0 Rezension: Die Berufene von M. R. Carey


Infos zum Buch
Titel: Die Berufene

Autor: M. R. Carey
Verlag: Knaur
Seiten: 512
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-426-51513-6
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"Die Luft ist warm und lebendig, sie bewegt sich an ihrer Wange wie ein atmendes Wesen. Und das Licht ist so intensiv, als hätte jemand die Welt in Öl getaucht und dann angezündet." S. 112

Klappentext 

Großbritannien, in nicht allzu ferner Zukunft: Ein grauen­hafter Parasit befällt die Menschheit. Millionen sind bereits infiziert und bedrohen die wenigen Gesunden. Alle Hoffnungen ruhen auf einer Schar Kinder, die anders auf den Erreger reagieren. Auf einer ent­legenen Militärbasis halten Wissenschaftler sie gefangen – zu allem entschlossen, um ihnen ihr biologisches Geheimnis zu entreißen. Doch es läuft nicht nach Plan ...

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Das Buch ist sehr schlicht und einfach gestaltet. Hierbei war es eher weniger der Anblick des Covers, der mich überzeugte das Buch zu lesen, sondern viel eher der Klappentext. Unter dem Titel konnte ich mir zunächst nichts vorstellen, war allerdings gespannt, was sich der Autor dabei gedacht hatte. Der Klappentext verriet mir, dass ich ein Genre habe, welches ich vorher so gut wie noch gar nicht kannte. Dennoch war ich neugierig und begann das Buch. 

Einstieg: Das Buch beginnt sofort mit der eigentlichen Handlung. Der Leser befindet sich gemeinsam mit Melanie, der zehnjährigen Protagonistin und vielen Kindern auf dem sogenannten Stützpunkt. Mir wurde das kleine Mädchen vorgestellt. Ich brauchte ein wenig, um mich mit ihr zu verbinden. Die Kinder werden unterrichtet, dürfen nicht miteinander spielen und rausgehen dürfen sie ebenfalls nichts. Das alles war zu Beginn ziemlich verwirrend. Aber nach und nach erfuhr ich den Hintergrund dessen.

Charaktere: Allen voran steht die kleine Melanie, die eine Gabe hat, sie aber bisher davon nichts weiß. Sie war mir von Anfang an ein wenig merkwürdig. Für ihr Alter ist sie hochintelligent, was mir sehr oft den Atem verschlagen ließ. Sie ist eine sehr junge Protagonistin, hat aber in ihrem kurzen Leben schon viel Grausames erlebt. Melanie stellt sich oft die Frage, warum sie ihren Tag in einer Zelle verbringen muss, entfernt und abgeschottet von den anderen Kindern. Ohne Zugang nach draußen, und dem Verbot mit den Kindern zu spielen. Ich begleitete die junge Heldin. Immer wieder konnte sie mich überraschen und faszinieren. Die weiteren Figuren sind Erwachse, die die einzigen Menschen sind, denn sonst leben überall Hungernde, die von einem Parasit befallen wurden. Diese bereiteten mir noch mehr Schwierigkeiten und ich konnte mich kaum mit ihnen verbinden. Immer wieder sagte ich mir, dass das bestimmt noch kommt, aber es zog sich durch das ganze Buch, dass ich mich nicht in sie hineinversetzten konnte.

Handlung: Das Buch beginnt recht ruhig und mir wurde das Leben auf dem Stützpunkt genau vorgestellt. Jedoch ändert es sich schlagartig als die Armee der Hungernden auf die Militärbasis kommt. Das Leben auf dem Stützpunkt ändert sich sofort und von der Ruhe ist nichts mehr zu spüren. Es wird brutal und schon befinde ich mich mit den Erwachsenen und Melanie auf der Flucht. Dort lerne ich das wahre Gesicht von Melanie kennen. Auch werden mir nach und nach meine Fragen beantwortet. Immer wieder kommen sie in Kontakt mit Hungernden, die überall zu finden sind. Überall wo vor dem Zerfall Menschen lebten. Nach und nach gewinnt das Buch an Spannung, konnte mich aber kaum begeistern.

Schreibstil: Der Schreibstil von M. R. Carey ist recht außergewöhnlich. Seine Beschreibungen waren oft ekelerregend, brutal und ziemlich schräg. Aber das macht das Buch irgendwie auch aus. Ich konnte mich kaum, bis gar nicht für den Schreibstil begeistern. Er sprach mich nicht an. Die Figuren erwachten nicht zum Leben und ich konnte mich daher kaum in die Figuren oder die Handlung einfinden.

Mein Urteil 

Das Buch hatte seine Momente, die mich aus der Fassung gebracht haben, die einerseits spannend waren und andererseits auch ansprechend. Leider traf das nicht auf das gesamte Buch ein. Ich wartete auf den Moment, wo es sich ändert und ich in die Geschichte eintauchen kann, aber es trat nie ein. Daher stehe ich nun mit einer geteilten Meinung da. Die Idee hinter dem Buch gefiel mir ausgesprochen gut, aber sie kam leider nicht so zum Ausdruck, wie ich es erhofft hatte. Schade. Vermutlich bin ich nicht die Zielgruppe für dieses Buch. Ich vergebe schwache 3 von 5 Welten.










