2 Rezension: Blink of Time von Rainer Wekwerth




   Infos zum Buch

   Titel: Blink of Time
   Autor: Rainer Wekwerth
   Übersetzer: -
   Verlag: Arena
   Seitenanzahl: 360
   Reihe: Einzelband
   ISBN: 978-3-401-60094-9
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"Sie atmete tief aus und ein, aber die Anspannung wollte nicht von ihr weichen. Noch immer fühlte es sich an, als ruhe ihr Herz in einer unsichtbaren Faust, die alles Leben aus ihr herauspressen wollte." S. 95

Klappentext 

Sarah Layken flieht vor der Realität – doch vor welcher?
Ein Junge will ihr helfen – doch woher weiß er von ihrem Problem?
Kein Leben ist wie das andere – doch welches ist das richtige?
Um das richtige Leben zu finden, um ihre Liebe wiederzutreffen, um ihren Bruder vor einem Unglück zu bewahren, muss Sarah Layken die gleiche Situation wieder und wieder durchleben. Sie kann sich immer wieder für ein neues Leben entscheiden, aber sie kennt vorher niemals den Preis, den sie dafür bezahlen muss.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Das Buch stach mir sofort ins Auge, als ich es auf der Verlagsseite durch Zufall entdeckte. Das Cover sieht einfach richtig schön aus. So ganz genau weiß ich zwar nicht, was auf dem Cover abgebildet ist, aber ich mag es trotzdem. Der blau-rote Kreis harmoniert ganz wunderbar mit dem sonst so schwarzen Cover. Und es sieht einfach schön aus. Jetzt im Nachhinein kann ich sogar sagen, dass es passend zum Inhalt gestaltet ist. Der Titel gefiel mir ebenso sofort. Die Tatsache, dass Rainer Wekwerths Bücher bei mir schon ewig auf der Wunschliste stehen und ich bislang noch nicht dazu gekommen bin auch nur ein Buch von ihm gelesen zu haben, steigerte meine Neugierde. Und dann der Klappentext, der absolut vielversprechend klingt. Als ich den gelesen habe, konnte ich mir nicht im geringsten vorstellen, worum es in dem Buch gehen würde, um so gespannter war ich.

"In diesem Moment hatte Josh verstandenm dass wichtige Ereignisse im Leben eines jeden Menschen, die Weichen stellten und somit festlegten, wohin der Weg in der Zukunft führen würde." S. 150

Einstieg: Das Buch beginnt mit einem sehr kurzen und dennoch spannenden Prolog, der wunderbar in die Themaik einleitet. Schon nach diesem kurzen Kapitel, war ich vom Schreibstil des Autors begeistert. Anschließend beginnt die eigentliche Story und dem Leser wird die Protagonistin Sarah Layken vorgestellt, die ich auf Anhieb sympathisch fand. Ich als Leser wurde nach dem Prolog in die Geschichte hineingeworfen. Das Buch gewinnt sehr schnell an Fahrt und ich wollte, und konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Der Einstieg fiel mir sehr leicht und ehe ich es mir versah, befand ich mich schon in der Welt der Sarah Layken.

Charaktere: Die Protagonistin Sarah Layken schloss ich schon nach wenigen Sätzen sofort ins Herz. Zunächst wurde sie mir als ein typisches Teenager-Mädchen beschrieben mit den typischen Problemen, die erste Liebe, den Exfreund, den man nicht los wird, und für den man vielleicht doch noch etwas empfindet, Schulstress und natürlich viel Streit mit den Eltern, die einem nicht verstehen wollen. Aber Sarah ist weit mehr als das. Denn sie kann durch Realtitäten springen. Sarah muss in diesem Buch einiges durchmachen. Neben der Suche nach der Liebe, muss sie auch ihren kleinen Bruder vor einem Unglück bewahren und selber ihr richtiges Leben finden. Diese Dinge ließen Sarah zu einem wirklich angenehm Wegbegleiter werden. Und dann wäre da noch der geheimnisvolle Junge. Josh wuchs mir mindestens genauso schnell ins Herz wie auch schon Sarah. Die Chemie der beiden passt einfach ganz wunderbar, wie auch die Chemie zwischen mir als Leser und den Figuren. Durch den stetigen Perspektivenwechsel beider Figuren erlebte ich sie aus verschiedenen Situationen, so konnte ich mir ein viel besseres Bild von beiden machen, als wenn das Buch nur aus der Sicht einer Figur geschrieben wäre. Sehr gut gelungen! Beide entführten mich in ihre Welt und ich fühlte mich einfach wohl. Tolle Charaktere, die das Buch zu einem Lesevergnügen machen ließen.

"Du klammerst dich an einem Strohhalm, weil der Strohhalm gerade das Einzige ist, an dem du dich festhalten kannst, aber er wird dich nicht tragen, dur wirst untergehen. Das hier ist deine Wirklichkeit! Es gibt keine andere. S. 217

Handlung: Der Klappentext verriet mir fast nichts vom Inhalt und ich tappte ein wenig im Dunkeln, was mich in diesem Buch erwarten würde. Dennoch war ich natürlich sehr gespannt auf dieses Buch. Schon durch den sehr kurzen und doch dramatischen Prolog konnte mich der Autor für sich gewinnen. Ich war begeistert. Und das sollte auch weiterhin so bestehen bleiben. Sehr schnell baute der Autor Spannung, Action und Atem beraubende Momente ein. Die Idee hinter dem Buch gefiel mir ausgesprochen gut und ich war sehr gespannt, was mir der Autor in dem doch recht dünnen Buch noch beiten würde. Und er übertraf sich immer wieder selbst. Die Handlung gewann sehr schnell an Fahrt und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Eine unglaublich faszinierende und vor allem mitreißende Story. Rund um perfekt!

