Rezension: Ich kam mit dem Wüstenwind von Michaela und Elaine DePrince


Infos zum Buch
Titel: Ich kam mit dem Wüstenwind
Autor: Michaela und Elaine DePrince
Verlag: cbt
Seiten: 272
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-570-16324-5
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"Ich war nicht nur ein Glückspilz, mir war auch noch zu allem Überfluss eine gute Portion Zuversicht und Optimismus  in die Wiege gelegt worden. Nur die Hoffnung hatte mich in Afrika am Leben gehalten, trotz allem Hunger und Elends. Und die Hoffnung  gab mir den Mut zu träumen und meine Träume zu verwirklichen. Ja, doch - Hoffnung konnte ich geben." S 265

 

Klappentext 

Die wahre Lebensgeschichte einer Top-Ballerina
Sie ist 19 und erzählt davon, dass Träume wahr werden können. Michaela DePrince wächst im kriegszerrütteten Sierra Leone in einem Waisenhaus auf. Sie ist dort »Nummer 27«, wegen der Flecken auf ihrer Haut geächtet als »Teufelskind«. Als sie mit vier ein vergilbtes Magazincover mit dem Bild einer Ballerina findet, gibt es ihr Hoffnung: Sie will so werden wie diese strahlende Frau im Tutu. Dann wird sie überraschend in die USA adoptiert, wächst behütet und geliebt auf. Mit fünf erhält sie erste Ballettstunden, später Stipendien für die renommiertesten Ballettschulen der USA. Mit dem Dokumentarfilm »First Position« tanzt sie sich 2012 in die Herzen der Menschen – und zählt heute zu den Top-Nachwuchsballerinas der Welt. Mit farbigen Fotos im Innenteil.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Das Cover dieses Romans ist sehr schlicht und einfach gehalten, sagt aber dennoch das Wesentliche aus. Die Silhouette einer Stadt im unteren Teil des Covers und die Tänzerin im oberen Teil harmonieren sehr gut zueinander. Der Titel klang sehr vielversprechend und machte mich neugierig. Genauso der Klappentext konnte mich überzeugen das Buch zu lesen

Einstieg: Das Buch beginnt  mit einem kurzen aussagekräftigen Prolog, der sehr gut in die Thematik einleitet. Die Protagonistin Michaela steht vor einen sehr großen Auftritt, einen Auftritt, den sie nie für möglich gehalten hätte. Jedoch die ersten Kapitel nach dem Prolog, zeigten mir ihre schwere Kindheit. Ich wurde mit der Armut und der Gewalt die in Westafrika herrscht konfrontiert und erfuhr, dass der Weg zur Primaballerina sehr lang und erschwerlich sein würde. Die ersten Kapitel zeigten mir zwei verschiedene Welten, die wie ich später erfuhr zu einer wurden. Das Buch konnte mich sehr schnell fesseln und ich befand mich mitten im Leben der Michaela DePrince.

Charaktere: Das Buch wird aus der weiblichen Protagonistin Michaela DePrince geschrieben. Durch diese Sicht konnte ich mich sehr schnell mit ihr verbinden. Ich konnte mich rasch in sie hineinversetzten. Michaela hatte eine sehr schwere Kindheit, die mir immer wieder vor Augen geführt wurde. Krieg, Gewalt und Armut prägten ihre frühen Jahre. Schon sehr früh war ihr größter Traum eine große Tänzerin zu werden. Durch ihre Erzählweise musste ich feststellen, dass dies ein sehr langer und intensiver Weg ist. Diese Figur zeigte mir, dass es sich lohnt für seine Träume zu kämpfen und durch diese Einstellung schloss ich sie noch mehr ins Herz. Ich begleitete Michaela durch das arme Afrika, bis hin zum reichen Amerika, in dem sie ihren Traum in Erfüllung gehen ließ.

