Rezension: Shadowlands von Kate Brian


Infos zum Buch
Titel: Shadowlands 
Autor: Kate Brian
Verlag: Coppenrath
Seiten: 304
Reihe: 1/3
ISBN:  9783649616641
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"Jeder Zentimeter meine Neoprenanzugs war voller Sand und mein Gesicht brannte, aber ich hatte mich noch nie im Leben so gut gefühlt. Ich hatte das Gefühl, etwas erreicht zu haben. Ich war frei. ich war lebendig." S. 132

Klappentext 

Auf dem Patchwork-Bettüberwurf lag eine einzelne rote Rose. Unter ihren dornigen Stiel hatte jemand eine Grußkarte geschoben. Es schnürte mir die Kehle zu. Auf der Karte standen in allzu vertrauten Großbuchstaben und dreimal unterstrichen fünf unheilvolle Worte:
WIR WERDEN ZUSAMMEN SEIN. BALD.
Rory ist auf der Flucht. Nachdem sie nur mit sehr viel Glück dem Serienkiller Steven Nell entkommen ist, wird sie zusammen mit ihrer Familie in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen. Mit ihrem Vater und ihrer Schwester Darcy zieht sie in ein Haus auf einer kleinen versteckten Ferieninsel.

Rory und Darcy finden schnell Anschluss im Ort, werden auf Strandpartys eingeladen und können das Leben wieder genießen. Doch irgendetwas sagt Rory, dass sie dem Frieden nicht trauen darf. Immer noch fühlt sie sich von Steven Nell verfolgt. Als plötzlich Menschen von der Insel verschwinden und niemand außer Rory etwas bemerkt, verhärtet sich ihr Verdacht, dass mit dem scheinbar so idyllischen Ort etwas nicht stimmt. Was haben die Bewohner zu verbergen? Als eines Tages auch Darcy verschwindet, steht für Rory fest, dass Steven Nell hinter dem Ganzen steckt. Doch was sie dann herausfindet, erschüttert alles, woran sie bisher geglaubt hat, in seinen Grundfesten ...

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die dunklen Farben des Covers zogen mich sofort magisch an. Es wirkt düster, geheimnisvoll und vor allem versprach es mehr. Nicht nur das Cover bzw. die Aufmachung des Buches, sondern auch der Klappentext machten mich neugierig. Hinzu kam, dass ich von der Autorin bisher noch nichts gelesen habe. All dies zusammen steigerte meine Neugier und ich wollte das Buch lesen.

Einstieg: Der Einstieg ins Buch fiel mir zunächst recht schwer. Ohne Vorgeschichte oder jeglichen einleitenden Kapiteln wurde ich förmlich in die Geschichte geworfen. Es ging mir schon am Anfang zu schnell. Das Buch beginnt mit einem sehr verwirrenden und merkwürdigen Kapitel, welches mir den Einstieg in die Handlung erschwerte. Der Leser begleitet den Serienmörder Steven Nell auf seinen Weg. Ich verspürte eine sofortige Abneigung. Nach diesem recht aufwirbelnden Kapitel wechselt die Perspektive und der Leser begleitet die weibliche Protagonistin Rory auf ihrer Flucht durch den Wald. Ich konnte den Szenen nur schwer folgen. Und obwohl mir der Einstieg nicht so gefiel, war ich dennoch gespannt, wie es weiter ging.

"Die Welt um mich herum schien plötzlich so still und düster, alle Farben waren verblasst, alle Gerüche säuerlich." S. 239

Charaktere: Das Buch wird fast durchgängig aus der Sicht von Rory geschrieben. Ab und an wechselt sich die Sichtweise, so dass ich die Geschichte auch von anderen Seiten erleben konnte. So dachte ich, dass ich mich besser in die Figur hineinversetzten kann, aber dem war nicht so. Ich fand Rory vom aller ersten Kapitel an unsympathisch und nervig. Zu Beginn des Buches war sie einfach panisch und hatte fürchterliche Angst, was ich in dem Moment auch verstanden habe. Sobald sie jedoch mit ihrem Vater und ihrer Schwester auf der Insel ist, wird sie extrem panisch, weil sie in jedem Steven Nell sieht. Das ging mir auf Dauer ziemlich auf die Nerven. Sie war mir zu paranoid!  Und dann sind da die drei Typen, die sie und ihre Schwester dort auf der Insel kennenlernen. Ich konnte sie gar nicht auseinanderhalten, weil sie für mich alle drei gleich beschrieben waren. Ich konnte mich in keinen dieser drei hineinversetzten. Leider erging es mir mit der Hauptprotagonistin Rory auch nicht anders. Ich konnte sie nicht ins Herz schließen. Immer wieder dachte ich, das käme eventuell noch, aber dem war nicht so. Schade...

Handlung: Die Handlung klang sehr vielversprechend und ich wollte unbedingt mehr erfahren. Am Anfang baute sich sehr schnell Spannung auf und ließ mich ab und an sehr gruseln. Es hatte einen Charakter von einem richtigen Thriller. Allerdings änderte sich dies auf der Insel und das Buch nahm allmählich den Touch einer Mysterystory an. Das fand ich zwar in dem Moment nicht schlecht, aber trotzdem hab ich mir ein wenig mehr Grusel erhofft. Das Buch konnte mich nach etwa 100 Seiten nicht mehr mitreißen. Es folgten viele langatmige oder flache Passagen. Zwar versuchte die Autorin viel Spannung einzubauen, aber ich hatte immer mehr das Gefühl, dass sich manche Szenen wiederholten, was ich teilweise unnötig fand. Zum Ende hin zeigt die Autorin noch einmal alles und lässt das Buch mit einem sehr unerwarteten Schluss enden, der mich zwar nicht begeisterte, aber dennoch irgendwie neugierig auf Band zwei machen ließ.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Kate Brian ist durchwachsen. Teilweise gibt es Stellen, die wirklich gut beschrieben waren, so dass ich Gänsehaut bekam, manche Szenen sind allerdings auch eintönig. Obwohl es ein ewiges Auf und Ab der Spannung und der Erzählweise gab, konnte mich die Autorin doch im Endeffekt begeistern. Sie zog mich in ihren Bann und ich begann Fragen zu stellen. Ich wollte mehr erfahren. Der Schreibstil ist sehr flüssig und locker zu lesen.

Mein Urteil 

Das Buch hat seine Schwächen und Stärken. Allerdings gab es aus meiner Sicht wenig, was mich an diesem Auftakt begeistern konnte. An der einen Stelle ist das gut gewählte Cover. Die Gestaltung machte mich sofort neugierig und wirkte auf mich sehr geheimnisvoll. An der anderen Stelle ist der Schreibstil, der zwar nicht durchweg gut war, aber in den meisten Fällen schon. Er konnte mich fesseln und ließ mich nicht mehr los. Leider sind das nicht die Punkte, bei denen ich dem Buch volle Punktzahl geben würde, denn da gehört weit mehr als nur die Aufmachung und der Schreibstil hinzu. Da mich die Figuren alle samt nicht von sich überzeugen konnten und mir besonders die weibliche Protagonistin so ziemlich auf die Nerven ging, sinkt die Bewertung leider sehr nach unten. Das Buch konnte mich nur stellenweise von sich überzeugen. Ärgerlich fand ich außerdem, dass ich mir mehr Charakter von einem Thriller und nicht von einer Mysterystory erwartet habe. Meine Erwartungen zu diesem Buch waren von Anfang an zwar nicht sonderlich hoch, aber die, die ich hatte, wurden nur begrenzt erfüllt. Schade, schade... Leider nur 2 von 5 Welten.







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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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