Rezension: Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals von Mina Hepsen



Infos zum Buch
Titel: Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals
Autor:
Mina Hepsen
Verlag:
Goldmann
Seiten: 416
Reihe: 1/?
ISBN: 978-3-442-47981-8
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"Schaudernd schreckte ich von dem Feuer zurück. Der Junge steht in Flammen. Überall, seine Brust, sein Gesicht, seine versenkten Augenbrauen; er verwandelt sich in Asche. Das Feuer verbrennt seine Haut, so dass sie erst roh und rot und dan schwarz wird. Alles löst sich auf!" S. 173

Klappentext 

Celine hat eine besondere Gabe: Sie kann in die Zukunft sehen. Mithilfe ihrer Tarotkarten und durch Visionen erhält sie Einblicke in das, was sein wird. Dennoch war ihr Leben nicht leicht. Ihre ersten Jahre verbrachte sie im Waisenhaus, bevor sie in eine grausame Pflegefamilie kam, aus der sie nur mit Mühe entfliehen konnte. Seitdem lässt sie sich von ihren Visionen leiten, bis sie eine davon direkt in die Arme des attraktiven Josh Beaumont treibt. Das Schicksal hat sie zu ihm geführt, jetzt muss sie nur noch herausfinden, warum …

Meine Meinung zum Buch

Das Buch ist ein Auftakt einer neuen Reihe. Sofort sprach mich der Titel un der Klappentext an. Beides klang eineseitst düster und gefährlich und vor allem spannend und vielversprechend. Das Cover an sich finde ich persönlich sehr langweilig und wirklich schön sieht es auch nicht aus. Ich denke, das hätte man besser gestalten können, als einfach nur ein Mädchen auf dem Cover abzubilden. Dennoch begann ich ohne Vorwarnung dieses Buch.

Der Roman wird mit einem sehr verwirenden und actionreichen Prolog eingeleitet, der für mich im Nachhinein kaum zur folgenden Handlung passte. Sofort stellte ich mir viele Fragen, was es denn mit dem Buch auf sich hat und vor allem, was nach dem Prolog folgen würde.
Der Einsteig in das Buch viel mir sehr schwer, da das Buch gleich mit so viel Action begann. Ich wurde regelrecht hineingeworfen und hatte gar keine Gelegenheit mich mit der Geschichte vertraut zu machen.

Zunächst wurde mir die Hauptprotagonistin Celine vorgestellt, aus deren Sicht wohlgemerkt die Geschichte erzählt wird. Sie hatte eine sehr schwere Kindheit hinter sich und lebte in sehr vielen Pflegefamilien, die ih jedoch nie ein wikliches Familiengefühl boten. Celine hat es nicht einfach und sie wird selbst von ihren Pflegeeltern als Abschaum behandelt. Ihre Zeit verbringt sie mit vielen Büchern und später auch Tarotkarten, die mehr oder weniger ihr folgendes Leben bestimmten. Mir fiel es sehr schwer mit ihr klarzukommen, da sie eine gewisse Abneigung zu allen Menschen zeigte. Sie ließ mich nicht an sie ran und wikte sehr kalt auf mich. Ich konnte ihren Gedanken nicht folgen, mit ihrer Art und Weise kam ich ebenfalls nicht klar. Immer wieder stürzt sie sich ins Geschehen ohne über die Folgen nachzudenken, weil sie glaubt, es gehört zu ihrer Pflicht allen zu helfen und alle zu retten. Das ging mir sehr schnell auf die Nerven. Mit jedem Kapitel fand ich sie unsympathischer. Das anstrengende daran war jedoch, dass das Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist und ich ihr somit nicht aus dem "Weg gehen" konnte.