Handlung: In diesem Buch beschreibt die Autorin gemeinsam mit ihrer Mutter ihr Leben. Die junge Protagonistin wuchs unter schrecklichen Bedingungen auf. Durch den Krieg und dessen Folgen verlor sie ihre Eltern sehr früh und lebte fortan in Waisenhäusern. Unter qualvollen Bedingungen wuchs sie heran und immer wieder erlebte sie die fürchterlichen und grausamen Taten, die der Krieg mit sich brachte. Durch einen für Michaela bedeutenden Fund entstand der Traum eine Ballerina zu werden. Bis ihr der Traum in Amerika ermöglicht wird.

Schreibstil: Durch den aussagekräftigen Schreibstil der beiden Frauen, entstand eine interessante aber auch erschreckende Autobiografie. Die Beschreibungen ermöglichten mir einen besseren Blick auf Afrika werfen zu können. Dieses Buch zeigte mir immer wieder, dass es unglaublich wichtig ist, seine Wünsche und Träume niemals loszulassen. Denn man muss nur kämpfen, um an sein Ziel zu kommen. Das zeigte mir Michaela immer wieder. Der Schreibstil schaffte es, einen Blick in das Leben einer dunkelhäutigen Tänzerin zu schauen.

Mein Urteil 

Dieses Buch ist meine erste Biografie gewesen. Es ist sehr vielfältig, auch brutal und erschreckend geschrieben. Und das ist das Besondere an diesem Buch. Das Mutter-Tochtergespann konnte mich schnell fesseln und ich wurde ein Teil der Geschichte. Ich konnte Michaela auf ihren langen weiten Weg begleiten, habe nun ein wenig mehr über das Ballett erfahren und lernte beim Lesen, dass man sein Ziel niemals aus den Augen lassen soll. Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Da ich vom Tanzen nicht so viel verstehe und das Buch vor allem vom Tanzen handelt konnte es mich nicht sonderlich begeistern. Einfach weil mich das Thema nicht sonderlich interessiert. Aber dennoch war es für mich ein schöner Einblick in diese Szene. 
Ich vergebe 3 von 5 Welten

 

Rezension: Breathe - Flucht nach Sequoia 2 von Sarah Crossan

Infos zum Buch
Titel: Breathe - Flucht nach Sequoia 2
Autor: Sarah Crossan
Verlag: dtv
Seiten: 368
Reihe: 2/2
ISBN: 978-3-423-76079-9
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"Ich setzte mich auf ihre Brust, beiße mir von innen auf die Wangen, stopfe mit den Fingerspitzen den hervorstehenden Knochen wieder zurück und schiebe die Haut darüber. Sie brüllt und windet sich und fällt endlich in Ohnmacht." S. 72, Bea
  Hierbei handelt es sich um den 2. Band der "Breathe-Dilogie"

~Rezension Band 1~

Klappentext 

Der Kampf gegen BREATHE geht weiter: Nach der Zerstörung des Rebellenhains fliehen Quinn und Bea ins Ödland - und werden erneut getrennt. Auf der Suche nach Unterstützung schlägt Quinn sich heimlich nach Sequoia durch. Aber als er erkennt, was die Rebellen dort wirklich vorhaben, weiß er, dass Bea in höchster Gefahr schwebt - und dass nur er sie retten kann.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Das Buch ist sehr ähnlich wie sein Vorgänger gestaltet. Dennoch finde ich, dass es sehr passend gehalten ist. Da mir Band eins so gut gefallen hat, war für mich eigentlich klar, dass ich auch den zweiten Teil lesen will. Obwohl ich mit dieser Aussage an dieses Buch gegangen bin, machte mich der Klappentext doch irgendwie neugierig. Der Titel ist passend zum Buch gewählt und verrät auch schon, wo hin das Buch geht.

