Meine Kunstfahrt in Griechenland :) - Griechenland wir kommen!!! (Teil 1)

Halli Hallo ihr lieben Menschen da draußen :)

jetzt endlich komme ich dazu euch zu erzählen, wie meine Fahrt eigentlich war. Damit alle auf dem selben Stand sind: Ich war vom 10.-24.09 abwesend. Und zwar zwei Wochen in Griechenland *-* Das war unsere Kunst/ bzw. Abschlussfahrt. Ich bin jetzt 12. Klasse und mache dieses Jahr meinen erweiterten Realschulabschluss ;) Und an meiner Schule gehört es dazu eine zweiwöchige Kunstfahrt zu machen.

In einem Satz kann ich die Fahrt so zusammenfassen: Es war so genial!!!

ABER, ich erzähle Euch jetzt ein wenig über die Fahrt und zeige euch natürlich einige viele Bilder :D Da der Beitrag zu lang wird, teile ich ihn, vermutlich in zwei wenn nicht so gar in drei Teile :)

 los geht es!!!

Wir sind am 10.09. gegen 9 Uhr von Magdeburg mit den Zug losgefahren; unser erstes Ziel war Erfurt. Nach etwa vierzig Minuten Aufenthalt fuhren wir weiter nach Würzburg. Dort hatten wir wieder sehr viel Zeit zum Umsteigen und unser Zug nach Heilbronn wartete schon auf uns. Als wir in Heilbronn waren, waren wir noch lange nicht da... Denn von Heilbronn ging es weiter nach Ulm, wo wir erst gegen 21 Uhr da waren. Warum Ulm? Das ist ganz einfach zu erklären, in Ulm sind wir mit einer anderen Klasse, die aus der Nähe von Hambrug kamen, mit dem Bus gefahren, da es günstiger ist, wenn zwei Klassen zusammenfahren. Selbstverständlich hatten wir in Ulm zwei Stunden Zeit, ehe es weiterging, denn unser Bus nach Italien fuhr erst gegen 23 Uhr los. Tja, wie konnte man die Zeit am besten totschlagen? Indem man sich die Innenstadt von Ulm anschaut. Und das haben wir auch getan.

Hier der Ulmer Müntzer bei Nacht. Die Innenstadt Ulm ist echt schön, besonders im Dunkeln :)
Endlich war es so weit und wir konnten unser Gepäck im Reisebus unterbringen. Wir waren schon so gut wie abfahrbereit, aber leider hatte die andere Klasse Verspätung und wir konnten erst gegen 23:30 Uhr weiter bzw. losfahren. Die Müdigkeit machte sich schnell bemerkbar und es wurde rasch still im Bus. Über Nacht fuhren wir nach Italien! Obwohl uns die Müdigkeit so übermannt hatte, konnte man einfach nicht schlafen. 1. war es unbequem und 2. war es noch unbequemer, wenn man versucht hat, sich anders hinzusetzten.... Gegen zwei Uhr morgens erreichten wir eine Raststätte. Ich war ziemlich genervt, weil ich endlich einschlafen konnte und dann wieder wach war... :( Wir befanden uns schon in Österreich und passierten bald darauf den Brenner, der uns nach Italien brachte. Einige schreckliche Stunden später - etwa sieben Uhr - befanden wir uns schon in Norditalien. Das Wetter war "super". Es war saukalt und natürlich regnete es....Ich war sowieso schon schlecht drauf, da ich so gut wie gar nicht geschlafen habe, vielleicht nur 3 1/2 Stunden oder so und das Wetter ließ meine Stimmung auch nicht nach oben wandern.
Nach einer halbstündigen Pause ging es weiter... Das Mittelmeer war schon von Weitem zu sehen und es begleitete uns... Der Himmel gefiel mir gar nicht...

Wir befanden uns ungefähr auf der Höhe Ancona - unser Ziel... 
Irgendwo hinten im Horizont befindet sich Griechenland. Also es ist nicht mehr weit :D Langsam kehrte die gute Laune wieder zurück. Nach einem kurzen Stopp bei Lidl (oder war es Aldi? Ich weiß es nicht mehr so genau...) fuhren wir zum Hafen Anconas, denn da würden wir mit der Fähre übersetzten, und würden griechischen Boden am Freitag, den 12.09. gegen 15 Uhr erreichen. Wir näherten uns allmählich der Fähre. Aber vor uns war eine lange Schlange zu sehen... Also warten...

