Rezension: Eigentlich bist du gar nicht mein Typ von Anna Bell



   Infos zum Buch

   Titel: Eigentlich bist du gar nicht mein Typ
   Autor: Anna Bell
   Übersetzer: Silvia Kinkel
   Verlag: Knaur
   Seitenanzahl: 395
   Reihe: Einzelband
   ISBN:  978-3-426-52011-6
   Preis: 9,99 € [D]
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Inhalt


"Ich schaffe das", sagt sich Abi immer wieder, seit sie von Joseph verlassen wurde. Sie sagt es, wenn sie sich morgens mit verheulten Augen aus dem Bett quält. Sie sagt es auf dem Weg zum Friseur, bei dem sie auf ein Veränderungswunder hofft. Und sie sagt es beim Blick auf die Liste mit 10 Dingen, die Joseph bis zu seinem 40. Geburtstag erlebt haben möchte. Denn sie ist sicher, dass Joseph zu ihr zurückkommt, wenn sie seine Liste abarbeitet. Dumm nur, dass man dafür ein ziemlicher Adrenalinjunkie sein muss.
Zum Glück kann Abi auf die Hilfe ihrer Freunde hoffen - denen sie allerdings verschweigt, dass es sich bei der Liste nicht um ihre eigene handelt. Als sich Abi schließlich ihrer größten Angst stellt und vom höchsten Turm der Stadt hinunterblickt, erkennt sie, dass sie dem falschen Traum hinterhergejagt ist. Und dass unten jemand auf sie wartet. Jemand, mit dem sie ihre eigene Lebenswunschliste schreiben wird.

 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Überraschend wurde mir das Buch vom Verlag zugeschickt. Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt noch nichts von der Autorin gehört, demnach war ich sehr neugierig auf diesen Roman. Optisch spricht mich das Buch nicht sonderlich an. Es ist sehr einfach gehalten und fällt wahrscheinlich nur durch die Farbintensität auf. Der Klappentext verriet mir viel zu viel vom Inhalt, daher war die Neugierde zum Buch für mich eher begrenzt. 

Einstieg: Die Autorin beginnt das Buch mit einem Prolog, der mir etwas zu ausführlich war. Zwar war es auf der einen Seite gut, denn so wurde ich langsam der Geschichte sowie deren Hauptagierenden vertraut gemacht. Aber auf der anderen Seite hatte er schnell einen etwas zähen Charakter an sich. Schon auf den ersten Seiten hatte ich meine Problemchen mit der Protagonistin Abi die mir irgendwie teilweise sehr naiv und kindisch vorkam.

Charaktere: Abi bereitete mir schon auf den ersten Seiten im Prolog ein paar Schwierigkeiten. Leider zog sich dies fast durch das gesamte Buch. Immer wieder zeigte sie mir ein Verhalten, dass ich absolut nicht altersangemessen fand. Durch ihre Naivität und ihrem kindischen Verhalten, konnte ich mich nie ganz in sie hineinversetzten. Hin und wieder konnte ich zu ihr durchdringen und einander wurden Abi und ich vertrauter, so dass ich sie letztendlich doch noch ins Herz schließen konnte.

Handlung: Von der Grundidee war ich sehr schnell angetan. Sie versprach eine leichte und lockere Lektüre für Zwischendurch und genau das hat mir Anna Bell am Ende geboten. Die Handlung beginnt mit der Trennung von Abi und Joseph und im Laufe der Kapitel begleitet der Leser Abi auf der Suche nach sich selbst. Durch diese Liste, die die Protagonistin erledigen will, entdeckt sie ihr wahres Ich. Und wie das die Autorin umgesetzt hat, gefiel mir teilweise sehr gut. Manchmal war die Handlung sehr vorhersehend. Auch das war für mich nicht dramatisch. Die Grundidee hat Anna Bell mit vielen romantischen und interessanten Elementen gut umgesetzt.

Schreibstil: Anna Bell besitzt eine sehr beschreibende und ausführliche Art und Weise ihre Geschichte zu erzählen. Nicht immer war der sehr detailreiche Schreibstil angemessen. Für mich kamen die vielen Details eher an den falschen Stellen. Dennoch lieferte mir die Autorin mit diesem Buch eine sehr unterhaltsame, romantische und interessante Story, die manchmal sehr an der Oberfläche kratzte und nie wirklich in die Tiefe ging. 

 

Mein Urteil 


Auch wenn ich Abi nicht gleich zu Beginn sympathisch fand, und ihr Verhalten mir hin und wieder doch ganz schön auf den Keks ging, konnte ich sie dann doch als angenehme Protagonistin wahrnehmen.  Wer auf Bücher steht, die sehr in die poetische und tiefgründige Richtung gehen, für den ist dieses Buch vielleicht nichts unbedingt. Mir fehlte die Tiefgründigkeit an manchen Stellen auch sehr. Vorhersehbar war die Geschichte an manchen Stellen ebenso wie auch voller Klischees. Aber wenn man die Erwartungen etwas herunterschraubt, dann kann einem das Buch doch ganz schöne Lesestunden bescheren. Für mich hat es nur für 3 von 5 Welten gereicht.

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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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