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4 Rezension: LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel von Eva Siegmund


Infos zum Buch
Titel: LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel
Autor: Eva Siegmund
Verlag: cbt
Seiten: 512
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-570-16307-8
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"Meleike wusste, dass das kein Paradies war. Aber Adeva war ihr Zuhause. Die Achse, um die sich ihr Leben, ihr ganzes Universum drehte und alles, was sie je gekannt hatte." S. 26

Klappentext 

Wenn dein Schicksal zu groß für dich scheint
In der Trümmerstadt Adeva entscheidet sich für alle 15-Jährigen in der Nacht der Mantai, welche Gabe sie haben. Ein Mal, das auf dem Handgelenk erscheint, zeigt an, ob man telepathisch kommunizieren, unsichtbar werden oder in die Zukunft sehen kann. Doch bei Meleike, deren Großmutter eine große Seherin war, zeigt sich nach der Mantai – nichts. Erst ein schreckliches Unglück bringt ihre Gabe hervor, die anders und größer ist als alles bisher. Als Meleikes Visionen ihr von einem Inferno in ihrem geliebten Adeva künden, weiß sie: Nur sie kann die Stadt retten. Und dass da jenseits der Wälder, in der technisch-kalten Welt von Lúm, jemand ist, dessen Schicksal mit ihrem untrennbar verknüpft ist …

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Das Cover sprach mich sofort an! Es ist sehr einfach gestaltet, gleichzeitig so schön. Es ist ein Mädchen abgebildet und im Vordergrund ist die Skyline einer Stadt zu sehen. Die Gestaltung ist sehr passend zum Inhalt und ich habe mich sofort verliebt. Die Farbgebung ist schlicht und schön. Der Titel klingt geheimnisvoll und genau wie der Klappentext machte er mich sehr neugierig!

Einstieg: Das Buch beginnt mit einem sehr kurzen, aussagekräftigen Prolog, der sehr gut in die Thematik einleitet. Die Autorin brauchte keine zwei Seiten, bis ich mich in ihren Schreibstil verloren hatte. Sie hat mich sofort von sich überzeugen können und ich war nach dem Prolog sehr gespannt, wie es weiter gehen soll. Nach der sehr kurzen Einleitung geht es mit der eigentlichen Geschichte los. Der Leser begleitet die Familie Mey auf den Weg zur Mantai. Das Buch beginnt sehr spannend und ich befand mich in der Story sofort wieder!

Charaktere: Zu Beginn wird mir die weibliche Hauptprotagonistin Meleike Mey vorgestellt. Und ich schloss sie sofort ins Herz. Sie war mir sofort sympathisch und ich wollte sie unbedingt auf ihrem Weg begleiten. Ihre starke Liebe zur Heimat wird sofort deutlich und macht die Figur noch besser. Während mir die wunderbare Meleike vorgestellt wurde, wurde ich auch gleichzeitig mit dem männlichen Protagonisten Flynn vertraut gemacht. Dieser wächst außerhalb von Adeva auf. Dort spielen andere Regeln. Alles ist moderner, als es in Adeva, Meleikes Heimat, der Fall ist. Ich schloss ihn ebenso schnell ins Herz wie Meleike! Wie es der Zufall so will, begegnen sich die beiden und das Abenteuer ihres Lebens beginnt. Die Figuren erwachen zum Leben und konnten mich durchweg begeistern. Durch die wechselnde Erzählweise des Beobachters, konnte ich die Figuren aus unterschiedlichen Positionen erleben und konnte mich noch besser in sie hineinversetzten!

"Die dunkle ungewisse Zukunft rollte auf sie zu und sie würde sich mitten hineinstürzen in das geöffnete Maul der schwarzen tosenden Wellen." S. 212

Handlung: Die Autorin konnte mich sehr schnell für sich gewinnen und ich befand mich unerwartet rasch in der Handlung. Das Buch beginnt schon sehr spannend. Durch die Bestimmung von Meleike, beginnt das Buch allerdings nicht nur spannend, sondern überraschend und gleichzeitig faszinierend. Die Handlung besteht aus zwei Handlungssträngen, die von Meleike und von Flynn, die aber schneller als ich je gedacht hatte, zu einem werden. Eva Siegmund zeigte mir sofort, was in ihr steckt, und dass sie vor nichts zurückschreckt. Immer wieder konnte sie mich überraschen und begeistern. Das Buch gewinnt sehr schnell an Fahrt. Immer wieder dachte ich, jetzt kann es doch nicht noch spannender werden, aber die Autorin zeigte mir immer wieder, dass es noch besser geht! Die Ereignisse überschlagen sich! Dadurch erfolgt eine gewisse Schnelligkeit und es wird nicht langweilig!

Schreibstil: Die Autorin brauchte nicht lange, um mich von sich zu überzeugen. Mit jedem Kapitel konnte sie mich, überraschen, faszinieren, schockieren und absolut begeistern. Ich befand mich sehr schnell in der Welt von LÚM. Durch ihren Aussagekräftigen und flüssigen Schreibstil, zog mich die Autorin mit und ich wurde sehr schnell ein Teil der Geschichte!

Mein Urteil 

Das Buch ist ein Abenteuer der besonderen Art! Charaktere und eine unvergessliche Handlung, die das Buch zum Leben erwecken und ich das Gefühl hatte, ich befinde mich wirklich dort und ein Schreibstil, der mir ermöglichte in die Story einzutauchen - das machte das Buch zu einem atemberaubenden Lesegenuss! Spannung war nicht zu wenig. Als ich dachte, was soll denn jetzt noch kommen, zeigte mir die Autorin dass es immer eine Steigerung gibt. Mit jedem Ereignis übertraf sie sich selber und das macht das Buch zu so einem Vergnügen. Überraschung, Faszinisation, Mitleid, Mut und Hoffnung - all das und viel mehr erlebte ich in diesem Debütroman! Und es ist seit langem mal wieder ein Einzelroman! Eigentlich ziemlich schade... Ich will mehr davon! Mehr von Meleike und Flynn! Mehr von LÚM!!!!
Ich vergebe 5 von 5 Welten!









