Rezension: Die Seiten der Welt von Kai Meyer

Infos zum Buch
Titel: Die Seiten der Welt
Autor: Kai Meyer
Verlag: Fischer
Seiten: 560
Reihe: 1/3
ISBN: 978-3-8414-2165-4
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"Der Bücherduft, der ihnen entgegenschlug, war überwältigend. Furia verspürte schlagartig Hunger - Heißhunger auf neue Geschichten." S. 12

Hierbei handelt es sich um den ersten Band der "Seiten der Welt Trilogie"

~Rezension Band 2~

Band 3 folgt

 

Klappentext 

Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.
Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Aufmachung des Buches ist ein totaler Hingucker! Die goldenen Verziehrungen auf dem schwarzen Hintergrund sehen einfach wunderschön aus. Vereinzelt sind die Elemente, die im Buch auch zu finden sind, auf dem Cover zu sehen. So zum Beispiel die fliegenden Origamis. Ein Blick auf das Cover genügte schon fast und mein Entschluss stand fest, du musst dieses Buch haben! Selbst der Titel "Die Seiten der Welt" klang so magisch, geheimnisvoll und machte mich neugierig. Aber wie sollte es anders sein, nicht nur die Gestaltung, sondern vor allem der Klappentext ließ mich den Entschluss festlegen, dass ich den neuen Roman von Kai Meyer unbedingt lesen will.

Einstieg: Ohne sich groß mit irgendwelchem einleitenden Kapiteln herumzuschlagen, beginnt Kai Meyer sofort mit der eigentlichen Handlung. Allein schon der erste Satz konnte mich mitreißen. Dem Leser wird die weibliche Protagonistin Furia Salamandra Faerfax vorgestellt und es dauerte keine zwei Kapitel und ich schloss sie in mein Herz ein. Das Buch beginnt sehr ruhig. Zunächst begleitet der Leser Furia in die Gewölbe der Familie Faerfax. Bücher über Bücher! Ich konnte es mir richtig gut vorstellen, wie es dort unten nach alten Büchern roch, wie die Elemente, dem der Autor Leben schenkt in dieser Bibliothek beheimatet sind. So zum Beispiel der Haufen Buchstaben Ypsilonzett oder die fliegenden Origamis. Kai Meyer ließ mich sofort ein Teil dieser fantastischen Welt werden und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen.
"Jedes Buch ist ein Ort, an dem man immer und immer wieder zurückkehren kann." S. 57
Charaktere: Die Hauptprotagonistin Furia war mir von der aller ersten Seite an sympathisch. Ihre Liebe zu Büchern, Abenteuern und Geschichten war so unglaublich spürbar. Ich habe mich sofort in sie verliebt. Sie ist ein Charakter, den man nicht so leicht vergessen kann und mit dem es Spaß macht ein solches Abenteuer zu bestehen. Sehr oft hatte ich das Gefühl, dass Furia viel älter als 15 ist. Sie hat in ihrem Leben schon so viele schreckliche Dinge erlebt und mit ansehen müssen. Ich entwickelte Mitgefühl für sie und war bereit, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Während sie zu Beginn des Buches noch ein verträumtes Mädchen war, welches den Duft nach Büchern liebte, entwickelte sie sich im Laufe des Geschehen zu einer mutigen jungen Frau! Sie ließ mich sehr oft sprachlos zurück, konnte aber durch ihren starken Charakter überzeugen. Im Laufe des Buches treten noch viele weitere Figuren auf, so auch Cat und Finnian, die schon bald ein wichtiger Bestandteil der Geschichte wurden. Der Autor ermöglichte es mir, sie ebenfalls nach nur wenigen Seiten ins Herz zu schließen. Durch die Sicht des Beobachters konnte ich die Figuren aus mehreren Blickwinkeln erleben. So ließ der Autor nicht nur seine Charaktere zum Leben erwecken.

Handlung: Furia liebt Bücher über alles. Jedoch stellt sie sich immer wieder die Frage, wann denn endlich ihr Seelenbuch den Weg zu ihr findet. Das Buch beginnt sehr ruhig und der Autor baut nach und nach die Spannung auf. Während in den ersten Kapitel alles friedlich ist, so ändert es sich mit dem Auftrag von Furias Vater schlagartig. Die Ruhe war wie weggeblasen und der Autor schreckte vor nichts mehr zurück. Nun ist Furias geringste Sorge ihr Seelenbuch, denn jetzt muss sie alles tun, um ihren Bruder zu befreien, jedoch schwebt sie dadurch selber in tödliche Gefahr. Das Buch gewinnt rasant an Fahrt und mit jeder umgeblätterten Seite wird es spannender. Der Autor ließ mich nicht mehr los und ich wurde schnell ein Teil der Geschichte. Zum Ende der Handlung zeigt er noch einmal was in ihm steckt. Dieser Roman ist vollgeladen mit Action, Spannung und jeder Menge Fantasie!
"Händler, die in Libropolis arbeiteten, konnten auf eine Weise von einem Roman erzählen, die dem Käufer das Gefühl gab, er selbst spiele die Hauptrolle darin." S. 175

Schreibstil: Zum Schreibstil ist so viel zu sagen, dass mir teilweise die Worte fehlten. Kai Meyer entführte mich in eine fabelhafte Welt der Bücher, Abenteuer und Geschichten. Immer wieder brachte er mich zum Staunen, Faszinieren, Träumen und Begeistern. Diese Erzählweise ermöglichte mir nicht nur alles haut nah zu erleben, sondern auch, dass alle Geschehnisse zwischen den Seiten zum Leben erwachen konnten und mich in ein absolut wunderbares Universum entführen konnten!

