Muss jeder Bestseller wirklich auf die Leinwand?

Hey Ihr Lieben,

ich muss mich bei euch entschuldigen!!! In der letzten Zeit hatte ich durch Schule einfach überhapt keine Zeit, weder zum Lesen noch zum Bloggen.... Zusätzlich stecke ich gerade mitten in einer Lese-Blogflaute. Ich habe einfach zu nichts Lust und Spaß macht es mir irgenwie auch nicht, momentan zumindest. Dafür möchte ich mich 1000 Mal entschuldigen. Ich hoffe ich kann jetzt zu Ostern wieder öfter zu Euch sprechen, obwohl das im jetzigen Zeitpunkt auch nicht gut  aussieht. Ich will einfach nur diese blöde Flaute hinter mir lassen :/

Der Beitrag ist tatsächlich der erste im Monat April. Ich wollte mir am ersten Apil einen kleinen Scherz erlauben, aber das habe ich total vergessen. Ach manno...

Aber das ist alles gar nicht der Grund warum ich Euch schreiben möchte, na ja irgendwie ja schon ^^ Und zwar möchte ich das Thema Buchverfilmuingen im Besonderen ansprechen. Ich schau mir solche Verfilmungen eigentlich immer ziemlich gerne an, aber jetzt finde ich, dass das Spannende daran verloren geht. Was möchte ich damit sagen?

Noch vor einigen Jahren war es etwas ganz besonderes - jedenfalls für mich - als ein Bestseller, den ich selber unglaublich gut fand, verfilmt wurde und ich war auf die Besetzung und vor allem Umsetzung zum Buch gespannt. Leider nahm das im Laufe der Jahre immer mehr zu, so dass ungefähr 4-5 Buchverfilmungen pro Jahr kommen.
Ich finde es teilweise einfach nur schade, dass sie jetzt wirklich jeden Jugendbuchbestseller verfilmen wollen.
Angefangen mit der "Biss - Reihe", gefolgt von "Tribute von Panem", "Edelsteintrilogie" und so weiter. Allein im letzten Jahr wurden richtig tolle Bücher verfilmt, deren Filme leider nicht gut waren. Ein sehr gutes Beispiel ist meiner Meinung nach "Rubinrot". Ich war so dermaßen enttäuscht, weil das Buch einfach nach dem Film total schlecht dastand, da man denkt, eine Buchverfilmung hält sich an das Buch, aber wenn der Film so schlecht wird, dann stelle ich mir die Frage, warum zum Teufel machen die das? So das war noch nicht alles. Die Filmemacher von "Rubinrot" wollten natürlich auch den Folgeband "Saphirblau" auf die Leinwand bringen. Gestern war die Premiere des Trailers. Und der geht gar nicht. (Hier der Trailer)



Manche Bücher, soll man meiner Meinung nach nicht auf die Leinwand bringen, denn dann geht in vielen Dingen die eigene Fantasie und Vorstellungskarft kaputt.
Ich finde es einfach nur blöd, dass sie aus diesem wunderbaren Buch "Saphirblau", eine gewöhnlich Teenagerromance machen. (Für alle die die Bücher noch nicht gelesen haben, Achtung SPOILER!!!!)
Ich mochte in den Büchern Gideon unglaublich, obwohl er anfangs sehr arrogant rüber kam. Im zweiten Teil tat er mir in vielen Dingen einfach nur leid und ich wollte ihn ständig trösten. Langsam entwickelte er Gefühle für Gwendolyn. So viel im Buch. Während sich die beiden ganz allmählich nähern, springen sie im Film gleich in die Kiste (bitte entschuldigt meinen Ausdruck^^) und das finde ich einfach nur schrecklich. Sein Charakter wird dadurch so dermaßen durch den Dreck gezogen und ich habe ein komplett anderes Bild von ihm. Jemanden der am Ende so wieso mit jeder im Bett landet und so ist er im Buch überhaupt nicht. Wozu werden denn die Bücher verfilmt, wenn die Filme 1. so wieso komplett anders als die Bücher sind und 2. sich in vielen Dingen so ähneln? Ganz klar Geldmacherei und das finde ich verdammt schade.

Wie seht Ihr das? Schaut Ihr Euch gerne Buchverfilmungen an? Habt Ihr ein ähnliches Erlebnis oder sogar eine ähnliche oder andere Meinung? Ich würde mich sehr auf Eure Kommentare freuen....

Alles Liebe <3

Kommentare:

  1. Da gebe ich Dir vollkommen recht und mir ist das auch schon aufgefallen. =( Irgendwie nimmt das das langsam überhand und leider wird die Qualität bei vielen Verfilmungen immer schlechter. Allerdings gibt es, zum Glück, auch Ausnahmen. =)

    Schön wieder was von Dir zu lesen!