Die Geschichte gefiel mir gar nicht. Zum einen hatte ich gar keine Gelegenheit mit der Handlung vertraut zu werden, da alles in einer schnellen Abfolge verlief. Ohne Pause stürzten die Geschehnisse auf mich ein. Ich konnte mir somit keinen Überblick der Geschichte machen und auch bis zum Ende nicht in sie hineinfinden. Immer wieder hoffte ich die schnellen Szenen würden im Laufe des Buches verfliegen, so dass ich irgendwann doch den Überblick gfand. Dem war allerdings nicht so. Meist wurde auch an der Handlung vorbeigeschrieben. Die wichtigsten Punkte der Geschichte kamen nicht gut zur Geltung, so dass das Buch sehr oft eintönig, langweilig und stupide vorkam. Mir fehlte einfach der Punkt im Buch, welcher die Geschichte spannend gestaltete.

Jedes Kapitel ist eine Beschreibung einer Tarotkarte. Immer wieder suchte ich den Zusammenhang vom Titel des jeweiligen Kapitels und dem Kapitel selber. Am Anfang war es sogar so, dass dieser Zusammenhang auch da war, aber das änderte sich rasant. Ich saß da und versuchte den Sinn der einzelnen Kapitel zu finden - ich hab die Suche letztendlich aufgegeben.

Anhand der schnellen Abfolge der Geschehnisse, konnte ich mich sehr schlecht mit Celine verbinden, so auch mit den anderen Figuren. Sie lebten ihr eigenes Leben und ließen mich links liegen. Als ich dann doch so einigermaßen mit Celine warm geworden bin, strahlte sie eine entsetzliche Arroganz aus und sie sank wieder auf meiner Sympathieskala nach unten. Immer wieder sah sie es als Pflicht anderen zu helfen. Zusätzlich gab sie sich in allem die Schuld, auch wenn sie gar nichts mit der Situation zu tun hatte. Ihr Auftreten gefiel mir stellenweise überhaupt nicht, denn alles drehte sich nur um sie. Die ganze Geschichte passierte teilweise so vorhersehbar und als es dann tatsächlich eintraf verlieh es der Geschichte Eintönigkeit.

Der Schreibstil der Autorin ließ mich kaum ein Teil der Geschichte werden und das fand ich schade. Es wurden auch viele wichtige Dingen nebenbei erwähnt und dafür uninteressante Szenen in den Vordergrund gestellt und lang und breit darüber erzählt. Spannung fand ich in diesem Buch so gut wie gar nicht und es wurde trotz der zackigen Szenenabfolge sehr langatmig, weil einfach nichts folgenschweres passierte.

Mein Urteil

Leider war das Buch meinen Erwartungen nicht entsprechend. Ich weiß nicht genau was ich erwartet habe, aber das nicht. Ich konnte mich weder mit den Figuren verbinden, noch in die Geschichte eintauchen. Viele Dinge waren vorrausschaubar und der Reiz der Story ging verloren. Das Buch hatte vielleicht mehr Potenzial in sich, aber es kam nicht zum Ausdruck. Vermutlich hat mich der Klappentext überzeugen wollen, dieses Buch zu lesen, aber das Buch war leider ein totaler Reinfall. Schade!


Ich vergebe 2 von 5 Welten
Trotz allem bedanke ich mich bei dem "Goldmann-Verlag" fü die Bereitstellung des Exemplares

Rezension: Valhalla von Thomas Thiemeyer




Infos zum Buch
Titel: Valhalla
Autor:
Thomas Thiemeyer
Verlag:
Knaur

Seiten: 512
Reihe: Einzelband
ISBN:  978-3-426-65265-7
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"Um sie herum herschte das Chaos. Menschen, die verrenkt und begrümmt auf den Boden lagen, nach Luft rangen oder einfach nur besinnungslos durch die Gegend taumelten. Die Luft war gesättigt mit dem Gestank nach Kot und Erbrochenem. Ein wiederwärtiger Geruch, der nur noch übetroffen wurde, von dem Gestank nach Bluit. Blut, das aus unzähligen Wunden sickerte. Aus Nasen, Mündern, Ohren und anderen Körperöffnungen: süßlich, wiederlich und allgegenwärtig." S. 135