Mein Urteil 

Dieser Roman ist nicht nur für die Buchfans unter Euch! Denn dieses Buch konnte vor allem durch starke Charaktere und wunderbaren Elementen, die in das Buch eingeflochten wurden, überzeugen. Eine Handlung, die mich nicht mehr loslassen konnte und ein grandioser Schreibstil, der dieses Buch zu einem spannenden, interessanten und faszinierenden Leseabenteuer macht! Ein Buch zum Träumen, Staunen und Miterleben!
Ich vergebe absolut verdiente 5 von 5 Welten!!!


Rezension: Jump - Das Spiel 1 von Eve Silver


Infos zum Buch
Titel: Jump - Das Spiel 1
Autor: Eve Silver
Verlag: Fischer
Seiten: 416
Reihe: 1/?
ISBN: 978-3-8414-2158-6
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"Da erkenne ich, dass die Tür fehlt und Leute vor mir stehen. Nein, das sind keine Menschen. Sie haben Glieder, Haare, Gesichter, aber sie sind nicht menschlisch. Auf den zweiten Blick wirken sie nicht einmal entfernt menschlisch. [...] Sie sehen aus, als wären sie in Glas getaucht, glatt und poliert, aber von fließender Gestalt." S. 68

 

Klappentext 

Sieh ihnen nicht in die Augen!

Ihre Quecksilberaugen.
Sie sind Gift.
Sie werden mich töten.

Miki Jones kommt bei einem Unfall ums Leben. Doch sie kommt wieder zu sich, an einem Ort, der Lobby genannt wird. Aus ihrem Alltag wurde sie durch Raum und Zeit in eine Art Spiel gezogen, in dem sie gemeinsam mit anderen Jugendlichen furchteinflößende Wesen bekämpfen muss. Teammitglied Luka, ein Schulfreund, erklärt ihr, dass sie weiter ihr gewohntes Leben führen kann, außer wenn sie auf Mission im ›Spiel‹ ist. Und sie muss jeden Einsatz in dieser anderen Welt überleben.
Es gibt keine Vorbereitung, kein Training und keinen Ausweg. Miki muss sich auf die fragwürdige Führung Jackson Tates verlassen, des attraktiven und geheimnisvollen Leiters ihres Teams. Er weicht ihren Fragen aus und hält alle auf Abstand. Jeder spiele für sich, lautet sein Motto. Doch dann nimmt das Spiel eine tödliche Wende, und Jackson bringt sich selbst in extreme Gefahr, um Miki zu schützen.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Das Buch ist farblich gut gehalten, jedoch konnte es mich von der Gestaltung des Covers nicht wirklich überzeugen. Das Cover ist jetzt, wie ich finde kein Blickfang, aber es ist ganz okay. Denn schließlich kommt es auf den Inhalt an. Der Klappentext dagegen klang sehr interessant und auch wenn ich jetzt nicht der große Fan von Science-Fiction bin, konnte er mich überzeugen und machte mich neugierig. Ohne viel Vorwarnung begann ich diesen Auftakt einer neuen und etwas anderen Reihe zu lesen.

Einstieg: Ohne viel drumherum, warf mich die Autorin in die Geschichte hinein. Ich fand mich in einer typischen Teenagerunterhaltung wieder. Themen wie Partys, Jungs und dergleichen standen hierbei im Vordergrund. Mir wurde sogleich die Protagonistin Miki Jones und deren Freunde vorgestellt, die auch teilweise eine große Bedeutung in der weiteren Geschichte spielen. Nach der Unterhaltung beginnt das Buch sofort spannend zu werden, und wie es der Klappentext schon verraten hat, folgt ein schwerer Verkehrsunfall, in dem Miki ein Teil ist. Alles passiert so schnell, dass ich kaum Gelegenheit hatte, mich an diese Tatsache zu gewöhnen.

