Rezension: Ketchuprote Wolken von Annabel Pitcher


Infos zum Buch
Titel: Ketchuprote Wolken
Autor: Annabel Pitcher
Verlag: Goldmann
Seiten: 288
Reihe: Einzelroman
ISBN: 978-3-442-48200-9
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Wenn man schreibt, kann man ja nicht sprachlos sein, aber wenn es so wäre, wenn meine Hand eine große Zunge wäre, dann wäre sie auf jeden Fall so verschlungen, wie diese komplizierten Knoten, die nur Pfadfinder beherrschen. S. 12

Klappentext 

Es ist Zoes erste große Liebe, doch dann begeht sie einen Fehler, der alles zunichtemacht ...
Alles beginnt damit, dass Zoe Collins sich unsterblich verliebt – und es endet in einem Desaster, das ihr Leben dramatisch verändert. Wie soll sie auch mit dem Wissen weiterleben, dass sie den Tod eines Menschen zu verantworten hat – und ungestraft davongekommen ist? Dann erfährt sie von Stuart, einem Mann, der ebenfalls einen großen Fehler in seinem Leben begangen hat. Und sie beginnt ihren ersten Brief an ihn, in der Hoffnung, endlich ihren Frieden zu finden und sich selbst vergeben zu können ...

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Das Buch ist schlicht und einfach gestaltet, dennoch sprach es mich trotzdem an. Unter dem Titel "Ketchuprote Wolken" konnte ich mir am Anfang recht wenig drunter vorstellen, dies tat aber nichts zur Sache, dass er mich neugierig machte. Er klang vielversprechend und ich wollte den Hintergrund dieses Titels erfahren. Der Klappentext verrät nichts zu viel, machte mich aber trotzdem neugierig.

Einstieg: Das Buch beginnt sofort mit der eigentlichen Handlung. Ohne irgendwelche Erklärungen, Hintergrundwissen oder der Gleichen beginnt die Autorin mit der Geschichte. Schon nach wenigen Sätzen war ich in ihren sehr lockeren Schreibstil verliebt. Mir fiel schnell ins Auge, dass die Autorin keine gewöhnliche Erzählweise gewählt hat, sondern der Leser erfährt die Geschichte allmählich durch Briefen. Dadurch waren die Kapitel teilweise recht kurz und überschaubar. Die weibliche Protagonistin Zoe schloss ich sehr schnell ins Herz.
Wir Menschen sind alle gleich. [...] Es ist vollkommen egal, ob man ein kahlköpfiger Engländer ist, der das Alphabet rülpst, oder eine Frau, die in den Anden ein Huhn schlachtet. Es spielt keine Rolle, welche Sprache man spricht und welche Kleidung man trägt. Manche Dinge sind überall gleich. S. 281

Charaktere: Ich verliebte mich schon nach wenigen Sätzen in die weibliche Protagonistin Zoe. Sie war mir auf Anhieb sympathisch und ich freute mich regelrecht sie in dieser Geschichte begleiten zu dürfen. Durch die Erzählweise aus Briefen waren die Kapitel viel persönlicher und ich konnte eine engere Bindung zur Figur spüren. Mit jedem verflogenen Kapitel konnte ich mich besser in sie hineinversetzten. Ich entwickelte Neugierde und sehr viel Mitgefühl. Zoe ist eine sehr starke Figur, die zwischen den Seiten zum Leben erweckt. Stuart, dem Zoe ihre ganze Geschichte erzählt, wird im Buch zwar nicht weiter erwähnt, aber dennoch mochte ich ihn sofort. Ich erfuhr viele Parallen zu Zoe und das machte sie noch sympathischer. Erst nach und nach erfuhr ich, warum sie sich entschlossen hat Stuart ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Zoe ist eine sehr natürliche Figur, die manchmal doch etwas durchgeknallt ist. Sehr oft zauberte sie mir ein Lächeln auf die Lippen.

Handlung: Die Handlung konnte mich sofort mitreißen. Sie ist sehr Realitätsnah, weshalb ich mich in dieser Geschichte schnell wohlfühlte. Dem Leser wird die Schuld gezeigt, die Zoe mit sich herumschleppt. Mit jedem Kapitel kamen immer mehr Fragen auf, dessen Antworten ich unbedingt erfahren wollte. Allerdings ließ sich die Autorin mit den Antworten sehr viel Zeit und erst sehr spät erhielt ich endlich einen Durchblick in der ganzen Geschichte. Sie spannte mich sehr auf die Folter, was das Buch immer wieder spannend machte. Und die Spannung blieb bis zum Ende. Selbst am Ende zeigt die Autorin noch einmal, was in ihr steckt und lässt das Buch mit einem Schluss ausklingen, den ich am allerwenigsten erwartet hatte.

Schreibstil: Die Autorin brauchte keine zwei Seiten, um mich von ihrem Schreibstil zu überzeugen! Sie konnte mich von der ersten Seite an mitreißen. Die Erzählweise ist sehr angenehm und mir wurde als Leser nichts vorenthalten. Ich bekam alles aus nächster Nähe mit. Ich wurde durch ihre Schreibart ein Teil der Geschichte. Ihr Schreibstil ermöglicht es, dass alles zum Leben erwecken konnte!

Mein Urteil

Endlich mal wieder ein Einzelroman, der durch seine recht geringe Seitenzahl schnell durchzulesen ist. Der flüssige und oftmals sehr unterhaltsame Schreibstil der Autorin ließ die Seiten nur dahinfliegen. Ich fand mich schnell in der Story wieder. Die Hauptprotagonistin Zoe schloss ich sofort ins Herz und sie war mir mehr als sympathisch. Die Autorin konnte mich mit diesem Buch begeistern, überraschen und faszinieren. Ihre Figuren erwachen zum Leben und das Buch wird ein Lesegenuss. "Ketchuprote Wolken" ist nicht nur eine unterhaltsame, sondern vor allem interessante und spannende Geschichte, die mit diesem Roman abgeschlossen ist. Mit dem Ende bin ich nicht ganz einverstanden aber ansonsten konnte mich das Buch von sich überzeugen.
Ich vergebe 4 von 5 Welten

Vielen Dank an den Goldmann-Verlag für die Bereitstellung des Romans.

Und schon wieder neue Bücher...