Klappentext 

2015. Spitzbergen – der nördlichste Siedlungspunkt der Menschheit. Eine Welt aus Eis und Schnee, überschattet von vier Monaten Polarnacht. Dort plant Archäologin Hannah Peters, geheimnisvolle Strukturen unter dem arktischen Eis zu untersuchen: Das Abschmelzen der Gletscher hat mutmaßlich Fundamente eines mythischen Nordreiches zutage gefördert. Doch Hannah ist nicht die Erste, die diese Ruinen erkundet ...
1944. Im annektierten Norwegen, fernab jeder Siedlung, reift ein Projekt, das grauenvoller ist als alles, was Menschen je ersonnen haben. Eine biologische Zeitbombe, verborgen unter dem ewigen Eis. Ihr Codename: Valhalla.

Meine Meinung zum Buch

Der neue Thriller von Thomas Thiemeyer ist da und der ist definitiv nichts für schwache Nerven!

Wie lange ich dem Buch entgegen gefiebert habe, weiß ich nicht, aber jetzt durfte ich dieses Buch in den Händen halten und endlich lesen.
Das Cover gefällt mir unglaublich gut. Es strahlt eine gewisse Gefahr und etwas Mystisches aus. Das liebe ich! Die farbwahl des Covers gefiel mir sofort. Es wirkt düster und gefährlich, eiskalt und spannend. Der Titel "Valhalla" klang gefährlich und eindeutig vielversprechend. Letztendlich konnte mich jedoch der Klappentext davon überzeugen, dieses Buch so schnell es geht zu beginnen. Und ich habe es keine Sekunde lang bereut!

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht und schon nach wenigen Seiten, hat mich Thiemeyers Schreibstil nicht mehr loslassen können. Eingeleitet wird das ganze Buch mit einem unglaublich spannenden und nervenzerreißenden Prolog. In diesem Prolog begegnet uns der Virus zum ersten Mal, obwohl die Menschen 1944 nicht wussten, was es ist. Ich war gefangen und dachte mir, jetzt kann es nur noch spannender sein. Und siehe da. Das Buch ist in drei großen Abschnitten eingeteilt, wovon ein Teil besser ist als der andere. Im ersten Teil begegnen wir der Forscherin Hannah, die dem ein oder anderen schon bekannt ist, der andere Thriller von dem Autor gelesen hat. Sie wird nach Alaska geschickt und steht plötzlich dem Virus "erstmals gegenüber". Im zweiten Abschnitt wird es unglaublich faszinierend und gefährlich und Hannah wiedersetzt sich dem Virus.

Zunächst befand ich mich mit dem Forschnungsteam der Hauptprotagonistin in Asien, in der sie mitten auf einem Forschungstripp waren. Ich konnte mich schnell zum Team dazuzählen. Nach nur wenigen Kapiteln, befand ich mich mit Hannah auf den Weg nach Washington, wo ihr dort ein neuer Auftrag angeboten wurde. Es ging um eine Stadt, die in der Antarktis unter dem Eis begraben war. Schnell wurde mir klar, dass ich es nicht mit einer Hobbyforscherin zu tun hatte, sondern einer, die wirklich Erfahrung in dem Gebiet hat. Durch den wunderbaren Schreibstil des Autors konnte ich mich wahnsinnig gut in die Geschichte einfinden und mir wurde ein sehr guter Einblick in Hannahs Leben geboten. In der Antarktis wurde mir jedoch eine fürchterliche Szenerie vor Augen gehalten und mir stand vermutlich das Entsetzen ins Gesicht geschrieben.

Hannah schloss ich durch ihren starken Willen und ihre Offenheit sehr schnell ins Herz. Obwohl ich mit der Forschnung un der Wissenschaft nicht viel gemein habe, konnte ich mich in Hannah sehr gut hineinversetzen. Im Laufe der Handlung, durchlebte sie  eine spannende, unglaubliche Entschiklung. Immer wieder überraschte sie mich mit ihrem starken Mut und ungeheueren Überlebenswillen, der während ihres Abenteuers im Eis nie verloren ging. Mir wurde gezeigt, dass selbst eine zunächst harmlose Forschung, nicht immer gefahrlos von statten geht. Denn in Valhalla geht es ganz schön zur Sache.