Einstieg: Das Buch beginnt genau dort, wo Band eins endete. Der Entschluss nach Sequoia zu fliehen stand schon am Ende des ersten Teils fest. In Breathe - Flucht nach Sequoia befand ich mich zunächst mit der rebellischen Alina auf dem Weg nach Sequoia. Die Autorin scheut sich nicht vor Gewalt und Schockierenden Szenen, denn sofort bekam ich diese zu spüren. Nach nicht einmal drei Seiten war ich wieder ein Teil der dystopischen Welt von Sarah Crossan, wobei mir der Einstieg etwas schwer fiel, da der erste Teil doch schon eine Weile zurücklag.
"Wir sind doch alle gefangen. gefangen in der Kuppel, gefangen auf dieser Rieseninsel. Ist doch überall das Gleiche." S 135, Oscar
Charaktere: Das Buch wird ebenso wie sein Vorgänger aus der Sicht von Alina, Quinn und Bea erzählt. Jedoch kommt eine weitere Person hinzu, die im ersten Teil nur eine Nebenfigur war. Diese Umstellung fiel mir sehr schwer und ich verlor rasch den Überblick. Mit Bea und Quinn hatte ich mich schon im 1. Band prima verstanden. Beide zeigten in diesem Buch eine Seite, die sie zuvor nur ganz wenig zeigten. Überlebenswillen und bewunderswerter Mut machten diese Figuren zu einem starken Team. Beide erleben diese Geschichte in verschiedenen Positionen, so dass ich sie selten gemeinsam erleben konnte. Unabhängig voneinander machen sie einiges durch und das macht sie noch stärker, als sie es in "Breathe - Gefangen unter Glas" waren. Auch Alina zeigte sich in diesem Buch von ihrer besten Seite und ich konnte mich endlich mit ihr verbinden. Jedoch hatte ich mit Oscar meine Probleme, die sich durch das ganze Buch zogen. Ich konnte mich einfach nicht mit ihm verbinden. Zusätzlich waren seine Kapitel verhältmismäßig zu kurz, so dass ich mich nicht bzw. kaum in ihn hineinversetzen konnte. Die Autorin hätte keine vier Personen nehmen sollen, denn so hatte keine der Charaktere genügend Zeit sich komplett zu entfalten, das fand ich sehr schade. Der Personenwechsel war einfach zu häufig. ABER dennoch schaffte es die Autorin, dass ich die Figuren weitesgehend ins Herz schließen konnte und das Abenteuer ihres Lebens miterleben konnte.
"Du hast dir dein Leben selbst ausgesucht. Versuch nicht, uns alle mit runterzuziehen." Ein weiteres Fenster muss daran glauben und ein Schraubenzieher landet auf dem Sofa. "Was passiert da? Die Welt spielt ja völlig verrückt?"Ich ziehe sie hoch. "Die Welt ändert sich, sonst nichts. Und du musst dich mit ihr verändern." S. 331, Quinn
Handlung: Vom ersten Teil war ich sehr begeistert, auch von der Idee, die dahinter stand. Ich war sehr neugierig, wie die Autorin ihre Idee weiterspinnen ließ. Die Handlung begann schon vom Anfang an spannend und die Autorin zeigte mir im Laufe der Geschichte, dass sie im zweiten Band zeigt, was in ihr steckt. Während sie sich im ersten Band zurückhielt, was die Gewalt und Brutalität anging, so schreckt sie im zweiten Band nicht davor zurück. Das Buch ist brutaler, als sein Vorgänger und es wird mit jedem Kapitel spannender. So weit, dass sich die Ereignisse überschlagen und die Situation ziemlich brenzlig wird. Die Spannung baut sich im Laufe der Story immer mehr auf, so dass ich ahnte, es endet irgendwann. Aber Sarah Crossan zeigt besonders zum Ende noch einmal, was in ihr steckt und sie lässt den Doppelband rund um Bea, Quinn und Bea sehr überraschend, unerwartet und ruckartig enden.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin konnte mich im ersten Teil vollkommen überzeugen. Daher wusste ich, was in der Autorin steckt. jedoch konnte sie mich in diesem Buch mit ihrem Schreibstil erneut überraschen und begeistern. Die Beschreibungen um die eigentliche Geschichte, waren Aussagekräftig und sehr gut. Ich konnte mir die Umgebung und die Geschehnisse genau vorstellen und war ein Teil dieser Welt. Leider kam die Autorin stellenweise nicht an die starke Ausarbeitungen der Figuren, die im ersten Band herrschten ran. Sie hatten nicht genug Gelegenheit, sich vollends zu entwickeln, was ich sehr schade fand. Allerdings gefiel mir die Weiterführung des Buches sehr gut. Ich konnte einen intensiveren Blick in ihre Welt erhaschen.