Charaktere: Die Autorin wählte in diesem Buch die Sicht des Ich-Erzählers, so dass man, wie ich gehofft hatte, sich besser in die Handlung einfinden kann. Das Buch wird aus der Sicht der Hauptprotagonistin Miki im Präsens erzählt, so hatte ich das Gefühl, dass alles wirklich gerade geschieht. Diese Erzählweise ermöglichte mir mich ganz gut in die Figur hineinzuversetzten. Allerdings hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten mich vollends mit der Figur Miki Jones zu verbinden. Leider konnte ich sie nicht so ins Herz schließen, wie ich es gewollt hatte. Sie ließ mich einfach kalt. Immer wieder hoffte ich, dass dies nur am Anfang so sei, daher war ich optmistisch, irgenwann im Buch kommt dann der Moment, wo ich mich dann mit ihr verbinden kann und ein Teil von ihr werden kann. Manchmal braucht man einen Augenblick um die Figuren besser kennenzulernen. Allerdings wartete ich vergebens. Wir beide lebten einfach aneinander vorbei. Als mir der männliche Charakter Jackson vorgestellt wurde, traten fast die gleichen Probleme auf. Er konnte mich nicht in den Bann ziehen. Leider zog sich dies bis zum Ende der Geschichte hin.

Handlung: Miki und viele andere Jugendliche werden aus ihrem Leben gerissen und befinden sich an einem anderen Ort, der Lobby wieder. Dort müssen sie gegen andere Wesen kämpfen. Das sprach schon für sich: es ist keine Geschichte, die man in so vielen anderen Büchern wiederfindet. Denn die Autorin baut in diesem Buch Elemente ein, die, nun ja, anders und sehr originell sind.
Obwohl mir die Autorin schnell zeigte, was in ihr steckte, konnte mich die Handlung nicht begeistern. Durch die schnelle Abfolge der Ereignisse versprach mir Eve Silver mehr. Die Versprechen trafen dann auch manchmal ein. Es gab in diesem Roman Stellen, die mich mitreißen und faszinieren konnten aber auch Stellen, die ich eintönig fand, da nichts spektakuläres passierte. Die Handlung nahm ihren Lauf, aber zog mich nur selten in den Bann. Durch die vielen Kämpfe gegen diese surrealen Figuren wirbelte die Autorin die Geschichte immer wieder auf und es wurde spannend. Zum Ende des Buches zeigte sie noch einmal was in ihr steckt und baute ein sehr spannendes Finale ein, welches mich etwas sprachlos zurückließ.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin war oft sehr durchwachsen. Mir kam es so vor, als wüsste die Autorin nicht so recht, was sie außerhalb der Lobby geschehen lassen sollte, jedoch innerhalb der Lobby zeigte sie mir ein anderes Gesicht. Es war spannend und die Ereignisse erwachten zum Leben. Die Spieler und auch die Wesen ließen die Story zu einem Abenteuer werden. Leider konnten sich die Figuren nicht gänzlich entfalten, aber dennoch macht die Autorin Lust auf mehr.

Mein Urteil

Eine sehr außergewöhnliche Story, die mich einfach nicht ganz überzeugen konnte. Es gab Szenen, in denen ich das Potenzial der Autorin erkannte, aber es gab auch Szenen, in denen mir die Autorin nicht mehr zeigen konnte. Der Schreibstil der Autorin versprach mir immer wieder Spannung, die dann auch, mehr oder weniger unerwartet eintraf und dem Buch das gewisse Etwas gab. Obwohl mir in diesem Buch ein wenig die Charaktere und auch teilweise die Handlung nicht gefiel, bin ich durch das offene Ende des Buches ziemlich neugierig, wie es nun mit Miki und den anderen weitergehen wird. Ich gebe dem zweiten Band eine Chance und stelle mir die Frage, was mich da wohl erwarten wird. 3 von 5 Welten erhält das Buch von mir.

Vielen Dank an den "Fischer-Verlag" für die Bereitstellung des Buches.

Rezension: Hope Forever 1 von Colleen Hoover



Infos zum Buch
Titel: Hope Forever
Autor: Colleen Hoover
Verlag: dtv
Seiten: 528
Reihe: 1/2
ISBN: 978-3-423-71606-2
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"Das Gefühl, das sich in mir ausbreitet, ist so ungewohnt, dass ich es nicht einordnen kann. Ich wüsste nicht, was an diesem Typen so anders sein sollte, dass mein Körper zum ersten Mal in meinem Leben eine normale biologische Reaktion zeigt. Aber ich bin auch noch nie jemanden wie ihm begegnet." S. 38

 

Klappentext 

Die 17-jährige Sky ist starken Gefühlen bisher aus dem Weg gegangen. Wenn sie einem Jungen begegnet, verspürt sie normalerweise keinerlei Anziehung, kein Kribbeln im Bauch. Im Gegenteil. Sie fühlt sich taub. Bis sie auf Dean Holder trifft, der ihre Hormone tanzen lässt. Es knistert heftig zwischen den beiden und der Beginn einer großen Liebe deutet sich an. Doch dann tun sich Abgründe aus der Vergangenheit auf, die tiefer und dunkler sind, als Sky sich vorstellen kann.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Nun ist die Autorin Colleen Hoover mit ihrem neuen Roman "Hope Forever" am Start. Nach Layken und Will gibt es eine neue Lovestory, die es teilweise echt in sich hat. Sky und Holder ist das neue Liebespaar der Autorin. 
Nach dem ich sehr begeistert von Layken und Will war, stand für mich schnell fest, dass ich auch den neuen Roman von ihr lesen werde. Das Buch ist sehr schlicht und einfach gestaltet, wobei mich es ein wenig stört, dass wieder einmal ein Mädchen abgebildet ist. Diese Tatsache hat mir ein wenig das eigene Bild zerstört. Aber nichts destotrotz, kann sich das Cover sehen lassen. Der Titel klang für mich auch sehr vielversprechend, jedoch gab mir der Klappentext den Rest und ich musste das Buch lesen.

