[Ausgeplaudert] #3 Musik hören: Ja, Nein, Vielleicht? ♫

Hallo meine Lieben,

Wieder ist es Zeit für meine Aktion ~Ausgeplaudert~. Hier gelangt Ihr zum Auftaktsbeitrag zum Thema "Abitur" und hier habe ich mit Euch über das Thema Smartphone/ Internetnutzung gesprochen. Auch heute bleiben wir auf der medialen Ebene. An diesem heutigen Samstag möchte ich mit Euch über das Thema Musik sprechen. Hört Ihr Musik und wenn ja zu welchen Gelegenheiten? Gibt es auch Momente, in denen Ihr Musik lästig findet? Ich versuche diese Fragen im folgenden Beitrag für mich selbst wieder zu beantworten. Viel Freude beim Lesen und auch hier seid Ihr wieder herzlich eingeladen mitzuquatschen :)



Höre ich Musik und wenn ja wann, wie und warum?


Musik hören ist für mich nicht wirklich ein Hobby. Es ist etwas, was ich quasi ständig mache und was mich manchmal durch den gesamten Tag begleitet. Es gibt eigentlich kaum Gelegenheiten, in denen ich nicht der Musik lausche. Aber dazu komme ich gleich noch mal drauf zu sprechen. Ganz besonders wenn ich einen Augenblick für mich sein will und so absolut keine Lust auf ein Gespräch habe, stecke ich mir die Ohrstöpsel ins Ohr und schalte komplett ab. Ich vergesse alles drum herum und entweiche dem Alltag für einen kurzen Moment. 

Musik bedeutet mir wirklich sehr viel. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich sie bei jeder möglichen Gelegenheit höre. Unter der Dusche darf für mich keine Musik fehlen, ebenso, wenn ich koche oder backe macht das ganze mit Musik viel mehr Spaß. Oder wenn ich gerade dabei bin mein Zimmer um- bzw. aufzuräumen darf Musik nicht fehlen. Auch wenn ich längere Strecken mit dem Bus oder mit dem Zug fahre höre ich eigentlich immer Musik oder wie jetzt gerade beim Schreiben des Beitrags. Ihr merkt es selber, das Musik Hören begleitet mich durch so viele Situationen im Tag.

Warum höre ich Musik?


Ich höre Musik, weil ich somit für eine kurze Phase dem Alltag entkommen kann. Ein wichtiger Grund dafür, dass ich wirklich fast immer Musik höre, ist, dass ich wunderbar abschalten kann und meinen Gedanken nachgehen kann. Es ist für mich wirklich schön, wenn ich mich der Musik widmen kann, den Texten lauschen kann, in denen manchmal so viel Wahres drinsteckt und es vielleicht sogar noch eine wunderbare Stimme sowie Melodie ist. 


Welche Musik höre ich?

Diese Frage kann ich eigentlich gar nicht so wirklich beantworten. Sagen wir mal so; so ziemlich querbeet. Es gibt ein paar Genres, die ich absolut meide. Ich hasse Schlager! Mit diesem Genre kann ich so gar nichts anfangen. Auch mit Metal Hardcore sonst was kann ich wenig anfangen. Ich halte mich dann doch eher im Bereich Pop/ Rock auf. 

Es hängt ziemlich von der jeweiligen Situation ab, zu welcher Musik ich greife. Wenn ich traurig bin, höre ich eher ruhigere Musik, dann aus dem Bereich Popmusik. Oder Songs von "3 Doors Down" oder "Hurts" oder anderen Interpreten. 
Wenn ich richtig wütend bin und mich irgendwie abreagieren will, greife ich dann doch mal zu etwas "härterer" Musik. Da höre ich dann auch richtig laut Musik. Irgendwie beruhigt mich das dann. In solchen Situationen begleitet mich dann durchaus Metalbands wie "Bullet for my Valentine" (aber auch nicht alle Songs, sondern nur eine bestimmte Auswahl) oder rockige Songs von "Volbeat". Es ist wirlich sehr unterschiedlich. Manchmal höre ich auch einen Song tausendmal hintereinander, das kommt dann wirklich auf die Situation drauf an. Und natürlich sind die Bands nur eine kleine Auswahl meiner Musik, die ich höre. Da gibt es noch viel mehr.