Mein Urteil

Mit diesem Buch ist wieder einmal eine Reihe beendet. Die Welt von Breathe nimmt in diesem Band eine überraschende Wendung, die mich begeistern konnte. An Spannung fehlte in diesem Buch nichts, denn Sarah Crossan baute sie immer wieder ein, so dass das Buch nicht langweilig wurde, sondern mitreißend und teilweise auch Atem beraubend. Leider konnten sich nicht alle Figuren so entwickeln, wie ich es mir erhofft habe. Die Wechsel, ließen mich oft verwirrt zurück. ich finde es gut, dass Bücher aus mehr als einer Sicht geschrieben ist, denn somit bekommt mman ein besseres Bild von den Figuren, aber vier sind einfach zu viel. Trotz allem, bin ich damit zufrieden, diese Bücher gelesen zu haben, denn die Handlung ist wirklich gut. ich vergebe 4 von 5 Welten!

 

Rezension: Die Achse meiner Welt von Dani Atkins

Infos zum Buch
Titel: Die Achse meiner Welt
Autor: Dani Atkins
Verlag: Knaur
Seiten: 320
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-426-51539-6
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"Ich war aber nicht beruhigt. Als müsste ich einen Wettlauf gegen die Zeit gewinnen, strengte ich mein Gehirn an, um die Puzzlestücke zusammenzufügen und endlich zu begreifen, was mit mit geschehen war." S. 96

 

Klappentext 

Rachels Leben ist perfekt: Sie hat einen gutaussehenden Freund, einen großen Freundeskreis und wird in wenigen Wochen ihr Studium beginnen. Doch dann geschieht dieser schreckliche Unfall, der ihr alles nimmt, was sie liebt. Rachel zieht sich voller beklemmender Schuldgefühle zurück – denn sie hat nur überlebt, weil ihr bester Freund Jimmy ihr das Leben rettete und dafür mit seinem eigenen bezahlte. Die Hochzeit ihrer engsten Freundin lässt Rachel nach fünf Jahren zum ersten Mal an den Ort der Tragödie zurückkehren. Aber die Erinnerungen sind zu viel für Rachel, und sie bricht zusammen. Als sie im Krankenhaus erwacht, traut sie ihren Augen nicht. Ihr Leben ist plötzlich genauso, wie sie es sich immer erhofft hatte: Sie hat einen Traumjob und ist verlobt. Und neben ihrem Bett steht Jimmy – kerngesund und mit seinem schönsten Lächeln.

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Aufmachung des Buches ist schlicht gehalten und ließ mich dennoch ein wenig neugierig werden. Das Cover verrät rein gar nichts vom Inhalt ist aber dennoch passend gestaltet. Selbst der Titel "Die Achse meiner Welt" klang sehr vielversprechend und wie ich finde ist er ebenfalls gut gewählt. Jedoch konnte mich der Klappentext am Ende davon überzeugen, dieses Buch zu lesen. Er klang definitv vielversprechend und sprach mich sofort an. Das Leben gibt dir eine zweite Chance. Das klang für mich auf jeden Fall interessant! Es regte sofort zum Nachdenken an und daher war ich noch gespannter, wie mir dieses Buch gefallen wird.