Einstieg: Das Buch beginnt mit einem sehr kurzen emotionalen und vor allem aufwühlenden Prolog, der sehr gut in die Handlung einleitet und mich mit großer Fassungslosigkeit zurückließ. Es dauerte nicht lange und ich war ein Teil der Story. Der Schreibstil konnte mich sehr schnell von sich überzeugen und ich war gespannt, was die Autorin noch zu bieten hat. Nach dem sehr für sich stehenden Prolog begann die Geschichte sehr ruhig und mir wurde zunächst die weibliche Protagonistin Sky vorgestellt.

"Eine Sache, die ich an Büchern besonders liebe, ist die Unterteilung der Handlung in Kapitel. In der Realität gibt es das leider nicht. Wenn einem das, was gerade geschieht, nicht passt, kann man es nicht einfach überblättern und an einer anderen Stelle weiterlesen. Statt in Kapitel unterteilt zu sein, ist unser Leben ein fortlaufender Strom auf Sekunden, Minuten und Stunden." S. 334

Charaktere: Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mich mit Holder und auch Sky zu verbinden. Sie waren für mich nur Figuren, die ihre Geschichte erlebten, mich aber nicht einbezogen. Beide hatten zu Beginn des Buches einen Charakter, mit dem ich irgendwie nicht klar kam. Sky wirkte auf mich ein wenig arrogant. Und ich mochte sie einfach nicht. Nach und nach erfuhr ich allerdings, warum sie so abweisend und auch so kalt ist. Und in dem Moment ging bei mir ein Schalter um und ich entwickelte Verständnis und auch Mitgefühl. Bei Holder war es nicht anders, wobei ich mich bis zum Ende nicht gänzlich mit ihm verbinden konnte. Da das Buch aus der weiblichen Protagonistin Sky Sicht geschrieben wurde, konnte ich sie besser ins Herz schließen als es bei Holder der Fall war.

Handlung:  Gleich im ersten Kapiteln werden dem Leser die einzelnen Figuren vorgestellt. Man ahnte, nach dem Holder und Sky sich das erste Mal begegnet sind, dass sich da etwas entwickeln wird. Aber ich hätte nie gedacht, dass das so extrem schnell ging. Die Liebesgeschichte traf sehr schnell ein und es wirkte dadurch unglaubwürdig. Ich konnte mich einfach nicht an diese Tatsache gewöhnen. Die Beziehung der beiden stand im Vordergrund, was keineswegs schlecht ist, aber es war stellenweise so dick aufgetragen und somit bekam das Buch gleich am Anfang langatmige und auch eintönige Passagen. Allerdings hat mich Colleen Hoover überrascht, denn diese Stellen verflüchtigten sich und das Buch nahm eine sehr spannende und unterhaltsame Wendung, die sich durch das ganze Buch zog. Das Buch wurde emotional, wie ich es auch schon aus der Geschichte von Layken und Will kannte, die Liebesgeschichte rutschte ein wenig in den Hintergrund und die Geschichte konnte mich mitreißen.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin konnte mich schon von der aller ersten Seite an begeistern. So wie sie schreibt und lebt ermöglichte mir Colleen Hoover ein Teil der Geschichte zu werden, den Fragen von Skys Vergangenheit auf den Grund zu gehen und die Charaktere allmählich ins Herz zu schließen. Der aussagekräftige, emotionale und starke Schreibstil der Autorin konnte mich mitreißen, überraschen und ständig faszinieren.

Mein Urteil 

Eine komplett andere Idee steht hinter dem Buch als es bei Layken und Will der Fall war, dennoch war dieses Buch eine sehr mitreißende Liebesgeschichte. Zwar hatte ich meine Probleme mit den Figuren, jedoch zeigte mir die Autorin, dass es auch anders geht. Denn die Handlung hat mich absolut begeistern können. Erst nach und nach tauten die Figuren auf und ich konnte mich allmählich in sie hineinversetzten. Die Autorin konnte mich mit einigen ihrer eingebauten Elemente überraschen, aber auch entsetzten. "Hope Forever" könnte sehr gut als ein Einzelroman stehen bleiben, aber wer dennoch nicht genug von den beiden Protagonisten bekommen kann, der sollte sich ganz schnell das Frühjahr 2015 merken, denn da geht die Liebesgeschichte von Sky und Holder mit "Looking for Hope" weiter. Da mich die Figuren in diesem Band nicht gänzlich von sich überzeugen konnten, aber ansonsten alles sehr schön im Einklang war, vergebe ich 4 von 5 Welten! 

