen hatten, sind wir zum Strand gegangen. Da dort Ebbe und Flut herrscht, hatten wir die Gelegenheit eine Wattwanderung zu machen. Man konnte Kilometerweit laufen und es war einfach klasse.


Nach dem Essen bin ich auf die Suche nach einer Dusche am Festland gegangen. Für nur 1 € konnte ich 6 Minuten lang warm duschen. Echt toll. :D
Anschließend waren wir ein weiteres Mal am Strand.
(c) Catas Welt

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Wir haben sogar tolle Muscheln gefunden.

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Und als wir zurück waren, wurde wieder UNO gespielt.

Tag 4

Heute mussten wir statt wie gewohnt um 10 Uhr schon um 8 Uhr losfahren. Ich war blöderweise fürs Frühstück zuständig. Nach langem überlegen, hatten wir am Vortag beschlossen, dass wir erst nach dem Losfahren essen. Am Abend waren wir alle dafür. Aber heute morgen sind wir mit einem Kohldampf aufgestanden. Und die Überlegung von gestern fanden wir nicht mehr so gut.
Neben uns hatten noch zwei weitere Boote angelegt, und damit wir starten konnten, mussten die erst losfahren. Mann war das eine Wirtschaft.

(c) Catas Welt
Es war total windstill und somit kamen wir im Schneckentempo voran. Da wir kein festgelegtes Ziel für den Tag hatten, war es noch schlimmer. Die Zeit wollte einfach nicht vergehen. Und mit UNO wurde es auch nicht besser. :/
Wir sind weiter aufs Meer gefahren und haben schließlich geankert. Die Ebbe hat uns allmählich eingeholt und wir saßen auf dem Meeresboden fest. Nun durften wir dort 6 Stunden warten, ehe es weiterging. Zum Einen bin ich über den Meeresboden gelaufen. Das ganze Meer war eine Sandlandschaft. So weit das Auge reicht nur Sand oder eher gesagt nur Watt.
Zum Anderen haben wir, stellt Euch vor, UNO gespielt. Ich glaube nach der Fahrt, kann ich das Spiel nicht mehr sehen. Wir haben zu zweit, oder zu dritt und vereinzelt sogar zu elft gespielt.

Gegen 16 Uhr ging es dann weiter. Zum Abend haben wir auf dem Meer geankert, da wir unbedingt eine Nacht auf dem Meer verbringen wollten. Der Wind war richtig kalt und es hat ganz schön geschaukelt. Zum späten Abend sind wir wieder aufs Deck gegangen und haben den Sonnenuntergang genossen. Am Tag hatte ich mir einen ordentlichen Sonnenbrand geholt. Und am Abend saß ich auf der Bank, meine Hände waren eisekalt und mein Gesicht brannte. Echt, keine angenehme Kombination.
Ich habe richtig tolle Fotos gemacht. Hier zwei zur Auswahl.
(c) Catas Welt
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Tag 5

Der vorletzte Tag hat begonnen. Die Nacht über hat es ganz schön gewackelt und ich wusste nicht was schlimmer war, stehen, sitzen oder liegen. Bevor wir starten konnten, mussten wir den Anker einholen und die Segel auspacken. Als das so weit war, ging es endlich weiter.
(c) Catas Welt
Der Wind war wieder etwas mehr und das Wetter war genial. Die meiste Zeit lagen wir auf Deck und haben entweder das Wetter genossen oder einfach geschlafen. Ich kann es nur immer wieder sagen, es ist wirklich wunderbar durch das leichte Schaukeln einzuschlafen.
Soll ich erwähnen, dass wir UNO gespielt haben oder soll ich es lassen? ;)
Zum frühen Nachmittag kamen wir in dem Ort Workum an. Wir gingen an Land. Nach einem längeren Fußmarsch, kamen wir bei ALDI an. Hier in Holland sind Lebensmittel viel teurer als bei uns.
Ich habe mir ziemlich viel für die Fahrt am Freitag gekauft. Chips und Gummibärchen, noch mehr Knabberzeug und Schokokekse.
Wie gesagt, alles ist dort teurer, außer Zigaretten, die sind fast 1,50€ günstiger.
Vollbepackt sind wir zum Schiff gelaufen. Unseren Kapitän haben wir gleich mitgenommen, der uns dann eine Abkürzung gezeigt hat. Hätten wir das mal früher gewusst.

Am Abend spielten wir Karten. Da wir UNO nicht mehr sehen konnten, haben wir Trumph mit Panzern gespielt. Das wurde uns aber auch zu langweilig und wir spielten "Black Stories". Und Stadt, Land, Fluss.