Thomas Thiemeyer wählte in diesem Thriller die Sicht des Beobachters, weshalb ich mich an mehreren Orten gleichzeitig befinden konnte. Sei es bei Hannah, oder ihrem Lebensgefährten oder aber aus einer komplett anderen Sicht - ganz egal. Dadurch bot mir der Autor einen abwechslungsreichen Einblick in dei Story.

Mein Urteil

Das Buch konnte mich fesseln, ließ mich nicht mehr los, bot mir keine Pause, so dass ich Nächte durchlas, bis ich das Buch in den frühen Morgenstunden beendet habe. Die Idee gefiel mir sofort, ein Virus, welches  Jahrzehntelang unter dem Eis gefangen war, besser bekannt unter dem Namen Valhalla. Die Geschichte, gemischt aus Realität und einer Prise fürchterliche Szenarien und ein Hauch zu gedichtetes gefiel mir ausgesprochen gut. Der Schreibstil ermöglichte mir nicht nur ein Teil des Geschehens zu sein, sondern er gab mir die Möglichkeit zu staunen, mitzufühlen und erleben und Gänsehaut zu bekommen. Das Buch besitzt nicht nur eine unfassbare gute Story und ausdruckstarke Charaktere, nein, denn die Worte des Autors ermöglichen einen ein Teil der Story zu werden und schaffen einen spannenden, teilweise schauderhaften und unvergesslichen Thriller!!!

Ich vergebe 5 von 5 Welten!!!

Vielen herzlichen Dank an den "Kanur-Verlag" für diesen unfassbaren guten Thriller!!!

Rezension: Engel der Nacht - Dein für immer 4 von Becca Fitzpatrick


Infos zum Buch
Titel: Engel der Nacht - Dein für immer
Autor:
Becca Fitzpatrick
Verlag:
Page Turner
Seiten: 448
Reihe:4/4
ISBN: 978-3-442-20408-3
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"Die volle Wucht der Verantwortung, die auf meinen Schultern lastete, schien mir plötzlich erdrückend. Ich war ihre Anführerin. Ich war das Gesicht der Kampagne. Und jetzt war mein vertraulichster Ratgeber zum Feind übergelaufen. Hatte die Armee schon zuvor auf schwachem Bein gestanden, so war auch noch eines dieser Beine weggetreten worden." S. 321

 

Dies ist der Finale Band der "Engel der Nacht"-Serie.

~Rezension Band 1~

~Rezension Band 2~

~Rezension Band 3~

Klappentext 

Nora und Patch haben schon viele schwierige Situationen gemeistert, aber nun hat ihr Schicksal sie zu einem unüberwindlichen Hindernis geführt: Nora wurde dazu gezwungen, die Nephilim in einen Kampf gegen ihre Erzfeinde, die gefallenen Engel, zu führen. Doch obwohl Patch ebenfalls ein gefallener Engel ist, will Nora ihre Liebe zu ihm nicht aufgeben. Mit aller Macht versucht sie, die Nephilim zu beruhigen und den ultimativen Kampf der beiden verfeindeten Lager zu verhindern. Aber die Aufgabe ist schier unlösbar, zumal ihre Feinde sich sogar in ihren eigenen Reihen befinden. Nora droht alles zu verlieren. In einem letzten verzweifelten Versuch setzt sie alles auf eine Karte – und wird unaufhaltsam hineingezogen in einen uralten Kampf zwischen Gut und Böse, Leben und Tod …

Meine Meinung zum Buch

"Dein für immer" ist der letzte und finale Band der Engel der Nacht Reihe und ein letztes Mal begleite ich Patch und Nora auf ihrem Abenteuer des Lebens!