Schreibstil: Ich liebe den Schreibstil von Rainer Wekwerth. Er hat so eine angenehme Schreibweise dich ich auf Anhieb gemocht habe. Flüssig und leicht zu lesen war der Schreibstil durchweg. Immer wieder baute er Momente ein, in denen ich den Atem anhielt, um die Figuren bangen musste, oder erleichtert ausatmete. Herzklopfmomente kamen in diesem Buch auch nicht kurz. Der Autor konnte mich immer wieder in den Bann seiner außergewöhnlichen Story ziehen. Es gab kein Entkommen. Die Seiten flogen nur dahin und ehe ich es mir versah, war ich auch schon am Ende des Buches angelangt. Mit einem zufriedenen und erleichternden"Oh" beendete ich diesen wunderbaren Roman.

Mein Urteil 

Mein erster Roman von Rainer Wekwerth und ich bin begeistert! Hätte ich gewusst, wie schön der Autor schreibt, dann hätte ich seine Bücher schon viel eher gelesen. Was ich jetzt, nach diesem Buch unbedingt nachholen werde. In diesem Buch passt einfach alles. Nicht nur das Cover und der Fragen aufwirbelnde Klappentext, sondern vor allem die Protagonisten Sarah und Josh konnten mich überzeugen. Aber auch die Story und der unglaublich tolle Schreibstil ließen mich nicht kalt. ich fühlte mich sehr wohl in diesem Buch und fand mich auch sehr schnell in der Geschichte wieder. An Spannung fehlt dem Buch wirklich nichts, denn immer wieder übertraf sich der Autor selber und zog mich durchweg in den Bann. Und es ist ein Einzelroman. Jedenfalls vermute ich das, da die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Das Buch konnte mich durchweg mitreißen, begeistern und faszinieren und ich bin absolut zufrieden damit. Tolle Story, tolle Charaktere, toller Schreibstil - Das ganze Buch ist toll!!! Ich vergebe 5 von 5 Welten...









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0 Rezension: Die Zeitspringersaga - Die achte Wächterin 1 von Meredith McCardle




   Infos zum Buch

   Titel: Die achte Wächterin
   Autor: Meredith McCardle
   Übersetzer: Diana Bürgel
   Verlag: Piper/IVI
   Seitenanzahl: 416
   Reihe: 1/3 
   ISBN: 978-3-492-70352-9
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"Ich will schreien, weinen, mit Dingen um mich werfen, aber ich werde es nicht tun. Ich weigere mich, in diesen tiefen gähnenden Brunnen der Depression hinabzusinken, weil ich verdammt noch mal nur allzu gut weiß, dass mir Geistesstörungen im Blut liegen." S. 113

Klappentext 

Amanda. Codename Iris

Wer Schülerin der Peel Academy ist, der ist es gewohnt, merkwürdige Dinge zu erleben. Denn an der Peel Academy wird man zum Agenten ausgebildet, um später in den Dienst der Regierung zu treten. Trotzdem staunt die junge Amanda nicht schlecht, als man sie nach ihren Prüfungen kidnappt und sie in einer mysteriösen Geheimorganisation wieder aufwacht. Sie nennen sich Zeitspringer. Ihr Motto ist "Verbesserung, nicht Veränderung". Sie sind absolut top secret. und ausgerechnet Amanda soll für sie arbeiten.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Ich mag das Cover. Es war für mich sofort ein Blickfang. Das golden schimmernde Cover sowie die schwarze Blume harmonieren ganz wunderbar miteinander. Es sieht einfach sehr schön aus. Ebenso der Titel klang für mich ganz toll. Da ich generell ein großer Fan von Zeitreiseromanen bin und ich dieses Buch durch Zufall gefunden habe, stand mein Entschluss sehr schnell fest. Ich wollte das Buch haben. Der Klappentext machte mich sogar noch neugieriger und ich wollte gar nicht mehr warten. Ich war furchtbar gespannt auf dieses Buch und konnte es kaum noch erwarten es endlich zu lesen!


"Ich stürze in die bereits vertraute Schwärze, fühle heute aber so gut wie nichts. Der Schmerz und der Aufruhr in meinem Herzen verdrängen alles andere." S. 215

Einstieg: Die Autorin schlägt sich nicht mit irgendwelchen Prologen herum, sondern beginnt sofort mit der eigentlichen Handlung und sie katapultierte mich mit einer enormen Geschwindigkeit direkt in die Geschichte. Ein leicht zu lesender Schreibstil und eine wirklich angenehme Erzählweise wurde mir geboten und ich verlor mich sehr schnell in den tollen Schreibstil der Autorin. Das Buch beginnt sofort mit viel Action und Spannund und ich klebte schon gleich zu Beginn förmlich an den Seiten. Mir wurde Amanda vorgestellt, die ich auf Anhieb sympathisch fand. Der Leser begleitet sie an ihrem wichtigsten Tag ihres Lebens - dem Prüfungstag! Von den Beschreibungen der Peel Academy war ich sofort angetan. Nach dem mir der Einstieg in das Buch so ausgesprochen gut gefiel, konnte es nur noch besser werden.