Hallo ihr Lieben da draußen :)

Ich schreibe wieder zu Euch. Ich wollte Euch eigentlich schon etwas eher schreiben, kam aber nicht dazu. Naja jetzt bin ich ja da :)

In der letzten Woche bzw. in den letzten Wochen kamen bei mir wieder ein paar Bücher an, über die ich mich alle total gefreut habe ^^ Zwei Reihenfortsetzungen und zwei Einzelromane. Hach Bücher sind schon toll, oder?

Und hier sind sie
 Maya und Domenico - Schatten der Vergangenheit ist der 5. Band der 9 teiligen Bücherreihe. Ich habe alle schon gelesen und liebe jedes Buch. <3 und jetzt stehen sie vollständig in meinem Regal :D Mit CD inklusive die in das Buch mehr oder weniger eingebaut ist. Ich denke die Reihe wird bald ein weiteres Mal gelesen. Kann ich nur empfehlen ;)

Herz in Scherben ist der zweite Teil der Herz aus Glas Trilogie ^^ der erste Teil hat mir schon ausgesprochen gut gefallen, dass für mich klar war, der zweite Teil wird auch gelesen. Und ich liebe dieses Cover. Es ist so wunderschön :D Darüber habe ich mich extrem gefreut, als es letzte Woche bei mir im Briefkasten lag. Ich bin schon seeehr gespannt :)
Wir wollten nichts, wir wollten alles sprach mich in der Verlagsvorschau vom Oetingerverlag sofort an. Also habe ich es angefragt. Erst letzte Woche irgendwann habe ich den Buchtrailer zu dem Buch gesehen und das hat mich ziemlich überrascht. Noch vielversprechender als der Klappentext. Und es ist, meines Wissens, endlich mal wieder ein Einzelroman :) Ich freue mich schon sehr das Buch zu lesen. Klingt auf jeden Fall richtig gut

Queen of Clouds hatte ich schon nach meiner Griechenlandfahrt im Oktober angefragt. Und nun nach drei Monaten lag es bei mir vor zwei Wochen im Briefkasten. Freude *-* Ich war bisher schon ziemlich angetan von den letzten Büchern, die ich aus dem Verlag angefragt hatte und bin natürlich schon seeehr neugierig wie mir dieses Buch gefallen wird ;)


Ja das sind meine neuen Bücher, die in den letzten Wochen hier angekommen sind. Kennt ihr von denen eins, oder habt ihr sogar schon eins oder mehrere gelesen? Schreibt drauf los :) Ich freue mich auf Eure Kommentare.

Ich verabschiede mich von Euch, denn jetzt wird gelesen. ^^ Ich versinke dann mal wieder in den Schreibstil von James Dashner und begleite Thomas und seine Freunde ein letztes Mal auf ihren Abenteuer. Weiter geht es in "Die Auserwählten - In der Todeszone" :)

Alles alles Liebe &


52 Blogs ein Jahr - Mein bester Freund ist ein Buch #2

Mein bester Freund ist ein Buch

1) Guten Tag liebe Daisy. Ich finde es wirklich großartig deinen Blog vorstellen zu dürfen. Die Leser wollen natürlich wissen, wer denn eigentlich hinter diesem Blog steckt. Also, Daisy, stell dich doch einmal kurz vor.
- Ich bin 14 Jahre alt und heiße eigentlich gar nicht Daisy. Aber da ich selbst gerne schreibe und zur Zeit der Gründung meines Blogs an einer Geschichte geschrieben habe, deren Protagonistin Daisy hieß, kam es einfach dazu, dass es ein Pseudonym von mir wurde.
Ich liebe Bücher und sie werden bei mir immer an erster Stelle stehen, aber auch zeichnen und designen (bspw. Logos, Blog-Designs, oder ähnliches) gehören zu den Dingen, die mir sehr wichtig sind. Zu guter Letzt, wie ich vorhin bereits angesprochen habe, schreibe ich auch gerne eigene Texte (:
Ich blogge nicht, um möglichst “fame” zu werden, sondern um die Leser, die zu mir finden begeistern zu können. Ich freue mich über jeden neuen Leser, aber noch mehr freue ich mich über ein liebes Kommentar, das sich wirklich auf meine Arbeit bezieht. Auch wenn es Kritik enthält, ich freue mich jedes Mal darüber!

2) Warum hast du „Ja“ zum Bloggen gesagt, und wie lange gibt es deinen Blog schon?
- Das war so... Als ich auf der Suche nach einem Buch war, habe ich plötzlich eine Seite ( einen Blog, aber das habe ich damals noch nicht so richtig gemerkt :D ) über Bücher entdeckt, auf denen auch Rezensionen zu lesen waren. Ich war wirklich begeistert und irgendwie kam es dann dazu, dass ich dachte: Das muss ich auch machen!
Ich gründete also am 08.10.2012 “Mein bester Freund ist ein Buch” und war von da an beschäftigt. Aber irgendwie ging mir das dann unter. Zum Glück reanimierte ich “Mein bester Freund ist ein Buch” einige Monate später, legte mich mächtig ins Zeug und heute gehört es zu meinem Alltag zu bloggen.

3) "Mein bester Freund ist ein Buch“ ist ja ein ganz schön langer Titel. Wie bist du darauf gekommen und was verbindest du mit diesem Titel?
- Als ich mir den Namen überlegt habe, wollte ich etwas anderes: Dinge wie ein “Lesewelt” oder “Rezensionen” an einen Namen gehängt reichten mir einfach nicht aus und passten auch nicht zu mir.
Klar, meine Domain lautet http://www.daisys-rezensionen.blogspot.de/ Aber mein Blog heißt eindeutig “Mein bester Freund ist ein Buch”.
Die Bücher sind natürlich nicht meine wirklichen besten Freunde, aber im übertragenen Sinne schon: Selbst wenn sich jeder von mir abwenden würde ( was - Gott sei Dank - keiner tut), wären die Bücher noch für mich da und würden mich irgendwie aufmuntern. In den Büchern erkenne ich so viele Charakterzüge von mir wieder, das glaubt ihr gar nicht! Und deshalb heißt mein Blog so: Weil die Bücher irgendwie schon meine besten Freunde sind. Nur vielleicht nicht so, wie man erst denkt: Ich rede ja nicht, oder unternehme etwas mit ihnen :D

4) Der Titel passt ja total zu deinem Blog. Du schreibst Rezensionen, Beiträge zu neuen Büchern. Wie oft in der Woche schreibst du Beiträge?
- Ich schreibe zwischen 2 - 4 Beiträge in der Woche, obwohl es sich im Moment eher auf die zweimal wöchentlichen Rezensionen (Donnerstag und Samstag) beschränkt. Die Schule hat wieder angefangen und ich versinke im Berg der Hausaufgaben ...