Da mir der dritte Teil ausgesprochen gut gefallen hat, war für mich sehr schnell klar, dass ich mir das Finlae nicht entgehen lassen will. Der vierte Teil beginnt dort wo der dritte Teil geendet ist. Mit einem sehr spannenden Prolog leitet die Autorin gut in die Geschichte ein. Zu erst wurde ich ein wenig überumpelt, da der dritte Teil tatsächlich schon eine Weile zurück lag. Trotz der langen Zeitspanne zwischen dem 3. un dem 4. Buch, empfinde ich den Einstieg als sehr gelungen.

Der Klappentext klang sehr vielversprechend und auch das Cover passt durch seine einfache Gestaltung prima zum Inhalt. Sowohl auf dem Cover, als auch im Klappentext wird nicht zu viel verraten und die Vorfreude bleibt dennoch bestehen. Ich erwartete einen spannenden, unvergesslichen Abschluss mit viel Action, Gefühl und zeigender Begeisterung. Jedoch kam die eigentliche Geschichte überrascht. In vielen Dingen zog sich die Geschichte sehr hin und es wurde teilweise sehr langatmig. Die Handlung kam irgendwie selten in Fahrt. Immer wieder wartete ich verzweifelt auf den Punkt im Buch, an dem sich die Handlung kippt und mir ein spannendes Abenteuer geboten wird. Das fehlte mir in dem Buch sehr. Die fehlende Spannung ermöglichte mir kaum in die Handlung einzusteigen. Meiner Meinung nach kam der Wendepunkt viel zu spät. Es ist gut, dass das Ende spannend gehalten wird, aber wenn vorher kaum etwas passiert, wirkt das Buch in vielen Dingen sehr eintönig.

Ebenso wie seine Vorgänger wurde mir die Geschichte rund um "Patch und Nora" wieder aus der Sicht der weiblichen Hauptprotagonistin erzählt. Im Laufe der Handlung entwickelte sie sich zwar ein Stückk weit weiter, aber nicht das was ich erwartet habe. Sie wirkte in diesem Teil oftmals arrogant und eingebildet und die Sympathei, die ich im den Vorgängern langsam aufbauen konnte, wurde hier wieder teilweise zerstört. Sie erlebte ihre Gechichte, konnte mich jedoch nicht einbeziehen. Ich habe nur gelesen und konnte mich kaum mit ihr verbinden. In diesem Teil hatte sie oft die Einstellung: Es ist meine Pflicht alles richtig zu machen und alles liegt auf meinen Schultern. Dadurch strahlte sie einen starken Egoismus aus.
Ihre Art und Weise gefiel mir in dem Teil leider überhaupt nicht.

Auch von dem mänbnlichen Hauptprotagonist Patch, habe ich mir in dem Teil viel meh erhofft.. Er stand mir zu sehr im Schatten des Geschehens und traute sich nicht aus seinem Schneckenhäuschen. Da er mir sehr schnell seine sympathische Seite zeigte, mochte ich seinen Szenen am liebsten. Jedoch fehlte mir sein Auftreten in diesem Buch zu viel. Immer wieder lebte ich mit der Hoffnung, vielleicht ändert dieses Buch seine Richtung und der liebe Patch taucht auf. Leider wurde ich auch dort enttäuscht. Durch sein dezentes Auftreten, kam er mir nur wie eine Fliege an der Wand vor und nicht wie der mutige gefallene Engel, der alles für seine Liebe zu Nora tun würde. In dem Buch war es auch so, dass Nora immer und überall den Ton angegeben hat und das gefiel mir nicht.

In diesem Buch habe ich seh viele Ähnlichkeiten zu den Vorgängern gefunden. Ja, Nora und Patch spielen mit, aber das meine ich nicht. Vom Handlungsaufbau wurden mir viele Gemeinsamkeiten gezeigt und ich begann im Laufe der Handlung immer wieder Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu den Büchern zu finden. Erschreckender Weise musste ich feststellen, dass der vierte Teil kaum seine eigene Story zum Guten bringt, sondern immer wieder seitenlange Rückblicke aus den anderen Büchern zeigte. Mir fehlte einfach die Spannung und ich fand es sehr schade, dass das Buch letztendlich in diese Richtung gegangen ist

