Rezension: Zeugenkussprogramm 1 von Eva Völler

   
   Infos zum Buch

   Titel: Zeugenkussprogramm
   Autor: Eva Völler
   Übersetzer: -
   Verlag: Bastei Lübbe
   Seitenanzahl: 365
   Reihe: 1/?
   ISBN:978-3-8466-0015-3
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"Die Unverrückbarkeit dieser Beschränkung fuhr mir in diesem Moment, in dem meine Welt schon ins Wanken geraten war, mit erneuter Wucht ins Herz, schlimmer als vorhin beim Spazierengehen." S. 138/39

 

Inhalt

Emily kann es nicht fassen. Eigentlich wollte sie am letzten Wochenende vor ihren Abiklausuren bloß noch etwas feiern, doch dann gerät ihr Leben komplett aus den Fugen: Nach einem bewaffneten Überfall landen ihre Mutter und deren Freund Jonas im Krankenhaus, und das nur, weil Jonas sich mit den falschen Leuten eingelassen hat. Auf einmal sind sie alle in so großer Gefahr, dass ein Personenschützer für sie abgestellt wird. Pascal, jung und gut aussehend, sorgt bei Emily für noch mehr Pulsrasen, obwohl ihr sein Machogehabe ziemlich auf die Nerven geht. Als sich die Lage zuspitzt, muss die Familie sogar ins Zeugenschutzprogramm. Von der Großstadt geht's aufs Land – für Emily der totale Absturz. Sie will unbedingt zurück, aber im Zeugenschutz gelten harte Regeln. Und Pascal sorgt dafür, dass sie eingehalten werden – bis Emily schließlich begreift, dass der kleinste Fehler nicht nur ihr Leben in Gefahr bringt, sondern auch ihr Herz ...

 

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Die Autorin hatte ich schon seit längerer Zeit im Blick, kam jedoch nie dazu ihre Bücher auch tatsächlich zu lesen. Als ich dann dieses Buch in den Händen hielt, gab es keine weiteren Ausreden mehr. Ich hatte bislang nichts davon gehört gehabt und war dennoch sofort neugierig. Die Gestaltung gefiel mir sofort, auch wenn die Designer hier Wert auf ein schlichtes Design gelegt haben. Der Titel sprach für sich und ich wollte erfahren, was sich dahinter verbirgt. Letztendlich überzeugte mich der Klappentext und ich wollte das Buch ganz unbedingt lesen.

Einstieg: Die Autorin schlägt sich in diesem Buch nicht mit Prologen herum, sondern beginnt sofort mit der Handlung. Das Buch beginnt leicht und locker und ich konnte ohne Probleme in die Geschichte einsteigen. Der Leser begleitet zunächst die Protagonistin Emily, ihre Oma und den Freund ihrer Mutter auf einer Autofahrt. Sofort war ich vom mehr als angenehmen und lockeren Schreibstil der Autorin angetan. Mir wurde sogleich die 17-jährige Emily vorgestellt, die ich von der aller ersten Seite sofort ins Herz geschlossen habe. Der Autorin ist ein wirklich schöner Start in dieses Buch gelungen, so dass ich mich sehr schnell wohl fühlte. 

Charaktere: Das Buch wird durchgängig aus der Sicht der weiblichen Protagonistin Emily aus dem Ich-Erzähler erzählt. Dies fand ich durchaus gut gelöst von der Autorin, denn so hatte ich die Möglichkeit die Protagonistin intensiver zu erleben. Emily schloss ich sofort ins Herz. Sie hat einen unglaublich tollen Charakter. Ihre lockere, angenehme und oft witzige Art, lockte mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen. Zunächst ist Emily noch das ruhige Mädchen, welches sich geradewegs auf ihren Abschluss vorbereitet, aber das ändert sich schon bald, als der charmante und gut aussehende Pascal auf der Bildfläche erscheint. Ich mochte ihn vom ersten Moment. Beide Figuren sind so unterschiedlich, aber auch so unglaublich zerbrechlich und wirklich sehr starke Charaktere.

Handlung: Das Buch beginnt zu Beginn sehr ruhig. So hatte ich genug Gelegenheit mich an die Geschichte zu gewöhnen und ein Teil von ihr zu werden. Aber die heile Welt bleibt nicht lange und schon hat mich die Autorin gänzlich gefesselt. Schon nach wenigen Seiten baut die Autorin die erste richtig spannende und nervenzerreißende Passage ein. Ab diesem Moment saß ich mit weit aufgerissenen Augen da und verfolgte ganz gespannt die Geschichte. Im Laufe des Buches baute sie immer wieder Passagen ein, bei denen ich die Luft anhalten musste. Spannung kam hier keineswegs zu kurz. Das Tempo, welches sie schon zu Beginn des Buches vorgab, blieb bestehen, so wurde es keineswegs langatmig oder langweilig.

Schreibstil: Der angenehme Schreibstil gefiel mir schon am Anfang. Locker und leicht erzählt Eva Völler ihre Geschichte. Durch den fließenden Schreibstil war ich in den Seiten gefangen, wollte dem nicht entkommen. Die Seiten flogen nur dahin und ehe ich es mich versah, war ich auch schon am Ende des Buches angekommen. Ihre Geschichte ist von jeder Menge Action, eine Prise Romanze und viel Witz geprägt und diese Mischung gefiel mit wirklich sehr gut.

 

Mein Urteil 


Locker, angenehm und vor allem ruhig beginnt die Handlung und ich hatte somit genug Zeit und die Möglichkeit, mich sowohl an die Handlung, die Charaktere und den Schreibstil zu gewöhnen. Eva Völler schreibt so angenhem und so authentisch, dass ich oft das Gefühl hatte, ich befinde mich selber in der Geschichte. Die Charaktere sind der Autorin ganz wunderbar gelungen und ich mochte sie auf Anhieb. Ich konnte mich ganz wunderbar mit ihnen verbinden und sie ermöglichten mir ein Teil der Story zu werden. Die Idee hinter dem Buch gefiel mir vom ersten Augenblick und ich war wirklich gespannt auf diese Geschichte. Dies ist mein Debüt von der Autorin und ich bin sehr begeistert. Starke Charaktere, gemischt mit einer wunderbaren, temporeichen und spannenden Handlung und einem tollen Schreibstil - das ist Zeugenkussprogramm. Dieser Auftakt ist eine tolle Mischung aus Krimi und Romanze. Das gefiel mir sehr gut!  Mir hat noch das gewisse Etwas gefehlt, um dem Buch volle Punktzahl zu geben, aber dennoch werde ich die Reihe definitiv weiter verfolgen! Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.

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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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