Charaktere: Amanda, oder Iris, wie sie später genannt wird, brauchte keine drei Seiten um mich von sich überzeugen zu können. Sie ist eine sehr angenehme Wegbegleiterin, die ich sehr schnell ins Herz schloss. In diesem Buch zeigte sie mir immer wieder Stärke, Mut aber auch menschliches Versagen. Denn Amanda ist nicht perfekt, sie hat und macht ihre Fehler, die sie sich auch eingesteht und das gefiel mir ausgesprochen gut. Dadurch, dass das Buch durchgängig im Präsens aus der Ich-Perspektive von Amandas Sicht geschrieben ist, konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzten und erlebte es hautnah mit. Immer wieder zeigte mir sie, was in ihr steckte. Schnell baute ich eine freundschaftliche Beziehung zu ihr auf. Sie ist ein sehr starker Charakter, der in diesem Buch einiges erleben und durchleben muss. Es gab Momente, in denen sie mir leid tat, in denen ich um sie bangen musste, in denen sie mich überraschte, aber vor allem gab es Momente, in denen sich mich absolut begeistern konnte. Nicht nur Amanda, sondern auch die zahlreichen Nebencharaktere konnten in McCardle's Welt zum Leben erwachen und das gefiel mir wirklich gut. Zunächst war ich ein wenig abgeschreckt, da immer mehr Figuren auf der Bildfläche erschienen, aber  meine Sorge war unnötig. Denn die Autorin verpackte die Charaktere wunderbar in ihre Geschichte, so dass jeder seinen eigenen Platz besitzt.

Handlung: Die Geschichte beginnt mit Amandas Prüfungstag und der Leser erlebt hautnah mit, wie so vieles bei dieser doch so wichtigen Prüfung schiefgeht. Damit baute die Autorin schon zu Beginn viel Spannung ein und ich klebte förmlich an den Seiten. Noch spannender wird es jedoch, als Amanda für die Annum Guard arbeiten soll. Die Autorin konnte mich sehr schnell für sich gewinnen. Mit vor Spannung weit aufgerissenen Augen folgte ich der Geschichte, die mich absolut mitreißen konnte. Ganz besonders toll fand ich, wie die Autorin die Zeitreisestory verpackt hat. Denn dieses Buch ist wie ich finde weit mehr als nur einfache Zeitreise. Ein Mix aus Zeitreise, geschichtlichen Ereignisen und das Leben eines Agenten und schon ist das Buch perfekt. Sie konnte mich begeistern, faszinieren, überraschen zum Staunen, Entsetzten und erleichterten Aufatmen bringen. Eine sehr temporeiche Story die der Geschichte keine Gelegenheit bot auch nur ein paar langatmige Passagen einzubauen. Spannend bis zum Ende und eine in sich geschlossene Handlung.   .

Schreibstil: Vom Schreibstil der Autorin war ich schon nach wenigen Seiten angetan. Sie bot mir einen sehr leichten, lockeren und flüssigen Schreibstil. Ich war in der Geschichte gefangen und durch die angeneme Erzählweise flogen die Seiten nur dahin. Im Endeffekt kam mir das Buch nicht vor wie über 300 Seiten, denn es passierte so viel dass ich es nicht bemerkte, dass ich schon wieder drei Kapitel gelesen habe. Tempo und Spannung machten das Buch zu einem Lesegenuss und die Geschichte konnte mich absolut mitreißen, fesseln und begeistern.

Mein Urteil 

Ein wunderbarer Auftakt der Zeitspringersaga, der rund um gelungen ist. Eine sehr spannende Story, die mich faszinieren konnte und nicht mehr loslassen wollte, eine starke Protagonistin, die ich schnell ins Herz schloss, und ein brillanter Schreibstil, der das ganze wunderbar abschließt. Und schon ist das Buch "Die achte Wächterin" geboren. Dieses Buch macht neugierig auf mehr und konnte mich vollkommen überzeugen. Mehr davon. Zum Glück geht es schon im November mit Amanda weiter. Die Autorin zeigte mir immer wieder was in ihr steckte und sie zeigte mir, wie man den Leser fesselt, denn das hat Meredith McCardle immer wieder geschafft. Ein rund um gelungenes Paket. Ich vergebe 5 von 5 Welten.









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0 52 Blogs ein Jahr - My Written Heart Beat #12

My Written Heart Beat

1. Hallo Franzi, wie es der Zufall so will, bist auch du mit deinem Blog bei meiner Aktion dabei. Bevor wir genaueres zu dir und deinem Blog erfahren, erzähle uns doch kurz mit wem wir es eigentlich zu tun haben...
Hey, freut mich das ich dabei sein kann. Meinen Namen kennst du ja schon. Ich bin 19 Jahre alt und Studentin der Erziehungswissenschaften. Dafür bin ich im September extra vom Allgäu in den Großstadtdschungel Frankfurts gezogen. Ich bin also so ein kleines bisschen wie Heidi, nur bin ich älter als 5 und habe die Berge freiwillig verlassen. (Weniger vermissen tu ich sie deshalb trotzdem nicht.)

2. My Written Heartbeat so lautet dein Blog. Wie lange existiert er denn schon? Möchtest du
uns die Geschichte zum Entstehen erzählen?
My Written Hearbeat existiert seit Juli 2011, war aber nicht mein erster Blog. Ich hatte schon davor diverse andere Plattformen ausprobiert, war aber nie wirklich zufrieden. Damals war der Blog vor allem für meine Gedichte und Rezensionen gedacht, inzwischen ist er für mich aber viel mehr als das. Dieses Jahr habe ich auch mit dem Fotografieren angefangen, weswegen er auch immer foto-lastiger wird. Außerdem habe ich das Design im Sommer komplett umgekrempelt, um noch einmal zu zeigen, dass sich hier etwas verändert hat.

3. Es ist zu entnehmen, dass du ein totaler Bücherfan bist. „Bücher öffnen mir ein Tor zu
einer anderen Welt“ ­ trifft das auf dich zu und wenn ja warum?
Oh ja das trifft definitiv zu. Mir persönlich ist das echte Leben oft etwas zu langweilig. Ich liebe es, wegen einem Buch zu lachen oder zu weinen, Angst zu haben oder mir Sorgen zu machen. Manchmal will man doch ein bisschen leiden, aber ich kann das Buch trotzdem immer zuklappen und weiß, dass alles in Ordnung ist und mein Leben nicht total kopfsteht.