Gegen 10 sind wir dann aber auf Rommé umgestiegen. Die Stimmung war super. Wir saßen alle zusammen und haben wirklich schreckliche Lieder gehört, aber welche wo man wunderbar mitsingen kann. Frau Alex, unsere Lehrerin, hatte eine totale Klatsche und hüpfte die ganze Zeit herum und grölte laut mit. Die meisten stiegen mit ein und haben dann Sportfreunde Stiller mit 54, 74, 90, 2010 gesungen. Ach ja und DJ Ötzi mit Ein Stern kam auch nicht zu kurz.
Der Abend war genial und leider war er auch viel zu schnell vorbei.

Tag 5

Der letzte Tag ist angebrochen. Wie gewohnt sind wir um 10 gestartet und haben den Weg nach Stavoren genommen. Wir haben die letzten Stunden auf dem Schiff genossen, ehe wir dann in Stavoren ankamen.

Zum Mittag gab es Nudeln. Und bevor wir in den Bus steigen konnten, der schon dastand, mussten wir das Schiff wieder auf Vordermann bringen, Betten abziehen, die letzten Sachen packen und das Schiff putzen.
Der Abschied fiel uns allen sehr schwer. Zum Schluss haben wir noch ein Foto mit der gesamten Besatzung und uns auf dem Schiff gemacht. Eine große Verabschiedungsrunde folgte, ehe wir unser Gepäck im Bus verfrachten konnten.

Die Sorge, die ich am ersten Tag hatte, dass mir schlecht wird, war umsonst. Ich hatte mich, genau wie meine Mitschüler, kein einziges Mal übergeben müssen.
Die letzten 5 Tage, waren bis jetzt die schönsten, die ich mit meiner Klasse verbringen durfte.


Eure Caterina

P.S ich habe Unmengen von Fotos gemacht, das war nur ein kleiner Teil. Im Laufe der nächsten Tage stelle ich die Fotos auf der Seite "Meine Gallerie" rein.

P.P.S Es wird keinen zweiten Teil geben, so ist noch grenzwertig und da ich es in einzelne Tage geordnet habe ist es vielleicht nicht ganz so lang.

4 Ferne Gedankenwelt Kapitel 6

Ich habe gleich noch ein Kapitel geschrieben. Ich werde zwar nicht da sein, wenn es veröffentlicht wird, aber was solls. Ich möchte einfach, dass die nächste Woche nicht langweilig wird und die Seite so langweilig wirk, weil ich nichts poste. Genau aus diesem Grund habe ich mir gedacht das 6. Kapitel zu veröffentlichen.

Kapitel 1                    Kapitel 2                   Kapitel 3              Kapitel 4                   Kapitel 5


