Rezension: Das Licht von Aurora 1 von Anna Jarzab




   Infos zum Buch

   Titel: Das Licht von Aurora
   Autor: Anna Jarzab
   Übersetzer: Ulrike Brauns /Birgit Pfaffinger
   Verlag: Loewe
   Seitenanzahl: 448
   Reihe: 1/3
   ISBN: 978-3-7855-7950-3
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"Das Universum [...] strebe nach Harmonie und Gleichgewicht. Was gebooren wird, muss eines Tages sterben. Asche zu Asche. Alles zerfällt." S. 7

Klappentext 


Viele Welten. Zwei Lieben. Eine ganz große Liebe.

Sasha, die Parallelwelten für reine Erfindgung hielt, findet sich plötzlich in einer solchen wieder. Um einen Krieg zwischen zwei Königreichen zu verhindern, muss sie in die Rolle der Kronprinzessin schlüpfen, die wie vom Erdboden verschluckt ist. Sehr bald fühlt sie sich nicht nur zwischen den verschiedenen Welten hin- und hergerissen, sondern auch zwischen zwei Männern, die beide um ihr Herz kämpfen.

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Dieses Cover ist ein absoluter Hingucker, das war auch mehr oder weniger der Grund, warum ich dieses Buch lesen wollte. Es sieht so schön aus. Die Farbgebung, das Kleid im Himmel, welches ich erst nach genauerem Hinsehen bemerkte und der Titel harmonieren wunderbar miteinander und machen die Aufmachung zu einem Augenschmaus. Nach dem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, wuchs meine Neugierde enorm und ich war sehr gespannt was mich in diesem Buch wohl erwarten würde.

Einstieg:  Das Buch beginnt mit einem sehr kurzen Prolog, der mir ermöglichte mich langsam an den Schreibstil der Autorin zu gewöhnen. Im Klappentext wird erwähnt, dass die Prinzessin Juliana vom Planet Aurora verschwindet, ich hatte jedoch angenommen, dass sie einfach verschwunden ist und die Handlung sofort beginnt. Aber Anna Jarzab überraschte mich an dieser Stelle. Denn durch die Erzählweise der 3. Person erfuhr ich wie und warum Juliana verschwand. Das gefiel mir wirklich sehr gut, so dass ich nun mit ein wenig Vorwissen in die eigentliche Handlung starten konnte. Schon nach wenigen Seiten war ich sehr vom Schreibstil der Autorin angetan und war sehr gespannt, wie das Buch nun weiterverliefe.
"Ich wünschte mir, das, was auf der Erde geschehen war, wäre die Wirklichkeit und diese ganze Geschichte in Aurora nur ein merkwürdiger Albtraum." S. 242
Charaktere: In diesem Buch wählte die Autorin drei verschiedene Erzählperspektiven. Die Haupthandlung wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Sasha erzählt. Neben ihren Kapiteln die hauptsächlich im Buch zu finden sind, wählte die Autorin den personalen Erzähler für Thomas und die Sicht aus der dritten Person für Juliana. Diese Mischung gefiel mir ausgesprochen gut, so konnte ich mich in jede Figur intensiver hinienversetzten. Mit Sasha hatte ich anfangs meine Schwierig-keiten. Besonders im ersten Drittel des Buches war sie mir einfach zu naiv und handelte unüberlegt. Das ging mir sehr schnell auf die Nerven. Ich konnte mich nur selten gänzlich mit ihr verbinden. Jedoch zum Ende hin löste sich dieses Problem und sie wurde mir doch noch sympathisch. Thomas dagegen mochte ich sofort und ich entwickelte augenblicklich Gefühle für ihn. Er war mir auf Anhieb sympathisch und ich mochte seine Kapitel am meisten. Die dritte Person, Juliana bereitete mir wiederum ähnliche Schwierigkeiten, wie es auch bei Sasha der Fall war. In den ersten Kapiteln mochte ich sie noch, aber zum Ende hin wurde sie mir immer unsympathischer. Jetzt im Nachhinein bin ich sehr froh, dass sie nur vereinzelt aufkam.