4. Neben Büchern schreibst du auch selber und veröffentlichst Gedichte und Kurzgeschichten
auf deinem Blog. Wie kamst du zum Schreiben?
Das mit dem Schreiben kam gleichzeitig mit dem Lesen. In meinen Grundschulzeugnissen stand zum Beispiel jedes Jahr, dass ich kleine Geschichten schreibe. (Ich weiß bis heute nicht warum das in ein Zeugnis gehört). Ich weiß noch, dass ich so einen Schnellhefter hatte wo ich all meine Geschichten gesammelt und „illustriert“ (verunstaltet trifft es eher) hatte und das meine Klassen-lehrerin regelmäßig der Klasse daraus vorlesen musste. Ich habe einfach schon immer gerne geschrieben, aber ich habe nicht genug Ausdauer und schreibe zu langsam um tatsächlich mal etwas fertig zu schreiben.
5. Du schreibst wirklich schöne Gedichte. Besonders das Gedicht „Träume“ ist mir hängen
geblieben. Was ging dir da durch den Kopf? Und was bedeutet es letztendlich?
Schön, dass sie dir gefallen. Ich schreibe sehr selten Gedichte und habe meistens schlechte Laune, wenn ich es tue. „Träume“ habe ich vor mindestens drei Jahren geschrieben und das mitten in der Nacht. Ich weiß noch, dass ich wegen irgendetwas aufgewacht bin und danach ziemlich unruhig war. Ich träume meistens sehr lebhaft und ziemlich wirres Zeug. Darum geht es in dem Gedicht auch. Träume können schön sein, aber auch beängstigend. Manchmal wacht man auf und schafft es nicht sofort die Träume abzuschütteln, weil sie einen eben doch irgendwie beeindrucken.
6. Ein Leben ohne...
mein Augenlicht, könnte ich mir nicht vorstellen. Ich wäre lieber taub, stumm und im Rollstuhl gleichzeitig, als blind. Ich bewundere Menschen die damit umgehen können, aber ohne meine Kamera und meine Bücher, wäre ich nicht ich.


7.Wie würdest du deinen Blog in drei Wörtern beschreiben?
Puh das ist schwierig. Ich bin nicht gut im „Mich kurz fassen“. Also: ehrlich, kreativ und seit neustem: rosa xD

8. Ein Blick in die Zukunft. Wie soll es mit dir und deinem Blog weitergehen?
Mein ideales Leben im Schnelldurchlauf wäre: in drei Jahren den Bachelor, zwei Jahre später den Master und dann eine Ausbildung zur Kinder und Jugendpsychotherapeutin, danach vielleicht Familie. Wahrscheinlich wird das aber wohl nicht ganz so laufen. Kleiner gedacht würde ich mich gerne in der Fotografie weiterentwickeln und vielleicht auch anfangen mehr mit Menschen vor der Kamera zu arbeiten. Das wäre so das Ziel für 2014. Mein Blog wird also wohl noch fotolastiger. Ich möchte aber generell regelmäßiger posten und mehr Themen mit einbringen.
9. Nun kommen wir zur letzten Frage. Warum sollte man, deiner Meinung nach, Leser deines
Blogs werden?
Ich freue mich natürlich immer über jeden Leser, vor allem über die, die öfter mal vorbei schauen. Wenn jemandem mein Blog gefällt, dann wird er selbst wissen ob er Leser werden möchte oder nicht.

0 Rezension: Bin mal kurz tot von Lance Rubin




   Infos zum Buch

   Titel: Bin mal kurz tot
   Autor: Lance Rubin
   Übersetzer: Frauke Meier
   Verlag: Piper/IVI
   Seitenanzahl: 352
   Reihe: 1/? 
   ISBN: 978-3-492-70334-5
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"Ich habe so viel Zeit meines Lebens mit dem Versuch verbracht, einer dieser Typen zu sein, die auf alles, was passiert total entspannt und cool reagieren, die mit allem klarkommen, vor allem mit dem eigenen Tod." S. 15

Klappentext 

Wie alle anderen auch kennt der 17-jährige Denton seinen genauen Todestag. In der Zeit davor, der Todeswoche, tun die Menschen traditionell alles, was sie schon immer tun wollten. Am Tag vor seinem Tod erwacht Denton aber im Bett eines Mädchens, das definitiv nicht seine Freundin ist, die ihn irgendwie letzte Nacht verlassen haben muss. Das kann er kurz vor seiner Beerdigungszeremonie am Nachmittag eigentlich nicht gebrauchen. Auf welche Weise Denton den Tod finden wird, das weiß er noch nicht. Ein mysteriöser Fleck auf seiner Haut gibt jedoch einen ersten Hinweis. Doch dann taucht ein merkwürdiger Fremder auf seiner Beerdigung auf und erzählt allerhand Dinge, die Dentons bevorstehendes Ableben in ein ganz neues Licht rücken. Etwas stimmt hier nicht. Doch kann er noch herausfinden, was?

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Ich mag das Cover. Und den Titel. Und den Klappentext. Hach ja, es sieht einfach schön aus und ist vor allem total passend zum Inhalt gestaltet. Die Aufmachung sprach mich sofort an, dass ich nicht lange überlegen musste. Ich wollte das Buch lesen. Der Klappentext versprach mir, dass das Buch eher eine leichte und vor allem Humorvolle Lektüre wird. Da der Klappentext mir mehr versprach und er mich neugierig machte und ich vorher von Lance Rubin nichts gehört, bzw, gelesen habe, wollte ich das Buch unbedingt haben. 