5) Was ist dein absolutes Lieblingsbuch und warum?
- Neeeein, stell mir doch nicht diese Frage :(
Es gibt so viele Bücher, die mich begeistern konnten: Ob sie spannend waren, rührend oder fantasievoll und ich werde einfach mal ein paar auflisten:
Liebe geht durch alle Zeiten - Trilogie, Das also ist mein Leben, Chroniken der Unterwelt, Night School, Das Tal, Vergiss den Sommer nicht, Nach dem Sommer, Mein perfekter Sommer und natürlich noch John Greens Bücher...

Und das war nur ein kleiner Einblick :D

6) Was machst du denn noch außer lesen? Schreibst du auch zu deinen anderen Hobbys etwas?
- Ich zeichne und designe auch noch sehr gerne und blogge dazu auch. Ich biete bspw. Designs an, blogge aber auch meine neuesten Zeichnungen.
Das Geschichtenschreiben gehört auch zu mir, allerdings berichte ich da nicht so viel. Es liest eh keiner ... :/ Ich habe nur meinen Romanversuch online.

7) Auf deinem Blog steht ja „I dont buy books, I adopt them...“ Warum liebst du Bücher so sehr?
- Bücher entführen einen in eine andere Welt und man kann sich und seine Probleme verlieren. Außerdem vermitteln sie sooo viele Emotionen: Es gab nicht selten einen Moment, wo ich einfach in Tränen ausgebrochen bin.
Allein dieses flüchten ist eine tolle Erfahrung und ansonsten kann ich diese Liebe eigentlich kaum erklären. Ich liebe sie einfach, dafür gibt es keinen Grund!

8) Was wünschst du dir bezüglich deines Blogs, für die Zukunft?
- Ich wünsche mir, dass ich viele begeisterte Leser finden, die mir folgen, weil es sie interessiert, was ich schreibe. Ich möchte keine Mitleidsliker oder ähnliches, weil ich meinen Lesern gerne Bücher ans Herz legen (oder auch nicht) und unterhalten möchte.
Und ich möchte meinen Spaß am Lesen, Rezensieren und Bloggen nicht verlieren. Das ist mir besonders wichtig!

9) Jetzt durften wir deinen Blog und dich genauer kennenlernen. Aber eine abschließende Frage habe ich doch noch. Du hast das Schlusswort. Warum sollte man unbedingt Leser deines Blogs werden?
- Man sollte unbedingt Leser meines Blogs werden, weil ich mir unglaublich viel Mühe mit Aktionen, Rezensionen und anderen Dingen gebe, die nur darauf warten ihre Leser zu finden. Denn was bringt ein Artikel ohne Leser?

Der Tag, an dem NICHTS gelingen wollte...

Hallo ihr lieben Menschen, Pflanzen, Tiere, Steine und andere Leser :)

Diese Tage, an denen einfach nichts gelingen will kennt jeder. Entweder man verschläft, kommt dadurch zu spät zur Schule oder zur Arbeit, oder man verschüttet etwas, sei es Kaffee, Wasser oder was auch immer, oder die Bahn/Bus/Zug fährt geradewegs vor der Nase weg und man hat einfach mal Pech gehabt. Es ist so nervig und ist ganz und gar nicht toll. Aber wenn man all das und noch einige Dinge mehr an EINEM Tag erlebt, dann kann man nicht mehr sagen, man ist mit dem falschen Fuß aufgestanden. Denn das dürfte schon als absoluter Pechtag bezeichnet werden!

Wie ich solche Momente hasse. Und solche Tage sind so wieso diejenigen, die ich am liebsten in die Tonne hauen will.

Wie an diesem Montag. Den 12. Januar, der für mich der absolut blödeste Tag überhaupt war. Ich war nach dem dritten Missgeschick in Folge richtig genervt, und das blieb über den ganzen Tag, weil es einfach nicht besser werden wollte. Immer wieder dachte ich mir, vielleicht ist dieser Tag einfach nur ein Traum und wenn dich jemand kneift, wache ich auf und alles ist gut. Ne, das brachte auch nichts. Wie wäre es damit, die Zeit um ein paar Stunden vorzuspulen? Gute Idee, kann ich aber gleich über den Haufen werfen. Das wäre zu schön um wahr zu sein. Also, was dann? Na ja, es bleibt einem nichts anderes übrig, als den Tag zu überleben. Was zu einer Qual werden kann, wenn der Tag nur schleichend voran geht.

Ich hatte schon einige Missgeschicke, wo ich einfach nur Pech hatte. Folgendes Szenario: Man ist spät dran und weiß, dass gleich die Bahn, der Bus oder der Zug fährt. Schnell macht man sich fertig und hetzt regelrecht zum Verkehrsmittel. Und dann? Wenn man an der Haltestelle angekommen ist, sieht man vielleicht die Rückenlichter, oder, wenn man ganz besonders viel Glück hat, man erreicht das Fahrzeug drückt auf den Türöffner und DANN fährt es los. Da denkt man sich dann: Und wofür habe ich mich nun so extrem beeilt?

Jetzt stellt euch mal vor, dieses Szenario ist nur ein kleines Missgeschick des Tages.

Morgens will ich immer länger schlafen als der Wecker will. Na ja, an jenem Montag habe ich ihn ausgestellt und natürlich verschlafen. Ungewollt eine Ladung Wasser ins Gesicht zu bekommen, kann jedem mal passieren, dass war bei mir vermutlich nur ein Greiffehler. Dass die Fahrradkette genau an dem Morgen rausspringt war ja nicht geplant und dass ich anschließend die Bahn verpasse auch nicht. Ebenso wenig, dass ich dann dadurch fast 30 Minuten zu spät zur Schule kam. Noch weniger, dass dort ebenfalls alles Mögliche schief ging und erst recht nicht, dass ich meine Tageskarte vom Morgen verliere und dass ich dann kein Geld mehr auf dem Handy hatte und am Ende nach Hause laufen musste, war sowieso nicht geplant. Kurz und gut, der Tag war einfach nur total bescheuert! Immer wieder dachte ich: Bitte nicht noch was, aber ich wurde tatsächlich ständig aufs neue überrascht.