Mein Urteil

Meine Erwartungen zum Buch waren deutlich höher, als das was ich geboten bekam. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Band drei, nimmt dieser Teil sehr ab. Besonders in der Handlung und der Weiterentwicklung der einzelnen Figuren. Der Klappentext vesprach mir Spannung, Gefahren, Gefühle und jede Menge Action, aber davon habe ich nicht viel im Buch erhalten. Es kam mir alles so unüberlegt vor und ich stelle mir immer wieder die Frage, hätten es vier Bücher sein sollen, oder wäre mit dreien schon alles gesagt? Die Handlung zog sich leider viel zu sehr hin und die Figuren konnten sich dadurch kaum entfalten und ihr Abenteuer erleben.
Der vierte Band beantwortet all die Fragen, die in den vorherigen Bänden auftraten und ist trotz seiner geringen Spannung ein relativ gelungener Abschluss der Reihe. Aber ich bin trotzdem der Ansicht, dass drei Bücher vollkommen ausgereicht hätten.

Ich vergebe schwache 3 von 5 Welten

Vielen Dank an den "Page Turner" für dieses Rezensionsexemplar

Rezension: Das Geheimnis des Spiegelmachers von Antoinette Lühmann

Infos zum Buch
Titel: Das Geheimnis des Spiegelmachers
Autor:
Antoinette Lühmann
Verlag:
Coppenrath
Seiten: 367
Reihe: Einzelband
ISBN: 978-3-649-61434-0
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"Das Papier hatte das Meer überquert und roch trotzdem nach Zitrone und Tabak seines Vaters. Vielleicht bildete er es sich auch ein, weil die Sehnsucht nach zu Hause mit keinem Tag weniger geworden ist, auch wenn London ihm mit seinem verwinkelten engen Gassen un den riesigen Palästen und Türmen ans Herz gewachsen war." S. 181

Klappentext 

Magisch schillernde Glaskugeln, goldene Tücher, makellose Spiegel – die atemberaubenden Kunstwerke einer geheimnisvollen Gilde sind in Amsterdam begehrt und nahezu unerschwinglich. Doch auf der Suche nach der ewigen Jugend sind die Handwerker zu weit gegangen. Zugleich häufen sich die mysteriösen Todesfälle in der Stadt. Zu den Opfern zählen auch die Zwillingsbrüder Matthijs und Claas van Leeuwenhoek und ihr älterer Bruder Nik ist wild entschlossen, den rätselhaften Tod der beiden aufzuklären. Bei einer Reise nach London kommt er den skrupellosen Männern der Gilde endlich auf die Spur, die alles daran setzen, ihr Geheimnis zu wahren und dabei vor nichts zurückschrecken. Eine wilde Jagd beginnt und Nik muss erkennen, dass es plötzlich auch für ihn um Leben und Tod geht. Ein packender Jugendroman vor den magischen Kulissen Amsterdams und Londons. 

Meine Meinung zum Buch

Das Cover fand ich von Anfang an sehr interessant, allerdings konnte es mich nicht davon überzeugen dieses Buch zu lesen. Ein Blick auf den Klappentext jedoch versprach mir deutlich mehr. Es klang interessant und spannend. Es dauerte nicht lange und ich begann nichtsahnend dieses Buch.

Ehe ich es mich versah, fand ich mich in der Hauptstadt der Niederlande wieder. Amsterdam wurde mir von der schönsten Seite präsentiert. Das Meer, die Schiffe, die Straßen und mitten drinnen der 14-jährige Nik. Er träumt von Reisen und möchte die Weltmeere erkunden.
Der Einstieg fiel mir ausgesprochen leicht und ich fand mich in Niks Familie wieder. Ein schrecklicher Schicksalsschlag, drohte die Familie auseinanderzubrechen und Nik kann sich nur in die Straßen Amsterdams flüchten.

