Rezension: Liebe braucht keinen Ort 1 von Susan Waggoner

Infos zum Buch
Titel: Liebe braucht keinen Ort 1
Autor:  Susan Waggoner
Verlag: bloomoon
Seiten: 215
Reihe:1/2
ISBN: 978-3-7607-9574-4
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"Er streckte ihr die Hand hin, und sie ergriff sie, spürte nicht nur seine Kraft und dieWärme seines Körpers, sondern auch das, was sie empfunden hatte, als sie ihn zum ersten Mal gesehen hatte, eine Art von Energie, die zwichen ihnen hin- und herströmte. Aber sich zu einem Außerirdischen hingezoge fühlen? Das war wirklich verbotenes Terrain. So ungefähr das Letzte, was sie brauchten konnte. Doch in diesem Augenblick schien es genau das zu sein, was sie wollte." S. 42/43

 

Klappentext 

Eine Liebe auf Leben und Tod. Ein Mädchen, das alles gibt. Und ein Geheimnis, das die ganze Welt bedroht.

Es ist das Jahr 2218. Liza McAdams ist in ihrem zweiten Ausbildungsjahr zur Empathin, als etwas passiert, das sie nicht für möglich gehalten hätte: Ein junger Mann, David, taucht im Krankenhaus auf und es ist Liebe auf den ersten Blick!
Für Liza stellen sich viele verwirrende Fragen: Wer ist David wirklich? Was tut er hier? Und warum ist er immer wieder seltsam abweisend zu ihr, ja eines Tages sogar verschwunden?

Meine Meinung zum Buch

Cover: Die Aufmachung des Buches war vermutlich der Hauptgrund, warum ich das Buch lesen wollte. Die Farbgebung blau, rot und ein wenig schwarz ist hervorragend zueinander abgepasst. Im Vordergrund ist eine Silhouette eines Paares zu sehen. Der Hintergrund stellt eine Galaxie dar. Wie ich finde sehr gut gelungen, das Cover macht neugierig und sieht wunderschön aus.

Titel/ Klappentext: Der Titel "Liebe braucht keinen Ort" klang interessant und ich wollte unbedingt einen genaueren Blick ins Buch werfen, dazu das wunderbare Cover und natürlich der Klappentext brachten mich dazu das Buch zu lesen. Der Klappemtext verriet mir, so einiges zum Buch. Er klingt spannend, macht unglaublich neugierig, und man möchte als Leser unbedingt erfahren, um was es im Buch geht. Vielleicht verrät der Klappentext ein bisschen zu viel vom Buch, aber das hielt mich dennoch nicht ab, das Buch zu lesen. Meine Erwartungen zum Buch waren nicht so hoch. Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen, so dass dieses Buch etwas neues war.

Einstieg: Ohne Vorwarnung begann ich dieses Buch, und wurde förmlich hineinkatapultuiert. Sofort lernte ich Liza McAdams kennen. Wie sie arbeitete und lebte. Der Einstieg war sehr schwer für mich, da ich ohne Prolog oder einem Kapitel, welches in die Geschichte einleitet, in die Geschichte einsteigen musste. Ich musste mich ersteinmal mit allem vertraut machen. Mit dem Schreibstil der Autorin, da ich bisher noch kein Buch von ihr gelesen hatte, mit der Umgebung und mit der Tatsache, dass es in einer komplett anderen Zeit spielt. Nähmlich fast 200 Jahre in der Zukunft. Das bereitete mir anfangs viele Probleme und ich konnte mich erst sehr spät mit der Handlung vertraut machen. 