Musik beim Lesen: Lästig oder doch angenehm?


Es gibt wirklich eine Gelegenheit, bei der ich das Musik Hören nicht so angenehm finde. Ja es ist merkwürdig, zu mal ich weiter oben gesagt habe, dass mich die Musik quasi durch den ganzen Tag begleitet. An dieser Stelle steht hier ein großes ABER. Ich kann beim Lesen keine Musik hören. Das geht irgendwie nicht. Entweder konzentriere ich mich auf die Musik ODER auf das Lesen. Ich kann komischerweise nicht beides. Schon gar nicht deutsche Songs. Das geht gar nicht. Bei englischen Songs geht es deutlich leichter, da die Musik eher so im Hintergrund läuft. Höre ich aber deutsche Popsongs oder so und lese DANN noch, dann komme ich völlig durcheinander. Daher meide ich beim Lesen fast grundsätzlich die Musik.

Ich versuche es Euch etwas genauer zu erklären. Ich finde beim Lesen muss man dem Buch seine volle Aufmerksamkeit schenken und da ist es für mich verdammt schwierig da noch was anderes zu machen. Deswegen kann ich auch nicht bei Werbepausen im TV lesen. Das geht irgendwie nicht. Ich muss mich voll und ganz auf die Handlung konzentrieren, sonst rutschen mir vielleicht wichtige Informationen weg und das möchte ich nicht. Außerdem lese ich dann nur so halbherzig und überfliege sogar manche Stellen. Und dann passiert das, was ich gerade geschildert habe: Es gehen Infos verloren, die vielleicht für die weitere Handlung wichtig sind. Genau aus diesem Grund höre ich beim Lesen so gut wie keine Musik. 

Beim Zugfahren oder auch bei lange Busfahrten ist es dann noch mal was anderes. Dann kann ich auch beim Lesen Musik hören. Bzw fällt es mir das leichter als zu Hause beides gleichzeitig zu machen. 

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Ich bin ein absoluter Befürworter von Musik. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich quasi in einer Musikerfamilie aufgewachsen bin. Wer weiß. Auf jeden Fall höre ich wirklich bei jeder Gelegenheit Musik, das beruhigt mich, lässt mich abschalten und außerdem macht mich Musik glücklich. Wenn ich in einer Depriphase bin, in der wirklich alles kacke ist und nichts gelingen will, baut mich die Musik irgendwie wieder auf. Ja gut, das klingt jetzt etwas schmalzig, aber so ist es in gewisser Weise. 

Nun zu Euch. Hört Ihr Musik? Wenn ja zu welchen Gelegenheiten? Gibt es bei Euch auch Situationen, in denen Ihr keine Musik hören könnt? Und vor allem was hört Ihr für Musik? Eher das Klassische oder Heavy Metal? Oder wie ich querbeet? Schreibt drauf los, ich bin gespannt. 

Lasst es Euch gut gehen und genießt das Wochenende :) Ich werde mich gleich ransetzen und den ein oder anderen Beitrag schreiben <3 

Alles Liebe und hoffentlich

Kommentare:

  1. Ich kenne keinen Menschen, der keine Musik hört =D
    Mir geht es ähnlich: Ich höre ständig Musik, nur beim Lesen wird es nichts und beim Lernen. Meine Theorie, warum es bei mir nicht funktioniert ist, dass beides in Phantasiewelten einlädt - Nur dass bei Büchern die Phantasie in eine bestimmte Richtung gelenkt wird (die Handlung ist vorgegeben) und bei Musik in seine eigene Geschichte eintaucht. Und beides zusammen verwirrt die Traumwelten =)

    Zu deiner Frage: Klassisch oder Metal? Nein. Klassisch UND Metal.
    Auch ich bin ein Querbeethörer. Meine Freunde sagen immer, dass sie meinen Musikgeschmack ulkig finden, aber ich kann ja nichts dafür, wenn es so viel gute Musik gibt - egal wie unterschiedlich sie sich anhört.
    Also, das höre ich so im Alltag:
    - klassisch (vorallem Beethoven und Mozart)
    - Metal
    - die guten alten Rocksongs aus den 60ern und 70ern, aber auch 80er
    - die Hits der 90er
    - allgemein Filmmusik und Disney-Songs
    - Jazz
    - Ragtime
    - Dubstep
    ... und noch mehr, vielleicht ist es einfacher zu sagen, was ich nicht höre:
    - Schlager
    - Gangster-Rap
    - die derzeitigen Charts
    Ich will diese Musik nicht schlecht machen, weil es bestimmt auch in diesen Stilen gute Sachen gibt, aber vermutlich kenne ich sie nicht bzw. ich höre es einfach nicht gerne.