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0 Kombination aus Stift und Papier und was daraus geworden ist ^^

Halli Hallöchen ihr Lieben :)

wisst ihr was? Mir ist gerade nach schreiben, also schreibe ich euch, damit der Blog wieder etwas gefüllt wird, nach der laaaangen Pause. Ich hoffe ihr seit alle super gut ins neue Jahr bekommen :)

Ich bin es auf jeden Fall :D und ich bin gerade total gut drauf, hach wie toll ^^ mein Jahr fing schon mal gar nicht so schlecht an. Ich habe schon zwei Bücher gelesen :D naja eins beendet und eins gelesen, man muss es ja nicht gleich übertreiben ;) meinen Blog habe ich heute ein wenig aufgeräumt. Gestern und heute schrieb ich noch restliche Rezensionen, die sich noch vom letzten Jahr angehäuft haben. Im letzten Monat habe ich auch wieder ein wenig mehr zeichnen können. Ich hoffe so sehr, dass das wieder mehr wird, denn ich muss zugeben, ich habe es vermisst.

Der Titel verrät es schon und ich möchte euch die Zeichnungen nicht vorenthalten. Es sind, wie ihr seht drei Stück, wobei zwei davon so gut wie das gleiche Motiv sind, aber das ist nicht schlimm. Ich probieren gerade ein wenig herum.

(c) Catas Welt
Dieses Bild sollte eigentlich nicht wirklich ein Auge werden. Was es anfang allerdings werden sollte weiß ich nicht mehr. Und es ist nicht abgezeichnet! Das ist meine erste Zeichnung seit September. Ich hatte in Griechenland eins gezeichnet, aber das gefällt mir nicht so. So viel kann ich sagen, es sollte eigentlich Shailene Woodley darstellen. Das einzige was ihr ähnlich ist sind die Haare :D

(c) Catas Welt
Und das ganze in Farbe :D Das Auge ist, wie mir gerade aufällt auch das linke? rechte? ach ich weiß das immer nicht ;) kein einziges Mal radiert, innerhalb von zehn Minuten gemalt und mit Wasserstiften (nennt man die so? da bin ich etwas überfragt :))














(c) Catas Welt
Das Original habe ich leider nicht mehr. Dieses Bild ist ein Teil eines Weihnachtsgeschenkes gewesen. Ihr müsst euch vorstellen, dass das nicht mal A 5 war. es war etwas kleiner. Das Motiv entstand im Geschichtsunterricht. Und ich war mit dem Ergebnis so zufrieden, dass ich es direkt noch einmal gezeichnet habe ^^ Das ist derzeit das aktuellste Bild, wird aber hoffentlich bald von einem anderen abgelöst :)













Tja so weit so gut ^^ Wie gefallen sie euch? Und eine wichtige Frage habe ich noch: Habt ihr vllt Vorschläge was ich mal zeichnen kann? (Bitte keine Portraits oder Personen :D) Wunschmotive oder so. Nur her damit ^^

So das wars mal wieder von mir, ich werde schauen, wann ich das nächste Mal zu euch schreibe, da jetzt am Mittwoch die Schule wieder beginnt und da hab ich dann kaum Zeit. :/ aber ich werde bestimmt mal die ein oder andere freie Minute für euch haben

Alles alles Liebe und bis bald, Eure Caterina

0 Rezension: Aquarius von Thomas Finn


Infos zum Buch
Titel: Aquarius
Autor: Thomas Finn
Verlag: Piper
Seiten: 416
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-492-70337-6
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"Sowohl die Tote, als auch das Innere der alten Telefonzelle wirkten so, als seien sie Opfer einer plötzlich hereinbrechenden Flut geworden. Wasser tropfte noch immer von dem herabbaumelnden Hörer, rann vereinzelt von den Scheiben und sickerte aus dem blonden Haar der Frau, das wie angeklascht an ihrem Kopf klebte." S. 11

Klappentext 

Ein packender Thriller, so abgrundtief wie das Meer
Bei den Bergungsarbeiten an einer alten Seemine geschieht ein Unglück: Die Mine explodiert. Als Berufstaucher Jens Ahrens wieder zu Bewusstsein kommt, findet er sich in einem Keller wieder, gefangen mit anderen Männern, die unter Drogen gesetzt und so wehrlos gemacht wurden. Nur mit Mühe kann er sich befreien und flüchtet nach Egirsholm, eine kleine, wohlhabende Küstensiedlung. Diese aber wird zum Schauplatz rätselhafter Todesfälle. Menschen ertrinken - und das sogar auf der Landstraße oder in ihrem Haus! Etwas geht vor sich, in das Jens so schnell und tief hinab gesogen wird, dass er sich nicht mehr entziehen kann. Das Meer ist unruhig. Und es ist wütend.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Aufmachung des Buches sprach mich sofort an. Der Titel klang vielversprechend und machte mich neugierig. Das Cover ist sehr passend zum Inhalt gestaltet. Jedoch konnte mich der Klappentext, wie schon so oft, letztendlich davon überzeugen das Buch zu lesen. 