 

Rezension: Celeste bedeutet Himmelblau 1 von Brigitte Pons

Infos zum Buch
Titel: Celeste bedeutet Himmelblau
Autor: Brigitte Pons
Verlag: Egmont LYX
Seiten: 352
Reihe: 1/?
ISBN: 978-3802593888
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"Wieder blietzte das Feld aus seinem Traum vor ihm auf, die Angst zu verdursten, zusammenzubrechen unter Hitze und Erschöpfung. Er spürte den Luftzug auf dem Flur des Brettschneiderhofs, sah die helle Öffnung der Tür, unerreichbar weit weg." S. 132

Klappentext 

Vielbrunn im Odenwald. Auf einem Feld wird die Leiche eines Bauern gefunden. Die Behörden gehen von einem tragischen Unfall aus. Doch der junge Polizist vor Ort, Frank Liebknecht, glaubt nicht an einfache Erklärungen. Er recherchiert auf eigene Faust und stößt schnell auf Ungereimtheiten in der Vergangenheit des Toten. Für Frank ist der Tod nur das Ende einer Geschichte. Die Antwort. Und er muss die richtige Frage stellen, um den Anfang zu finden. Immer tiefer verstrickt er sich in den Fall und gerät in einen Mahlstrom aus Verrat, Mord und fanatischer Verblendung …

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Aufmachung des Buches wirkte ein wenig geheimnisvoll auf mich. Das Cover ist recht dunkel gehalten und wird zur Mitte hin heller. In dieser prangt ein blauer Schmetterling, dessen Bedeutung ich nicht wirklich fand. Die Gestaltung ist schlicht und einfach gehalten, macht aber dennoch in gewisser Weise neugierig auf das Buch. "Celeste - Bedeutet Himmelblau" war für mich anfangs ein merkwürdiger Name. Immer wieder hoffte ich auf die baldige Erklärung des Titels. Diese kam dann auch, meiner Meinung nach viel zu spät. Im Nachhinein hätte kein anderer Titel besser gepasst als dieser. Nicht nur der geheimnisvolle Titel und die dunkle Farbgestaltung, sondern der sehr interessant klingende Klappentext konnten mich davon überzeugen, dieses Buch zu lesen.

Einstieg: Eingeleitet wird das Buch mit einem recht kurzen Prolog, der mich sehr verwirrend zurückließ. Es kamen viele Fragen auf, deren Antworten ich unbedingt wissen wollte. Nach dieser aufwühlenden Einleitung ins Buch, wurde ich sofort in die Handlung geworfen und hatte kaum Zeit Luft zu holen. Ich befand mich mitten in einem ungeklärten Mordfall. Sogleich wurde mir der etwas andere Frank Liebknecht vorgestellt, der irgendwie immer mehr sah als seine Kollegen. Die Autorin brauchte keine große Anzahl an Seiten, um mich mit ihrem Schreibstil zu fesseln.

Charaktere: Frank Liebknecht ist eine etwas andere Person. Einerseits ist er der sehr in sich gekehrte Bassspieler und andererseits ist er ein sehr wissbegieriger und vor allem neugieriger Ermittler. Sofort ist er Feuer und Flamme für den neuen Mordfall. Immer wieder überraschte er mich mit seinem Wissen und seinen vielen Antworten. Sehr oft stellte ich mir perplex die Frage, woher er das schon wieder wusste. Während alle Ermittler, und somit auch der Leser noch im Dunklen tappen, hatte Frank schon längst ein Lösungsweg. Am Anfang des Buches konnte er mich mit seiner Neugier und seinem Tatendrang überzeugen. Jedoch verlor ich ihn im Laufe des Buches immer mehr aus den Augen, da sehr viele weitere Figuren auftraten. Immer wieder versuchte ich die Figuren auseinander zu halten, scheiterte aber, da immer wieder neue dazu kamen, Dazu kam auch, dass sich Sichtweise öfters änderte und ich den Überblick verlor. Ich wusste nicht mehr, wo ich war geschweige denn wer nun handelt.

Handlung: Schon im Prolog zeigte mir die Autorin, was in ihr steckte. Viel Spannung und Action gleich zu Beginn des Buches. Frank will nach dem Tod des Brettschneiders sofort die Ursache herausfinden. Und so wie Frank nun einmal ist, hat er auch schon recht bald eine heiße Spur. Der Brettschneider, über den anscheinend keiner etwas weiß, bringt sehr viele Fragen auf, die mich als Leser ebenfalls beschäftigten. Im Laufe der Handlung kamen immer mehr Fragen auf, die mich sehr verwirrend zurückließen. Mit jedem folgenden Kapitel, erschienen mehr Geheimnisse auf der Bildfläche, dessen Gründe Frank unbedingt herausfinden soll. Die Autorin ließ mich ein wenig zappeln und erst zum Ende bekam ich einige Antworten. Jedoch wurden mir nicht alle meine Fragen beantwortet. So spannend das Buch auch begann, so langatmiger wurde es. Teilweise gab es Passagen, in denen ich am liebsten einige Seiten vorgeblättert hätte. Einige Szenen zogen sich so ewig hin. Es passierte nichts, oder Frank tappte nur auf einer stelle. Ich wartete immer wieder auf den Punkt, an dem das Buch genauso spannend wird, wie der Anfang des Buches. Erst sehr spät nahm das Buch ein wenig an Fahrt auf und allmählich schloss der Ermittler Liebknecht den Fall ab.