"Ich werde morgen nicht mehr hier sein. Bitte vergessen Sie mich nicht. Und vergessen Sie nicht zu leben. Mir ist egal, ob ihr Todesdatum in einer Woche ider in fünfundsiebzig Jahren bevorsteht, nur bitte, begegnen Sie den Menschen in ihrem Leben mit Wertschätzung." S. 50

Einstieg: Der Autor beginnt sofort mit der eigentlichen Handlung und es dauerte keine drei Sätze, bis ich mich in der Geschichte wiederfand. Locker und leicht beginnt das Buch und ich mochte es von der aller ersten Seite. Mir wurde zunächst der Protagonist Denton vorgestellt, der mir auf Anhieb sympathisch war. Er hat nur noch einen Tag zu leben, denn am morgigen Tag stirbt er, diese Idee gefiel mir sofort und ich wollte unbedingt wissen, was sich der Autor dabei gedacht hat. Das Buch beginnt damit, dass Denton in einem Bett aufwacht, welches gar nicht seins ist, sondern das Bett der großen Schwester seines besten Freundes. Lance Rubin hatte spätestens an dieser Stelle meine volle Aufmerksamkeit. Schnell verliebte ich mich in den humorvollen, leichten und vor allem lockeren Schreibstil, so wie den Protagonisten, als auch in die Handlung. Ein gelungener Start in die Geschichte. 

Charaktere: An erster Stelle steht Denton Little, der einfach nur genial ist. Er wird nicht als Figur dargestellt, der die ganze Welt retten muss, sondern als ein einfach gestrickter Schuljunge. Und das habe ich so an ihm gemocht. Er war ein natürlicher Charakter, der nicht durch Mut oder Stärke, sondern durch Charme, Humor und Witz überzeugen konnte. Das Buch wird durchgängig aus seiner Sicht geschrieben und durch die Ich-Perspektive entwickelte ich sehr schnell eine freundschaftliche Beziehung zu ihm. Anfangs hatte ich meine Zweifel, wie ich damit klar kommen soll, dass das Buch aus der Sicht eines pubertierenden Jungen geschrieben ist. Aber es ging erstaunlich leicht. Ich konnte mich ganz wunderbar in ihn hineinversetzten, seine Gedanken folgen und ihn begleiten. Mir wurde durch seine Sicht viel klarer, was einem 17-Jährigen Jungen, der nur noch einen Tag zu leben hat durch den Kopf schwirrt und das fand ich einfach toll. Er ist ein sehr angenehmer Charakter. Seinen besten Freund Paolo schloss ich sofort ins Herz, als er auf der Bildfläche erschien. Er ist ein so sympathischer Protagonist, der mich immer wieder zum Schmunzeln brachte. Die Mischung der Figuren ist einfach perfekt gewählt und ich konnte mich in so viele hineinfühlen. Einfach toll!

"Hättet ihr mir gestern erzählt, der abendliche Abschnitt meines Todesdatums beinhalte, dass ich zusammen mit meinen Eltern und vier anderen in unserem Familien-Minivan zum Ball fahre, hätte ich euch gefragt, was ihr raucht." S. 254

Handlung: Der Autor lässt das Buch schon mit einer gewissen Dramatik beginnen, was mir ermöglichte sofort Feuer und Flamme zu werden. Das Buch beginnt schon sehr spannend. Ganz besonders durch die Tatsache, dass Denton keine Ahnung hat, was er im Bett der großen Schwester seines Freundes macht und ihm schleierhaft ist, was am Abend zuvor passiert ist. Ich als Leser wollte mehr erfahren und war von der Handlung regelrecht gefesselt. Unglaublich komisch fand ich dann, dass Dentons letzter Tag so gar nicht nach Plan laufen wollte. Es ging wirklich alles schief, was nur schief gehen konnte und ich finde der Autor hat es einwandfrei verpackt. Er konnte mich die meiste Zeit wunderbar unterhalten und ab und an recht verwirrt zurücklassen. Manches konnte ich mir nicht ganz so erklären. Nach und nach klärte mich der Autor aber auf und zog mich erneut in seinen Bann.

Schreibstil: Sein Schreibstil ist einfach von vorne bis hinten wunderbar. Leicht zu lesen, locker, flüssig und mit jeder Menge Humor, der mich ab und an laut auflachen ließ. Lance Rubin zeigte mir in seinem Buch, wie leicht es doch ist den Leser zum Lachen zu bringen. Manchmal kam mir das Buch auch gar nicht wie ein Buch vor, sondern ich hatte oft das Gefühl, als würde der Autor direkt vor mir stehen und das alles erzählen. Denn er stellt Fragen, die an den Leser gerichtet sind, so dass ich das Gefühl hatte er unterhalte sich mit mir wie ein Freund und das gefiel mir ausgesprochen gut. Durch den sehr angenehmen Schreibstil flogen die Seiten nur dahin und ehe ich es mir versah, las ich auch schon den letzten Satz.
 

Mein Urteil 

Diesen Roman kann man ganz wunderbar als Einzelroman in sich stehen lassen. Die Handlung ist in sich geschlossen, wirbelt aber vor allem zum Ende hin einige Fragen auf, die wirklich danach klingen, dass Lance Rubin eine Fortsetzung angedacht habe. Wenn dies der Fall wäre, wäre es für mich auch in Ordnung und wenn nicht, kann ich damit ebenfalls leben. Eine sehr angenehme, unterhaltsame und manchmal komische Unterhaltung wurde mir in diesem Buch geboten. Immer wieder ließ mich der Autor beim Lesen schmunzeln, grübeln und lachen. Eine wunderbare Mischung! Außerdem ist dieses Buch eine grandiose Lektüre über den Tod. Mit jeder Menge Humor und Charme ist dieses Buch geschrieben, das spürte ich oft. Und Denton? Ja Denton ist noch das I-Tüpfelchen oder die Kirsche auf dem Cupcake. Er rundet diesen Roman ganz toll ab. Er ist angenehm, teilweise urkomisch und richtig sympathisch. Ich liebe ihn einfach!!! Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Welten.
 