Einstieg: Das Buch beginnt mit einem recht kurzen, spannenden Prolog, der hervorragend in die Thematik einleitet. Ein rätselhafter Tod wirbelt viele Fragen auf, sowohl bei den Figuren, als auch bei mir als Leser. Ich wollte Antworten haben. Wie starb die Frau? Warum hat niemand etwas gesehen? All diese Fragen schwirrten mir durch den Kopf. Nach dem nervenzerreißenden, spannenden und aufwirbelnden Prolog, beginnt die eigentliche Handlung. Und spannend geht es weiter. Ich befand mich auf Tauchstation mit Jens Ahrens. Er war mir sofort sympathisch. Ehe ich es mich versah, befand ich mich in der Geschichte.
"Die Schwaden krochen nicht bloß von Westen heran, sie stiegen auch aus den Siel - und Gullydeckeln auf, wo sie sich mit dem übrigen Gewölk vermengten [...] Fast schlagartig wurde es draußen grau, und von den Laternen waren nur noch kränklich anmutende Lichtflecken zu erahnen." S. 122
Charaktere: In diesem Buch treten sehr viele Figuren auf. Neben und Hauptfiguren sind zahlreich. Dadurch verlor ich sehr oft den Überblick. Die wechselnde Erzählweise des Beobachters erleichterte es mir nicht im geringsten. Es war schwierig den einzelnen Figuren zu folgen. Die Hauptfigur Jens Ahrens war wir zu Beginn sofort sympathisch, allerdings konnte er sich nicht gänzlich entfalten. Ich konnte mich nicht genug in ihn hineinversetzten.
Die Polizistin Meike Ehlers wurde mir zunächst von ihrer besten Seite gezeigt und ich schloss sie sofort ins Herz. Jedoch verlor ich sie im Laufe des Buches aus den Augen. Nur nach und nach trat sie wieder auf. Es waren einfach zu viele Figuren, die mir nicht die Möglichkeit boten, mich in alle hineinversetzten zu können. Schade.


Handlung: Die Handlung konnte mich am Anfang sehr schnell mitreißen, spannend und nervenzerreißend, so sollte es werden, das versprach mir jedenfalls der Autor. Es gab Momente in dem Buch, die sehr ruhig von statten gingen. Immer wieder wurde Spannung mit jedem folgenden Tod aufgebaut. Die Handlung stieg und fiel wieder. Das zog sich bis zur Hälfte des Buches hin, aber dann konnte mich das Buch nicht mehr begeistern. Es verlor an Fahrt.
Zwar war ich anfangs gespannt,  wie Thomas Finn die Legenden und Mythen einbauen wollte, aber mit der Umsetzung war ich alles ander als zufrieden. Das Buch verlor rasant an Spannung und Action. Es wurde zu Beginn recht glaubwürdig erzählt, aber irgendwann wurde es für mich zu absurd und es entstanden langatmige Passagen, die mich nicht mitreißen konnten.

Schreibstil: Der Schreibstil jedoch blieb bestehen. Thomas Finn konnte mich mit seiner Erzählweise mitreißen und auch oft begeistern. Durch seinen aussagekräftigen und starken Schreibstil konnte ich mich ziemlich in der Geschichte wiederfinden. Das gefiel mir sehr gut. Seine Beschreibungen, besonders denen von den rätselhaften Toden, ließen mir doch einen Schauer über den Rücken laufen. Ensetzen, Spannung und Überraschung löste der Autor in mir aus.

Mein Urteil 

Ein Thriller der etwas anderen Art. Die Idee hinter dem Buch machte mich sofort neugierig und ich wollte vielen Fragen auf den Grund gehen. Immer wieder traten neue mysteriöse Geschehnisse auf, wollte ich mich nicht zufriedenstellen. Denn ich habe etwas anderes erwartet. Das Buch konnte mich leider nicht so überzeugen, wie ich es erhofft habe. Spannung war da, das ist keine Frage, jedoch ließ sie so rasant nach, dass mir das Buch schon bald keine Freude mehr machte. Vermutlich sprach mich das Buch nicht an, weil es nicht mein Genre ist. Schade eigentlich... Daher vergebe ich dem Buch nur 3 von 5 Welten. 









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0 Rezension: Losing it - Alles nicht so einfach von Cora Carmick


Infos zum Buch

Titel: Losing it - Alles nicht so einfach
Autor: Cora Carmick
Verlag: Egmont LYX
Seiten: 320
Reihe: 1/3
ISBN: 978-3-8414-2165-4
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"Das Problem war nur ... ich wollte zwar keine Jungfrau mehr sein, aber ich wollte auch kein Sex haben. Das Problem aller Probleme. Warum konnte dies nicht eines von diesen "Ein-Quadrat-ist-ein-Viereck-aber-nicht-jedes-Viereck-ist-ein-Quadrat-Problemen" sein?" S. 12

Klappentext 

Sex, Liebe und andere Katastrophen

Bliss Edwards hat die Nase voll. Sie ist einundzwanzig, steht kurz vor ihrem Collegeabschluss und hatte - als einzige von all ihren Freundinnen - noch nie Sex. Sie beschließt, das Problem zu beheben, und zwar so schnell und unkompliziert wie möglich - mit einem One-Night-Stand. Doch als es so weit ist, wird sie von ihrer Nervosität vollkommen überrumpelt. Sie flüchtet und lässt den attraktiven Fremden namens Garrik allein (und nackt) im Bett zurück. Und dann kommt alles noch viel schlimmer! Denn schon am nächsten Tag steht sie vor Garrick erneut gegenüber. Er ist Bliss neuer Dozent an der Uni...