Kann man von solchen Tagen noch darüber reden, dass man mit dem falschen Fuß aufgestanden ist? Oder hat sich doch tatsächlich jemand gegen einen geschworen? Oder ist es einfach ein Pechtag? Ich glaube dass es Variante drei bei mir war.

Von solch einen misslungenen Tag brauche ich keine Wiederholung. Als ich am Abend dann vergessen habe mein Akkukabel vom Laptop in die Steckdose zu stecken und ich die ganze Zeit der Meinung war ich habe es getan und meine Mutter zu mir sagte: „Cata, das ist nicht das Laptopkabel, sondern das von deiner Klemmlampe“, und ich immer noch davon überzeugt war, dass es das Kabel vom Laptop ist, habe ich den Tag dann endgültig für beendet erklärt.
Wie kann man nur solch einen mega blöden Tag haben? Und nein, es war leider kein Traum...

Alles alles Liebe und

52 Blogs, ein Jahr - Rosenrot allein #1

Rosenrot allein

1) Hallo Luisa, es freut mich wahnsinnig dich und deinen Blog heute vorzustellen. Vorneweg, erzähl doch einmal kurz etwas über dich.
Hi Caterina, erst einmal Danke, dass du mich vorstellst. Ich habe zwar schon selbst Interviews geführt, wurde aber noch nie von jemand anderem "ausgefragt". =D
Ich bin 16 Jahre alt und wohne in einem recht großen Dorf mitten im Thüringer Wald. Letzten Sommer habe ich die Schule beendet und mache nun eine Ausbildung zur Sozialassistentin - danach geht es mit dem Erzieher weiter. Da ich ja dadurch mit neuen Leuten zusammen gekommen bin, sind mir vor allem die offensichtlichsten Eigenschaften der anderen aufgefallen - und andersherum. Und so kommt es, dass ich jetzt ein bisschen besser weiß, wie mich andere Menschen sehen: Klein, schüchtern, leise (das Wort "Süß" ist auch öfters gefallen) und sobald ich etwas aufgetaut bin ... Na ja, sagen wir einfach mal "Stille Wasser sind tief und dreckig." Ich selbst würde noch verträumt und etwas voreilig hinzufügen.
In meiner Freizeit lese, schreibe, nähe und fotografiere ich. Außerdem liebe ich Musik und zwar alle Arten, außer Schlager.

2) Wie kam es eigentlich dazu, dass du in der Bloggerwelt tätig wurdest? Erzähl uns deine Geschichte.
Vor fast zwei Jahren habe ich einen wundervollen Fotoblog gefunden, den es jetzt leider nicht mehr bei Blogger gibt. Das Mädchen hat wirklich wunderschöne Fotos gemacht und aus ihrem Leben erzählt. Ich war davon so angetan, dass ich das auch tun wollte und so entstand vor mehr als einem Jahr mein erster Blog "Lichtstaubmelodie", der früher aber noch "Isa´s Isle" hieß.

3) „Rosenrot ist allein“ - was können deine Leser darunter verstehen, was verbirgt sich hinter diesem Titel?
Zum Teil liegt das an meiner Mutter. Sie nennt meine Schwester und mich nämlich manchmal "Schneeweißchen und Rosenrot", weil sie findet, dass wir ein bisschen so aussehen mit dem weizenblonden glatten Haar meiner Schwester und meinen braun-blond-roten Locken (je nachdem wie das Licht gerade fällt).
Ich wollte also auf alle Fälle das "Rosenrot" einbauen, weil es erstens ein bisschen meiner Persönlichkeit ist und zweitens sollte es auf dem Blog Geschichten und Gedichte geben - Da passt doch eine Märchenfigur, oder?
"Rosenrot ist alleine" ist eigentlich dann nur noch eine verkürzte Form von "Rosenrot ist alleine in ihrer Geschichte, wenn sie sie schreibt" Das wäre  zu lang gewesen =)

4) Auf deinem Blog „Rosenrot ist allein“ schreibst du vor allem Gedichte. Erzähl mal, wie kam es dazu, dass du Gedichte schreibst?
Vor langer Zeit hatte ich die Idee Songs zu schreiben. Blöderweise kann ich keine Noten und eine Melodie wollte mir auch nicht einfallen, also habe ich ein Lied genommen, was mir zu dieser Zeit sehr gut gefallen hat und einen neuen Text dazu geschrieben. Ich habe versucht daraus dann ein völlig neues Lied zu machen, aber ich hatte immer das Original im Kopf. Plötzlich ist mir aufgefallen, dass das ganze ohne Melodie ein Gedicht ist. So entstanden dann meine ersten Gedichte, aber die von heute schreibe ich ohne Musik.

5) Was war das schönste Gedicht was du je geschrieben hast und warum?
Das ist eine schwere Frage, weil "schön" bei jedem Leser etwas anderes ist. Aber ein Gedicht kam, als ich es veröffentlicht habe, ziemlich gut an und ich muss zugeben, dass ich es auch mag. Es ist nur ein Vierzeiler und hat keinen Namen. Ich füge es mal hier ein:
An klirrenden Ketten,
im staubigen Licht,
hängen Marionetten
ohne Gesicht.
Außerdem mag ich das Gedicht "Stille", das ich vor kurzem veröffentlicht habe und "Maskenball", das noch kommen wird. Aber ich würde sie selbst nicht als schön bezeichnen.

6) Was können die Leser alles auf deinem Blog finden?
Im Mittelpunkt stehen die Gedichte und Geschichten, aber es gibt noch mehr. Wenn ich ein eines von beiden veröffentlicht habe, gibt es meist ein paar Tage später das "Hinter den Worten" dazu, wo ich erzähle, was ich beim Schreiben gedacht habe und wie ich überhaupt auf die Idee gekommen bin etwas zu schreiben.
Und es gibt Inspirationen, die zumindest ich immer ganz gut in mein Geschreibsel einbauen kann. Das sind Posts, in denen ich euch Fotos zeige, die ich zu bestimmen Themen geschossen habe oder Videos, die ich dazu gemacht habe und vielleicht auch ein paar Schilderungen.
Außerdem habe ich vor kurzem eine Aktion gemacht in der es darum ging eine Kurzgeschichte von mir fortzuführen - bestimmt wird es so was bald wieder geben. Und ganz neu sind die "Tipps&Tricks" und eine Art Verfilmung von einer meiner Geschichten. Ich hoffe, dass es nicht nur bei der einen bleibt.
Also kurz gefasst: Es gibt fast alles zu Gedichten und Geschichten.

