Rezension: Schwanentod von Corina Bomann



   Infos zum Buch

   Titel: Schwanentod
   Autor: Corina Bomann
   Übersetzer: -
   Verlag: Coppenrath
   Seitenanzahl: 368
   Reihe: Einzelband ?
   ISBN:  978-3-649-61683-2
   Preis: 14,95€ [D]
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Inhalt


Ein grausiger Fund erschüttert das Leben auf der beschaulichen Urlaubsinsel Rügen: Die aufstrebende Ballerina Sandrine treibt in einem Schwimmbecken – tot, mit abgeschnittenen Füßen und umgeben von weißen Schwanenfedern. Die 17-jährige Clara liest in der Lokalzeitung von dem Mord. Als sie kurze Zeit später eine bedrohliche anonyme SMS erhält, wird ihr klar, dass es jemand auch auf sie abgesehen hat. Etwa Sandrines Killer? Was plant er als Nächstes? Clara beginnt zu recherchieren und schaut hinter die Fassade der Ballettwelt, in der ein harter Konkurrenzkampf herrscht. Dabei ahnt sie nicht, dass ein Spiel begonnen hat, bei dem nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Freunde in tödlicher Gefahr ist.

 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Schon seit langem liebäugle ich die Autorin und ihre Bücher. Nun endlich fand ich die Gelegenheit ein Buch von ihr zu lesen. "Schwanentod" sprach mich allein wegen der Optik an. Aber nicht nur die düstere Aufmachung brachte mich dazu dieses Buch zu lesen. Der Klappentext lässt dem Leser einen kurzen Einblick geben, was einem hier erwarten wird, dennoch wird nichts zu viel verraten. Meine Neugier war augenblicklich da.

Einstieg: Die Autorin lässt das Buch mit einem recht langen Prolog beginnen, der zwar auf der einen Seite spannend war und sehr gut in die Thematik einleitete, aber mir auf der anderen Seiten ein Stück zu lang und detailreich war. Trotz allem baut sie gleich auf den ersten Seiten Spannung ein, so dass ich schnell weiterlesen wollte. Nach dem recht turbulenten Start beginnt die eigentliche Handlung und mir wurde die Protagonistin Clara vorgestellt, die ich erst ein wenig schwierig einschätzen konnte, dann aber doch nach und nach sympathisch fand.

Charaktere: In diesem Buch wählte Corina Bomann den personalen Ich-Erzähler. So konnte ich mich gut in die Protagonistin einfinden. Die 17-Jährige Clara war für mich anfangs eher ein undurchschaubarer Charakter, der aber nach und nach ein wenig auftaute, so dass ich sie dann doch in mein Herz schließen konnte. Hin und wieder fehlten mir zur Figur jedoch ein paar Hintergrundinformationen, so dass ich sie nie gänzlich einschätzen konnte. Interessant fand ich allerdings die zweite Erzählperspektive, die die Autorin hier ab und an zu Wort kommen ließ. Als auktorialer Erzähler kommt der Mörder selber zu Wort und das gefiel mir wirklich sehr gut.

Handlung: Durch den Prolog, der sehr aufwühlend war, ließ die Autorin die Spannungsskala direkt mal nach oben wandern. Weitesgehend verlief das Buch eher sehr ruhig und nur gelegentlich spannte die Autorin den Bogen. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, als wäre "Schwanentod" eine indirekte Fortsetzung von "Krähenmann". Durch Informationen die rückblendenartig auf Krähenmann zurückschauen, hatte die Handlung manchmal einen sehr schleppenden Charakter und kam nur bedingt voran. Nur Stellenweise konnte mich Corina Bomann von der Geschichte fesseln. Irgendwie hatte ich mir an dieser Stelle etwas anderes erwartet.

Schreibstil: Corina Bomann hat eine angenehme Erzählweise, die mich zügig voranschreiten ließ. Durch den lockeren und trotzdem spannenden Schreibstil kam ich schnell voran und die Seiten und Kapitel flogen dahin. Hin und wieder hat sie eine sehr beschreibende Art und Weise, die ich nicht immer passend fand. Teilweise fehlten mir Beschreibungen, die in anderen Passagen zu viel waren. Das richtige Maß an vielen Details an der richtigen Stelle hat die Autorin für mich nur an wenigen Stellen gefunden.

 

Mein Urteil 

Ich bin ein wenig zwiegespalten. Auf der einen Seite hatte das Buch wirklich interessante Seiten, aber auf der anderen Seite konnte es mich dann doch nicht so sehr begeistern, wie ich es mir erhofft habe. Für mich war dieses Buch ein eher milderer Thriller, der ab und an wirklich gute Ansätze hatte, mir aber an anderen Stellen nur bedingt gefiel. Die teilweise sehr schleppende Handlung und das Gefühl, dass dies ein Mittelteil einer Reihe ist, lassen die Bewertung etwas nach unten sinken. Thrillercharakter hatte dieses Buch wirklich nur an wenigen Passagen. Für das Große Ganze haben dem Buch noch einige Punkte gefehlt, aber dennoch vergebe ich 3 von 5 Welten.

Kommentare:

  1. Hallo Caterina,
    schade das die der Thriller nicht so gut gefallen hat. Als ich deinen Inhalt gelesen habe, dachte ich noch, das muss ich lesen. Aber jetzt glaube ich, das ich es lieber lasse ;-). Krähenmann habe ich ebenfalls nicht gelesen. Danke für deine ehrliche Rezension. Da weiß man immer gleich woran man ist :-).

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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    Antworten
    1. Huhu liebe Vanessa,

      schön, wieder von dir zu lesen. Ja das war wirklich sehr schade :( aber das kann man ja vorher nie wissen. Krähenmann werde ich nun wahrscheinlich nicht mehr lesen, auch wenn ich es noch wollte, aber ich fühle mich jetzt doch ziemlich gespoilert, das ist wirklich ärgerlich.

      Liebe Grüße zurück <3
      Caterina

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    2. Das würde mich auch ärgern. Kann verstehen das du das Buch jetzt nicht mehr lesen magst.

      Liebe Grüße,
      Vanessa

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  2. Morgen,

    ich hab mir das Buch auch mal näher angesehen, mich dann aber dagegen entschieden. Zwar liebe ich Ballettbücher (keine Ahnung warum), aber ich wurde von dem Genre "Thriller" für Jugendliche einfach zu oft enttäuscht.

    Ich bin einfach nicht (mehr) die Zielgruppe und irgendwie fehlt mir bei dem Genre halt die - so dumm es klingt - Brutalität. Ich hab ein paar Thriller dieser Art gelesen (z.B. am Ende der Treppe hinter der Tür) und war dann am Ende irgendwie ... ja ernüchtert, dass es so Larifari (für Kinder/Jugendliche) aufgelöst wurde.

    Deshalb werd ich das Buch eher nicht lesen.

    lg
    Nadine

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    Antworten
    1. Liebe Nadine,

      danke für deinen ausführlichen Kommentar. Eigentlich lese ich sehr gerne Thriller, aber ich kann mir gut vorstellen, warum du mittlerweile eher die Finger davon lässt. Die Jugendthriller haben mich leider auch schon das ein oder andere Mal ziemlich enttäuscht.

      Ich glaube du verpasst bei diesem Buch nichts. Für mich war es leider eher mittelmäßig.

      Liebe Grüße, Caterina

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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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