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Das Buch ist sehr schlicht und einfach gestaltet und dennoch konnte es mich von seiner Aufmachung recht schnell überzeugen. Das Cover ist ziemlich unscheinbar. Der Titel klang vielversprechenend und ich wollte erfahren, was sich dahinter verbirgt. Jedoch konnte mich, wie schon so oft, der Klappentext endgültig davon überzeugen das Buch zu lesen. 

Einstieg: Die Autorin beginnt ohne irgendein Prolog direkt mit der Handlung. Im ersten Kapitel wird mir so gleich die weibliche Protagonistin Bliss Edwards vorgestellt. Ich wurde regelrecht in die Geschichte hineingeworfen, fühlte mich aber sehr schnell in der Story wohl. Die Autorin ermöglichte mir Bliss schon nach wenigen Sätzen ins Herz zu schließen. Ihre etwas verrückte Art gefiel mir sofort.
"Ich wollte mich in ein Loch verkriechen und sterben.
Ich wollte mich in ein Loch am Boden einer Schlucht verkriechen, unter einer Lawine begraben werden und dann sterben. Ich wollte ... weinen." S. 69
Charaktere: Da das Buch durchgängig aus der Sicht von Bliss geschrieben ist, konnte ich mich hervorragend mit ihr verbinden. Immer wieder zauberte mir die Autorin durch Bliss Tollpatschigkeit oder ihr leicht verrücktes Verhalten ein Lächeln auf meine Lippen. Ich schloss sie mit jeder Tat mehr ins Herz. Durch die gewählte Erzählweise konnte ich eine noch engere Bindung zu der weiblichen Protagonistin aufbauen. Der männliche Protagonist Garrik konnte mich erst spät von sich überzeugen. Anfangs war er mir ein wenig unsympathisch und ich konnte mich nicht gänzlich in ihn hineinversetzten. Jedoch nach der Hälfte des Buches zeigte er mir, was in ihm steckt. Allmählich wurde ich mit ihm warm. Beide Hauptfiguren konnten sich entfalten und machten das Buch zu einem totalen Lesevergnügen.

Handlung: Da das Buch sehr realitätsnah geschrieben ist, fühlte ich mich in der Story schnell wohl. Die Autorin weiß, wie man Spannung und Gefühle unter einen Hut bringen kann. Die Handlung rund um Garrick und Bliss konnte mich sofort von sich überzeugen und ich wurde ein Teil der Geschichte. Recht ruhig beginnt das Buch, jedoch gewinnt es an Fahrt, je mehr Kapitel dazu kommen. Es wird dramatisch, spannend und Gefühle bereiteten mir wunderbare Lesestunden.

"Es war wie im Theater - das Leben bot manchmalperfekte Momente, in denen alles stimmte und man genau dort war, wo man sein wollte mit großartigen Menschen, die genau das taten, ws man selbst tun wolte." S. 264

Schreibstil: Die Autorin zeigte mir schon sehr früh, was in ihr steckt. Sie konnte mich sehr schnell in den Bann ziehen und ich wurde ein Teil der Geschichte. Durch ihren flüssigen Schreibstil, den aussagekräftigen Beschreibungen und den starken Charakteren konnte sie mich durchweg begeistern. Immer wieder zauberte sie mir ein Lächeln auf die Lippen.

Mein Urteil 

Ein wenig Humor, viel Romantik und jede Menge Spannung macht das Buch zu einer interessanten Lektüre. Die Autorin konnte mich schnell von sich überzeugen und ich wurde in den Bann gezogen. Die Seiten flogen nur dahin und ehe ich es mich versah, war das Buch schon zur Hälfte durchgelesen. Die tollen Charaktere, Bliss und Garrick, konnte ich in mein Herz schließen, den einen schneller und den anderen langsamer. Das Buch könnte sehr gut als Einzelroman stehen bleiben, denn es ist ein rundes Ende und es bleiben keine offenen Fragen übrig. Wer jedoch nicht genug von der Autorin bekommen kann, der sollte zu dem Folgeband "Faking it - Alles nur ein Spiel" greifen. 
Ich vergebe 4 von 5 Welten 











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1 2014 - Vorsätze und was daraus geworden ist, Erlebnisse und vieles mehr

Hallo meine Lieben :)

ja ihr lest richtig, ich schreibe wieder zu Euch. Mein letzter Beitrag ist auf den Tag genau zwei Monate her und ich entschuldige mich dafür, dass ihr so lange nichts von mir gehört habt. Ich befand mich in einer totalen Lese und Bloggerflaute. Daher habe ich mir gesagt, dass ich mich ein wenig zurücklege, um dann im nächsten Jahr wieder durchstarten zu können. Aber ich habe mir gesagt, ein Beitrag bin ich euch in diesem Jahr auf jeden Fall noch schuldig, weshalb ich mich dazu entschieden habe heute zu euch zu schreiben :)

Tja das Jahr ist schon so gut wie rum und es hatte einige Höhen und Tiefen, so wie es jedes Jahr eigentlich mit sich bringt. Wenn ich es mir so anschaue, fand ich das Jahr echt schön, es sind viele tolle Dinge passiert, jedoch ist es leider zu schnell vergangen. Wo geht nur die Zeit hin?