7) Wie oft postest du Gedichte in der Woche?
In der Woche gibt es meist zwei Posts und einer davon ist meist eine Geschichte oder ein Gedicht. Es kann aber auch sein, dass zwei Wochen keins von beiden kommt, sondern eben der ganze andere Kram.
8) Wie lange existiert dein Blog denn schon und was erwartest du für die Zukunft?
Der Blog existiert seit dem 18.Februar 2013 und für die Zukunft hoffe ich, dass noch ein paar Leute mehr mein Zeug lesen. Es macht mir einfach Spaß zu wissen, dass andere etwas von mir gut finden und ich akzeptiert werde - aber das ist doch bei jedem so.

9) So, jetzt haben wir deinen Blog sehr intensiv kennenlernen dürfen. Ich übergebe dir hiermit das Schlusswort. Warum sollte man Leser deines Blogs werden?
Gute Frage. Mh. Ich weiß auch nicht, warum. Vielleicht wenn man gerne liest oder sogar selbst gerne schreibt. Auf alle Fälle nur, wenn man meine Texte, Fotos oder Tipps... mag. Wie bei der 5. Frage muss das jeder für sich selbst entscheiden, aber interessieren würde mich es auch, warum Leute meinen Blog folgen.
Deshalb jetzt mal eine Frage an meine Leser, die das Interview lesen solltet: Warum folgt ihr mir? Ich glaube, ihr könnt das am besten beantworten.
Caterina, ich hoffe, dass das okay ist, dass ich selbst in deinem Interview noch eine Frage gestellt und noch mal ein riesiges Dankeschön, es hat mir extrem viel Spaß gemacht deine Fragen zu beantworten. =)

Rezension: Endgame - Die Auserwählten 1 von James Frey


Infos zum Buch
Titel: Endgame - Die Auserwählten
Autor: James Frey
Verlag: Oetinger
Seiten: 592
Reihe: 1/3
ISBN: 978-3-7891-3522-4
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Unsere Zukunft ist noch ungeschrieben. Unsere Zukunft ist deine Zukunft. Was sein wird, wird sein. S. 12

Klappentext 

Die Zukunft hat begonnen. Was sein wird, wird sein.

Es war immer nur eine Möglichkeit - etwas das irgendwann passieren könnte. Doch jetzt ist die Zeit gekommen, die Zeit zu spielen. Denn Endgame hat begonnen. 12 Spieler, die zu allem bereit sind, sie werden kämpfen, wie werden leiden, sie werden töten. Aber alle werden sie mitspielen. Denn der Einsatz ist hoch, unvorstellbar hoch. Und die Regeln sind einfach. Es gibt keine.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Aufmachung des Buches gefiel mir sofort und fiel mir ins Auge. Es ist golden! Das war für mich ein totaler Eyecatcher. Es ist ein silbernes Symbol abgebildet, welches irgendwie zum Inhalt passt. Durch eingestanzte Wörter auf dem Cover, gefiel mir die Aufmachung noch mehr. Aber nicht nur das wunderbare Cover ließ mich überzeugen das Buch zu lesen, sondern der Klappentext gab mir den Rest!  Das Buch musste ich lesen.

Einstieg: Das Buch beginnt mit einem recht kurzen Prolog oder einer Einleitung. Ich dachte, dass mir dort der Hintergrund von Endgame eklärt wird, aber das blieb außen vor. Schon der Einstieg sprach mich kaum an. Ich konnte mir nicht erklären, wie Endgame ablief, was der Sinn von dem Spiel ist und wer es bestimmt. Das alles und viel mehr wurde mir nicht beantwortet. Ich war nach der Einleitung genauso schlau wie vorher. Anschließend wurden die zwölf Spieler vorgestellt und es zog sich ewig hin.


"Ihr seid die zwölf. Allen ist es bestimmt, zu sterben - außer einem. Einer wird gewinnen. S. 116

Charaktere: Das Buch wird aus zu vielen Perspektiven erzählt. Die Tatsache, dass das Buch abwechselnd aus allen 12 Spielern erzählt wurde, fand ich schnell nervig. Ich konnte mich mit keinen so wirklich verbinden. Alle Figuren hatten einen merkwürdigen Charakter mit dem ich so gar nicht klarkam. Hinzu kam, dass ein Großteil dieser Figuren Namen besaßen, die ich überhaupt nicht aussprechen konnte. Durch die große Anzahl der Figuren konnte ich mich in keinen hineinversetzten. Das wurde noch weiter verstärkt, in dem der Autor innerhalb der Kapitel, ja sogar auf einer Seite plötzlich die Sicht wechselte. Oft bekam ich das nicht mit und konnte mir kein Bild machen, wer jetzt nun wer ist und vor allem was er macht. Ich verlor den Überblick!

Handlung: Die Handlung kam fast gar nicht in Fahrt. Zunächst werden die Figuren einzeln vorgestellt und das zieht sich tatsächlich bis zur Seite 100 hin. Das hat mich schnell gelangweilt. Es ist in den Kapiteln einfach nichts passiert, was spannend war. Und dann ehe ich es mich versah, befand ich mich mitten in Endgame. Mir wurde kein Hintergrundwissen des Spiels erklärt. Für mich war es dann nur ein Spiel, in dem man sich gegenseitig umbringt. Das Buch konnte mich nicht begeistern. Spannung baute der Autor auch nicht wirklich ein. Es zog sich durch das ganze Buch. Es gab Momente, in denen ich das Buch abbrechen wollte, weil es mich so gar nicht begeistern konnte. Jedoch habe ich mir immer gesagt, dass ich es bis zum Ende durchhalte. Wie es sich später herausstellte, totale Zeitverschwendung.
Ich bin der Sturm [...]. Herabgestiegen aus einer Zeit vor aller Zeit habe ich gelernt, mich zu verbergen, zu blenden und zu beißen. S. 351

Schreibstil: Der Schreibstil des Autors konnte mich fast genauso wenig begeistern. Wichtige Ereignisse bekam ich nur ganz schwach mit, was für mich total unverständlich war. Er konnte mich einfach nicht mitreißen. Und hat mich die meiste Zeit nur gelangweilt. Es gab wenige Momente, die mir in dem Buch gefallen haben.

