Rezension: Maya und Domenico 1 von Susanne Wittpennig


Infos zum Buch
Titel: Maya und Domenico - Die krasse Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft 1
Autor:
Susanne Wittpennig
Verlag:
Brunnen

Seiten: 256
Reihe:1/9
ISBN: 9783765537974
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"Ich stellte mir vor, ein Vogel zu sein, die Flügel auszubreiten, zu fliegen... bis, ja wohin? Ich wollte doch gar nicht weg. Aber ich musste ja auch nicht wegfleigen, ich konnte einfach nur hier in der Luft vor Freude Purzelbäume schlagen." S. 102

Klappentext 

Die vierzehnjährige Maya kann sich in ihrer Klasse nicht so richtig durchsetzen. Da sind einerseits ihre drei Erzfeindinnen Delia, Manuela und Isabelle, die nun wirklich keine Gelegenheit auslassen, sie zu triezen. Zum anderen ist da der machthungrige André, der mit seinen Kumpeln immer wieder für Unruhe sorgt. Ausserdem wird sie zu Hause von ihrem strengen Vater unter Druck gesetzt. Doch Mayas Leben wird auf den Kopf gestellt, als der freche und angeberische Domenico neu in die Klasse kommt. Das ist das, was ihr gerade noch gefehlt hat: Domenico sieht einerseits so gut aus, dass man in seiner Gegenwart weiche Knie bekommt, und andererseits ist er so unsympathisch, dass er ihrer Meinung nach dahin gehen kann, wo der Pfeffer wächst. Trotzdem kommen sich die beiden näher, und Maya entdeckt hinter seiner Maske einen ganz anderen Domenico. Plötzlich wird sie mit einer für sie völlig fremden Welt konfrontiert und gerät in eine Konfliktsituation - nicht nur innerlich, sondern auch mit ihrem Vater, der gegen die Freundschaft mit diesem mysteriösen Jungen ist. Ein Kampf beginnt, in dem Maya über sich selbst hinauswächst und Domenicos Leben fast aus den Fugen gerät.

Meine Meinung zum Buch 


Dieses Buch ist ein Auftakt zu einer wunderbaren Reihe, die mich ganz schön zum Nachdenken brachte.

Vorher hatte ich noch gar nichts über diese Reihe gewusst und war umso freudiger dieses Buch zu lesen. Der Titel gefiel mir trotz der ewigen Länge eigentlich ganz gut. Auch das Cover sah sehr vielversprechend aus. Das Cover ist in zwei Hälften geteilt. Links steht ein Mädchen und rechts ein Junge. Das Cover ist durch eine Laterne halbiert. Aber nicht das Cover und auch nicht der Titel, sondern der Klappentext brachte mich letztendlich dazu dieses Buch zu lesen.

Zunächst wurde ich der schüchternen und in sich gekehrten Maya vorgestellt. Sie ist brav und lieb und macht das was von ihr verlangt wird. Durch ihre Art und Weise konnte ich mich sehr schnell mit ihr verbinden und ich erlebte ihre Träume, Ängste und Sorgen wie meine eigenen. Maya ist ein durchschnittliches Mädchen - ein kleine zierliches Mauerblümchen. Da das Buch durchgehend aus iher Sicht geschrieben bzw. erzählt wird erlebte ich ihre Gefühle wie meine eigenen.

Richtig spannend wird es aber erst wenn der angeberische und arrogante Domenico in Mayas Leben tritt. Mir nichts dir nichts, wirft er Mayas duchdachtes und geordnetes Leben durcheinander und Maya weiß nicht mehr ein noch aus. Ihr Vater sagt immer wieder, dass dieser Junge nicht gut für sie ist, aber Maya wird sehr schnell klar, dass sie ihn nicht so schnell vergessen kann. Domenico gefiel mir anfangs so gar nicht. Er war mir zu eingebildet, arrogant und idiotisch. Aber das hat sich schnell behoben. Denn sehr sehr schnell lernte ich die andere Seite dieses Jungen kennen. Er kann zerbrechlich, furchtbar zebrechlich und todtraurig sein.Diese Kehrseite von Domenico gefiel mir ausgesprochen gut.

Aber nicht nur diese Hauptfiguren gefielen mir, sondern vor allem die Handlung. Susanne Wittpennig hat die Problematik zum Thema Drogen unglaublich gut verpackt und durch diese Realitätsnähe konnte ich vieles unglaublich gut nachvollziehen und verstehen. Aber nicht nur das Verpackte hat mir gefallen, sondern die Freundschaft, die zwischen Maya und Domenico enstand, raubte mir sehr oft den Atem.

Susanne Wittpennig ermöglichte es mir, in eine emotionale, unglaubliche und sprachlos machende Geschichte einzutauchen. Denn es dauert nicht lange und ich war ein Teil der Handlung, die mir mit jedem Kapitel mehr gefiel. Die Autorin lässt eine unvergessliche Freundschaft innerhalb 20 kurzer Kapitel entstehen, die von zwei Menschen handelt, die unterschiedlicher nicht sein können und doch eine Verbindung zueinander haben.

Mein Urteil

Die Aufmachung des Buches gefiel mir eher weniger und auch die Länge des Titels ließ mich ein wenig abschrecken. Dennoch gefiel mir das Buch unglaublich gut. Figuren, die ich sehr schnell ins Herz schloss, eine Handlung, die mich sprachlos machte und ein Schreibstil, der mir sehr oft Tränen in die Augen trieb.

Das Buch erhält von mir emotionale und unglaubliche 4 von 5 Welten.

Kommentare:

  1. Tolle Rezension! Jetzt hast du mich ja richtig neugierig gemacht, ich glaube das Buch muss ich mir mal genauer ansehen :)

    Hier geht's zu meinem Blog – Über neue Leser würde ich mich sehr freuen!

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  2. Hallo,
    ich habe Dich getaggt:
    http://literaturmaus.wordpress.com/2014/03/02/liebster-blog-award/

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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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