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2 Rezension: Zwischen uns die Flut von Eva Moraal



   Infos zum Buch

   Titel: Zwischen uns die Flut
   Autor: Eva Moraal
   Übersetzer: Rolf Erdorf
   Verlag: Oetinger
   Seitenanzahl: 450
   Reihe: 1/? 
   ISBN:  978-3-841-50351-0
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"Das Laufen ist meine Droge, der Rausch, der mich überkommt, bis ich meine Beine kaum mehr spüre, so als bewegten sie sich von selbst." Max, S. 27

 

Klappentext 

Er hat mir vertraur.
Und du hast ihm nichts gesagt.

Sie sind wie Feuer und Wasser: Nina, die Tochter des Gouverneurs, und Max, der charismatische Sohn eines Rebellen. Hals über Kopf verlieben sie sich, ohne dass Max ahnt, wer Nina wirklich ist. Nur eins weiß er: dass der Gouverneur Schuld am Tod seines Vaters trägt. Als er die Wahrheit über nina erfährt, bricht für ihn eine Welt zusammen. Und er stimmt zu, Nina zu entführen, um den Gouverneur zu erpressen. Doch ist sein Zorn wirklich stärker als ihre Liebe?

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Von der Gestaltung des Buches war ich augenblicklich angetan! Die Farbgestaltung des ganzen Buches zog mich sofort in den Bann. Nicht nur das Cover sieht einfach so schön aus, so dass man das Gefühl hat, man versinke darin, sondern auch der farbige Buchschnitt - passend zum Inhalt gewält - sieht in jedem Bücherregal sehr schön aus. Für mich ist die Aufmachung des Buches ein totaler Hingucker. Aber nicht nur das schön und stark gestaltete Cover, oder der wunderbar klingende Titel sondern letztendlich der Klappentext, der auf jeden Fall vielversprechend klang, machten mich 
auf das Buch neugierig. 

"Etwas in meinem gespannten Bauch bahnt sich langsam einen Weg nach oben und nistet sich wie ein Kuckucksei in der kleinen Kuhle direkt unter meinem Hals ein. Es ist zu groß und drängt schon das andere beiseite, bis es das Einzige ist, was ich noch fühle." Nina, S. 245

Einstieg: Ohne einem Prolog oder einer anderen Einleitung beginnt die Autorin mit der eigentlichen Handlung. Ich wurde regelrecht hineingeworfen und musste mich erst einmal zurecht finden. Zunächst musste ich mich an die Tatsache gewöhnen, dass das Buch in einer komplett anderen Zeit und modernen Welt spielt. Da merkte ich vor allem dann später, dass mir mehr Hintergrundwissen nicht geschadet hätte. Dennoch fand ich mich erstaunlich schnell in der Handlung wieder und ich war so gleich vom lockeren und angenehmen Schreibstil der Autorin angetan. Dem Leser wird die weibliche Protagonistin Nina vorgestellt, die sich sehr schnell Eingang in mein Herz verschaffte. Der Einstieg gefiel mir super und ich klebte schon nach nicht einmal drei Seiten förmlich an der Geschichte. 

Charaktere: Die Besonderheit an diesem Buch ist, dass sich die Kapitel immer zwischen Nina und Max, dem männlichen Protagonist abwechseln. Die Autorin wählte hierbei für beide Charaktere die Ich-Perspektive. Ich lese sehr gerne Bücher, die aus dieser Erzählperspektive gechrieben werden, aber in diesem Buch hätte ich mir gewünscht, wenn eine Figur aus der Sicht eines Beobachters erzählt, das wäre mir vielleicht leichter gefallen, denn so hatte ich oft Schwierigkeiten mich zurecht zu finden. Gedanklich musste ich immer hin und her springen, das fand ich nicht so schön. Dennoch konnte ich durch diese Perspektive einen engeren Kontakt zu den Figuren aufbauen. Nina war mir sofort sympathisch und ich mochte ihre Kapitel viel mehr, als die von Max. Sie schloss ich sehr schnell isn Herz und ich entwickelte sehr schnell Mitgefühl für sie. Es gab oft Momente, in denen ich sie einfach in den Arm nehmen wollte. Während ich mit Nina mehr auf einer Schwesternebene war, konnte ich Max weniger gut einschätzen. Max ist ein schwer einzuschätzender Charakter. Oftmals stellte ich mir die Frage, warum ist er so, und nicht anders. Es fiel mir sehr schwer mich mit ihm zu verbinden. Erst sehr spät, etwa nach der Hälfte des Buches, konnte ich mich allmählich in ihn hineinversetzten. Und als ich dann das Gefühl hatte, dass endlich die Chemie zwischen ihm und mir stimmte, tat er wieder etwas, was mich aus der Fassung brachte und ich befand mich wieder am Anfang. Das ewige Hin und Her mit Max bereitete mir oft Schwierigkeiten.
"Das Wasser umschließt uns von allen Seiten. ich spüre, wie die Angst mich wieder im Griff hat. Gleichzeitig fühle ich seine Freude über das, was wir im Moment haben." Nina, S. 365
Handlung: Ich wurde regelrecht in die Handlung hineingeworfen, fühlte mich aber auf Anhieb wohl. Denn die Autorin versprach mir ein reichliches Tempo. Somit klebte ich förmlich mit vor Spannung weit aufgerissenen Augen an den Seiten. Die Geschichte zwischen Max und Nina beginnt sehr ruhig und mir als Leser wurde eine komplett andere Welt geboten, die mir auf Anhieb gefiel. Leider fehlte mir oft ein wenig Hintergrundwissen und ich konnte somit vieles nicht ganz nachvollziehen. Das hielt mich aber nicht davon ab das Buch weiter zu lesen. Sehr schnell baut die Autorin Spannung ein, die das Buch zu einem absoluten Leseabenteuer werden ließ. Die Autrorin konnte mich durch ihre wirklich gut durchdachte Geschichte immer wieder begeistern und vor allem fesseln. Zum Ende schwächt sie die Spannung ein wenig ab um dann in den letzten 100 Seiten noch einmal alles zu geben. Die Seiten flogen nur dahin!