Mein Urteil 

Die Idee hinter dem Buch gefiel mir anfangs recht gut, aber schon zu Beginn stellte ich einige Parallelen zu "Tribute von Panem" fest. Genau wie in der Bücherreihe sind es auch hier 12 Spieler. Genau wie dort ist das Ziel bei Endgame, dass nur einer gewinnen kann. Das hat mich gewaltig genervt. Interessant fand ich jedoch, dass der Autor den Leser animiert mitzurätseln. Ich war sehr gespannt, was der Autor sich dabei gedacht hat, überall Rätsel zu verstecken. Wenn ich es mir so betrachte ist das ganze Buch ein Rätsel. ABER James Frey konnte mich so gar nicht von seiner Idee überzeugen. Das Buch hat mich gelangweilt. Es kam nicht in Fahrt, in die Figuren konnte ich mich während des ganzes Buches nicht hineinversetzten.
Bei diesem Buch passt der Spruch "außen hui, innen pfui". Die Aufmachung des Buches gefiel mir so gut, aber was soll ich zum Inhalt sagen? Ich bin enttäuscht! Ich habe mehr erwartet, da das Buch zur Zeit in vieler Munde ist. Mich hat es nicht begeistern können. 
Ich vergebe 1 von 5 Welten!

Rezension: Das Leben in meinem Sinn von Susanna Ernst


Infos zum Buch
Titel: Das Leben in meinem Sinn
Autor: Susanna Ernst
Verlag: Knaur
Seiten: 368
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-426-51555-6
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"Von oben betrachtet ist die Welt doch am schönsten. 
Ich beobachte das hektische Treiben auf den Straßen, aber ich bin so weit davon entfernt, dass es mich nicht berührt, geschweige denn stresst." S. 7

Klappentext 

Auf den ersten Blick kreuzen sich die Lebenswege der Schauspieler Ben Todd und Sarah Pace zum Dreh einer neuen Fantasy-Serie nur zufällig. Beide merken schnell, dass sie mehr verbindet als Freundschaft, aber Sarah ist glücklich mit dem Vater ihrer Tochter verlobt. Doch während sie gemeinsam alle Produk­tionsphasen der Serie erleben, eröffnen sich Ben und Sarah bald schon ungeahnte Wege, und die Ereignisse um sie herum scheinen sich auf einmal zu überschlagen. Eigentlich ganz in ihrem Sinn … oder?

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Aufmachung des Buches ist sehr schlicht und einfach gestaltet, dennoch machte es mich ungemein neugierig. Unter dem Titel "Das Leben in meinem Sinn" konnte ich mir anfangs nichts vorstellen. Allerdings klingt er sehr schön. Natürlich wollte ich wissen, was sich dahinter verbirgt. Der Klappentext gab mir den Rest und mein Entschluss, das Buch zu lesen, stand fest. Die Tatsache, dass ich von der Autorin bisher noch nichts gelesen habe, steigerte meine Neugierde. 

Einstieg: Das Buch wird mit einem Prolog eingeleitet, der jedoch keiner ist. Ein kurzes Kapitel, welches gut in die Thematik einleitet und einen schönen Übergang zu den weiteren Kapiteln bildet. Ich verliebte mich sofort in den Schreibstil der Autorin. Nach dieser Einleitung beginnt das Buch sofort mit der Handlung. Ich brauchte nicht lange und ich schloss den vorgestellten Ben sofort ins Herz. Es dauerte nicht lange und ich befand mich in der Geschichte, die mich nicht so schnell wieder loslassen wollte.

"Ich weiß, dass es hart ist, aber du darfst nicht aufgeben, Ben! Denn wenn ich eines in meinem Leben gelernt habe, dann, dass es sich immer lohnt für die Liebe zu kämpfen." S. 284

Charaktere: Zu Beginn des Buches wird mir der männliche Hauptprotagonist Ben Todd vorgestellt, den ich von der aller ersten Seite an gemocht habe. Er war mir auf Anhieb sympathisch. Er ist ein Mann, der es nicht einmal schafft seinen Kühlschrank regelmäßig zu füllen, so beschreibt er sich selber. Ben konnte mich sofort von sich überzeugen, seine lockere und ziemlich chaotische Art zauberte mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen. Am Anfang wurde er mir als liebe nette und offene Person vorgestellt, jedoch erfuhr ich im Laufe des Buches Dinge über ihn, die ihn plötzlich in  ein ganz anderes Licht stellten. Das schreckte mich jedoch nicht ab und ich verliebte mich immer mehr in ihn. Die weibliche Protagonistin Sarah Pace schloss ich ebenso schnell ins Herz. Es dauert etwas länger, ehe ich sie genauer kennenlernen und ich hab sie von dem Moment an gemocht. Die durchgängige Ich-Erzählweise ermöglichte mir, mich sehr intensiv in die Figuren hineinzuversetzten. In dem Buch ist das besondere, dass die Kapitel nicht nur abwechselnd aus der Sicht von Ben und Sarah geschrieben sind, sondern auch aus den Sichten einiger wichtigen Nebenfiguren. Aber das bereitete mir keine Probleme und ich konnte alle Figuren gleichermaßen ins Herz schließen.

Handlung: Die Autorin brauchte keine drei Seiten, um mich von ihrer Geschichte fesseln zu können. Das Buch beginnt recht ruhig. Zunächst werden mir nach und nach die einzelnen Charaktere vorgestellt, damit ich ein genaues Bild von dem bekomme, wer jetzt wer ist. Mit dem Beginn der Dreharbeiten bemerkte ich als Leser, die Harmonie, die von den einzelnen Figuren ausging. Nach und nach baut sich eine wunderbare Freundschaft der beiden Schauspieler Ben und Sarah auf. Sie ließen die Geschichte zum Leben erwecken. Jede Menge Gefühle und Emotionen baut die Autorin in ihre Story ein. Es wird spannend und keine Sekunde langweilig.