    Wieder ein toller Beitrag von dir! =)

    Liebe Grüße
    Luisa

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    1. Liebe Luisa,

      vielen Dank für deinen schönen Kommentar, jetzt finde ich auch endlich die Zeit dir zu antworten.
      Ich finde es echt cool, dass du so viel aus verschiedenen Genres hörst. Finde ich es klasse. Und dass du Metal und Klassik hörst, ist echt interessant ^^ Aber meine Musik im Alltag sieht deinem sehr ähnlich ;)

      Und deine Theorie ist sehr interessant. Das würde einiges erklären, warum ich beim Lesen keine Musik hören kann ^^

      Danke für deine Meinung <3

      Deine Caterina

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  2. Hallo liebe Cata,

    ich habe ja schon mal einen Post darüber geschrieben, wie ich zu Musik beim Lesen stehe ... also im Allgemeinen eher nicht, weil ich lieber voll und ganz in die Buchwelt eintauche. Ausnahmen bestätigen aber die Regel.
    Ansonsten höre ich mittlerweile auch gerne nonstop Musik, gerade beim Aufräumen, Putzen, Backen, Bahn fahren und ganz besonders beim Schreiben, wobei ich mich auch immer noch über Musiktipps freue. ^^ Im Allgemeinen würde ich sagen, dass unser Musikgeschmack sich ähnelt: Ich bin relativ offen eingestellt, mag aber weder Schlager noch Hardcore-Metal, wenn ich schlecht drauf bin aber durchaus "härteren" Rock.

    Liebe Grüße ♥

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    1. Liebe Dana,

      schön, dass wir doch alle ziemlich ähnlich gestrickt sind. Mir geht es genauso. Wenn es eine Handlung ist, die so komplex gebaut ist, dann muss ich dem Buch meine volle Aufmerksamkeit schenken, aber wenn es ein Buch ist, bei dem ich nicht so viel Konzentration brauche, kann ich durchaus mal Musik dabei hören.

      Oh ja, bei solchen Dingen bietet sich das, wie ich finde, sehr gut an. Vor allem beim Aufräumen oder Putzen, macht es gleich viel mehr Spaß - so fern das überhaupt Spaß machen kann ;)

      Danke für deinen Kommentar <3

      Liebe Grüße auch an dich,
      Cata

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  3. Hi Lieblings-Caterina <3,

    wieder ein schöner Beitrag und man lernt dich noch ein bisschen besser und mehr kennen - das mag ich sehr :)

    Musik ist mir, ähnlich wie bei dir, sehr wichtig. Es lässt mich abschalten, runterkommen, aber auch, wenn ich wütend bin (dann natürlich Heavy Metal !!!) mich so richtig abreagieren. Ebenfalls gemein haben wir, dass ich beim Lesen völlige Ruhe brauche, kein TV, keine Musik, denn ich will komplett in die Geschichte abtauchen und wenn dann noch das Kopfkino einsetzt - was willst du als Leser mehr :D

    Mein Musikgeschmack ist vielfältig, über Pop/Rock (aktuelle Musik), HipHop (Jennifer Lopez usw.), Heavy Metal (Bon Jovi, Metallica, Scorpions, AC/DC uvm.), Gothik (Within Temptation ...) bis hin zu Linsey Stirling und Ihrem Instrument, bekleidet mich diese durch den Tag.

    Liebste Grüße, drück dich & Küsschen,
    Uwe

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    1. Huhu mein Lieblings-Uwe <3

      vielen vielen Dank <3 und es freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefällt :)

      Das freut mich, dass wir beide da sehr ähnliche Meinung haben. Und beim Lesen braucht man einfach die Ruhe. Vor allem sollte man dem Buch seine volle Aufmerksamkeit schenken, sonst passiert es, dass einem wichtige Informationen herunterrutschen, und das soll ja nicht passieren ;)

      Dein Musikgeschmack ist wirklich sehr vielfältig und das finde ich echt cool. ich höre manchmal auch gerne die aktuellen Charts, wobei ich das in diesem Jahr mehr oder weniger gelassen habe. Da war für mich kaum ein Song dabei, der mir gut gefallen hat.