Der junge Hauptpotangonist Nik ist ein verträumter Junge, der die Welt sehen möchte und den Sinn des Lebens erfahren will. Nach dem plötzlichen Tod seiner jüngeren Zwillingsbrüder, stellt er vieles in Frage und will die Todesursache dafür finden. Er ist der einzige in seiner Familie, der trotz des tragischen Unfalls die Fassung behält und alles für seine Eltern tun würde. Immer mehr plötzliche Todesfälle tauchen in der Stadt auf und der kleine Abenteurer, will den Grund dessen herausfinden.
Anfangs hatte ich sehr große Problem in sein Leben einzutauchen. Erst sehr viel späater fiel es mir viel leichter seinen Taten und seinen Gedanken zu folgen. Ich erlebte eine rasante Entwicklung. Wie er von einem träumenden Jungen, der sich sehr an das Erkunden sehnt, zu einem unglaublich mutigen Helden entwickelte. Durch diese Steigerung entwickelte ich eine gewisse Sympathie Nik gegenüber und begleitete ihn auf sein Abenteuer.

Als Niks Reise schließlich nach London geht und er seinen langersehnten Traum erfüllen kann, begegnete mir ein komplett anderer Junge und ich hatte das Gefühl, dass ich den bekannten Nik auf der Reise von Amsterdam nach London verloren habe. Kaum in der Stadt angekommen, zögert er nicht lange und macht sich auf die Suche nach der Ursache des Todes seiner Brüder.

In 36 relativ kurzen Kapiteln, konnte ich gut in die Handlung einsteigen, miterleben und staunen. Der Klappentext klang für mich sehr interessant. Jedoch fand ich die Spannung, die mir dieser bot, selten bis gar nicht im Buch wieder. Vereinzelt zog sich die Handlung auch ewig hin und es dauerte lange, ehe wieder etwas passierte. Diese einzelnen Phasen, ließen einen eintönig und teilweise auch langatmigen Charakter hinter sich.

Das Buch ist aus der Sicht eines Beobachters geschrieben, der sehr oft seine Position wechselte. Die Wechsel, ließen mich oft verwirrt zurück und ich musste erst einmal die Handlung wiederfinden. Aber nicht nur die Personen wechselten, sondern zusätzlich auch die Orte. Dann war ich zum einen in Amsterdam und im anderen Moment in London. Sehr oft hatte ich dadurch Fragezeichen im Gesicht stehen und ich musste den Zusammenhang dessen herausfinden.



Grundsätzlich hat mir die Idee hinter dem Buch gut gefallen, allerdings war es oft schwer, der Handlung zu folgen. Da konnten mir auch die Ausdrucksstarken Bilder, die die Kapitel untermalten, selten helfen.

Mein Urteil

Durch ihren flüssigen Schreibstil, erschuf Antoinette Lühmann eine interessante Geschichte. Der Titel und das Cover sind gut gewählt, geben das Wesentliche wieder und passen auch ausgesprochen gut zum Inhalt.  Der Klappentext versprach mir jedoch mehr, als das was mir geboten wird. Mir fehlte in vielen Dingen einfach die Spannung. Selbst die Figuren hatten nicht genug Gelegenheit, sich endgültig zu entfalten, das fand ich sehr schade, da sie mir durch ihr Handeln schnell ans Herz gewachsen sind.
Vermutlich sehe ich das Buch mit anderen Augen und bin aus der vorgesehenen Altersgruppe herausgewachsen. Trotz allem ist dieser Einzelroman eine interessante und gelungene Geschichte für Kinder bis 14 Jahren.

Ich vergebe dem Buch 3 von 5 Welten

Vielen Dank an den "Coppenrath-Verlag" für die Bereitstellung des Buches!

Muss jeder Bestseller wirklich auf die Leinwand?