Am Anfang 2014 überlegte ich so, was dieses Jahr alles ansteht: ein dreiwöchiges Sozialpraktikum gleich zu Beginn des Jahres, Leipziger Buchmesse im März, ein dreiwöchiges Betriebspraktikum in unserem Kunstmuseum Magdeburg, 2 Jahre Catas Welt im Juli, dann kam ich im September in die 12. Klasse, meine zweiwöchige Kunstfahrt in Griechenland (Ich versuche die restlichen Beiträge nachzuholen ;)), mein 18. Geburtstag und das wars eigentlich auch schon. Mehr ist in diesem Jahr nicht wirklich passiert. Naja gut, Schule war besonders in der letzten Zeit ziemlich stressig - was auch ein weiterer Grund war, weshalb ich euch nicht schreiben konnte.
Und nun ist das Jahr wieder vorbei.

2014 im Schnelldurchlauf - Vorsätze und was daraus geworden ist


Ich hatte ziemlich zu Beginn des Jahres feste Ziele, die ich unbedingt umsetzten wollte, aber wie das immer so ist, halte ich mich spätestens nach sieben Tagen nicht mehr an meine Vorsätze. Ein großes Ziel war für mich in diesem Jahr eine große Verlosung zum 2. Bloggergeburtstag zu machen. So groß ist sie am Ende nun doch nicht geworden. Trotz allem hat es mir Freude bereitet euch etwas zu verschenken :)

Um beim Thema Verlosung zu bleiben, ich wollte ursprünglich einen Adventskalender machen, mit Rätseln und so weiter. Und dann am 24. Dezember sollte es ein großes Überraschungspaket geben. Aber ich hatte es nicht mehr auf dem Schirm und erst als ich meine Bloggerkollegen gesehen habe, wie einige jeden Tag etwas verlosten oder der Gleichen, so machte sich in mir an ganze schlechtes Gewissen breit. Ich habe es total vergessen o.O

Mit meiner Aktion "52 Blogs ein Jahr" hat es auch nicht so funktioniert, wie ich es mir erhofft hatte. Das erste Problem war, dass ich nicht alle Blogs, die sich angemeldet haben, zum Anmeldeschluss hatte. Nun musste ich überlegen, was mach ich nun. Ich hatte angefangen nur alle zwei Wochen einen Blog vorzustellen, aber das passte am Ende hinten und vorne nicht und ich habe es gelassen.

Auch in diesem Jahr wollte ich wieder mehr zeichnen, aber ich befand mich wahrscheinlich mehrere Monate in einem kreativen Tief. Mir ist nichts mehr eingefallen, mein Kopf war leer - was zur Folge hatte, dass keine interessanten Beiträge hier online kamen, ich kaum gelesen habe und auch nichts aufs Papier gebracht habe. Erst in den letzten Monaten, habe ich doch ab und an wieder zu Stift und Papier gegriffen. Vielleicht kann ich es im nächsten Jahr weiterfördern? Mal schauen

Wie ich schon sagte, habe ich auch nicht "so viel" gelesen. Mein Lesejahr fing eigentlich richtig gut an. Ich hatte allein im Januar 18 Bücher gelesen und das war für meine Verhältnisse enorm viel. Das zog sich auch bis zum Sommer hin. Durchschnittlich 6-10 Bücher waren drin. Das hat wie gesagt sehr nachgelassen und ich hatte die letzten Monate irgendwie keine Lust zu lesen. Mein Ziel dieses Jahr 100 Bücher zu lesen, habe ich daher nicht ganz geschafft. Mir würden glaube ich nur noch 13 oder so fehlen. Also was lerne ich daraus? Nächstes Jahr gehe ich mit einem kleineren Haufen Bücher an den Start. 

(c) Catas Welt

Und Außerhalb?

Außerhalb der Bloggerwelt sind einige schöne Erlebnisse festzuhalten, die ich euch nicht vorenthalten will :)

Meine Top 2 Highlights in diesem Jahr... Denn es gibt nur zwei Dinge, die mir in diesem Jahr ganz besonders gefallen haben und sie sind beide auf Platz eins :D

Okay da muss ich jetzt mal überlegen

Auf 1a) ist mein dreiwöchiges Betriebspraktikum im Sommer. Ich durfte im "Kunstmuseum Magdeburg" arbeiten. Es war eine unglaublich schöne Zeit. Ich hatte eine ganze Woche ein Künstleratelier für mich. Selbstverständlich habe ich mich dort richtig ausgetobt. Anfangs war ich da sehr zurückhaltend, aber je länger ich dort war umso experimentierfreudiger war ich. Die erste Woche verging wie im Fluge. Ach halt, ihr fragt euch evtl, warum ich dort im Atelier war und wenn nicht, ich erzähle es euch trotzdem. Also noch einmal auf Anfang. Meine Aufgabe bestand darin ein neues Programm für Kinder zu erstellen. Ich sollte den Kindern Kunst näher bringen. In dem sie beispielsweise mit Bastelein oder einer Schnipseljagd das Museum erkunden. Ich hatte anfangs irgendwie keine Idee, aber die kam dann allmählich. Als ich einige Kurse mit Kindern mitmachen konnte entwickelte ich allmählich eine Idee. Diese entwickelte ich in den folgenden Wochen zu einem Ergebnis:

Ich erschuf die kunstbegeisterten Giraffen Fritz und Simone. 

