Rezension: Soul Screamers - Mit ganzer Seele 1 von Rachel Vincent

Infos zum Buch

Titel: Soul Screamers - Mit ganzer Seele
Autor: Rachel Vincent
Verlag: Darkiss
Seiten: 287
Reihe: 1/7

ISBN: 978-3-89941-046-7
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"Und diesmal ich konnte ich nichts tun, um ihn aufzuhalten. Sprechen war unmöglich, ich konnte nur schreien. Aber das reichte nicht: Ich musste Meredith warnen, und dazu brauchte es Worte, keinen unartikulierten Schrei. Wofür war diese Gabe gut, wenn ich sie nicht nutzen konnte? Wozu dieser sinnlose Schrei?" (Kaylee, Seite. 78)

Klappentext

Sie kann keine Toten sehen, aber...
Sie spürt, wenn jemand in ihrer Nähe sterben wird. Und dann zwingt eine unbesiegbare Macht sie zu schreien, so laut sie kann.

Kaylee kann ihr Glück kaum fasen. Der schärfste Typ der Schule hat sie angesprochen! Nash hat die schönsten braunen Augen, die sie je gesehen hat. Als er sie auf die Tanzfläche zieht, glaubt Kaylee zu träumen. Aber das perfekte Date hat sie sich anders vorgestellt. Erst entdeckt sie ein Mädchen, das scheinbar von einem schwarzen Nebel umgeben ist. Dann wird Kaylee übel, und plötzlich lastet eine schreckliche Schwere auf ihr. Um nicht zu schreien, dass die Fensterscheiben zerspringen, rennt sie schweißgebadet raus. Wie peinlich! nash muss sie jetzt für völlig verrückt halten. Doch seltsamerweise bleibt er ganz ruhig... Am nächsten Tag erfahren sie, dass das Mädchen tatsächlich tot ist. Bald sterben weitere. Und Kaylee ist die einzige, die weiß, wen es als Nächsten trifft...

Meine Meinung zum Buch

Soul Screamers - Mit ganzer Seele, ist der erste Teil der Banshee Kaylee Reihe.

Mich hat der Klappentext schnell in den Bann gezogen. Nachdem mir der 4. Teil so gut gefallen hat, wollte ich selbstverständlich wissen, wie es ünerhaupt dazu kam. Wie die ganze Geschichte zwischen Kaylee und Nash begonnen hat und vor allem wann sie erfuhr, dass sie eine Banshee ist.

Das Cover ist irgendwie merkwürdig. Es passt gut zur Handlung, keine Frage, aber ich finde es schreckt doch etwas ab.

Somit griff ich zum 1. Teil dieser Reihe. Das Buch ist in 21 kurze bis mittellange Kapitel geteilt. Diese Zahl erschreckt vielleicht ein wenig, aber sobald ich das Buch angefangen habe, flogen die Seiten nur dahin. Jedes dieser Kapitel wird aus der Sicht der Hauptprotagonistin Kaylee geschrieben. Dadurch konnte ich mich einigermaßen in sie hineinversetzten.

Um gleich beim Thema zu bleiben, möchte ich die Charaktere dieses Buches genauer vorstellen. Im Vordergrund steht Kaylee. Mit ihr hatte ich so meine Problemchen. Sie wirkte sehr oft ziemlich naiv. Und ihre Handlungsart gefiel mir meistens auch nicht. Sie handelte immer zu unüberlegt und machte sehr oft aus einer Mücke einen Elefanten. Bei ihr störte es mich gewaltig, dass sie immer solche voreiligen Schlüsse zog, ohne die Situation genauer zu betrachten. Leider konnte ich mit ihr wenig umgehen.

Nash ist ähnlich. Er ist fast das männliche Gegenstück zu ihr. Mir war er in vielen Dingen zu mitfühlend. Liebesgeschichte schön und gut, aber das ging mir sehr schnell auf die Nerven. Ständig war er bei Kaylee, genau in dem Moment, in dem sie ihn brauchte. Das gefiel mir wenig. Auch Nash zog mir viel zu schnell Entschlüsse, obwohl sie so gar nichts mit der Situation zu tun hatten.

Die weiteren Nebencharaktere waren überschaulich. Wie der Name schon sagt, rutschen sie eher in den Hintergrund und Kaylee und Nash sind die Figuren, um die sich alle drehen.

Zur Handlung muss ich sagen, dass sie mir sehr eintönig vorkam. Und vor allem viel zu schnell. Innerhalb weniger passiert so viel und ich als Leser verlor langsam den Überblick, in welcher Situation die Handlung gerade spielt. Zack, zack, zack, schon waren Nash und Kaylee in einem weiteren Punkt. Rachel Vincent hätte ruhig die Handlung ein wenig langsamer angehen können. Somit wäre bestimmt eine sehr schöne Geschichte entstanden. Dieser Punkt ließ mir eher ein negatives Bild vom Buch machen und das finde ich wirklich schade.
Die Handlung kam somit auch gar nicht in Fahrt, genau durch die eben genannten Aspekte. Da die Handlungen alle aneinander gereiht waren, konnte ich mich gar nicht in die bestimmte Situation hineinversetzten, denn sofort wurde ich als Leser in eine neue Sache katapultiert.

Mein Urteil

Mit diesem Buch war ich weniger zufrieden. Die Handlung nahm keine Fahrt auf und das war wirklich schade, denn mir hat die Idee dahinter gut gefallen, blöd, dass es nicht so zur Geltung kam. Da ich mit den Figuren auch nicht so zufrieden war, und mich die Geschichte nicht überzeugen konnte, vergebe ich diesem Buch leider nur 2 von 5 Welten.



Vielen Dank an den "Mira Taschenbuch Verlag" für dieses Rezensionsexemplar.

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Schön, dass du ein paar liebe Worte dagelassen hast, ich freue mich sehr darüber <3

Alles Liebe, Caterina

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