Handlung: Das Buch beginnt noch sehr ruhig, aber das ändert sich schon nach wenigen Kapiteln. Denn als der Agent Thomas auf die Erde geschickt wurde, konnte mich die Autorin schon für sich gewinnen. Ab diesem Moment wurde es spannend. Ganz besonders als dann Sasha nach Aurora gebracht wurde. Im ersten Augenblick war ich vermutlich genauso verwirrt wie Sasha selber. Es kamen viele Fragen in mir auf, die eine dringende Antwort verlangten. Allerdings wurden sie mir nur bedingt und nicht zu meiner vollsten Zufriedenheit beantwortet. Während das Buch noch recht gut begann, so wurde es im 2. Drittel der Geschichte eher eintönig. Es passierte teilweise nichts. Mir als Leser wurde genausten, oft zu detailreich, beschrieben, wie der Tagesablauf der Prinzessin ablief. Das ging mir schnell auf die Nerven und ich kam nur mühsam voran, einfach da kaum etwas passierte. Zum Ende hin zeigte mir jedoch die Autorin erneut was in ihr steckte und konnte mich letztendlich doch noch von sich überzeugen.

Schreibstil: Flüssig und den jeweiligen Figuren hervorragend angepasst, beschreibt die Autorin ihre Welt. Ich fühlte mich sehr schnell in ihrer Erzählweise wohl. Ihre aussagekräftigen, detailreichen und angenehmen Beschreibungen ermöglichten mir, mich direkt in Aurora zu befinden. Ich konnte mir die Welt, in der Sasha so plötzlich hineingeworfen wurde, sehr gut vorstellen und fühlte mich dort sehr wohl. Die Autorin Anna Jarzab hat einen wirklich angenehmen und lockeren Schreibstil, der mir ermöglichte das Buch so schnell zu beenden. Wunderbar gelöst fand ich auch die verschieden gewählten Erzählperspektive, so kam ich nicht durcheinander und konnte mich sehr gut auf die jeweiligen Figuren einlassen.

Mein Urteil 

Die Grundidee der Autorin sprach mich schon von der aller ersten Sekunde an und ich war sehr neugierig auf dieses Buch. Die Tatsache, dass ich bislang nichts von dem Buch gehört hatte, geschweige denn von der Autorin, steigerte meine Neugierde ins Unermessliche. Schon nach wenigen Kapiteln konnte sie mich in ihren Bann ziehen und ich war selber gefangen zwischen den Seiten und vor allem in der Welt Aurora. Anna Jarzab beschreibt ihre Welt so authentisch, dass sich lebhafte Bilder in meinem Kopf bildeten und ich teilweise das Gefühl hatte mich wirklich in Aurora zu befinden. Mit der hauptfigur hatte ich zunächst meine Schwierigkeiten, aber das behob sich schnell und ich konnte Sasha bald ins Herz schließen. Zwar gab es in der Hälfte des Buches Passagen in denen wirklich nichts passierte und der Spannungsbogen dementsprechend niedrig war, aber zum Ende hin holte die Autorin noch einmal alles hervor und arbeitete sich zu einem wunderbaren Finale hin, der mich nun neugierig auf die Fortsetzung macht. Ein wirklich schöner Auftakt, der mich vor allem durch das Ende letztendlich überzeugen konnte. Ich vergebe 4 von 5 Welten.

Kommentare:

  1. Hallo Caterina,

    das Buch habe ich auch erst gelesen, ich muss es allerdings noch rezensieren. Ich fand die WElt "Aurora" auch sehr schön dargestellt. Mir ging es genauso, dass es leider einige Durststrecken gab aber insgesamt konnte es mich auch überzeugen.

    Eine sehr schöne Rezension.

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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    Antworten
    1. Huhu Vanessa :)

      danke für deinen Kommentar <3 Ich habe mich sehr gefreut ^^ Deine Rezi schaue ich mir dann auch auf jeden Fall an sobald sie online ist :)
      Ich persönlich finde es gar nicht so schlimm, wenn ein Auftakt zwar gut war, aber halt nur gut und nicht ausgezeichnet, denn so kann es sich im weiteren Verlauf der Reihe noch steigern. Ich freue mich schon sehr Band zwei zu verschlingen. Aber mal schauen, wann das der Fall sein wird :D

      Liebe Grüße, Caterina

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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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