Rezension: Verschwundene Seelen - Die Vergessenen der Wirklichkeit von Annika Meyer



   Infos zum Buch

   Titel: Verschwundene Seelen - Die Vergessenen der             Wirklichkeit
   Autor: Annika Meyer
   Übersetzer: -
   Verlag: Fabulus
   Seitenanzahl: 340
   Reihe: Einzelband
   ISBN: 978-3-944788-17-3
   Preis: 16,95€ [D]
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Inhalt

Alina und weitere sechs Jugendliche gehören zum engeren Kreis der Auserwählten. Sie sollen das Buch des Lebens, das »Zauberbuch«, vor der Vernichtung durch die Schattenmenschen retten. Dazu sind die Auserwählten mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet. Im Kampf um das Gute haben sie es jedoch mit einem übermächtigen und verschlagenen Feind zu tun, der mit aller Brutalität vorgeht. Werden die sieben diese Schlacht letztendlich für sich entscheiden und die Schattenmenschen zurückdrängen können?

 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Ein wesentliches Merkmal aller im Fabulus-Verlag erschienen Bücher ist der farbige Buchschnitt, der bei diesem Buch natürlich nicht fehlen darf. Er ist sehr auf die doch recht dunkle Gestaltung angepasst und das wirkt sehr düster und geheimnisvoll auf mich. Kein Wunder, dass ich schnell angetan war und neugierig wurde. Der Klappentext selber verrät nur wenig vom Inhalt und ich war gespannt, was mich in den folgenden Kapiteln erwarten würde.

Einstieg: Ein wenig holprig und trotzdem interessant beginnt die eigentliche Geschichte. Annika Meyer beginnt ihre Geschichte sogleich, ohne sich mit Prologen herumzuschlagen. Das war zwar auf der einen Seite gut gelöst, dennoch hätte es dem Buch auch nicht geschadet. Mir wurde gleich die weibliche Protagonistin Alina vorgestellt, die mich zunächst kalt ließ. Der Einstieg gefiel mir nur mäßig, trotzdem reichte es aus, auf den weiteren Verlauf gespannt zu sein.

Charaktere: Durchweg begleitet der Leser Alina auf ihrem Abenteuer. Zu Beginn hatte ich meine Problemchen mit ihr und ich konnte mich nur mäßig in sie hineinversetzten. So ganz verschwanden die Schwierigkeiten nie. Zum Ende wurde sie mir jedoch endlich sympathischer, auch wenn hin und wieder eine gewisse Naivität und Egoismus in den Vordergrund kamen. Annika Meyer lässt in ihrem Debüt einige Figuren Teil ihrer Geschichte werden. Manchmal hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, sie alle zuzuordnen. Trotzdem ist es Annika Meyer gelungen, jeder Figur seinen ganz eigenen Charakter zu verpassen. Diese Vielfältigkeit gefiel mir sehr gut.

Handlung: Da ich durch den Klappentext nur wenig vom Inhalt erfuhr, wusste ich natürlich auch nicht, was mich hier erwarten würde. Nach und nach bekam ich eine kleine Vermutung, die sich jedoch nicht immer bestätigte. Annika Meyer konnte mich immer wieder überraschen. Sie baut wirklich sehr spannende Passagen ein, die der Geschichte eine unglaubliche Portion Action verpasste. So wurde es nie langweilig. Manchmal hatte ich das Gefühl, als würde sie sich in ihren eigenen Ideen verspinnen, da es manche Passagen gab, die meines Erachtens nicht gänzlich durchdacht waren. Von der Grundidee war ich jedoch augenblicklich angetan und mir gefiel die Entwicklung der Geschichte teilweise richtig gut.

Schreibstil: Besonders am Schreibstil habe ich oft gemerkt, dass Annika Meyer noch wirklich sehr jung ist, aber das war nicht zwingend negativ. Ich konnte mich schnell mit ihr verbinden und merkte ihre Begeisterung am Schreiben immer wieder. Sie hat sehr viele Überraschungen und spannende Momente übrig und manchmal konnte sie mich echt schockieren, wie authentisch sie manches beschrieb. Natürlich lebt dieses Buch von Beschreibungen. Viele und genaue Beschreibungen. Sie schreibt sehr bildhaft und das gefiel mir ausgesprochen gut. 

Mein Urteil 

Die Grundidee gefiel mir schon nach wenigen Momenten und auch wenn der Einstieg etwas holprig war, war ich schnell von ihrem Weltentwurf angetan. Sie schreibt sehr lebendig und bildhaft. Auch wenn es mir manchmal ein wenig zu viele Beschreibungen waren, konnte sie mich größtenteils von sich überzeugen. Dass Annika Meyer noch sehr jung ist, hat man beim Lesen manchmal mitbekommen. Aber das, was sie mir hier teilweise geboten hat, hat mir gezeigt, dass sie eine unglaubliche Reife an den Tag legt. Hut ab! Ihre Idee war an manchen Stellen nicht ganz ausgereift, aber das fande ich gar nicht schlimm. Potenzial hat sie auf jeden Fall und das habe ich beim Lesen immer wieder gemerkt. Und ich freue mich schon sehr, in Zukunft wieder von ihr zu lesen. Ich vergebe gute 3 von 5 Welten.

Kommentare:

  1. Huhu Cata-Herzchen :)

    wie immer eine wirklich tolle Rezension. Die Geschichte kling auch echt gut, auch wenn sie mich jetzt nicht so sehr reizt. Schön, dass dich die Autorin zumindest meist überzeugen konnte.

    Küsschen, Drück dich,
    deine Ally

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    1. Meine liebste Ally <3

      ich danke dir vielmals <3. Ja das Buch war okay, aber ich muss ehrlich zugeben, dass meine Erwartungen auch nicht sonderlich hoch waren. Aber naja, das was mir die Autorin geboten hat, gefiel mir.

      Alles Liebe, deine Cata

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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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