      Allerliebste Grüße auch an dich <3
      Deine Caterina <3

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  4. Wieder ein sehr interessantes Thema, bei dem ich gerne mitrede.
    Ich finde deine Antworten auch sehr interessant.

    Es ist schon witzig: Obwohl ich sagen würde, dass Musik eine extrem wichtige Rolle in meinem Leben spielt, kann ich nicht behaupten, dass ich andauernd welche hören würde. Ich komme teilweise sogar eine Woche ohne aus und frage mich dann, ob sich mein Spotify-Abo überhaupt noch lohnt :D.

    Teilweise liegt das daran, dass mich Musik ablenkt, vor allem wenn ich den Text kann, egal ob deutsch, englisch oder französisch. Ich bin nämlich quasi süchtig danach, überall mitzusingen :D.
    Deshalb kann ich auch beim Lesen keine Musik hören.

    Und manchmal weiß ich auch einfach nicht, was genau ich hören will. Kennst du solche Momente?

    Beim Aufräumen oder Putzen höre ich zB richtig gerne Musik, um die langweilige Tätigkeit spannender zu machen.

    Und am allerliebsten singe ich dann lautstark mit!


    Ich mach das auch gerne, dass ich Musik höre, wenn ich wütend bin. Meistens "Nirvana" oder irgendwas anderes lautes, was so richtig schön angepisst klingt ^^.
    Und auch wenn ich traurig oder nervös bin, hilft Musik mir richtig gut. Ein Wundermittel sozusagen. Ich höre zB oft morgens auf dem Weg zur Arbeit (früher) bzw. Uni (mittlerweile) Musik, wenn ich so richtig keinen Bock auf den Tag habe.

    Mir geht es da ähnlich wie dir. Schlager und so richtig harte Sachen, die in meinen Ohren nur noch wie Geschrei klingen, höre ich nicht, ansonsten aber ziemlich vieles bunt durchmischt.
    Witzigerweise höre ich kaum spezielle Künstler oder Bands, sondern oft eher entweder ein Album rauf und runter ("X" von Ed Sheeran kenne ich zB fast komplett auswendig :D) oder eine Playlist zu einem bestimmten Genre.


    Und ich hab auch so Phasen, wo ich den gleichen Song zwanzig mal hintereinander höre ^^.

    Liebe Grüße :),
    Charlie

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    1. Liebe Charlie,

      ach wie schön, dass du auch hier wieder deinen Senf dazugeben konntest :) Ich finde es echt schön, wenn sich hier eine Diskussionskultur herauskristallisiert. Schön!

      Und ich musste gerade schmunzeln, denn mir geht es genauso. Ich hab auch immer das Bedürfnis lautstark mitzusingen, auch wenn mein Fantasietext vielleicht eher wenig mit dem Originaltext zu tun hat, macht es trotzdem Spaß. Und das ist auch mit der Grund, warum ich beim Lesen nicht Musik hören kann. Bzw. nur ganz selten.

      Oh ja, solche Momente kenne ich sehr gut :D Es gibt einfach zu viel Musik, um sich da entscheiden zu können ;)

      Man sagt es glaube ich nicht ohne Grund und ich empfinde Musik auch quasi als Wundermittel. Irgendwie pustet das das Gehirn leer. Weißt du wie ich das meine? Wenn ich z. B. mega viel um die Ohren habe und nicht mehr weiß wo vorne und hinten ist, hilft Musik unglaublich. ich bekomme dadurch den Kopf frei.

      Jap, ich glaube solche Phasen kennt bestimmt jeder. Behaupte ich jetzt einfach mal. Aber ich kann den Song dann erst einmal ne Weile nicht mehr hören, wenn ich ihn gefühlte 1000 Mak hintereinander gehört habe. Manchmal kommt es dann auch vor, dass ich den Song dann endgültig verbanne :D

      Danke für deine Meinung <3
      Liebe Grüße auch an dich.
      Caterina

      Löschen

Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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