Schreibstil: Die Autorin hatte einige Szenen, in denen die Beschreibungen der Handlung, Umgebung oder der Gefühle der Personen sehr lebendig wirkten und somit ein wenig Spannung aufbauten. Jedoch war es die meiste Zeit so, dass die Geschichte nicht an Fahrt gewann. Alles wirkte etwas langweilig, da konnte der Schreibstil der Autorin leider auch nicht helfen. Jedoch muss ich sagen, dass sie einen sehr flüssigen Schreibstil hat, mit dem ich schnell klar kam.

Mein Urteil

Hinter dem Buch steht eine Idee, die mir gut gefallen hat. Jedoch konnte sich diese Idee nicht vollständig entfalten und schlummerte zu oft im Dunklen. Durch die hohe Anzahl an Charakteren konnte ich mich mit keinem so recht verbinden. Ich hatte Schwierigkeiten ihnen zu folgen, mit ihnen zu erleben oder mit zufühlen. Ich konnte mich nicht genügend in sie hineinversetzten, was ich wirklich sehr schade fand. Besonders bei der Hauptfigur Frank Liebknecht hatte ich meine Probleme. Anfangs lief es sehr gut und er brachte ein wenig Leben in die Ermittlungen, aber das ließ leider nach. Auch die Handlung konnte mich nicht so mitreißen, wie ich es gehofft habe. Ein Auftakt zu einer neuen Krimireihe.
 Ich vergebe schwache 3 von 5 Welten.

Meine Kunstfahrt in Griechenland :) - Lalunda, Apollo und viel Wasser (Teil 2)

Hallo Ihr Lieben :)

Ich habe Euch versprochen, dass ich Euch ganz viel aus Griechenland erzähle. Der heutige Beitrag wird nicht ganz so lang *husthust* wie der von gestern, aber das ist nicht schlimm. Dafür erzähle ich euch heute von einem der besten Erlebnisse in meinem ganzen Leben *-* Also fangen wir an :)
 achso für die die den 1. Teil verpasst haben >hier< gelangt Ihr zum genannten Beitrag 
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Die Rolltreppen fuhren uns nach unten und wir betraten erstmals griechischen Boden. Es waren gefühlte 32°C die Sonne schien und das Wetter war einfach nur klasse!!! Nach dem auch die andere Klasse und unser Bus da waren, sicherten wir uns wieder unsere Plätze. Aber wir brauchten es uns nicht bequem machen, da wir bald wieder aussteigen mussten. Noch ganz in der Nähe der Fähre mussten wir alle raus. Es war heiß und das Trinken war bei vielen schon recht wenig. Eine andere Klasse kam gerade aus Lalunda (unser Ziel) und somit tauschten wir einmal die Busse. Während das Gepäck umgeladen wurde, erlebte ich zum ersten Mal eine Flüchtlingssituation. In Griechenland sind sehr viele Flüchtlinge. Ich fand es einerseits erschreckend, wie viele es tatsächlich sind, aber andererseits fand ich es auch ein wenig interessant, wie sich die Menschen durchschlagen. Ich habe das vorher noch nie gesehen. Sie kletterten über Zäune, rannten, versteckten sich und das lief alles so schnell ab, dass ich dachte, ich hätte es mir eingebildet. Ständig waren Polizeisirenen zu hören, die auf der Suche nach illegalen Einwanderern waren.

Nach dieser Aktion ging es weiter. Unterwegs nach Lalunda wurde mir immer wieder bewusst, wie sehr die Eurokrise in Griechenland gewütet haben. Unzählige Häuser, die unfertig sind, einfach damit die Griechen nicht so viele Steuern zahlen müssen.

Aus dem Bus fotografiert
Auf dem Weg nach Lalunda, konnten wir erstmals die schöne Landschaft Griechenlands betrachten. Überall Berge, was sehr typisch für die Peleponnes ist. Zur Geografie, die Peleponnes sind der äußerste Finger Griechenlands, d. h. wir befinden uns im Süden des Landes.