"Aber so ist das Leben, Kind. Es ist kein Drehbuch, das man so einfach umschreiben kann, wenn es nicht mehr gutläuft." S. 294

Schreibstil: Susanna Ernst brauchte nicht lange, um sich mir von ihrer besten Seite zu zeigen. Ich verliebte mich sofort in ihren wunderbaren Schreibstil, der die Geschichte von Ben und Sarah zwischen den Seiten zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließ. Ihre Nähe zu Gefühlen, wie Hoffnung, Sehnsucht, Mitgefühl und Liebe und des leichten Drangs der Dramatik, macht das Buch zu einem angenehmen, wunderschönen Leseerlebnis.

Mein Urteil 

Solch ein schönes Liebesbuch habe ich lange nicht mehr gelesen. Die Autorin zauberte mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen. Immer wieder kullerten Tränen der Trauer und der Freude über meine Wangen. Und für die wunderbaren Figuren finde ich keine Worte. Ich habe mich so gut in Sarah und Ben hineinversetzen können, wie es lange nicht der Fall war. Vereinzelt hatte ich Momente, in denen ich beide in den Arm nehmen wollte, weil sie mir so leid taten. Genau das macht das Buch meiner Meinung nach zu dem, was es ist. Mich konnte die Geschichte absolut begeistern, die Charaktere überraschen und faszinieren und der Schreibstil verzaubern. Das Buch hat so etwas ruhiges und verträumtes an sich. Ich liebe es einfach! Ich vergebe 5 von 5 Welten



Rezension: Everflame - Feuerprobe 1 von Josephine Angelini


Infos zum Buch
Titel: Everflame - Feuerprobe
Autor: Josephine Angelini
Verlag: Oetinger
Seiten: 480
Reihe: 1/3
ISBN: 978-3-7915-2630-0
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"Die Hitze wird intensiver und die Flammen fressen sich in mein Fleisch. Ja Feuer hat Zähne und es nagt von dir wie ein lebendes atmendes Tier. Es brüllt sogar wie ein Tier. Wenn du in seinem Maul steckst, musst du um jeden Atemzug kämpfen." S. 51

Klappentext 

Liebe schmerzt. Welten kollidieren. Feuer tötet.

Feuerrote Locken, unglücklich verliebt und so ziemlich gegen alles allergisch, was es gibt: Lily Proctor ist 17 und die Außenseiterin an der Highschool von Salem. Lily wünscht sich nichts mehr, als von hier zu verschwinden und findet sich in einem furchterregenden anderen Salem wieder, in dem mächtige Frauen herrschen. Die stärkste und grausamste dieser »Crucible« ist Lillian. Sie ist Lily wie aus dem Gesicht geschnitten. Sind Lilys Allergien und Fieberschübe tatsächlich magische Kräfte und ist sie selbst eine Hexe? In einem Strudel aus gefährlichen Machtkämpfen und innerer Zerrissenheit, begegnet Lily sich selbst und einer unerwarteten Liebe.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Aufmachung des Buches sprach mich sofort an. Nicht nur der Schutzumschlag sieht wunderschön aus, sondern das Buch ebenfalls. Die schwarze Gestaltung mit dem roten, orangenen Feuer sieht fabelhaft aus und passt hervorragend zum Inhalt. Es ist ein totaler Hingucker. Selbst der Titel "Everflame - Feuerprobe" ist so gut gewählt. Ein Blick auf den Klappentext ließ mich überzeugen: Ich will dieses Buch lesen! 

Einstieg: Ohne jeglicher Einleitung beginnt die Autorin sofort mit der Handlung. Mir wurde die weibliche Protagonistin Lily Proctor vorgestellt. Ich befand mich sofort in der Geschichte. Der Leser begleitet Lily geradewegs zum Mädchenklo. Denn, wie im Klappentext erwähnt wird, wird Lily von zahlreichen Anfällen und Allergien geplagt. Ich hatte sie sofort ins Herz geschlossen. Die Autorin brauchte nicht lange und ich verliebte mich in die Geschichte. Josephine Angelini konnte mich rasch mitreißen und ich wurde ein Teil der Handlung.


"Wie ein Fisch, den man aus seinem Glas geholt hatte, sah auch sie ihr bisheriges Leben jetzt nicht mehr, wie durch eine Glasscheibe. Nur dass sie im Gegensatz zum Fisch auf der anderen Seite des Goldfischglases besser atmen konnt." S. 137

Charaktere: Lily schloss ich trotz ihrer sehr speziellen Art sofort ins Herz. Ich entwickelte Mitleid für sie, da sie in der Schule wegen ihrer Anfälle als Außenseiter abgestempelt wird. Lily ist eine Person, in die ich mich sofort hineinversetzten konnte. Sie hat so einen lieben Charakter. Sie ist eher schüchtern, liebt ihren besten Freund Tristan über alles, ist aber eine Außenseiterin. So ist sie am Anfang und dann ändert es sich schlagartig. Als sie in dem anderem Salem aufwacht und ihren Spiegelbild gegenübersteht, konnte ich eine andere Lily erleben. Ich schloss sie mit jedem Kapitel mehr ins Herz. Durch die Beschreibungen der einzelnen Charaktere liebte ich die Figuren, die man lieben sollte und hasste die, die ich als Leser nicht mögen sollte. Die Autorin zeigte mir, welche Figuren sympathisch sind und welche nicht. Der männliche Protagonist Tristan, ist die Person, die ich am allerwenigsten leiden konnte. Er war unhöflich und ein totaler Mistkerl. Die Mischung der einzelnen Figuren, machten das Buch zu einem Abenteuer. Im Laufe des Buches erwachten die Figuren zum Leben und ich konnte mit ihnen miterleben.

Handlung: Das Buch beginnt recht ruhig, aber das ändert sich schlagartig. Alles war friedlich, mir wurden die Figuren nach einander vorgestellt und Lilys Heimat ebenfalls, so dass ich mich sofort wohlfühlte. Alles ändert sich mit der Party. Einen bösen Missgeschick, welches Lily mir nichts dir nichts in das andere Salem brachte. Die Autorin weiß, wie man Spannung einbaut, so dass es keine langweiligen Passagen gibt. Nach nur zwei Kapiteln wurde das Buch immer spannender und ich verlor mich zwischen den Seiten. Die Beschreibungen ließen das Buch zum Leben erwecken. Action ist bis zum Schluss! Es gab Momente der Überraschung, Fassungslosigkeit und Begeisterung!