Kapitel 6

Ich wurde wach, als ich die Stimme meiner Mom vernahm. Sanft rüttelte sie mich wach. Ich öffnete ganz verschlafen die Augen. Mir schmerzte der Rücken. Am vorigen Abend habe ich es nicht mehr ins Bett geschafft und habe mich auf den Boden hingelegt. Das Foto lag immer noch in meiner Hand und das Fenster war geöffnet. Ich war mir nicht sicher, ob Mom es geöffnet hat, oder ich es gestern vergessen hatte zu schließen. Die Gardine wehte in mein Zimmer hinein. „Jo, wieso hast du hier auf dem Boden geschlafen?“, fragte Mom mich, während sie mir auf die Beine half. Ich streifte einen kurzen Blick zum Spiegel. Mein Gesicht hatte viele Abdrücke und meine Augen waren ganz verquollen. Und meine Haare waren eine reine Katastrophe.
Mit einer zarten Bewegung strich mir Mom die zerzausten Haare aus dem Gesicht. „Los komm, spring unter die Dusche. Ich sag´s zwar ungern, aber gut siehst du heute nicht aus. Ich mache dir derweil dein Frühstück.“
Mom gab mir einen Kuss auf die Stirn und verließ das Zimmer. Ein Windstoß brachte mich zum Frösteln. Immer noch müde schloss ich das Fenster. Ich erhaschte einen kurzen Blick aus dem Fenster. Dicke graue Wolken hingen im Himmel. Und es war windig. Die Bäume bogen sich ein wenig durch den starken Wind. Mein Herz schlug mir bis zum Hals und mein Atem wurde schneller, als ich für eine Millisekunde, das Wesen von gestern sah. Ich rieb mir die Augen und schaute wieder hin. Es war verschwunden. Vermutlich spielte mir die Müdigkeit einen Streich. Ich schüttelte irritierend den Kopf. Mein Atem wurde wieder gleichmäßiger.
Ich suchte mir meine Sachen zusammen und ging ins Bad.
Als ich fertig geduscht war, umgab mich eine große Dampfwolke. Ich ging zum Spiegel, um diesen vom Dampf zu befreien. Bevor es dazu kam, verschlug es mir für kurze Zeit den Atem. Auf dem Spiegel standen folgende Wörter: ´Das gestern war erst der Anfang.´ Völlig verängstigt starrte ich auf den Spiegel. Langsam verblasste die Schrift und ich schaute in mein Gesicht, auf dem der Schock immer noch geschrieben stand. Ich schluckte den Kloß im Hals herunter. „Jo? Wie weit bist du, dein Essen ist fertig!“ Moms Stimme brachte mich wieder in die Wirklichkeit. Schnell zog ich mich an, rubbelte kurz meine Haare trocken und ging nach unten.
Der Duft von Rührei kam mir entgegen. Erst da bemerkte ich, dass ich einen großen Hunger hatte. Ohne viel Gezöger, setzte ich mich neben Mom und genoss mein Frühstück. Ich ließ mir nichts anmerken. Mom schwieg und ich ebenfalls. Zwischen uns lag eine gewisse Spannung. Das fröhliche Geplauder am Morgen fehlte heute ganz. Ich schaute kurz auf die Uhr und verschluckte mich an meinem Brot. Ein Hustenanfall überkam mich. Mom klopfte mir besorgt auf den Rücken. Langsam beruhigte ich mich wieder. „Ich muss los, Mom, sonst komme ich zu spät.“ Ich wollte schon aufspringen, aber meine Mutter hielt mich am Unterarm fest. „Ich bring dich zur Schule.“ Verdattert schaute ich sie an, aber dann setzte ich mich wieder hin und nickte.

Während ich neben Mom saß und innerlich über Moms schlechte Fahrkünste meckerte, würdigte sie mir kein Blick. Seit dem Vorfall gestern Abend war sie irgendwie anders. Meine Mutter überfuhr etliche rote Ampeln und erntete dafür Beleidigungen. Ich schaute sie an, aber sie starrte nur auf die Straße. In der Ferne auf der rechten Seite sah ich schon meine Schule. Ich räusperte mich. „Ähm, Mom, du kannst mich hier schon raus lassen.“ Sie ignorierte mich und fuhr weiter. „Mom.“ Meine Stimme wurde etwas lauter. Ein Seufzer entwich mir. Ich schaute aus dem Fenster und betrachtete die vorbei sausende Landschaft und die Häuser. Wir näherten uns der Schule immer mehr, aber Mom machte keine Anstalten anzuhalten. Ich schaute wieder zu ihr. Ihre Finger verkrampften sich. Mit einer ruckartigen Bremsung hielt sie direkt vor dem Haupteingang. „Steig aus.“ sagte sie grimmig. Ich musste die Stirn runzeln. „Jo, steig aus.“ „Tschüss, Mom. Bis später.“ Ich wollte ihr einen Kuss geben, aber sie drehte sich zur Seite. Durcheinander sammelte ich meine Sachen zusammen, stieg aus dem Auto und knallte die Tür zu. Ich drehte mich um und schon brauste Mom davon.


Eure Caterina

0 Tschüssi und weg bin ich

Tja der Titel hat bestimmt den einen oder anderen etwas verwirrt, aber ich erzähl es Euch.

Heute ist der letzte Tag hier In Magdeburg. Ab morgen den 02. Juni bin ich mit meiner Klasse unterwegs. Wie es bei uns an der Schule so üblich ist, haben wir seit der 8. Klasse Praktika. Und dieses Schuljahr haben wir gleich zwei. Zum einen ein Vermessungspraktikum, was am Anfang des Jahres war und ein Segelpraktikum was morgen beginnt.
Wir sind für 5 Tage im Holländlischen Ijselmeer (ich hoffe ich habs richtig geschrieben) wird bestimmt total cool.
In der zwischen Zeit werden ich viele Fotos machen und diese Euch am Samstag oder Sonntag zeigen mit einer kleinen Rportage. Da mein Tag heute etwas durcheinander war und es immer noch ist, und ich morgen nicht da bin, wird es diese Woche kein Wochenpost geben.

Na ja ich muss dann wohl meine Taschen weiterpacken. Also wir sehen uns recht bald!!!!

Viele liebe junihafte Grüße von Eurer Caterina