Einstieg: Schon in den ersten Sätzen zeigte mir die Autorin was in ihr steckt. Voller Emotionen und Gefühlen beginnt das Buch. Für mich war es wie ein Schlag ins Gesicht, denn ich hätte nie im Leben geglaubt, dass ein Buch so anfangen kann. Das Buch wird mit einem sehr sehr kurzen Prolog eingeleitet. Er sagt eigentlich schon sehr viel aus, aber wirbelte zunächst unglaublich viele Fragen auf. Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen. Die Autorin konnte mich vom aller ersten Satz für sich gewinnen. Denn ihre Nähe zu Emotionen behielt sie bei. Nach dem überraschenden und auch ein wenig verwirrenden Prolog, schockierte mich die Autorin abermals. Denn der Leser bekommt den schrecklichen Unfall am eigenen Körper zu spüren. Es dauerte nicht lange und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Innerhalb kürzester Zeit konnte mich die Autorin fesseln!

Charaktere: Nach dem aufwühlenden Einstieg ins Buch lernte ich die weibliche Protagonistin Rachel kennen. Jedoch ließ mir die Autorin keine Zeit mich genauer mit der Figur auseinanderzusetzten, was keineswegs schlecht war. Denn ich schloss sie schon nach dem kurzen Prolog ins Herz. Rachels Leben ist durch den Unfall zerstört und ich erlebte am eigenen Körper welche Qualen sie durchleben muss. Ich entwickelte sehr starkes Mitleid und Mitgefühl. Sie hat einiges durchmachen müssen. Rachel ist eine Figur, die ich immer wieder von ihrem Leid befreien wollte, weil sie es einfach nicht verdient hat. Durch den Ich-Erzähler konnte ich mich viel intensiver mit Rachel verbinden. Ich fühlte mit ihr. Und die Autorin ermöglichte es, dass Rachel zwischen den Seiten zum Leben erwecken konnte. Neben Rachel, lernte ich auch ihre Freunde kennen und so auch Jimmy. Der mir von der allerersten Seite sympathisch war, aber eine tiefe Wunde zurückließ, als er aus dem Buch gerissen wurde. Jedoch in der Parallelwelt gab mir die Autorin die Möglichkeit ihn besser kennenzulernen. Und ich schloss ihn immer mehr ins Herz. Die Autorin schaffte es, dass ich diese beiden Figuren liebte. Sie sind einfach wunderbare Charaktere, die ich nicht so schnell vergessen kann!

Handlung: Das Buch spielt zu Beginn im Jahr 2008, wo Rachel überglücklich ist und gemeinsam mit ihren Freunden feiern möchte. Nach dem fürchterlichen Unfall gibt es einen Zeitsprung und das Buch spielt im Jahr 2013. Die Protagonistin will nach ihrem Aufwachen im Krankenhaus natürlich wissen was passiert ist und stellt sich viele Fragen, die ich mir auch als Leser stellte. Was ist passiert? Wieso kann sie sich an viele Dinge nicht erinnern und warum lebt Jimmy? Gab es diesen Unfall etwa gar nicht? Die Autorin ließ sich in dem Buch sehr viel Zeit all die vielen Fragen zu beantworten und erst nach und nach bekam ich den Durchblick von allem. Immer wieder erlebte ich, wie Rachel total verzweifelt ist, sich keiner Erklärung für das alles bewusst ist. Die Autorin konnte mich dadurch noch mehr begeistern und zog mich mit jeder weiteren Frage und jedem weiteren Kapitel mehr in den Bann. Das Buch beginnt sehr schnell an Fahrt zu gewinnen, so dass es keine langatmigen Kapitel gab.Die Spannung behielt die Autorin bis zum Ende bei, so dass sie mich am Ende ein letztes Mal überraschen und schockieren konnte!

