Rezension: Valhalla von Thomas Thiemeyer




Infos zum Buch
Titel: Valhalla
Autor:
Thomas Thiemeyer
Verlag:
Knaur

Seiten: 512
Reihe: Einzelband
ISBN:  978-3-426-65265-7
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"Um sie herum herschte das Chaos. Menschen, die verrenkt und begrümmt auf den Boden lagen, nach Luft rangen oder einfach nur besinnungslos durch die Gegend taumelten. Die Luft war gesättigt mit dem Gestank nach Kot und Erbrochenem. Ein wiederwärtiger Geruch, der nur noch übetroffen wurde, von dem Gestank nach Bluit. Blut, das aus unzähligen Wunden sickerte. Aus Nasen, Mündern, Ohren und anderen Körperöffnungen: süßlich, wiederlich und allgegenwärtig." S. 135

Klappentext 

2015. Spitzbergen – der nördlichste Siedlungspunkt der Menschheit. Eine Welt aus Eis und Schnee, überschattet von vier Monaten Polarnacht. Dort plant Archäologin Hannah Peters, geheimnisvolle Strukturen unter dem arktischen Eis zu untersuchen: Das Abschmelzen der Gletscher hat mutmaßlich Fundamente eines mythischen Nordreiches zutage gefördert. Doch Hannah ist nicht die Erste, die diese Ruinen erkundet ...
1944. Im annektierten Norwegen, fernab jeder Siedlung, reift ein Projekt, das grauenvoller ist als alles, was Menschen je ersonnen haben. Eine biologische Zeitbombe, verborgen unter dem ewigen Eis. Ihr Codename: Valhalla.

Meine Meinung zum Buch

Der neue Thriller von Thomas Thiemeyer ist da und der ist definitiv nichts für schwache Nerven!

Wie lange ich dem Buch entgegen gefiebert habe, weiß ich nicht, aber jetzt durfte ich dieses Buch in den Händen halten und endlich lesen.
Das Cover gefällt mir unglaublich gut. Es strahlt eine gewisse Gefahr und etwas Mystisches aus. Das liebe ich! Die farbwahl des Covers gefiel mir sofort. Es wirkt düster und gefährlich, eiskalt und spannend. Der Titel "Valhalla" klang gefährlich und eindeutig vielversprechend. Letztendlich konnte mich jedoch der Klappentext davon überzeugen, dieses Buch so schnell es geht zu beginnen. Und ich habe es keine Sekunde lang bereut!

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht und schon nach wenigen Seiten, hat mich Thiemeyers Schreibstil nicht mehr loslassen können. Eingeleitet wird das ganze Buch mit einem unglaublich spannenden und nervenzerreißenden Prolog. In diesem Prolog begegnet uns der Virus zum ersten Mal, obwohl die Menschen 1944 nicht wussten, was es ist. Ich war gefangen und dachte mir, jetzt kann es nur noch spannender sein. Und siehe da. Das Buch ist in drei großen Abschnitten eingeteilt, wovon ein Teil besser ist als der andere. Im ersten Teil begegnen wir der Forscherin Hannah, die dem ein oder anderen schon bekannt ist, der andere Thriller von dem Autor gelesen hat. Sie wird nach Alaska geschickt und steht plötzlich dem Virus "erstmals gegenüber". Im zweiten Abschnitt wird es unglaublich faszinierend und gefährlich und Hannah wiedersetzt sich dem Virus.

Zunächst befand ich mich mit dem Forschnungsteam der Hauptprotagonistin in Asien, in der sie mitten auf einem Forschungstripp waren. Ich konnte mich schnell zum Team dazuzählen. Nach nur wenigen Kapiteln, befand ich mich mit Hannah auf den Weg nach Washington, wo ihr dort ein neuer Auftrag angeboten wurde. Es ging um eine Stadt, die in der Antarktis unter dem Eis begraben war. Schnell wurde mir klar, dass ich es nicht mit einer Hobbyforscherin zu tun hatte, sondern einer, die wirklich Erfahrung in dem Gebiet hat. Durch den wunderbaren Schreibstil des Autors konnte ich mich wahnsinnig gut in die Geschichte einfinden und mir wurde ein sehr guter Einblick in Hannahs Leben geboten. In der Antarktis wurde mir jedoch eine fürchterliche Szenerie vor Augen gehalten und mir stand vermutlich das Entsetzen ins Gesicht geschrieben.

Hannah schloss ich durch ihren starken Willen und ihre Offenheit sehr schnell ins Herz. Obwohl ich mit der Forschnung un der Wissenschaft nicht viel gemein habe, konnte ich mich in Hannah sehr gut hineinversetzen. Im Laufe der Handlung, durchlebte sie  eine spannende, unglaubliche Entschiklung. Immer wieder überraschte sie mich mit ihrem starken Mut und ungeheueren Überlebenswillen, der während ihres Abenteuers im Eis nie verloren ging. Mir wurde gezeigt, dass selbst eine zunächst harmlose Forschung, nicht immer gefahrlos von statten geht. Denn in Valhalla geht es ganz schön zur Sache.

Thomas Thiemeyer wählte in diesem Thriller die Sicht des Beobachters, weshalb ich mich an mehreren Orten gleichzeitig befinden konnte. Sei es bei Hannah, oder ihrem Lebensgefährten oder aber aus einer komplett anderen Sicht - ganz egal. Dadurch bot mir der Autor einen abwechslungsreichen Einblick in dei Story.

Mein Urteil

Das Buch konnte mich fesseln, ließ mich nicht mehr los, bot mir keine Pause, so dass ich Nächte durchlas, bis ich das Buch in den frühen Morgenstunden beendet habe. Die Idee gefiel mir sofort, ein Virus, welches  Jahrzehntelang unter dem Eis gefangen war, besser bekannt unter dem Namen Valhalla. Die Geschichte, gemischt aus Realität und einer Prise fürchterliche Szenarien und ein Hauch zu gedichtetes gefiel mir ausgesprochen gut. Der Schreibstil ermöglichte mir nicht nur ein Teil des Geschehens zu sein, sondern er gab mir die Möglichkeit zu staunen, mitzufühlen und erleben und Gänsehaut zu bekommen. Das Buch besitzt nicht nur eine unfassbare gute Story und ausdruckstarke Charaktere, nein, denn die Worte des Autors ermöglichen einen ein Teil der Story zu werden und schaffen einen spannenden, teilweise schauderhaften und unvergesslichen Thriller!!!

Ich vergebe 5 von 5 Welten!!!

Vielen herzlichen Dank an den "Kanur-Verlag" für diesen unfassbaren guten Thriller!!!

1 Kommentar:

  1. Das Buch klingt echt gut, auch wenn ich es noch in keiner Buchhandlung sah. :)
    Alles Liebe
    Ellen

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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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