Hey Ihr Lieben,

ich muss mich bei euch entschuldigen!!! In der letzten Zeit hatte ich durch Schule einfach überhapt keine Zeit, weder zum Lesen noch zum Bloggen.... Zusätzlich stecke ich gerade mitten in einer Lese-Blogflaute. Ich habe einfach zu nichts Lust und Spaß macht es mir irgenwie auch nicht, momentan zumindest. Dafür möchte ich mich 1000 Mal entschuldigen. Ich hoffe ich kann jetzt zu Ostern wieder öfter zu Euch sprechen, obwohl das im jetzigen Zeitpunkt auch nicht gut  aussieht. Ich will einfach nur diese blöde Flaute hinter mir lassen :/

Der Beitrag ist tatsächlich der erste im Monat April. Ich wollte mir am ersten Apil einen kleinen Scherz erlauben, aber das habe ich total vergessen. Ach manno...

Aber das ist alles gar nicht der Grund warum ich Euch schreiben möchte, na ja irgendwie ja schon ^^ Und zwar möchte ich das Thema Buchverfilmuingen im Besonderen ansprechen. Ich schau mir solche Verfilmungen eigentlich immer ziemlich gerne an, aber jetzt finde ich, dass das Spannende daran verloren geht. Was möchte ich damit sagen?

Noch vor einigen Jahren war es etwas ganz besonderes - jedenfalls für mich - als ein Bestseller, den ich selber unglaublich gut fand, verfilmt wurde und ich war auf die Besetzung und vor allem Umsetzung zum Buch gespannt. Leider nahm das im Laufe der Jahre immer mehr zu, so dass ungefähr 4-5 Buchverfilmungen pro Jahr kommen.
Ich finde es teilweise einfach nur schade, dass sie jetzt wirklich jeden Jugendbuchbestseller verfilmen wollen.
Angefangen mit der "Biss - Reihe", gefolgt von "Tribute von Panem", "Edelsteintrilogie" und so weiter. Allein im letzten Jahr wurden richtig tolle Bücher verfilmt, deren Filme leider nicht gut waren. Ein sehr gutes Beispiel ist meiner Meinung nach "Rubinrot". Ich war so dermaßen enttäuscht, weil das Buch einfach nach dem Film total schlecht dastand, da man denkt, eine Buchverfilmung hält sich an das Buch, aber wenn der Film so schlecht wird, dann stelle ich mir die Frage, warum zum Teufel machen die das? So das war noch nicht alles. Die Filmemacher von "Rubinrot" wollten natürlich auch den Folgeband "Saphirblau" auf die Leinwand bringen. Gestern war die Premiere des Trailers. Und der geht gar nicht. (Hier der Trailer)



Manche Bücher, soll man meiner Meinung nach nicht auf die Leinwand bringen, denn dann geht in vielen Dingen die eigene Fantasie und Vorstellungskarft kaputt.
Ich finde es einfach nur blöd, dass sie aus diesem wunderbaren Buch "Saphirblau", eine gewöhnlich Teenagerromance machen. (Für alle die die Bücher noch nicht gelesen haben, Achtung SPOILER!!!!)
Ich mochte in den Büchern Gideon unglaublich, obwohl er anfangs sehr arrogant rüber kam. Im zweiten Teil tat er mir in vielen Dingen einfach nur leid und ich wollte ihn ständig trösten. Langsam entwickelte er Gefühle für Gwendolyn. So viel im Buch. Während sich die beiden ganz allmählich nähern, springen sie im Film gleich in die Kiste (bitte entschuldigt meinen Ausdruck^^) und das finde ich einfach nur schrecklich. Sein Charakter wird dadurch so dermaßen durch den Dreck gezogen und ich habe ein komplett anderes Bild von ihm. Jemanden der am Ende so wieso mit jeder im Bett landet und so ist er im Buch überhaupt nicht. Wozu werden denn die Bücher verfilmt, wenn die Filme 1. so wieso komplett anders als die Bücher sind und 2. sich in vielen Dingen so ähneln? Ganz klar Geldmacherei und das finde ich verdammt schade.

Wie seht Ihr das? Schaut Ihr Euch gerne Buchverfilmungen an? Habt Ihr ein ähnliches Erlebnis oder sogar eine ähnliche oder andere Meinung? Ich würde mich sehr auf Eure Kommentare freuen....

Alles Liebe <3

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