Auf all den Bildern sieht man wie die Landschaft Griechenlands aussieht. Mir kam es immer wieder so vor, als würde das griechische Grün mit jedem Kilometer grüner werden.
Die Fahrt verging sehr schnell und ehe wir es uns versahen, waren wir auch schon da. Vorbeigefahren an vielen Olivenbäumen, orthodoxen Kirchen und viel Natur. Wir ließen das Meer, Berge, Straßen und die andere Klasse hinter uns. Und wir fuhren weiter. Nach wenigen Minuten waren auch wir an unserem Ziel angekommen. Es dauerte nicht lange und alle Zimmer waren eingerichtet. Gegen Abend stand zur Debatte noch an den Strand zu fahren, aber ich hatte keine Lust, da ich einfach zu k. o war. Also habe ich mir unsere Herberge genauer angeschaut. (Fotos habe ich allerdings erst später gemacht. Alles zu seiner Zeit :))

Am Samstag nach unserer Ankunft durften wir gleich früh aufstehen. An  diesem Tag standen keine Ausflüge an, so dass wir nur dort vor Ort waren. Ich sprach von einer Kunstfahrt, also musste Kunst her. Und wie konnte man das besser machen, als auf einen Marmorstein einzuschlagen? Gar nicht :D Also hat sich jeder seinen passenden Stein ausgesucht und los ging es. Nach einer kurzen Einführung flogen die ersten Marmorstücke. Denn unsere Aufgabe war, eine beliebige Form aus dem Stein zu arbeiten.  Die fertigen Steine zeige ich Euch erst ganz zum Schluss :D
Unser Samstag bestand also nur aus Steinhauen, Mittagessen, dann Strand und dann bis zum Abend wieder Steinhauen. Mein persönliches Highlight an dem Tag, war definitiv das Meer ^^ Es ist der Wahnsinn!!!! Das Wasser so angenehm warm und die Farbe ist sowieso WOW! Ich kannte das Mittelmeer schon vorher, aber es ist jedes Mal wieder ein neues Erlebnis :)


Diese Bilder sind am letzten Tag in Griechenland entstanden, aber ich hatte irgendwie jedes Mal den Fotoapparat vergessen, also sind das die einzigen Bilder vom Meer :/
Unser erster Tag in Griechenland ging sehr schnell vorbei - so wie die anderen Tage übrigens auch. Den Abend haben wir zum Einen auf Hollywoodschaukeln und zum Anderen am Pool verbracht. Wisst Ihr wie toll das ist, wenn man abends am Pool liegt, abschaltet und nur in den Sternenhimmel schaut? Es ist ein unglaubliches Gefühl. Man kann einfach wunderbar nachdenken ^^

Der Sonntag war für mich der einerseits anstrengendste aber auch tollste Tag auf der ganzen Fahrt. Was? Wie? Warum? Das erzähle ich Euch jetzt ;)

Wir alle hatten gehofft an dem Tag irgendwie ausschlafen zu können. Und es war eine Wohltat bis halb neun zu schlafen (oder war es acht? Naja irgendwie so in dem Dreh). Nachdem wir unser Lunchpaket und Trinken eingepackt haben, ging es auch schon los. Alle im Bus? Na dann geht es los. Wir fuhren durch wunderschöne Landschaften: Berge, wohin das Auge reicht! Wenn ich ehrlich bin, finde ich Berge etwas langweilig, aber diese waren es merkwürdiger Weise nicht :D Ich habe gefühlte 200 Bilder nur von Bergen gemacht o.O Vielleicht waren es auch nur 20, ist ja fast das Gleiche.
Jedenfalls hielten wir dann an einem Parkplatz. Als alle ausgestiegen waren, entdeckten wir ein großes Zelt. Was sich darunter versteckte, das erfuhren wir bald.

 
Der Himmel in Griechenland war fast jeden Tag so blau :)




Bevor wir den Innenraum betrachten konnten, schnell noch ein paar Fotos von dem Gelände ;)



Und dann ging es rein. Der Apollotempel. Die Säulen, die das ganze Gebäude umgaben, waren gewaltig o.O Da staunte ich nicht schlecht. Wenn ich mich recht erinnere sind es insgesamt 38 Säulen.



Ihr fragt Euch wahrscheinlich, warum der Tempel unter einem Zelt ist. Es ist so, dass der Tempel schon ein paar Tage auf dem Buckel hat und somit schon viele unterschiedliche Wetterlagen erlebt hatte. Durch ein kräftiges Erdbeben, waren viele Teile des Apollotempels zerstört. Allmählich wird der Tempel wieder restauriert. Vieles ist jedoch so kaputt, dass diese draußen vor dem Tempel liegen. Und damit das Gebäude nicht noch mehr zerstört wird, dient das Zelt mehr oder weniger zum Schutz

Auf dem Boden sieht man besonders gut, was das Erdbeben angerichtet hat.