Schreibstil: Dieser unfassbar gute Schreibstil bleibt mir noch sehr lange im Bewusstsein. Dani Atkins schaffte es immer wieder mich für sich zu gewinnen. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, so dass die Seiten nur dahinflogen und ehe ich es mich versah habe ich das Buch beendet. Eine Achterbahn der Gefühle! Trauer, Sehnsucht, Hoffnung und starke Emotionen, die den Roman zu einem absoluten Lesegenuss machten. Die Autorin schaffte es immer wieder, mich zum Weinen zu bringen, Mitleid für Rachel und Jimmy zu entwickeln und vor allem die Geschichte zum Leben zu erwecken!!!

Mein Urteil

Was kann ich zu diesem Buch sagen? Es ist ein absolutes Buch, welches mir wunderbare Lesestunden brachte. Eine Liebesgeschichte zum Leben, die so gut geschrieben ist, dass ich sehr oft das Gefühl hatte, die Autorin beschreibt mein eigenes Leben! Charaktere, die dieses Buch für mich zu einem Erlebnis machen konnten. Diese Charaktere sind so gut gewählt und haben einen Platz in meinem Herzen bekommen! Dani Atkins schafft es mich mit diesem Buch durchweg zu begeistern, zu trauern, zu hoffen, mit zu fühlen und vor allem zu faszinieren. Ich kann nichts weiter sagen. Das Buch verdient es gelesen zu werden. Wer auf eine gefühlsvolle und mitreißende Geschichte steht, der MUSS dieses Buch unbedingt lesen!!!

Ich vergebe absolut verdiente 5 von 5 Welten 

Mein herzlicher Dank gilt dem Knaur-Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat!!! 

Rezension: Im dunklen Licht der Tage von Lydia Syson

Infos zum Buch
Titel: Im dunklen Licht der Tage

Autor: Lydia Syson
Verlag: Oetinger
Seiten: 308
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-7891-4751-7
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"Felix versuchte umzudrehen und wegzurennen, aber vergebens. Sie stolperte, verlor fast das Gleichgewicht und wurde im Gedränge hin und hergestoßen. Die Menge war in Panik gerate, und es schien kein Entkommen mehr zu geben. Hufe donnerten über Pflastersteine. Schlagstöcke peitschten durch die Luft." S. 12

 

Klappentext 

Eines fernen Tages, in einer besseren und gerechten Welt, für die sie kämpften.

1936. Die siebzehnjährige Felix lebt wohlbehütet in London, wo sie eine Ausbildung zur Krankenschwester macht. Bis sie den draufgängerischen Nat kennenlernt. Nat ist Mitglied bei den jungen Kommunisten, und als sie sich begegnen, hat er sich gerade als Freiwilliger gemeldet, um der spanischen Regierung im Kampf gegen Franco zur Seite zu stehen. Obwohl den beiden nur wenig Zeit bleibt, ist es Liebe auf den ersten Blick. Kurz entschlossen folgt Felix ihm wenig später hals über Kopf nach Spanien, wo sie erstmals mit dem Grauen des Krieges konfrontiert wird. Doch da ist auch noch George. George, den sie schon seit Ewigkeiten kennt und der schon fast genauso lange in sie verliebt ist. Und der sich - aus Sorge um Felix - ebenfalls auf den Weg nach Spanien macht. 

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Gestaltung des Buches ist sehr schlicht und einfach gehalten, dennoch ist es sehr passend zum Buch gestaltet. Die Aufmachung passt hervorragend zum Inhalt des Buches und zog mich durch die simple Gestaltung sofort in den Bann. Während mich das Cover ein wenig zum Nachdenken anregte, konnte mich der Klappentext, wie schon so oft, letztendlich davon überzeugen das Buch zu lesen. Zunächst glaubte ich es sei wieder eine dieser typischen Liebesgeschichten, aber da hat sich, wie ich später erfuhr, die Autorin etwas anderes gedacht. Der Titel wirbelte anfangs viele Fragen auf und ich fand nicht so schnell eine passende Erklärung. Jedoch klärt sich das allmählich auf. Jetzt im Nachhinein finde ich, dass der sogar super zum Buch passt.

