Rezension: Die Clans der Seeker 1 - Die Stunde des Fuchses von Arwen Elys Dayton




   Infos zum Buch

   Titel: Die Clans der Seeker - Die Stunde des Fuchses
   Autor: Arwen Elys Dayton
   Übersetzer: Sonja Häußler
   Verlag: Arena
   Seitenanzahl: 472
   Reihe: 1/?
   ISBN:  978-3-401-06968-5
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"Wenn dir jemand, den du lieb  hast, genommen wird, wird dir plötzlich bewusst, was wichtig ist [...] Du willst nicht, dass ein anderer entscheidet, wer lebt und wer stirbt. Du fühlst dich nie wieder sicher." S. 88

Klappentext 

Eine epische Saga von Freundschaft, Macht, Verrat und wahrer Liebe.
In der Nacht, in der Quin ihren Eid ablegt, wird sie endlich werden, was all ihre Vorfahren vor ihr waren. Ein Seeker. Eine ehrenvolle Kämpferin für die Schwachen und Unterdrückten. Seite an Seite mit ihren engsten Gefährten John und Shinobu. Ihre große Liebe. Ihr bester Freund.
Doch in der Nacht, in der Quin ihren Eid ablegt, verändert sich alles. Ein Seeker zu sein, ist nicht, was sie dachte. Ihre Familie ist nicht, was sie dachte. Selbst der Junge, den sie liebt, ist nicht, was sie dachte.
Und nun ist es zu spät, davonzulaufen.

 

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Aufmachung des Buches stach mir sofort ins Auge und gefiel mir auf der Stelle. Das Cover sieht einfach wunderschön aus. Es ist schlicht, einfach und schön gestaltet und passt dennoch sehr gut zum Inhalt des Buches. Wie auch der Titel. Denn der gefiel mir ebenfalls sofort. Da ich vorher noch nichts von der Autorin gehört hatte geschweige denn gelesen, wuchs meine Neugier enorm. Als ich dann einige Meinungen zu dem Buch gehört bzw. gelesen hatte, war ich sehr gespannt und wollte mir nun mein eigenes Bild zu dem Roman machen. Der Klappentext gab mir dann den Rest. Sehr vielversprechend. Meine Erwartungen waren nicht zu hoch, das ließ mich jedoch nicht abschrecken und ich begann das Buch. 
"Sofort fing der Motor unter ihm an zu stottern und durch die Fenster zu seiner Linken ah er die Lichter im Schiff erlöschen. Dann geriet das ganze Schiff ins Taumeln und Alarmglocken schrillten so laut, dass er sie trotz Wind und Regen deutlich von drinnen hören konnte." S. 441
Einstieg: Ohne einem Prolog oder der gleichen beginnt die Autorin sofort mit der Handlung und ich wurde regelrecht in die Geschichte hineingeworfen. Ich hatte keine Zeit mich zurecht zu finden, denn schon fand ich mich in einem Kampf wieder. Mir gefiel der Einstieg super. Denn so zeigte mir die Autorin vom ersten Moment, wo es lang geht. Spannend und temporeich beginnt das Buch und es machte Lust auf mehr. Mir wurden die Figuren Quin, Shinobu und John vorgestellt. Quin war mir auf Anhieb sympathisch und ich war gespannt, wie das Buch weitergeht.

Charaktere: Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Quin, Shinobu, John und Maud erzählt. Als ich feststellte, dass das Buch aus so vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wurde, war ich etwas abgeschreckt. Auch wenn die einzelnen Kapitel recht lang waren, und ich mich somit an die jeweilige Figure gewöhnen konnte, war es doch immer wieder eine Umstellung für mich, mich im neuen Kapitel an die neue Figur zu gewöhnen. Oftmals wusste ich gar nicht so genau, aus welcher Sicht die Handlung nun erzählt wurde. Am meisten ist mir Quin in Erinnerung geblieben. Sie ist eine Kämpfernatur schlecht hin. Sie war mir sofort sympathisch und ich mochte ihre Kapitel am meisten. John mochte ich von Anfang an gar nicht. Ich hatte starke Probleme mit ihm und konnte mich gar nicht in ihn hineinversetzten. Ähnlich ging es mir zu Beginn auch mit Shinobu. Ich nahm ihn gar nicht so wirklich wahr, und konnte ihn auch so nicht gänzlich einschätzen. Als er dann später auf der Bildfäche wieder erschien, war er mir dann doch sympathisch. Nach und nach taute er auf, auch wenn er einen recht merkwürdigen Charakter hatte, den ich nur bedingt nachvollziehen konnte. Da es einen fortwährenden Wechsel unter den Figuren gab, verlor ich oft den Durchblick und konnte mich somit nicht mit allen verbinden und in sie hineinversetzten. Das fand ich sehr schade. Ich denke zwei Personen, höchstens drei hätten es auch getan.

Handlung: Ich wusste zunächst nicht, was mich in diesem Buch erwarten würde und so war ich sehr gespannt. Das Buch gewann durch den sehr spannenden Einstieg schnell an Fahrt und wurde am Anfang nicht langweilig. Allerdings ließ diese Spannungskurve ein wenig nach und es kamen recht ruhige Passagen auf, die dem Buch noch einen anderen Charakter vergaben. Immer wieder baute die Autorin Szenen ein, die das Buch erneut spannend erschienen und ich konnte es kaum noch zur Seite legen. Immer wieder stellte ich mir die Frage, was die Aufgaben eines Seekers nun seien, warum es unterschiedliche Clans gibt, wie man zum Seeker ausgebildet wird und was das so genannte Dort ist, was im Buch mehrmals aufkommt. Die Autorin ließ mich zappeln. Zum Ende hin hoffte ich, dass mir all die Fragen beantworten werden, aber dem war nicht so. Jedoch ließ die Autorin das Buch mit einem spannenden Ende ausklingen, was Lust auf mehr verspricht.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr schnell. Durch ihre angenehme Erzählweise fand ich mich recht schnell in der Handlung wieder und wollte dort auch nicht mehr verschwinden. Ab und an ließ der angenehme Schreibstil nach und ich musste mich stellenweise durch die Seiten quälen. Das kam zum Glück nicht all zu oft vor. Sie baute durch ihre teilweise sehr authentisch beschriebenen Szenen Spannung und Dramatik ein, so dass ich an den Seiten klebte.

 

Mein Urteil 

Ein gelungener Auftakt der Seeker-Reihe. Schon zu Beginn zeigte mir die Autorin was in ihr steckte und konnte mich mit einem temporeichen Start überzeugen und überraschen. Die Spannungskurve zog sich durch das ganze Buch. Mal kam die Spannung mehr zum Vorschein und mal wieder nicht. Es war eine gute Mischung aus Ruhe und Action. Beim Lesen kamen mir viele Fragen auf, die eine dringende Antwort verlangten. Leider ließ mich die Autorin auch nach dem Beenden des Buches im Dunkeln tappen. Nun weiß ich immer noch nicht, was Seeker genau sind, warum sie in Clans leben, was ihre Aufgabe sind, worauf die Seeker vorbereitet werden und so weiter. Vieles kann ich mir immer noch nicht erklären. Jetzt, nachdem mich die Autorin recht verwirrt zurück ließ, bin ich sehr gespannt, wie es nun weiter geht. Das Buch besitzt nicht das, was mich hätte komplett überzeugen können. Dafür ist aber nach oben im zweiten Band ganz viel Luft. Denn die Autorin hat durchaus Potenzial und ich hoffe dieses nutzt sie auch in der Fortsetzung. Ich vergebe gute 3 von 5 Welten.

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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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