Rezension: Mind Games von Teri Terry




   Infos zum Buch

   Titel: Mind Games
   Autor:Teri Terry
   Übersetzer: Petra Knese
   Verlag: Coppenrath
   Seitenanzahl: 464
   Reihe: Einzelband
   ISBN: 978-3-649-66712-4
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"Der Mond und die Sterne, die ich in den Himmel geworfen habe, drehen sich mit. Irgendwann stürzen sie in sich zusammen, werden immer kleiner, bis sie nur noch zwischen meinen Händen wirbeln. Als nächstes verschwindet der Boden unter meinen Füßen und ich falle, falle, falle..." S. 203

 

Klappentext 

 

Die Welt, in der du lebst, existiert nur in deinem Kopf – doch was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt? In Lunas Leben ist jeder online: virtueller Unterricht, Dates und Sport als Avatar, sogar das Parlament tagt digital. Nur Luna bleibt offline. Sie ist eine Verweigerin, seit ihre Mutter vor Jahren in einem Online-Spiel starb. Umso überraschter ist Luna, als sie von der mächtigen Firma PareCo zu einem Einstufungstest eingeladen wird – und einen der begehrten Programmierer-Jobs erhält. Warum hat die Firma so ein großes Interesse an ihr? Als Luna den begabten Hacker Gecko kennenlernt, beginnt sie die von PareCo erschaffene Welt immer mehr zu hinterfragen. Doch dann ist Gecko auf einmal verschwunden, und Luna kann sich nicht mehr an ihn erinnern …

 

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Ich hatte bislang noch nichts von der Autorin gelesen, war dementsprechend sehr neugierig auf dieses Buch. Durch Zufall fand ich dieses Buch in der Verlagsvorschau und ich war sofort davon angetan. Die Aufmachung gefiel mir ausgesprochen gut. Die Farben sind sehr gut aufeinander angepasst und lassen das Buch nicht nur farbenfroh, sondern auch ein wenig mystisch aussehen. Es ist zum einen schlicht gestaltet, ist aber dennoch ein Augenschmaus. Der Klappentext verriet mir nicht zu viel vom Inhalt und ich war sehr neugierig. Er klang mehr als vielversprechend und ich wollte in Erfahrung bringen, was sich hinter diesem Buch verstecke.
"Von allen Seiten fliegt Silber heran, klebt an meiner Haut und heiß schießt das Blut in mir hoch. Das Silber in mir strebt zum Silber im Raum und das Silber im Raum strebt zum Silber in mir, sie rufen nacheinander - vereinen sich zu vollkommener Macht." S. 258
Einstieg: Ohne einem Einstieg beginnt die Autorin sofort mit der Handlung und ich wurde regelrecht in die Geschichte hineingeworfen und ich fühlte mich dort auf Anhieb wohl. Schon zu Beginn des Buches zeigte mir die Autorin was in ihr steckte und sie konnte mich schon mit einem sehr starken Beginn von sich überzeugen. Mir wurde die weibliche Protagonistin Luna vorgestellt, die ich sofort sympathisch fand. Sie ist eine Verweigerin. Schnell wurde mir klar, was dies bedeutet. Die Autorin leitete mich ganz wunderbar in ihre futuristische Welt der Modernität ein. Das Buch beginnt sehr gut und ich war vom sehr angenehmen Schreibstil der Autorin angetan und war gespannt, wie das Buch nun weiter verlaufen würde.