    Liebe Grüße
    Katie♥

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  2. Ich finde es auch total gruselig, dass die so tolle Bücher wie Rubinrot, so dermaßen verändern. Ich habe weder was gegen Buchverfilmungen, noch gegen die Schauspieler, aber Rubinrot war ja mal komplett anders und hatte nichts mit den Büchern gemein.
    Alles Liebe
    Ellen

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  3. Ich kann dir da nur zustimmen. ich war vom rubinrot Film mehr als enttäuscht, weil er einfach so anders ist. der Trailer von saphirblau reicht mir grad aber schon wieder, das geht gar nich. ins Kino werde ich dafür bestimmt nicht gehen, mal schauen, vllt leih ich mir den Film mal von jemand aus, weil sehen möchte ich ihn dennoch ;)
    liebe Grüße Sandi <3
    http://sandis-lifestyle.blogspot.de/

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  4. Ich bin ja allgemein kein sooo großer Fan davon, wenn Bücher verfilmt werden. Dem stehe ich immer etwas skeptisch gegenüber. Klar, im Film wird es nie so werden wie im Buch, aber denoch finde ich es unmöglich, wenn wichtige Geschehnisse rausgenommen oder andere dazu gedichtet werden. Ich mag die "Biss"- Reihe z.B. sehr gerne, aber die Verfilmungen gehen gar nicht. Da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Die "Harry Potter" Verfilmungen sind noch hart an der Grenze. "Die Bücherdiebein" hingegen finde ich widerrum sehr gelungen und "Der Medicus" ebenfalls. Zu "Rubinrot" kann ich nichts sagen, da ich die Bücher nicht kenne, aber so wie es aussieht, scheinen auch hier Welten zwischen den Büchern und den Verfilmungen zu liegen.
    Aber bei Serien a la "Vampire Diaries" oder "True Blood" ist es nicht anders. Die werden dermaßen ausgearbeitet, bis man am Ende überhaupt nicht mehr mitkommt oder einfach keinen Bock mehr hat zu schauen, weil es in eine komplett andere Richtung geht wie in den Büchern. Hauptsache die Zuschauerquoten und die Kasse stimmen. Schade.

    Liebe Grüße
    Banshee

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  5. Ich schaue gerne Buchverfilmungen bei Panem bin ich bisjetzt total begeistert, was hoffentlich auch noch weiterhin so bleibt.
    Manchmal lese ich die Bücher nicht, weil ich noch nicht dazu gekommen bin (Divergent) oder weil ich vorher noch nichts daon gehört habe.
    Bei der Edelsteintrilogie bin ich von den Büchern begeistert, aber der Film? :/ Da sind einige Fehler unterlaufen bei der Umsetzung zum Film. ein Drehbuch schreiben bevor der letzte Teil veröffentlicht ist, ohne das wissen was für die weiteren Teile relevant ist, wo die Geschichte hingeht, ...
    dann ist es klar das eigene Ideen mit eingebaut werden mussen, die wohlmoglich nicht passen, und dinge vernachlässigt werden, die wohlmöglich wichtig sind. Daher ist es verstandlich das wenn der Film veröffentlich wird und die Bücher alle veröffentlich sind, einige Stimmen laut werden, warum ist das dort und warum das nicht? und der Vergleich von Buch und Film vorgenommen wird. Und die Werbung an Buchleser und Nicht-Buchleser gerichtet ist, da man den Film an mehreren Zielgruppen richten will.
    Ich habe mich an den Rubinrot Film angefreudet, da es unter besonderen Voraussetzungen/Bedingungen erstellt wurde und ich wohl zu hohe Erwartungen hatte, fand ich den Film ein guten Kompromiss
    Aufhinblick des zweiten Teils dachte ich "mal sehen wie sie es nun weiter verfilmen, das könnte noch was werden".
    Aber nun nach dem Trailer, denke ich das ich wohl nicht zur richtige Zielgruppe gehöre, ich befurchte der Film vernachlasstigt ALL die FANTASTISCHEN Dinge die ich so an den Buch geliebt habe. Ob ich nun den Film dann sehen werde weiß ich noch nicht, aber wohlmöglich werde ich im eine Chance geben, eine Chance die Fortsetzung des Rubinfilms zu sein und weniger die Verfilmung von Saphirblau , ich werde ohne Erwartungen dan rein gehen und versuchen es mit Humor zu sehen ;)
    Meine Buchvorstellung und eigne Fantasie wird mir bleiben, die verliere ich nicht so schnell nur weil ich ein Film gesehen hat, ich sehen eine Buchverfilmung als eine neue andere Version vom Buch, nicht meine Version sondern eine Version von jemand anderes, der natürlich einen anderen Blickwinkel auf die Dinge hat, aber dieser Blickwinkel und seine Vorstellung macht es doch auch gerade erst interessant ;)
    LG Ella

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  6. "Manche Bücher, soll man meiner Meinung nach nicht auf die Leinwand bringen, denn dann geht in vielen Dingen die eigene Fantasie und Vorstellungskarft kaputt."

    Also, erstmal muss ich loswerden, wie genial ich diesen Post finde. Den Satz oben könnte ich genau so unterstreichen. Außerdem finde ich es schrecklich, wenn der erste Teil einer Buchverfilmung schon mies war und dann trotzdem noch ein zweiter Teil hinterherkommt. Über das mit der Geldmacherei habe ich auch schon oft nachgedacht und wahrscheinlich ist es auch genau das Problem: Die Filme werden nur noch mit dem Ziel gedreht, viel zu verdienen. Schade finde ich, dass die Qualität der Geschichte an sich oft darunter leidet. Und dass solche Filme einem manchmal die Bücher ziemlich vermiesen können.

    Liebe Grüße
    Krypta :-) vom Planet der Bücher

    P.S.: Du hast einen sehr schönen Blog und schreibst wirklich tolle Posts, finde ich.Ich bin auch Leserin hier geworden :)

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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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