Schreibstil: Die Autorin hat so einen angenehmen Schreibstil. Wie ich ihn schon aus ihrer Göttlich-Trilogie kenne, ist er auch hier aussagekräftig, unglaublich und wunderbar. Sie ermöglichte mir nicht nur, mich mit den Figuren zu verbinden, sondern vor allem in die Geschehnisse eintauchen zu können. Ihre Figuren, die Magie, die in der Autorin steckt, machen das Buch zu einem Erlebnis.

Mein Urteil 

Ein sehr gelunger Auftakt einer neuen Triloge. Eine spannende Geschichte, die mich sofort mitreißen konnte, tolle Figuren die das Buch zu einem Leseabenteuer machen und der starke flüssige Schreibstil der Autorin, sind die Geheimrezepte dafür, dass ich dieses Buch nicht mehr zur Seite legen konnte. Das ist Josephine Angelini wie sie liebt und schreibt. Die Idee hinter dem Buch gefiel mir vom allerersten Moment und ich bin sehr gespannt, wie es mit Lily Proctor weitergeht. Denn besonders das Ende ließ mich mit vielen Fragen zurück. Hoffentlich werden sie mir im zweiten Band Tränenpfad beantwortet. Ich vergebe sehr gut 4 von 5 Welten

Rezension: Die Berufene von M. R. Carey


Infos zum Buch
Titel: Die Berufene

Autor: M. R. Carey
Verlag: Knaur
Seiten: 512
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-426-51513-6
Bestellen ?: ...KLICK...




"Die Luft ist warm und lebendig, sie bewegt sich an ihrer Wange wie ein atmendes Wesen. Und das Licht ist so intensiv, als hätte jemand die Welt in Öl getaucht und dann angezündet." S. 112

Klappentext 

Großbritannien, in nicht allzu ferner Zukunft: Ein grauen­hafter Parasit befällt die Menschheit. Millionen sind bereits infiziert und bedrohen die wenigen Gesunden. Alle Hoffnungen ruhen auf einer Schar Kinder, die anders auf den Erreger reagieren. Auf einer ent­legenen Militärbasis halten Wissenschaftler sie gefangen – zu allem entschlossen, um ihnen ihr biologisches Geheimnis zu entreißen. Doch es läuft nicht nach Plan ...

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Das Buch ist sehr schlicht und einfach gestaltet. Hierbei war es eher weniger der Anblick des Covers, der mich überzeugte das Buch zu lesen, sondern viel eher der Klappentext. Unter dem Titel konnte ich mir zunächst nichts vorstellen, war allerdings gespannt, was sich der Autor dabei gedacht hatte. Der Klappentext verriet mir, dass ich ein Genre habe, welches ich vorher so gut wie noch gar nicht kannte. Dennoch war ich neugierig und begann das Buch. 

Einstieg: Das Buch beginnt sofort mit der eigentlichen Handlung. Der Leser befindet sich gemeinsam mit Melanie, der zehnjährigen Protagonistin und vielen Kindern auf dem sogenannten Stützpunkt. Mir wurde das kleine Mädchen vorgestellt. Ich brauchte ein wenig, um mich mit ihr zu verbinden. Die Kinder werden unterrichtet, dürfen nicht miteinander spielen und rausgehen dürfen sie ebenfalls nichts. Das alles war zu Beginn ziemlich verwirrend. Aber nach und nach erfuhr ich den Hintergrund dessen.

Charaktere: Allen voran steht die kleine Melanie, die eine Gabe hat, sie aber bisher davon nichts weiß. Sie war mir von Anfang an ein wenig merkwürdig. Für ihr Alter ist sie hochintelligent, was mir sehr oft den Atem verschlagen ließ. Sie ist eine sehr junge Protagonistin, hat aber in ihrem kurzen Leben schon viel Grausames erlebt. Melanie stellt sich oft die Frage, warum sie ihren Tag in einer Zelle verbringen muss, entfernt und abgeschottet von den anderen Kindern. Ohne Zugang nach draußen, und dem Verbot mit den Kindern zu spielen. Ich begleitete die junge Heldin. Immer wieder konnte sie mich überraschen und faszinieren. Die weiteren Figuren sind Erwachse, die die einzigen Menschen sind, denn sonst leben überall Hungernde, die von einem Parasit befallen wurden. Diese bereiteten mir noch mehr Schwierigkeiten und ich konnte mich kaum mit ihnen verbinden. Immer wieder sagte ich mir, dass das bestimmt noch kommt, aber es zog sich durch das ganze Buch, dass ich mich nicht in sie hineinversetzten konnte.

Handlung: Das Buch beginnt recht ruhig und mir wurde das Leben auf dem Stützpunkt genau vorgestellt. Jedoch ändert es sich schlagartig als die Armee der Hungernden auf die Militärbasis kommt. Das Leben auf dem Stützpunkt ändert sich sofort und von der Ruhe ist nichts mehr zu spüren. Es wird brutal und schon befinde ich mich mit den Erwachsenen und Melanie auf der Flucht. Dort lerne ich das wahre Gesicht von Melanie kennen. Auch werden mir nach und nach meine Fragen beantwortet. Immer wieder kommen sie in Kontakt mit Hungernden, die überall zu finden sind. Überall wo vor dem Zerfall Menschen lebten. Nach und nach gewinnt das Buch an Spannung, konnte mich aber kaum begeistern.

Schreibstil: Der Schreibstil von M. R. Carey ist recht außergewöhnlich. Seine Beschreibungen waren oft ekelerregend, brutal und ziemlich schräg. Aber das macht das Buch irgendwie auch aus. Ich konnte mich kaum, bis gar nicht für den Schreibstil begeistern. Er sprach mich nicht an. Die Figuren erwachten nicht zum Leben und ich konnte mich daher kaum in die Figuren oder die Handlung einfinden.

Mein Urteil 

Das Buch hatte seine Momente, die mich aus der Fassung gebracht haben, die einerseits spannend waren und andererseits auch ansprechend. Leider traf das nicht auf das gesamte Buch ein. Ich wartete auf den Moment, wo es sich ändert und ich in die Geschichte eintauchen kann, aber es trat nie ein. Daher stehe ich nun mit einer geteilten Meinung da. Die Idee hinter dem Buch gefiel mir ausgesprochen gut, aber sie kam leider nicht so zum Ausdruck, wie ich es erhofft hatte. Schade. Vermutlich bin ich nicht die Zielgruppe für dieses Buch. Ich vergebe schwache 3 von 5 Welten.



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