Beide reisen von einem Kunstmuseum zum anderen und nun sind sie im Magdeburger Museum angekommen. Gemeinsam mit den Kindern entdecken sie die Kunst! Mit diesem Projekt habe ich zum ersten Mal einen Comic geschrieben, leider kann ich euch hierzu kein Foto zeigen, da ich das Original dort gelassen habe :/
Mein Leiter war von meiner Umsetzung begeistert und baut es ab sofort in das Programm "Kunst mit Kindern" ein. Das hat mich wirklich extrem gefreut :) Und leider leider ging die Zeit viel zu schnell um.


Ebenfalls auf Platz 1 ist unsere zweiwöchige Kunstfahrt in Griechenland. Ihr habt es bestimmt mitbekommen. Im September befand ich mich mit meiner Klasse im warmen, sonnigen und schönen Griechenland. Es war damit auch unsere Abschlussfahrt. Wir waren zunächst zwei einhalb Tage unterwegs, ehe wir davon reden konnten: Wir sind in Griechenland! Wunderschönes, warmes und sommerliches Wetter begrüßte uns und es war unfassbar!!! Im Laufe der nächsten Tage erkundeten wir die griechische Kultur, sei es Mykene oder Olympia :D Und auch viele andere Orte deren Namen mir gerade nicht einfallen wollen ;) ach ja Patres war auch noch dabei ^^
In Griechenland konnte ich richtig gut abschalten. Fernab vom kalten Deutschland, Technik und Internet. Und ich muss zugeben, dass ich es kein bisschen vermisst habe ;) Griechenland ermöglichte mir viel zu erleben, zu sehen und jeden Tag leckeres, griechisches Essen zu essen :D tja das war mit am besten, neben den regelmäßigen Strandbesuchen, dem klaren, angenehmen Wasser und dem tollen Wetter <3 Ein Ereignis werde ich am allerwenigsten vergessen. Wir waren an einem riesen Wasserfall!!! Einfach der WAHNSINN!!! Ich habe dort zum ersten Mal in einer Quelle gebadet und auch wenn das Wasser gefühlte 10 Grad warm war, war es ein unvergessliches Erlebnis!!!!

Wenn man sich das so ansieht, hatte ich in diesem Jahr zum einen ein erfolgreiches, interessantes und erlebnisreiches Jahr und ein Jahr, was irgendwie nicht so wirklich funktionieren wollte. Außerhalb kann ich sagen, dass das Jahr wirklich toll war, betrachte ich jedoch die Bloggerwelt, so muss ich feststellen, dass vieles nicht so klappte, wie ich es wollte....


Und was bringt uns das Jahr 2015?

Ich habe mir vorgenommen das neue Jahr mit wenigen bzw. keinen Vorsätzen entgegen zu gehen. Denn was bringen mir Vorsätze, wenn ich mich nicht dran halte? Ich werde mich überraschen lassen, was das kommende Jahr für Erlebnisse mit sich bringt. Denn es ist doch viel schöner nicht zu wissen was auf einen zu kommt, oder?
ABER ich werde mit einem neuen Konzept was meinen Blog angeht an den Start gehen. Ich hatte mich über die Feiertage hingesetzt und hin und her überlegt. Ich habe den Entschluss gefasst, meine Aktion, die eigentlich in diesem Jahr anstand, in das nächste Jahr zu verlegen. Und es wird durchgezogen. Leider habe ich keine 52 zusammenbekommen, aber ich werde auch keine weiteren Blogs mit reinnehmen, zwar sind nur knapp über 30 Blogs, aber das ist nicht schlimm. Zwar werden dann einige zum wiederholten Mal auf dem Blog sein, das ist jedoch nicht zu vermeiden. Ich habe die Blogvorstellungen schon für das ganze Jahr geplant, und es wird alle 12 Tage ein neuer schöner Blog vorgestellt. Der erste ist also schon am 12. Januar und dann immer so weiter.

Tja was bringt das neue Jahr noch? Die Leipziger Buchmesse steht schon an. Ich hatte mich vor einigen Tagen als Blogger von Catas Welt beworben - jetzt heißt es nur noch warten. Auch wenn es nicht klappen sollte, dass ich als Blogger unterwegs bin, ich werde dieses, also sprich nächstes Jahr, auf jeden Fall dort sein und wenn alles so klappt wie ich es will, auch die ganze Zeit :) ich freue mich auf euch:)

Das wars von mir und ich verabschiede mich von einem wunderbaren Jahr 2014 und ich bin auf das nächste Jahr sehr gespannt :) Nun meine Fragen an euch: Wie geht ihr mit Vorsätzen um? Habt ihr welche? Und wie war euer Jahr? Schreibt drauf los, ich freue mich auf eure Kommentare ;)

Alles alles Liebe und



0 Rezension: Die Seiten der Welt von Kai Meyer

Infos zum Buch
Titel: Die Seiten der Welt
Autor: Kai Meyer
Verlag: Fischer
Seiten: 560
Reihe: 1/3
ISBN: 978-3-8414-2165-4
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"Der Bücherduft, der ihnen entgegenschlug, war überwältigend. Furia verspürte schlagartig Hunger - Heißhunger auf neue Geschichten." S. 12

Hierbei handelt es sich um den ersten Band der "Seiten der Welt Trilogie"

~Rezension Band 2~

Band 3 folgt

 

Klappentext 

Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.
Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Aufmachung des Buches ist ein totaler Hingucker! Die goldenen Verziehrungen auf dem schwarzen Hintergrund sehen einfach wunderschön aus. Vereinzelt sind die Elemente, die im Buch auch zu finden sind, auf dem Cover zu sehen. So zum Beispiel die fliegenden Origamis. Ein Blick auf das Cover genügte schon fast und mein Entschluss stand fest, du musst dieses Buch haben! Selbst der Titel "Die Seiten der Welt" klang so magisch, geheimnisvoll und machte mich neugierig. Aber wie sollte es anders sein, nicht nur die Gestaltung, sondern vor allem der Klappentext ließ mich den Entschluss festlegen, dass ich den neuen Roman von Kai Meyer unbedingt lesen will.

