Rezension: Rabenritter von Wolfgang Hohlbein


Infos zum Buch
Titel: Rabenritter 
Autor: Wolfgang Hohlbein 
Verlag: Droemer Knaur
Reihe: Einzelband
Seiten: 304
ISBN: 9783426514443
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"Über dem Wald lag Nebel wie ein klammer kalter Hauch. Die Wolken waren auf die Baumwipfel herabgesunken, als hätte sie eine riesige Hand niedergedrückt und im Glas glitzerten Tautropfen wie Diamantsplitter."

Klappentext

Tibor, ein junger Gaukler, reist mit seiner Truppe durch die Lande. Als sie eines Abends in einem kleinen Dorf Rast machen, taucht ein geheimnisvoller Ritter auf. Er wird von einem hünenhaften Krieger verfolgt, der seinen Vater getötet hat und nun auch ihm nach dem Leben trachtet. Tibor verhilft dem Ritter zur Flucht, und für beide beginnt ein gefährliches Abenteuer. Beim dramatischen Kampf gegen unberechenbare Dämonen erkennt Tibor, welche verborgenen Kräfte in ihm schlummern, und auf welch schicksalhafte Weise er mit dem Ritter verbunden ist.

Meine Meinung zum Buch

Wolfgang Hohlbein ist der Fantasy-Autor schlechthin, das beweist er auch in diesem Buch.

Das Cover ist dunkel gehalten und in weißen Buchstaben ist der Titel auf dem Cover geschrieben. Im Hintergrund kann man eine dunkle Wolkenwand sehen. Auf der linken Seite ist ein Blitz zu sehen und auf der rechten ist ein Schatten eines Reiters abgebildet. Das Cover passt gut zum Inhalt.

In mehreren kleinen Kapiteln durchlebt der Leser eine spannende Reise. Auf den ersten Blick erscheint das Buch sehr dünn, und beim Lesen erscheint es sogar noch schmaler - kein Wunder, dass ich das Buch innerhalb weniger Stunden beendet habe. Hinzu kommt außerdem, dass die Seiten dick, groß geschrieben und zusätzlich in fast jedem Kapitel eine Zeichnung enthalten ist. Diese untermalen die Kapitel sehr gut und bringen sie besser zur Geltung.

Das Buch fängt mit einem einleitendem Kapitel an. Langsam baut sich die Spannung auf. Da das Buch wie schon gesagt sehr dünn ist, passiert sehr viel auf einmal, dadurch hinterließen einige Kapitel Verwirrung und Irritation meinerseits. Durch die geringe Seitenanzahl konnte ich mich nur begrenzt in die Figuren hineinversetzten.

Mit dem jungen Tibor konnte ich mich jedoch ganz gut "verbinden". Ehe man es sich versieht, begleitet der Leser Tibor auf eine gefährliche Reise. Nebenbei begleitet er einen Fremden, den er immer wieder das Leben rettet. Der schüchterne, in sich gezogene Tibor durchlebt eine interessante Entwicklung und am Ende ist er kaum noch wiederzuerkennen.

Der Rabenritter nach dem mehr oder weniger das Buch benannt ist, steht eher im Schatten von Tibor und übernimmt oftmals die "Beschützerrolle". Tibor lernt durch ihn viel von Vertrauen und Verteidigung, auch, dass vieles nicht so ist, wie es den Anschein hat.

Obwohl durch die Knappheit des Buches die Handlung ein wenig verloren ging, fehlt es dennoch nicht an Spannung.

Mein Urteil

Mit diesem Buch ist dem Autor ein gutes Werk gelungen. Das Buch ist schnell gelesen und mit zahlreichen, kraftvollen Bildern untermalt. Auch kommt die Haupthandlung zwar etwas kurz, aber denoch ausreichend, damit dem Leser alles berichtet wird. Das Buch ist etwas für Zwischendurch, wenn man mal nicht die Zeit hat einen dicken Wälzer zu lesen, ist das Buch ideal.

Ich vergebe dem Buch 3 von 5 Welten.

Vielen Dank an den "Knaur- Verlag" für dieses Exemplar.

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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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