Charaktere: Das Buch wird durchgängig aus der Sicht von Luna aus der Ich-Perspektive im Präsens erzählt. Diese Wahl der Erzählperspektive gefiel mir auf der Stelle. Ich fand dies sehr gut von der Autorin gelöst, denn somit fand ich mich hervorragend in der Geschichte wieder und erlebte alles hautnah mit. Zunächst brauchte ich einen Moment, um mich an die Umstände zu gewöhnen, in denen Luna lebt, das fiel mir besonders zu Beginn nicht sonderlich leicht, aber das Probelm konnte ich trotz allem sehr schnell beiseite schieben. Es dauert nicht lange und dem Leser wird auch der männliche Protagonist Gecko vorgestellt, der mir sogar ein kleines bisschen besser gefiel als Luna selbst. Beide sind wirklich unglaublich starke Charaktere, die mich vor allem durch Mut und Sympathie von sich überzeugen konnten. Auch die vielen Nebencharaktere, die die Autorin in ihre Geschichte einflechtete, konnten mich begeistern. Es sind recht viele Figuren, an die ich mich gewöhnen musste, aber das fiel mir schon bald nicht mehr so schwer, wie es noch am Anfang der Fall war. Mir gefiel die Vielfalt der Figuren wirklich gut und ich hatte die Möglichkeit mich in fast alle gut bis sehr gut in sie hineinzuversetzten.

Handlung: Die Geschichte begann schon mehr als vielversprechend und ich war wirklich gespannt, was mir die Autorin noch im Laufe der Geschichte bieten würde. Es beginnt sehr spannend und ich wurde zwar in die Geschichte hineingeworfen, so dass ich kaum Zeit hatte mich an die Geschichte zu gewöhnen, aber das wiederum zeigte mir, wo es in diesem Buch lang geht. Nach einem sehr temporeichen Start beginnt die Autorin die Geschichte. Sie konnte mich mitreißen und auch wenn mir ihre Welt oftmals sehr verwirrend geboten wurde, fühlte ich mich dort wohl. Es dauert nicht lange und die Spannungskurve geht bergauf. Immer wieder baute die Autorin Momente einen, in denen mir die Luft wegblieb. Und dies blieb bis zum Ende. Dort holte sie erneut alles hervor und konnte mich mit einem spannenden Ende überzeugen. Jetzt stellt sich die Frage, ist nach dem Buch Schluss, oder kommt doch noch ein Folgeband?

Schreibstil: Ich war sofort vom Schreibstil der Autorin angetan. Ihr flüssiger, temporeicher und sehr angenehmer Schreibstil ermöglichte mir sehr schnell in ihre Welt einzutauchen. Sie konnte mich von sich überzeugen. Durch ihren locker und leicht zu lesenden Schreibstil klebte ich an den Seiten und die Kapitel flogen nur dahin und ehe ich es mich versah, war ich auch schon bei der Hälfte angelangt. Und schneller als mir lieb war, las ich auch schon den letzten Satz. Teri Terry lieferte mir in diesem Buch eine gute Mischung an Gefühlen. 

 

Mein Urteil 

Die Idee hinter dem Buch gefiel mir vom aller ersten Moment und ich war wirklich sehr gespannt darauf dieses Buch zu lesen. Ich hatte bislang nichts von der Autorin gelesen. Dies war also Premiere für mich. Als ich dann endlich dieses Buch in den Händen hielt, konnte ich es nicht erwarten es zu lesen. Sofort stürzte ich mich in die Handlung und ich war schon nach wenigen Seiten begeistert. Sehr starke Charaktere ließen dieses Buch lebendig werden. Zwar hatte ich oftmals Schwierigkeiten mir diese virtuelle Welt genau vorstellen zu können, aber irgendwann gelang es mir doch und ich war immer wieder überrascht, was in der Autorin steckte. Sie zog mich in diese virtuelle Welt und es gefiel mir dort. Nun weiß ich nicht genau, ob dieses Buch ein Einzelband ist. Denn die Handlung ist schon in sich geschlossen, aber auf der anderen Seite fehlt mir in manchen Dingen noch ein wenig Wissen und es sind doch einige Fragen offen geblieben. Kann ich nun auf ein Wiedersehen mit Luna und Gecko hoffen? Das weiß wahrscheinlich nur Teri Terry selber. Ich vergebe 4 von 5 Welten.

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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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