Einstieg: Ohne sich groß mit irgendwelchem einleitenden Kapiteln herumzuschlagen, beginnt Kai Meyer sofort mit der eigentlichen Handlung. Allein schon der erste Satz konnte mich mitreißen. Dem Leser wird die weibliche Protagonistin Furia Salamandra Faerfax vorgestellt und es dauerte keine zwei Kapitel und ich schloss sie in mein Herz ein. Das Buch beginnt sehr ruhig. Zunächst begleitet der Leser Furia in die Gewölbe der Familie Faerfax. Bücher über Bücher! Ich konnte es mir richtig gut vorstellen, wie es dort unten nach alten Büchern roch, wie die Elemente, dem der Autor Leben schenkt in dieser Bibliothek beheimatet sind. So zum Beispiel der Haufen Buchstaben Ypsilonzett oder die fliegenden Origamis. Kai Meyer ließ mich sofort ein Teil dieser fantastischen Welt werden und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen.
"Jedes Buch ist ein Ort, an dem man immer und immer wieder zurückkehren kann." S. 57
Charaktere: Die Hauptprotagonistin Furia war mir von der aller ersten Seite an sympathisch. Ihre Liebe zu Büchern, Abenteuern und Geschichten war so unglaublich spürbar. Ich habe mich sofort in sie verliebt. Sie ist ein Charakter, den man nicht so leicht vergessen kann und mit dem es Spaß macht ein solches Abenteuer zu bestehen. Sehr oft hatte ich das Gefühl, dass Furia viel älter als 15 ist. Sie hat in ihrem Leben schon so viele schreckliche Dinge erlebt und mit ansehen müssen. Ich entwickelte Mitgefühl für sie und war bereit, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Während sie zu Beginn des Buches noch ein verträumtes Mädchen war, welches den Duft nach Büchern liebte, entwickelte sie sich im Laufe des Geschehen zu einer mutigen jungen Frau! Sie ließ mich sehr oft sprachlos zurück, konnte aber durch ihren starken Charakter überzeugen. Im Laufe des Buches treten noch viele weitere Figuren auf, so auch Cat und Finnian, die schon bald ein wichtiger Bestandteil der Geschichte wurden. Der Autor ermöglichte es mir, sie ebenfalls nach nur wenigen Seiten ins Herz zu schließen. Durch die Sicht des Beobachters konnte ich die Figuren aus mehreren Blickwinkeln erleben. So ließ der Autor nicht nur seine Charaktere zum Leben erwecken.

Handlung: Furia liebt Bücher über alles. Jedoch stellt sie sich immer wieder die Frage, wann denn endlich ihr Seelenbuch den Weg zu ihr findet. Das Buch beginnt sehr ruhig und der Autor baut nach und nach die Spannung auf. Während in den ersten Kapitel alles friedlich ist, so ändert es sich mit dem Auftrag von Furias Vater schlagartig. Die Ruhe war wie weggeblasen und der Autor schreckte vor nichts mehr zurück. Nun ist Furias geringste Sorge ihr Seelenbuch, denn jetzt muss sie alles tun, um ihren Bruder zu befreien, jedoch schwebt sie dadurch selber in tödliche Gefahr. Das Buch gewinnt rasant an Fahrt und mit jeder umgeblätterten Seite wird es spannender. Der Autor ließ mich nicht mehr los und ich wurde schnell ein Teil der Geschichte. Zum Ende der Handlung zeigt er noch einmal was in ihm steckt. Dieser Roman ist vollgeladen mit Action, Spannung und jeder Menge Fantasie!
"Händler, die in Libropolis arbeiteten, konnten auf eine Weise von einem Roman erzählen, die dem Käufer das Gefühl gab, er selbst spiele die Hauptrolle darin." S. 175

Schreibstil: Zum Schreibstil ist so viel zu sagen, dass mir teilweise die Worte fehlten. Kai Meyer entführte mich in eine fabelhafte Welt der Bücher, Abenteuer und Geschichten. Immer wieder brachte er mich zum Staunen, Faszinieren, Träumen und Begeistern. Diese Erzählweise ermöglichte mir nicht nur alles haut nah zu erleben, sondern auch, dass alle Geschehnisse zwischen den Seiten zum Leben erwachen konnten und mich in ein absolut wunderbares Universum entführen konnten!

Mein Urteil 

Dieser Roman ist nicht nur für die Buchfans unter Euch! Denn dieses Buch konnte vor allem durch starke Charaktere und wunderbaren Elementen, die in das Buch eingeflochten wurden, überzeugen. Eine Handlung, die mich nicht mehr loslassen konnte und ein grandioser Schreibstil, der dieses Buch zu einem spannenden, interessanten und faszinierenden Leseabenteuer macht! Ein Buch zum Träumen, Staunen und Miterleben!
Ich vergebe absolut verdiente 5 von 5 Welten!!!










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