Charaktere: Mir wurde zunächst die weibliche Protagonistin Liza McAdams vorgestellt. Ich lernte sie als Empathin kennen. Da ich in den Trubel des Alltags hineingeworfen wurde, hatte ich Schwierigkeiten mich mit der Figur zu verbinden. Anfangs ließ sie mich einfach kalt. Ich habe sie nicht so erleben können, wie ich es mir erhofft habe. Das fand ich sehr schade, dadurch konnte ich mir von Liza nicht wirklich ein Bild machen, denn ich weiß immer noch nicht, wie ich sie einschätzen sollte. Durch die Sicht des Beobachters konnte ich zwar sehr gut erleben, was sie den lieben langen Tag macht, aber ich hatte nur selten die Gelegenheit hinter ihre Kulisse zu schauen. Sie hatte durch die geringe Anzahl der Seiten, nicht die Möglichkeit sich endgültig zu entfalten. Ich hoffe, dass sie im zweiten Teil ein wenig mehr zum Leben erwecken kann.
Mit dem männlichen Protagonisten, der mir ebenfalls sehr schnell bekannt gemacht wurde, erging es mir ähnlich. Wenn nicht sogar schlimmer. Lange Zeit wurde mir als Leser vorenthalten, wie er denn aussieht, wie alt er ist oder wie er vom Charakter ist. So wie ich David in dieser kurzen Geschichte erlebt habe, wirkte er verschlossen und sehr zurück gezogen. Die Liebesgeschichte, die sich schnell zwischen den Beiden entwickelte, konnte ich teilweise gar nicht nachvollziehen. Zum einen hatten sie kaum die Chance sich besser kennen zu lernen und schon haben sie ineinander die große Liebe gesehen, Das kam mir oft sehr unwirklich vor. Und zum anderen erlebte ich die beiden zu selten miteinander. Jeder Charakter hat mehr oder weniger seine eigene Geschichte erlebt, aber die Figuren fanden einfach nicht genug zu einander.

Handlung: Die Idee, die hinter dem Buch stand, hat mir sofort gefallen und ich war interessiert, was die Autorin da geplant hatte. Ich hatte schon zum Beginn kaum die Gelegenheit in die Geschichte einzutauchen, da die Geschehnisse schnell auf einander folgten. Zum Luftholen brachte mich die Autorin dadurch kaum. Die Ereignisse traten mit einer immer schnelleren Abfolge ein und es brachte mich total durcheinander. Immer wieder hatte ich Momente in denen ich dachte, hätte sich die Autorin für jedes Ereignis genug Zeit gelassen, so dass das Buch auch einige Seiten mehr bekäme, so wäre es wirklich gut geworden.
Die Handlung, die auf dem Klappentext stand, traf schon sehr schnell ein und ich stellte  mir die Frage, was kommt denn jetzt? Aber da hat mich die Autorin überraschen können und zum Ende wurde das Buch doch einigermaßen spannend.

Schreibstil: Der Schreibstil war stellenweise sehr holprig. Teilweise war er wirklich gut, so dass ich hervorragend Teil der Geschichte werden konnte. Ich konnte viele Dinge gut nachvollziehen und in die Story eintauschen. Aber es gab auch Stellen, in denen mir der Schreibstil fast gar nicht gefiel. Die Handlungsstränge wurden mir zu oberflächlich erzählt. Was ich wirklich schade fand, denn die Idee gefiel mir von der allerersten Sekunde. Leider blieb diese Idee nur eine Idee und sie konnte sich nicht entwickeln. Ich hoffe im zweiten Teil wird es besser.

Mein Urteil

Das Buch hat seine positiven aber auch negativen Aspekte, was ich Stellenweise wirklich traurig fand. Sowohl Cover, Klappentext und der Schreibstil gefielen mir großteils, aber das entscheidene, die Handlung und die Figuren hatten zu wenig Zeit sich zu entwickeln und das muss ich bemängeln. Die Autorin hat durchaus das Potenzial aus ihrer Ursprungsidee ein schönes Buch zu schreiben, aber es kam einfach nicht. Immer wieder hoffte ich, dass das Buch im nächsten Kapitel eine Wendung einnimmt, aber die kam nicht. Dadurch gibt es zwei Punkte abzug. Ich hoffe so sehr, dass die Autorin Susan Waggoner im zweiten Teil "Liebe bis ans Ende der Welt" das zeigt was in ihr steckt und die Geschichte rund um Liza und David an Fahrt, Spannung und Gefühl zu nimmt!
Es gab leider ein paar Eckpunkte, wie die Ausarbeitung der Geschichte und der Figuren, welche mich ziemlich enttäuscht haben, vergebe ich dem Buch sehr gute 3 von 5 Welten.

Danke an den "bloomoon"-Verlag für die Bereitstellung des Buches.

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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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