Einstieg: Der Debütroman beginnt mit einem Prolog, der mir sofort die grausame Seite des Krieges zeigte. Dieser ist unglaublich spannend geschrieben und leitet die Geschichte sehr gut ein. Die Autorin begann schon auf den ersten Seiten mit viel Action und das Buch ließ mich schon am Anfang nicht mehr los. Denn nach dem Prolog lernte ich die Londoner Straßen in der Zeit des Krieges kennen. Ich befand mich mit der Protagonistin in einer Demonstration. Und es passt einfach, denn ich wurde als Leser sofort in den Bann gezogen.

Charaktere: Die Geschichte dreht sich um die weibliche Protagonistin Felix und den Figuren Nat und George. Gleich in den ersten Kapiteln wurden mir diese drei Charaktere vorgestellt. Das Buch ist aus der Sicht des Beobachters geschrieben, der stetig seine Position wechselte. Somit erlebte ich die Figuren aus verschiedenen Perspektiven. Anfangs war mir der Wechsel zu schnell, aber im Laufe der Story legte es sich. Felix war mir sofort sympathisch und sie brauchte keine drei Seiten und ich schloss sie ins Herz. Sie hat so einen lieben Charakter, tut keiner Fliege etwas zu leide und ist einfach ein Charakter mit dem man die Geschichte gerne erleben will. Ebenso Nat, der mir als mutiger und vor allem schnellhandelnder Charakter vorgestellt wurde. George, der das Trio vollständig macht, kam mir zu wenig vor. Er ist derjenige, den ich neben Felix am liebsten hatte. Die Chemie zwischen den drei Figuren stimmte einfach. Sie harmonierten wunderbar miteinander und die Autorin ermöglichte es, dass diese Figuren zwischen den Seiten zum Leben erwecken konnten.

"Es war ihr unmöglich, noch einen weiteren Schritt zu machen, denn zu ihren Füßen lag ein Körper und versperrte ihr den Weg. Fast wäre sie darübergestolpert. Sie beugte sich hinunter, um sich zu entschuldigen, aber als sie die Hand auf den Arm des Mannes legte, bemerkte sie, dass er schon anfing starr zu werden. Etwas weiter hörte sie ein leises Stöhnen. Überall lagen Körper." S. 120

Handlung: Die Geschichte beginnt schon sehr vielversprechend. Allein der Prolog machte mich unglaublich neugierig auf das Buch. Denn jeder Autor geht mit dem Thema Krieg anders um, deswegen war ich gespannt, wie Lydia Syson das gelöst hatte. Gleich am Anfang erlebte ich London von einer komplett anderen Seite. Ich hatte die Befürchtung die Spannung nimmt dann nach der Einleitung ab, aber da hatte die Autorin etwas anderes im Kopf. Denn ehe ich mich an das damalige England gewöhnen konnte, befand ich mich auch schon in Spanien, wo Felix im Bürgerkrieg als Krankenschwester dienen sollte. Das war aber noch nicht alles. Denn plötzlich ging es Schlag auf Schlag und die Autorin führte mir immer wieder die Gewalt und Brutalität, die dort herrschte vor Augen. Und in diesen Kämpfen sitzt die junge Felix und der Soldat Nat, die immer wieder versuchen einander nahe zu sein. Die Handlung gefiel mir von der aller ersten Seite.

Schreibstil: Lydia Syson hat eine Erzählweise, die mich sofort mitreißen konnte. Durch ihren aussagekräftigen Schreibstil und ihren realistischen Beschreibungen, konnte ich sehr gut ein Teil der Story werden. Sie ermöglichte mir, ein genaues Bild von dem zu bekommen, was im letzten Jahrhundert hier in Europa von statten ging. Die starken Beschreibungen und teilweise erschreckenden Ereignisse, ließen das Buch zum Leben erwecken. Die Autorin zeigte mir immer wieder was in ihr steckte und mit jedem Kapitel konnte sie mich überraschen und begeistern!