Schreibstil: Vom Schreibstil der Autorin war ich sehr schnell angetan. SIe hat eine angenehme Erzählweise, die mir ermöglichte oft Teil der Geschichte zu werden. Nicht nur flüssig, sondern mit einem gewaltigen Tempo erzählt Eva Moraal ihre Story und das gefiel mir schon nach der ersten Seite. Die Seiten flogen nur dahin und ich konnte sehr schnell in die Geschichte eintauchen und mit den Figuren mitfühlen. Besonders von der weiblichen Figur Nina, war ich schon nach wenigen Seiten angetan. Immer wieder überraschte mich die Autorin, fesselte mich und wollte mich nicht mehr los lassen. Ein durchaus guter Schreibstil, der mir ab und dann doch einmal den Atem raubte.

Mein Urteil 

Temporeich und durchaus spannend und interessant ist der Debütroman von Eva Moraal. Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten mich zwischen den Nassen und den Trockenen wohl zu fühlen, aber das behob sich schnell. Durch den Perspektivenwechsel der beiden Hauptfiguren, konnte ich beide Figuren unterschiedlich bemerken. Nina war mir sympathischer als Max, das merkte ich immer wieder. Dadurch dass ich meine Probleme mit dem männlichen Protagonisten hatte, konnte ich mich nur bedingt in ihn hineinversetzten. Er hat irgendwie einen merkwürdigen Charakter, den ich nicht leiden konnte. Nina dagegen war mir schon von der ersten Seite der bessere Charakter, mit dem ich mich auch besser verbinden konnte. Die Autorin konnte mich immer wieder durch teilweise schaurigen Szenarien für sich gewinnen und ich wollte das Buch nicht zur Seite legen. Schnell baut sie Spannung ein, die das Buch zu einem Lesegenuss machen ließ. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, außer, dass ich manchmal mit der Weltanschauung nicht ganz klar kam. Dazu fehlte mir oft Hintergrundwissen um manche Dinge besser zu verstehen. Leider machte mir Max die Entscheidung auch nicht leicht, trotzdem erhält das Buch sehr gute 4 von 5 Welten. Großes Potential!
 








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Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. Eine Verlinkung zum Verlag und anderen Seiten dient informativen Zwecken
 

0 Rezension: Loving von Katrin Bongard



   Infos zum Buch

   Titel: Loving
   Autor: Katrin Bongard
   Übersetzer: -
   Verlag: Oetinger
   Seitenanzahl: 295
   Reihe: Einzelband
   ISBN:  978-3-841-50348-0
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"Ich sehe nach oben, irgendwo sollte es jetzt eine Art Schutzgott geben, der sich meiner annimmt und mir versichert, dass alles gut wird, aber da ist nur eine zittrige Neonlampe, in der Hunderte von Fliegen einen schnellen Tod gefunden haben." S. 32

Klappentext 

Romantisch. Magisch. Unausweichlich.

Mit dem Partyleben an der Schule hat Ella nicht viel zu tun. Und sie hätte nie gedacht, dass ausgerechnet sie - die sich für Bücher und Buchblogs interessiert - sich in den coolen Luca verliebt. Lica, den alle Mädchen für den tollsten Jungen der ganzen Schule halten. Und den Ella eigentlich nur oberflächlich und arrogant findet. Doch bei einem Schulprojekt lernen die beiden sich besser kennen... Sich nicht zu verlieben - einfach unmöglich!

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Gestaltung des Buches ist eher unscheinbar, aber dennoch gefällt mir die Farbgebung ziemlich gut. Es ist schlicht, einfach und vor allem passend zum Inhalt gestaltet. Und es sieht schön aus. Das Cover verrät einem so gut wie nichts, nur wie man dann unschwer an dem Titel "Loving" erkennen wird, handelt es sich hierbei um eine Liebesgeschichte. Nicht nur das Cover, dass mir durch seine Schlichtheit ins Auge sprang, sondern der interessant klingende Klappentext machten mich neugierig. Zusätzlich hatte ich mal wieder das Bedürfnis ein Buch zu lesen, dem man nicht so viel Konzentration schenken muss. Da kam mir dieses Buch gerade recht.

Einstieg: Das Buch beginnt sofort mit der eigentlichen Handlung und ich als Leser hatte kaum Gelegenheit mich an die Geschichte zu gewöhnen, da ich regelrecht hineingeworfen wurde. Zunächst musste ich mich erst einmal zurecht finden und die Geschichte auf mich wirken lassen. Der Einstieg fiel mir sehr leicht und ich konnte ziemlich schnell in die Handlung eintauchen. So gleich wurde mir die weibliche Protagonistin Ella vorgestellt, die mir auf Anhieb sympathisch war. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir schon nach wenigen Seiten und Katrin Bongard zog mich rasch in ihren Bann.

"Einen Toast, Ella?" Nein, lieber ein Messer, das ich mir in die Brust jagen kann, oder auch eine Gabel. Je schmerzhafter, desto besser, damit der andere Schmerz überdeckt wird, der in mir tobt. Mein Herz ist eine Bleikugel, die sich über einer Flamme auflöst und in meinen Magen tropft." S. 211