Außerhalb der Anlage waren einige Trümmerstücke zu sehen, die ich natürlich ebenfalls fotografiert habe ;)



Und hier noch ein Bild von der atemberaubenden Landschaft o.O


Ein niedlicher kleiner Gecko *-*

Und hier die Anlage von der Rückseite, mit dem freundlichen Ilja im Vordergrund :D
Nach unserem Ausflug im Apollotempel ging es weiter. Quer durch die Landschaft. Unser nächstes Ziel, war nämlich ein großer Wasserfall. Uns war aber zu dem Zeitpunkt noch nicht klar, dass der Weg dorthin, alles andere als leicht wird. Bevor wir jedoch dort ankamen, fuhren wir an einer Quelle ran, bei der es das beste Wasser gab, was ich je getrunken habe. Es war so klar und so frisch und so anders. Unser Busfahrer meinte, es sei das beste in ganz Griechenland :D



Nach der kurzen Pause ging es weiter. Aber wenige Minuten später hielten wir wieder an. Denn ab da war Fußmarsch angesagt. Noch voller Energie, begannen wir, den uns noch unbekannten Weg zu laufen. Anfangs war das Wandern kein Problem, zwar waren ab und an Dornen im Weg oder irgendwelche große Steine, aber das war für uns nicht die Hürde. Bald schon erreichten wir alte Grabstätten, die mich irgendwie total fasziniert haben. Und sie waren nicht vor mir sicher und Knips, schon waren sie im Kasten...

Und weiter ging es. Aber es dauerte nicht lange und ich fand den größten Kaktus, den ich je in meinem Leben gesehen habe. Absolut Wahnsinn

Wusstet Ihr, dass man diese orangen Früchte essen kann?

So sah es vereinzelt neben den Wegen aus. Irgendwie schön :)
Der Weg wurde immer holpriger und manchmal mussten wir im Gänsemarsch laufen, da der Weg zu schmal wurde. An einigen Stellen war es sogar so eng, dass die Füße gerade so nebeneinander passten. Wohlgemerkt, auf der einen Seite eine Felswand und auf der anderen Seite, nun ja, ging es recht steil nach unten.

Und durch solch Gestrüpp durften wir oft durch. Nicht sehr zu empfehlen :D

Einen richtigen Weg hatten wir schon lange nicht mehr

Uns war klar, dass sich der Wasserfall weiter unten befinden sollte, aber wir waren noch ziemlich weit oben. Und allmählich ging es tatsächlich bergab. Kurven, Kanten, Ecken, Sträucher, lockere Steine und Äste, die einem ständig im Gesicht hingen, so gestaltete sich ungefähr der Weg. Einmal den faszinierenden Ausblick genießen, ein wenig Bergsalbei mitnehmen und weiter geht es.

Nun war es nicht mehr so weit. Denn den Wasserfall konnte man schön rauschen hören. Der Weg ging weiter nach unten. Links von uns fielen die Felswände steil ab und rechts von uns, gab es nichts zum Festhalten. Hätte es ein stabiles Geländer gegeben, wäre es vielleicht nicht ganz so anstrengend geworden. Und dann war es so weit. Der Wasserfall kam in Sicht!!!

Ja, die ersten waren schon im Wasser :D Und es dauerte nicht lange und auch die letzten hatten ihr Ziel erreicht. Dumm nur, dass ich mich irgendwie noch umziehen musste. Das ist alles andere als leicht, wenn man höchsten steile Felswände zur Auswahl hatte :D Nach mühsamen und abenteuerlichen Umziehen bin auch ich ins Wasser. Und es war sooo dermaßen kalt :O Gefühlte 12 °C und das ist sehr kalt, wenn man sich überlegt, dass die Lufttemperatur bei ungefähr 30°C lag. Aber das schreckte mich nicht ab. Denn es war so angenehm und so klar.

Nach einem etwas komplizierten Weg weiter nach oben - den man bitte nicht barfuß angehen soll und schon gar nicht, wenn man ohne Brille blind wie ein Maulwurf ist - erreichten wir den großen Wasserfall. Eigentlich ist es einer, der sich so ein bisschen stufenartig nach unten absetzt. Ich sage Euch, es ist so ein unglaubliches Erlebnis gewesen.

Traumhaft oder?


Natürlich badeten wir auch dort. Es war so ein unbeschreibliches Gefühl, besonders, wenn man direkt unter dem Wasserfall steht. So wunderschön ^^



Das war ein Erlebnis, welches mir keiner nehmen kann. Ich kam mir vor wie in einem Traum. Vielleicht denkt ihr jetzt, dass ich albern werde, aber es war wirklich so. Eine grandiose, unfassbar tolle Erfahrung!!!

Man soll immer dann aufhören, wenn es am schönsten ist oder? Leider war unser Aufenthalt am Wasserfall zu schnell vorbei und wir mussten den Rücktritt antreten. Ein letztes Bild von dem Fallenden und Rauschenden Wasser und wir kehrten langsam zurück.


Zurück hatten wir die Wahl zwischem dem gleichen Weg, den wir gekommen waren oder aber einen Weg ohne vieler Steine, aber dafür in der prallen Sonne. Wir entschieden uns für den zweiten. Nach oben in der Nachmittagshitze zu laufen ist nicht zu empfehlen, besonders dann, wenn das Wasser allmählich zur Neige geht. Da war Zusammenhalt angesagt.
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Das war also ein etwas langer tag und das war nur das Wochenende o.O Der nächte Teil kommt am Donnerstag, also bleibt gespannt :)
Und bis dahin, Alles Liebe, Caterina

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