Mein Urteil

Die Idee, die hinter dem Buch stand, konnte mich schnell für sich gewinnen. Ich war sofort Feuer und Flamme. Nach dem mich der Klappentext so neugierig gemacht hatte, zögerte ich nicht lange und begann mit dem Buch. Schnell wurde mir klar, dass sich das Buch nicht nur um die Liebesgeschichte dreht, sondern, dass der Krieg sehr im Vordergrund steht. Trotzallem war ich gespannt, wie die Autorin die Lovestory der Figuren in die Thematik einflechten wollte. Das Buch ist sehr gut und verständlich geschrieben. Obwohl mich das Buch weitesgehend überzeugen konnte, besonders durch den Schreibstil und den Beschreibungen der Autorin, fehlten mir leider sehr oft die Gefühle. Sie kamen mir zu kurz und die Gewalt in Spanien nahm schnell über Hand. Leider konnten sich die Figuren auch nicht komplett entfalten. Mir kam es so vor, als wären sie an einem Punkt stehen geblieben. Aber nichts destotrotz konnte mich die Autorn begeistern und immer wieder durch die Handlung und die Figuren überraschen und faszinieren. Ein gelungener Debütroman! Ich vergebe gute 4 von 5 Welten. 

 Ein herzliches Dankeschön gilt dem Oetinger-Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat!

Heey ab in den Süden... Der Sonne hinterher!!!!

Halli hallo Hallöle ihr lieben, großartigen Menschen in diesem unendlichen Universum :)

ja ihr träumt nicht, ich schreibe mal wieder zu Euch :D dass immer so viel Zeit zwischen den Beiträgen sein muss, ts ts ts. Ich muss sagen, dass ich mich in der letzten Zeit erst einmal so moralisch auf mein 12. Schuljahr vorbereitet habe. Mein Jahr ist ziemlich voll, von daher werden es zwar noch weniger Beiträge, aber dass ist leider nicht vermeidbar. Ich versuche einfach ab und an zu Euch zu schreiben.

Die Überschrift klingt doch ziemlich toll oder? Und dafür habe ich auch eine Erklärung parat. Wer jetzt denkt, wieso ab in den Süden und dann noch in der Schulzeit, den kann ich beruhigen :D

Ich habe dieses Jahr mein Abschlussjahr, dass heißt Prüfungen und Co. An meiner Schule gehört zu Co, auch ein dreiwöchiges Theaterprojekt und eine zweiwöchige Kunstfahrt. Tja und morgen beginnt diese Fahrt. Ich sehe das eher so als die allerletzte gemeinsame Klassenfahrt, bevor alle nach diesem Schuljahr ihre eigenen Wege gehen.
Unsere Kunstfahrt findet jedes Jahr in Griechenland statt. Genauer gesagt auf den Peloponnes. Für mich eine geniale, interessante und vor allem neue Erfahrung. Ich lerne ein Land kennen, was von sehr viel Kultur und Geschichte geprägt ist. Neue Leute und natürliche jede Menge Erkundungen stehen uns bevor. Ich bin daher schon total aufgeregt. Außer auf die Hin - bzw. Rückfahrt freue ich mich nicht sonderlich. Wir sind über 48 h unterwegs. Meine bisher längste Fahrt. Aber es war der günstigste Weg. Also fahren wir morgen durch ganz Deutschland bis Ulm mit dem Zug, anschließend mit dem Reisebus Richtung Ancona in Italien und da setzten wir mit der Fähre über nach Griechenland.

Ich verspreche Euch, sobald ich wieder hier bin, also ab dem 24.09., liefere ich Euch einen ausführlichen Bericht über diese zwei Wochen. Natürlich mit jeder Menge Fotos.

Dann wars auch schon wieder, ich wollte mich kurz fassen, damit ich noch ein wenig Schlaf bekomme ;)

Ich freue mich auf die Fahrt <3 und natürlich auf Eure Kommentare :)

Alles alles Liebe und

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