Rezension: Endgame - Die Auserwählten 1 von James Frey


Infos zum Buch
Titel: Endgame - Die Auserwählten
Autor: James Frey
Verlag: Oetinger
Seiten: 592
Reihe: 1/3
ISBN: 978-3-7891-3522-4
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Unsere Zukunft ist noch ungeschrieben. Unsere Zukunft ist deine Zukunft. Was sein wird, wird sein. S. 12

Klappentext 

Die Zukunft hat begonnen. Was sein wird, wird sein.

Es war immer nur eine Möglichkeit - etwas das irgendwann passieren könnte. Doch jetzt ist die Zeit gekommen, die Zeit zu spielen. Denn Endgame hat begonnen. 12 Spieler, die zu allem bereit sind, sie werden kämpfen, wie werden leiden, sie werden töten. Aber alle werden sie mitspielen. Denn der Einsatz ist hoch, unvorstellbar hoch. Und die Regeln sind einfach. Es gibt keine.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Aufmachung des Buches gefiel mir sofort und fiel mir ins Auge. Es ist golden! Das war für mich ein totaler Eyecatcher. Es ist ein silbernes Symbol abgebildet, welches irgendwie zum Inhalt passt. Durch eingestanzte Wörter auf dem Cover, gefiel mir die Aufmachung noch mehr. Aber nicht nur das wunderbare Cover ließ mich überzeugen das Buch zu lesen, sondern der Klappentext gab mir den Rest!  Das Buch musste ich lesen.

Einstieg: Das Buch beginnt mit einem recht kurzen Prolog oder einer Einleitung. Ich dachte, dass mir dort der Hintergrund von Endgame eklärt wird, aber das blieb außen vor. Schon der Einstieg sprach mich kaum an. Ich konnte mir nicht erklären, wie Endgame ablief, was der Sinn von dem Spiel ist und wer es bestimmt. Das alles und viel mehr wurde mir nicht beantwortet. Ich war nach der Einleitung genauso schlau wie vorher. Anschließend wurden die zwölf Spieler vorgestellt und es zog sich ewig hin.


"Ihr seid die zwölf. Allen ist es bestimmt, zu sterben - außer einem. Einer wird gewinnen. S. 116

Charaktere: Das Buch wird aus zu vielen Perspektiven erzählt. Die Tatsache, dass das Buch abwechselnd aus allen 12 Spielern erzählt wurde, fand ich schnell nervig. Ich konnte mich mit keinen so wirklich verbinden. Alle Figuren hatten einen merkwürdigen Charakter mit dem ich so gar nicht klarkam. Hinzu kam, dass ein Großteil dieser Figuren Namen besaßen, die ich überhaupt nicht aussprechen konnte. Durch die große Anzahl der Figuren konnte ich mich in keinen hineinversetzten. Das wurde noch weiter verstärkt, in dem der Autor innerhalb der Kapitel, ja sogar auf einer Seite plötzlich die Sicht wechselte. Oft bekam ich das nicht mit und konnte mir kein Bild machen, wer jetzt nun wer ist und vor allem was er macht. Ich verlor den Überblick!

Handlung: Die Handlung kam fast gar nicht in Fahrt. Zunächst werden die Figuren einzeln vorgestellt und das zieht sich tatsächlich bis zur Seite 100 hin. Das hat mich schnell gelangweilt. Es ist in den Kapiteln einfach nichts passiert, was spannend war. Und dann ehe ich es mich versah, befand ich mich mitten in Endgame. Mir wurde kein Hintergrundwissen des Spiels erklärt. Für mich war es dann nur ein Spiel, in dem man sich gegenseitig umbringt. Das Buch konnte mich nicht begeistern. Spannung baute der Autor auch nicht wirklich ein. Es zog sich durch das ganze Buch. Es gab Momente, in denen ich das Buch abbrechen wollte, weil es mich so gar nicht begeistern konnte. Jedoch habe ich mir immer gesagt, dass ich es bis zum Ende durchhalte. Wie es sich später herausstellte, totale Zeitverschwendung.
Ich bin der Sturm [...]. Herabgestiegen aus einer Zeit vor aller Zeit habe ich gelernt, mich zu verbergen, zu blenden und zu beißen. S. 351

Schreibstil: Der Schreibstil des Autors konnte mich fast genauso wenig begeistern. Wichtige Ereignisse bekam ich nur ganz schwach mit, was für mich total unverständlich war. Er konnte mich einfach nicht mitreißen. Und hat mich die meiste Zeit nur gelangweilt. Es gab wenige Momente, die mir in dem Buch gefallen haben.

Mein Urteil 

Die Idee hinter dem Buch gefiel mir anfangs recht gut, aber schon zu Beginn stellte ich einige Parallelen zu "Tribute von Panem" fest. Genau wie in der Bücherreihe sind es auch hier 12 Spieler. Genau wie dort ist das Ziel bei Endgame, dass nur einer gewinnen kann. Das hat mich gewaltig genervt. Interessant fand ich jedoch, dass der Autor den Leser animiert mitzurätseln. Ich war sehr gespannt, was der Autor sich dabei gedacht hat, überall Rätsel zu verstecken. Wenn ich es mir so betrachte ist das ganze Buch ein Rätsel. ABER James Frey konnte mich so gar nicht von seiner Idee überzeugen. Das Buch hat mich gelangweilt. Es kam nicht in Fahrt, in die Figuren konnte ich mich während des ganzes Buches nicht hineinversetzten.
Bei diesem Buch passt der Spruch "außen hui, innen pfui". Die Aufmachung des Buches gefiel mir so gut, aber was soll ich zum Inhalt sagen? Ich bin enttäuscht! Ich habe mehr erwartet, da das Buch zur Zeit in vieler Munde ist. Mich hat es nicht begeistern können. 
Ich vergebe 1 von 5 Welten!

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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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