Das war unser Fähre. Etwas größer, als ich es mir vorgestellt habe o.O
Jetzt hieß es: Schnappt Euer Handgepäck (Schlafsack, Isomatte und so weiter) und auf geht es!!!Also mussten wir raus in den Regen, es war total kalt. Ihr ahnt nicht, wie schnell wir auf dem Schiff waren :D Nach kurzem Durchwinken, und einer freundlichen Begrüßung betraten wir die Fähre etwa gegen 12 Uhr. Eine große Rolltreppe brachte uns nach oben. Und dann hieß es Treppen steigen. Ich glaube wir kamen auf Deck 5 an und mussten zu Deck 10 oder so... Auf jeden Fall suchten wir uns dann einen Platz zum Schlafen. Wir hatten nur Bänke und Tische zur Verfügung... Meine Müdigkeit war wie weggeblasen. Und wir erkundigten das Schiff. Nobel, nobel :D Hier sollten wir also die nächsten 23 h verbringen. Aber bevor wir losfahren konnten, mussten wir noch drei Stunden fahren, da dass Schiff erst gegen 15 Uhr ablegen sollte. Die Erkundung war schnell abgeschlossen und wir suchten eine neue Beschäftigung. Uno spielen? Jawohl. Also spielten wir Uno, aber das war uns schnell zu langweilig und wir spielten etwas anderes: Scharade war dran. (Es gibt zwei Teams - oder drei, je nachdem wieviele mitspielen - jeder Mitspieler schreibt einige Begriffe auf kleinen Zettel. Diese werden in einem Behälter - Hut; Schale oder was auch immer - gegeben. Nun muss einer aus dem Team einen Zettel ziehen und pantomimisch darstellen und die anderen müssen es erraten. Das Team hat eine Minute Zeit so viele Begriffe wie möglich zu erraten. Welches Team am Ende am meisten erraten hat, hat gewonnen.) Dieses Spiel ist absolut herrlich und die Zeit vergeht auch sehr schnell :D

Nun waren wir schon eine Weile unterwegs und die Sonne ging langsam unter. Natürlich habe ich auch ein Foto davon gemacht :D

Das war der einzige richtige Sonnenuntergang, den ich auf der ganzen Fahrt gesehen habe :D
Wir saßen abends noch ganz lange auf dem Deck, haben geredet und die Sterne beobachtet. Wir hatten das Glück, eine Sternklare Nacht zu haben. Das blieb aber nicht lange, denn schon bald, zog ein Sturm auf. Von weitem haben wir schon die Blitze gesehen. Ein unglaubliches Schauspiel. Leider konnte ich kein Bild von denen machen, aber das war trotzdem ein richtig cooles Gewitter. Wir saßen sehr lange draußen, haben Musik gehört, gesungen und geredet. Da konnte man irgendwie alles vergessen ^^
Ich habe mich dennoch schon sehr früh schlafen gelegt, damit ich wenigstens noch ein wenig Schlaf bekomme. Es dauerte nicht lange und ich war schon im Land der Träume. Und ich habe durchgeschlafen :) Somit habe ich auch von dem Unwetter, welches uns die Nacht noch einholte nichts mitbekommen. Ich erfuhr am nächsten Tag, dass es anscheinend richtig schlimm war. Manno, das hätte ich zu gerne gesehen :D

Kurze Zeit später, ungefähr gegen um 8 Uhr erreichten wir griechische Inseln. Natürlich waren diese nicht unser Ziel, aber es zeigte uns, dass es nicht mehr so lange dauern kann.


In Griechenland hatten wir eine Stunde Zeitverschiebung, daher stimmt die Uhrzeit mit meiner oben genannten nicht überein :)
Der Himmel klärte sich allmählich auf und wir erreichten unseren ersten Halt. Irgendeine griechische Hafenstadt, deren Namen ich mir entweder nicht gemerkt habe oder nicht erfuhr, welche Stadt das war :D Der Lausprecher, der direkt an unserem Schlafplatz war, verkündigte, dass wir dort eine Stunde Aufenthalt hatten. Wir schnappten uns Stühle und setzten uns auf das Deck, denn Griechenland begrüßte uns mit warmen Temperaturen...




Nach etwa einer Stunde ging es weiter. Ich hatte genug Sonne getankt und habe mich wieder reingelegt und geschlafen. Als ich wieder wach war, waren wir ungefähr fünf, sechs Leute, die da geschlafen hatten. Sehr amüsant und ich habe weiter geschlafen :)
Nach dem kleinen Nickerchen, dauerte es nicht mehr so lange, bis wir in Patres unserer Zielstadt waren.

Und siehe da. Wir kamen an. Patres begrüßte uns mit viel Sonne, blauem Himmel und klarer Luft. Alle standen wir auf dem Deck und freuten uns über die baldige Ankunft. Ganz langsam fuhr die Fähre an Land.





Die Freude war riesig. Schnell packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren mit der Rolltreppe nach unten. Wir waren in Griechenland!!! - Ende Teil 1 -
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Ich merke gerade, dass der Beitrag doch etwas länger geworden ist, als ich dachte. Okay. Dann bereite ich mal die nächsten Beiträge vor, weil der erste handelt ja nur von der Ankunft :D Denn ich habe noch gaaaanz viieeeel zu erzählen :D Also bleibt dran ;)

Alles Liebe, Caterina

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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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