Charaktere: Das Buch wird durchgängig aus der Sicht von Protagonistin Ella erzählt. Durch die Ich-Perspektive, die die Autorin für dieses Buch gewählt hat, konnte ich mich recht gut in die Figur hineinversetzen. Sie war mir schon sehr am Anfang sympathisch und ich freute mich regelrecht, sie in dieser Geschichte begleiten zu dürfen. Ella hat einige Charakterzüge, die mir selber recht ähnlich waren, somit konnte ich mich teilweise auch viel intensiver mit ihr verbinden. Leider gab es auch Momente, in denen ich nicht nachvollziehen konnte, warum sie so handelt. Der stetige Wechsel von Sympathie und Verwirrung, die sich beim Lesen bei mir breit machte, erschwerte mir die Beziehung zu Ella. Ich schloss sie zwar auf der einen Seite schnell ins Herz, aber auf der anderen Seite zeigte sie mir oft ein naives Verhalten. Dies zog sich sehr lange hin, erst zum Ende klärte sich ihr Verhalten. Neben der weiblichen Protagonistin, die der Leser begleitet, wäre da noch der männliche Part. Luca bereitete mir sehr große Schwierigkeiten. Ich entwickelte eine soforte Abneigung zu dieser Figur. So sehr ich es auch versuchte, ich konnte mich nicht, bzw, selten gänzlich in ihn hineinversetzten. Im Laufe des Buches lockerte es sich ein wenig. Jetzt im Nachhinein, wurde er dann doch eine einigermaßen erträgliche Figur. 

Handlung: Das Buch beginnt sehr ruhig und dem Leser werden die Protagonisten Ella und Zoe vorgestellt. Ich wurde in die Geschichte hineingeworfen und fand mich erstaunlich schnell dort wieder. Zunächst passierte gar nichts. Erst recht spät begann das Buch an Fahrt zu gewinnen. Das erschwerte es mir sehr der Handlung intensiv und konzentriert zu folgen. Relativ spät baut die Autorin Spannung in das Buch, die für mich aber trotzdem nicht entsprechend war. Gelegentlich verlor ich die Lust am Lesen, weil es teilweise Stellen gab, in denen nur sehr wenig bis gar nichts passierte. Und dann ging es mir viel zu schnell. Als Ella den smarten Luca kennenlernt, verlor ich gänzlich den Überblick. Vieles passierte kurz nach einander und ich hatte kaum Gelegenheit mit der Situation vertraut zu werden. Dann sackte die Handlung wieder ab und sie bewegte sich auf einer Linie. Zum Ende holte die Autorin erneut alles heraus, konnte mich aber nur bedingt fesseln. Die Handlung war mir stellenweise zu durchwachsen und konnte mich fast gar nicht mitreißen.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, das wurde mir schnell bewusst. Die Erzählweise der Autorin ist sehr flüssig und ich verlor mir schnell in ihrem Schreibstil. Er bleibt durchweg erhalten. Ab und an gab es Momente in denen mich Katrin Bongard regelrecht in die Handlung hineinzerrte, so dass ich gar nicht mehr heraus wollte. Ihren Schreibstil mochte ich von der aller ersten Seite und schon nach wenigen Sätzen zog sie mich mit ihrem wirklich tollen Stil in den Bann. Es gab Momente in denen sie Spannung einbaute und ich mich somit sehr wohl fühlte, aber es gab auch wiederum Momente, die mich etwas aus der Bahn warfen. Eine gute Mischung.
 

Mein Urteil 

Eine leichte Lektüre für Zwischendurch, das kann ich nicht abstreiten. Durch die relativ wenigen Seiten und den teilweisen sehr kurzen Kapiteln, flogen die Seiten nur dahin und ehe ich es mir versah, war ich schon am Ende des Buches angelangt. Der Einstieg gefiel mir super und ich war sehr gespannt, was mir die Autorin in dem Buch noch bieten würde. Schnell war ich vom Schreibstil der Autorin gefangen. Ich liebe ihn einfach. Locker und vor allem flüssig beschreibt die Autorin die Szenen, so dass ich oft das Gefühl hatte, ich befinde mich selber in der Geschichte. Leider gefiel mir die Handlung wie auch den männlichen Protagonist nur bedingt. Die Handlung kam erst nicht in Fahrt - es passierte nichts - und dann waren es plötzlich zu viele Ereignisse auf einmal, so dass ich den Durchblick verlor. Somit fiel es mir sehr schwer, der Handlung besonders zum Ende hin zu folgen. Es war für mich eine typische Liebesgeschichte und ich habe mir so sehr gewünscht, dass ein bisschem Emotionen mehr in das Buch eingebaut wird, so dass es für mich nachvollziehbarer gewesen wäre. Das fand ich sehr schade, denn da sich alles so schnell abspielte, wirkte es wenig authentisch und ich verlor allmählich die Lust am Lesen. Dennoch ist das Buch eine leicht zu lesenden Lektüre, passend für den Sommer. Das Buch erhält 3 von 5 Welten von mir. 

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Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. Eine Verlinkung zum Verlag und anderen Seiten dient informativen Zwecken

2 Pfingstlesemarathon - Der erste Lesemarathon war ein Erfolg :)

Hallo ihr lieben,

Es tut mir ganz dolle leid, dass ihr keine Fragen mehr bekommen habt... Aber vorhin war ich so ins Lesen vertieft und dann hat unser Internet gesponnen, so dass ich nichts mehr posten konnte. :/

Ich hoffe es ist nicht so schlimm...

Ich wollte mich jedenfalls ganz doll bei Euch bedanken, dass ihr so fleißig mitgemacht habt. Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht und ich habe so viel gelesen wie lange nicht mehr :) Insgesamt 3 Bücher komplett und eins habe ich beendet. Ich bin gerade total happy, dass ich so viel geschafft habe. Für alle Bücher sind sogar schon die Rezensionen fertig und werden in den nächsten Tagen online gehen ;)


Tausend Dank fürs mitmachen und ich hoffe euch hat es mindestens genauso viel Freude bereitet wie mir :) Der nächste Lesemarathon oder vllt sogar eine Lesenacht kommt ganz bestimmt. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf das nächste Mal ^^ Was habt ihr denn letztendlich geschafft und würdet ihr das noch mal machen?

 Alles alles Liebe und habt noch einen schönen Abend :)